Schnelligkeitsübung für Akustik oder E - was ist effektiver?

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Yannik
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Guten Morgen. ;)
Ich hab jetzt vor Schnelligkeitsübungen zu machen, damit ich mich auch mal an Solos wagen kann. Nun frag' ich mich an welcher Gitarre ich diese Übungen machen soll.
Was ist effektiver?

Danke für eure Hilfe.

MfG,
Yannik
 
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Also ich spiele zuhause fast ausschließlich AKustikgitarre und E-Gitarren fühlen sich dann im Vergleich immer wie Spielzeug an.

ABer was anderes, bitte mach diese "Schnelligkeitsübung" (die man auf jeden Fall alle kritisch beäugen sollte) SAUBER und mit Metronom, fang langsam an und steiger die Geschwindigkeit ebenfalls l a n g s a m. Immer wenn ich jemanden davon rede höre nudelt der dann diese Petrucci Übung auf 180 BPM runter und bleibt bei jeder 2. Note hängen.
NUr als genereller Hinweis gemeint, sag ja nicht das du das so machst, dann kann das denke ich auch Erfolg haben.
 
Wenn du auf der E-Gitarre Schnelligkeitsübungen mit Verzerrung machst, wirst du am Ende eine dreckige, unsaubere Technik haben. Gibt auch viele Gitarristen die das mögen (es gab irgendeine Metal-Band, da hatte einer eine schnelle saubere Technik, der andere eine dreckige, unsaubere Technik - aber beides hat gut geklungen).
Spielst du Schnelligkeitsübungen auf der E-Gitarre Clean, wirst du eine saubere Technik haben.
Spielst du welche auf der Akustikgitarre, wirst eine SEHR saubere Technik haben.

Am besten ist aber wirklich auf der A meiner Meinung, wenn es nicht zu langweilig wird. Weil unsauberer kann man später auch wieder spielen lernen. Ist ja perfekt, wenn man dreckig UND sauber spielen kann.

Aber egal, worauf du spielst und ob mit Verzerrung oder Clean, es wird seine Zeit dauern.
 
OK, werd ich wohl auf meiner Akustik-Gitarre üben.

Vielen Dank. ;)
 
So und nun die frage lieber Western oder Konzert ^^
 
Hab nur 'ne Konzert - Western ist aber geplant. xDDDD
 
Auf der A-Gitarre wird man eine bessere Technik bekommen, weil jeder Fehler "gnadenlos" hörbar wird. Aber auf Dauer wird das schon ziemlich monoton.
Generell sind solche Übungen ziemlich monoton, meiner Meinung nach.
Ich habe mir das Buch "Guitar Discipline" von Petrucci besorgt. Dort sind Übungen enthalten, die ein wenig mehr Abwechselungen versprechen. Auch dort wird darauf hingewiesen, das das Üben mit Metronom sozusagen Pflicht ist und man schön langsam anfangen sollte und viel Wert auf Sauberkeit und Präzision legen sollte.. Ich persönlich merke an meinem Spiel Fortschritte, was Sauberkeit und Präzision angeht. Auch wenn ich von Zielen wie 200 bpm weit entfernt bin (bin froh wenn ich bei 100 bpm saubere Sextolen spiele), ich kann die Übungen empfehlen.

LG
Michael
 
Hab nur 'ne Konzert - Western ist aber geplant. xDDDD

Wobei ich die Umstellung von einer Konzert zu einer E-Gitarre schon sehr krass finde, da würde ich lieber direkt auf einer E-Gitarre üben ;)
 
Würde das jetzt nicht verallgemeinern, wie schon in meinem ersten Post gesagt, für mich ist das so, aber man sollte auch bedenken das man auf ne E-Gitarre mit viel Verzerrung sauber spielen lernen kann, da auch da durch die hohe Kompression jeder unsaubere Griff, Stopper, etc. verstärkt wird.

Das Problem, und das war auch meine Anspielung auf die Kritik an diesen Übungen, ist das der gesunde Ton, der feste Anschlag, einfach das was eine Tonentwicklung ausmacht, durch diese Übungen vernachlässigt wird.
Diese HighSpeed Übungen verleiten in Zusammenspiel mit superkomprimierenden HiGain-Boliden dazu, das man die Gitarre nur noch streichelt anstatt fett reinzulangen.

Dieses Problem hast du bei ner Westerngitarre auf jeden Fall nicht, da musste reinhauen.
 
Ich hab nix von "zerren" gesagt !!
Das ist klar, damit kannste alles vertuschen.
Ist ja aber nicht Sinn der Übung.
(Reicht ja, wenn viele diesen "Trick" auf der Bühne anwenden :)))
 
und ich hab nix zu dir gesagt, sry.
 
Ich persönlich nehm immer den "Mittelweg": E-Klampfe, aber ohen Verstärker. Da hört man ebenfalls jeden Fehler gnadenlos raus.^^
 
Ist doch völlig wurst, auf welcher Gitarre Du übst.
Hauptsache Du übst !!!

Klar, stimm ich dir natürlich zu! Wobei mir einfach der Umstieg von einem breiten Hals und Nylonsaiten zu einem dünnen Hals und Stahlsaiten zu heftig wäre:redface:
 
Wenn du die möglichkeit hast, spiels mit der e gitarre und nimm dich selbst beim spielen auf und hörs dir nochmal da merkst du nämlich echt wo die macken sind und kannst die ganz gezielt trainieren
 
Wieviel "sauberkeit" ist eigentlich notwendig bei diesen übungen? muss jede note exakt gleich laut klingen? (denke mal ja)

aber muss auch zwingend bei jeder note die hand locker sein? Mir ist dabei nämlich ein paradox aufgefallen: Wenn ich die Hand (linke wie rechte) normal halte, kann ich die übung bspw. 3-4 minuten spielen, dann wirds etwas anstrengend und ich muss kurz absetzen.
Wenn ich die Hand aber bewusst locker lasse, schaffe ich es im Gegensatz dazu, sogar nur 1 oder 2 Minuten..??

Ausserdem ist es irgendwie viiel schwieriger jede Note exakt gleich anzuschlagen, wenn man die rechte Hand locker lässt...
 

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