Filme, die man unbedingt gesehen haben muss!!!

Da ich kein Science Fiction Fan bin, noch weniger trashiges fürs Fernsehen produziertes....;) ja erschlagt mich :) Hab schon Galactica, Babylon, Stargate etc. nicht ertragen ^^ und Firefly war etwas abseits von mir. Bin halt kein Science Fiction oder Comic Boy.

Die genannten Serien (außer Firefly) hab ich auch nie geschaut.

Aber ich denke, Du solltest Dir Serenity ansehen. Schon allein wegen dem Filmtechnischen. Schon ganz am Anfang kommt eine ungefähr 5 Minuten lange Kamerafahrt durch das Schiff mit Dialogen zwischen allen Protagonisten und das ohne einen einzigen Schnitt. Das könnte Dir vlt gefallen, auch wenn Du Science Fiction nicht sehr magst.

Überhaupt ist der Aufbau des Intros wirklich gelungen und überfordert Casual Filmschauer mit schnellen Übergängen zwischen Szenerien. Mich würde Deine Meinung dazu echt interessieren.
Ich fand auch den Regiekommentar von Joss Whedon interessant. Er erzählt zB, wie er nicht wußte wie er den Film Noir Charakter der einen Figur mit dem eher Italo Western Charakter der anderen vereinbaren sollte und hat deshalb seinen Uni-Dozenten gefragt. :)

Ich finde, man merkt, dass in den Film echt Detailverliebtheit eingeflossen ist, und das macht einfach Spaß.

Auf der anderen Seite muss ich zugeben, dass Science Fiction, naja nein, das ist übertrieben, "alles in der Zukunft halt" würde es eher treffen, bei mir schon einen Vorschussbonus bekommt. :)

Dennoch, falls Du mal die Gelegenheit haben solltest, ich glaube nicht, dass er Dich enttäuschen würde. (Allerdings auf Englisch. Im Deutschen geht wirklich viel verloren. Ist fast wie ein anderor Film).
 
Abschließend muss ich noch zugeben, dass ich die ganze Zeit Wes Craven und John Carpenter verwechsle. Das ist so peinlich und meine Kumpels machen sich deshalb immer über mich lustig und dann schäme ich mich. :)
lol
Wirst du dann immer ganz rot und guckst betreten zu Boden?


Aber ich denke, Du solltest Dir Serenity ansehen. Schon allein wegen dem Filmtechnischen. Schon ganz am Anfang kommt eine ungefähr 5 Minuten lange Kamerafahrt durch das Schiff mit Dialogen zwischen allen Protagonisten und das ohne einen einzigen Schnitt. Das könnte Dir vlt gefallen, auch wenn Du Science Fiction nicht sehr magst.
Naja, einer ist drin, den hamse nur unter nem whip cut versteckt, weil das Set nicht groß genug war. :)

Und Serenity ohne Firefly ist doch eher suboptimal, weil man die Figuren eben nicht so gut kennt. Vor allem fühlt sich Serenity ja auch an, wie eine lange Firefly-Folge und nicht wie ein typischer Spielfilm. Würde eher empfehlen, vorher die Serie geguckt zu haben (obwohl das selbstverfreilich kein Muss ist).
 
Aber ich denke, Du solltest Dir Serenity ansehen.

Im Ernst? Den fandest du gut?
das war einer der ganz wenigen Filme, wo ich im Kino eingeschlafen bin weil ich ihn so abnormal langweilig fand...
 
Dark Star? :D Is das der mit dem "Exoten" und der philosophisch überzeugten Bombe? :D Und den Laserstrahlen die aus Schnüren bestehen? :D

JAAAAAAAAAAAAA!

Ich kenn keinen anderen Film der es schafft, gleichzeitig albern, trashig, beklemmend und auf eine seltsame Weise so poetisch zu sein.
 
das war einer der ganz wenigen Filme, wo ich im Kino eingeschlafen bin weil ich ihn so abnormal langweilig fand...

Geschmäcker ;) Ich fand den auch richtig gut, besonders gefallen hat mit "der Böse" gespielt von Chiwetel Ejiofor, endlich mal ein Gegenspieler für die Helden einer Story, dessen Motive nachvollziehbar sind und für den ich zumindest sogar Sympathie empfand.
 
Was Science Fiction angeht hab ich hier noch nen Brocken von dem ich noch nicht so überzeugt bin: Dune... mal gucken, denke nach der Hausarbeit werde ich mal Zeit dafür haben.
 
Die Dune Reihe find ich ganz cool...
 
Es gibt ne Reihe hab hier nur das Lynche "Machwerk" (zumindest das wo wirklich Lynch und nicht Judas Booth und Alan Smithee draufsteht). Aber da der Film so einen schlechten Ruf hat und die 30 Minuten die ich bis dato gesehen hab so unerträglich langweilig und kaum verständlich waren...naja