Saiten für Drop B stimmung?

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Chav3z
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hi, ich spiele einen Atk 300 bass in einer Metalband, nun hat sich die 6 saitige fraktion der Band dazu entschlossen statt der üblichen drop c stimmung doch noch auf drop b spielen zu müssen, was für mich natürlich langsam unbequem tief wird.
Unbequem daher da ich ja nun das ganze setting meines Basses umschmeissen darf.
Ich werde ja auf jeden Fall neue Saiten benötigen, und wollte fragen welche ihr da empfehlen könntet und zu welcher dicke ich nun greifen sollte. Ich spiele zur Zeit Dunlop 105er saiten. Ich möchte gerne auf weiterhin funktionierende höhen haben und der Bass sollte wenn möglich nicht nur noch mulmig klingen.

gibte es sonst noch etwas auf das ich auchten sollte?

Und ich werde ja nun da dickere Saiten angebracht sind auch sicherlich den Sattel ausfräsen müssen, ist es danach noch möglich dünne saiten aufzuziehen, also ohne nachteile?
Ausserdem spiele ich ausschliesslich mit fingern, auch mal gerne 16tel und schnelle saitenwechsel, wird das mit dicken saiten noch möglich sein?

Danke schon mal für die mühe.

mfg
 
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Also Grundsätzlich würde ich die empfehlen, entweder dir entweder nen Satz Richtung 125er oder 135er zu holen, dann sollte der Mulm zumindest von Seiten der Saiten aus (weiß ja nicht, wie dein Setting am Amp ist) recht effektiv bekämpft sein, was die Höhen angeht, kommt das jetzt natürlich auf die Saiten an, zum Beispiel sind Warwick Black Labels meiner Meinung nach, recht knackig, aber wie alle Saiten verlieren die natürlich auch mit der Zeit an Höhen und "Biss" aber das ist ja vermutlich nix neues für dich ;)
Das Spielgefühl wird sich natürlich verändern, hast halt mehr Masse zwischen den Griffeln, aber das sollte alles in den Griff bekommen zu sein, nach ner kurzen Eingewöhnung ;)
Dass du den Sattel ausfräsen musst ist sehr wahrscheinlich, ob das allerdings Probleme gibt kann ich dir nicht sagen, ansonsten kostet ein neuer Sattel ja auch nicht die Welt ;)
Hoffe ich konnte helfen,
Gruß, Jan
Achso worauf du noch achten solltest, ist, dass du die Oktavreinheit und die Halsspannung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit neu justieren müssen wirst, ist natürlich die Frage, ob du den Bass dann nicht direkt zum Gitarrenbauer gibst und dir das Instrument direkt komplett einstellen lässt, auch mit passendem Sattel, weiß ja nicht, wie gern du an deinem Bass rumschraubst ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein paar threads weiter unten findest übrigens das selbe thema noch mal... nur so nebenbei bemerkt...

Dünnere Saiten bei ausgefeiltem Sattel wird schwer...

Habe das Experiment selbst hinter mir und da ich zu tief gefeilt habe, musste ich mit Papierstreifen nachhelfen, um Schnarren in den ersten Bünden zu verhindern, ... :\
 
Wie kann man denn so einfach den Sattel wechseln? Der ist ja immerhin eingeleimt. Das würde mein Handwerkliches geschick auf jeden Fall übersteigen :D
Eingestellt hab ich meine Möhren bis jetzt immer selbst, denke werde das auch in dem Fall so machen. Nur das Ausfrässen vom Sattel macht mir bisl sorge, wenn ich denn tiefer frässe als er vorher war is das ja so ne Sache ne?
 
wenn du fräst (oder besser feilst, weil fräsen doch eher grob ist xD), dann geb ich dir den tip: nur zur seite, nicht richtung hals feilen... sonst gibts die von mir angesprochenen probleme...

und der sattel lässt sich eigentlich lösen, mir kam schonmal einer entgegen...^^
 
Also im Normalfall lässt sich der Sattel durch Hitze ablösen. Kannst zum Beispiel nen Lötkolben dranhalten, am besten aber vorher das angrenzende Holz mit Alufolie abkleben, damit da kein heißes Plastik (falls es n Plastiksattel ist) auf das umliegende Holz tropft.
Allgemein würd ich das aber direkt alles wie schon gesagt in einem Atemzug vom Experten machen lassen, dann haste hinterher ein perfekt eingestelltes Instrument und musst keine Angst haben, was kaputt zu machen ;)
Gruß, Jan
 
Unbequem daher da ich ja nun das ganze setting meines Basses umschmeissen darf.

Das Thema verstimmt mich nun auch etwas, zumal selbst Bässe, die für HEAD(G(C)) gebaut sind, nicht unbedingt immer auf B oder A noch gut klingen.

Aber schon alleine, daß man sowas mal kurz auf's Auge gedrückt kriegen soll :mad:

Was man ggf. mit Viersaitern auch machen kann, ist die in Quinten zu stimmen, dann kommt man wenigstens knapp unter den Tonumfang eines 5-Saiters. Außerdem sind weite Intervalle gerade da unten im Keller recht hilfreich, um den Matsch einzudämmen.
 
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