Jamhub Vs Mischpult

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chuckdrummis
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Hallo,

hoffe ich bin hier richtig und es kann mir jemand weiterhelfen.

Zum Hintergrund: Wir sind eine 5 Mann Band und aktuell in einem geförderten Proberaum untergebracht den sich ca 10 bands teilen. Es ist zwar schön günstig aber das Equipment dort is genauso wie man es sich eben vorstellt wenn sich so viele Leute einen ruam teilen. Das Schlagzeug ist teilweise nur noch in Einzelteilen vorhanden, Becken rissig, teile festgerostet. Die Verstärker geben ab und zu den Geist auf oder werden einfach geklaut, Kabel das selbe. Einen eigenen Proberaum + Equip zu beschaffen ist 2 Mitgliedern zu teuer und wir können sie ja nicht zwingen. Da bin ich über den Jamhub gestolpert. Ich muss sagen von der Theorie her klingt das Teil extrem geil. Ein Edrum ist schon vorhanden also bietet es sich mMn an. Meine Frage ist jetzt nur lohnt es sich? Bzw inwiefern unterscheidet es sich von einem Mischpult im jeweils gleichen Preißbereich (300,500 und 700 euro)? Hoffe es kann mir jemand weiterhelfen :)
 
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Wenn E-Drums vorhanden, Abnahme der Amps kein Problem darstellt, jeder damit klarkommt, über Kopfhörer zu spielen und die Chose alleine zum Proben gedacht, gibt's quasi nix geileres für's Geld als den Jamhub.

Mangels Klangregelung ist man zwar darauf angewiesen, gute bzw. bereits aufbereitete Eingangssignale zu verwenden, aber mit konventionellen Mischpulten geht in dem Preisbereich garkein Weg dahin, soviele Stereomixe zu erzeugen.


domg
 
Ja das hab ich auch schon gemerkt. 5 Aux Ausgänge am Mixer sind verflucht teuer :D

Abnahme der Amps müsste erst geregelt werden weiß nicht was sowas kostet.

Wie schauts denn mit der alternative Mischpult + Kopfhörerverstärker aus? Kennt sich da jemand aus? Einzige Nachteil den ich dabei seh ist das man keinen individuell Einstellbaren Mix hat, aber ich denke das ist nicht so dramatisch.

Das wäre meine Wahl dafür:
https://www.thomann.de/de/art_headamp_v.htm
https://www.thomann.de/de/alesis_multimix_8_usb_fx.htm
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wie dramatisch das ist, hängt von den Musikanten ab. Ich kenne Bands, bei denen kommen ein halbes Dutzend Leute mit ein und demselben Mix aus und andere, bei denen jeder Musikant eklatant vom Rest abweichende Vorstellungen vom optimalen Mix hat. Alle Richtung "more me"... ;-)

Für letzteren Fall ist der Jamhub gedacht bzw. die ideale Lösung. Nennenswert billiger wirst Du mit Pult und Kopfhörerverstärkern aber auch nicht hinkommen, denn 200-400 Euro sind alleine für's Pult schnell weg und das "nur" in der Abteilung Summe plus zwei bis vier Monomixe.


domg
 
Naja die haben damit klarzukommen, wir sind nich so groß das wir live das riesen Equip hätten, mehr als 2 Monitore für die Band wird da kaum drin sein xD

Versteh nur nicht warum du auf so ein teures Mischpult kommst, reicht die von mir gepostete Kombo nicht aus? Ein einzelner Summenausgang müsste dann doch reichen oder nicht?
Und beim Jamhub würde ja auch noch das Geld für die Abnahme der Gitarren- und des Bassamps dazukommen.
 
Der Vergleich mit dem konventionellen Monitoring hinkt, denn mit sowas hört man eben auch die Backline. Hat jeder Musikant Kopfhörer auf, hört er nur den dort befindlichen Mix. Das ist sowohl in Bezug auf das selektive Hören als auch hinsichtlich der nötigen Kanalzahl am Pult was komplett anderes.

Das Alesis Pult kenne ich nicht, aber viel darf man bei dem Preis ansich nicht erwarten. Und viel gibt's auch nicht. Nur zwei Kanäle mit Semiparametrik, insgesamt nur vier Mikrofonvorverstärker. Insgesamt Kanalzüge auch sehr knapp für eine fünfköpfige Band. Ob das reicht, musst Du wissen...


Hinsichtlich der Ausgangsfrage scheinen wir uns mißverstanden zu haben. Ich dachte, Dir ginge es um den Unterschied Jamub-Mischpult - also in jedem Fall eine Lösung mit Kopfhörer. Jetzt kommen plötzlich Monitore ins Spiel mit dem Argument, die Amps dann nicht abnehmen zu müssen. Das ist klar, aber dann ist man eben wieder bei der konventionellen Lösung, die mehr Krach macht, die Problematik von Feedbacks der Gesangsmikros beinhaltet und bei der eben nicht jeder Musikant seinen eigenen Mix hat. Drehen wir uns im Kreis? ;-)


domg
 
Hinsichtlich der Ausgangsfrage scheinen wir uns mißverstanden zu haben. Ich dachte, Dir ginge es um den Unterschied Jamub-Mischpult - also in jedem Fall eine Lösung mit Kopfhörer. Jetzt kommen plötzlich Monitore ins Spiel mit dem Argument, die Amps dann nicht abnehmen zu müssen. Das ist klar, aber dann ist man eben wieder bei der konventionellen Lösung, die mehr Krach macht, die Problematik von Feedbacks der Gesangsmikros beinhaltet und bei der eben nicht jeder Musikant seinen eigenen Mix hat. Drehen wir uns im Kreis? ;-)


domg


Nein da mißverstehst du mich xD
Oder ich das Konzept des Jamhub. Soweit ich das verstanden habe ist der ja nicht in der Lage ein Signal selbst zu verarbeiten sondern leitet es quasi nur weiter. In den tests steht daher das trotzdem der Gitarrenamp abgenommen werden muss falls kein POD oder ähnliches vorhanden ist, so war das gemeint. Klär mich auf wenn ich da falsch liege ;)

Und den Rest versteh ich leider auch nicht wirklich ^^

PS: Jetz kapier ichs endlich. Das Monitoring war rein auf live Auftritte bezogen bzgl. selbst hören und hatt ncihts mit der aktuellen Fragestellung zu tun ;)
 
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Also dann nochmal langsam:

Wenn mit Kopfhörern geprobt wird, ist die komplette Band abzunehmen. Ob nun mit Jamhub oder Mischpult.
Unterschied ist lediglich, daß mit dem Jamhub jedem der fünf Musiker ein eigener Mix gemacht werden kann, was mit Mischpulten in dieser Preisklasse Mangels ausreichend Bussen nicht möglich ist. Da aber Abhöre via Kopfhörer kritischer ist als konventionelles Monitoring (bei dem man sich oder die Lautsprecherbox anders positionieren kann, wenn einem was zu laut oder leise ist), bleibt es fraglich, ob man die ganzen Musiker mit gemeinsamen Mixen unter einen Hut bekommt.

Ich bleibe dabei: Sofern es nur um's Proben geht und die Musikanten grundsätzlich mit Kopfhörerbetrieb klarkommen, ist derdiedas Jamhub Mittel der Wahl.


domg
 
... Da aber Abhöre via Kopfhörer kritischer ist als konventionelles Monitoring (bei dem man sich oder die Lautsprecherbox anders positionieren kann, wenn einem was zu laut oder leise ist), bleibt es fraglich, ob man die ganzen Musiker mit gemeinsamen Mixen unter einen Hut bekommt.

Ich habe in der Vergangenheit mehrfach Proberäume benutzt, in die wir eine komplette Kopfhörer-Abhöre eingebaut hatten. Der Aufwand dafür war früher erheblich! Wenn ich jetzt dieses Jamhub-Konzept betrachte komme ich eigentlich gar nicht mehr aus dem Staunen heraus. Ab 300 € ein Proberaum to-go. OK - man benötigt dafür vorzugsweise ein E-Drumset (gibt es ab 500€), ein paar Kopfhörer(hat jeder zu hause) und Gitarren-Multieffekte(hat auch fast jeder), die man direkt ins Jamhub rein steckt, Keyboards benötigen ein einziges Kabel!

Und um auf Dein Zitat zu antworten: ich finde das Abhören mit Kopfhörern weit weniger kritisch als mit konventionellen Monitoren - aber da sind vielleicht nicht alle Musiker meiner Meinung. Ich benutze Kopfhörer (InEar) auch auf der Bühne und schätze es sehr, dass mir nachher nicht immer die Ohren pfeiffen!

Bedenkt man, dass es für viele Bands ein Riesenproblem darstellt, einen Proberaum zu finden, und bedenkt man, wie viel Geld mancher in seine eigene Anlage gesteckt hat - dann ist der Aufwand für Jamhub wirklich unglaublich günstig.

Übrigens kann man mit Jamhub auch ideal eine Bühnenmonitor-Situation zu hause simulieren. Das ist auch ein Reisenvorteil, denn wie viel Bands proben wie verrückt, bekommen dann die Chance auf die Bühne zu gehen und sind dann mit der Einstellung des Monitors völlig überfordert?
 

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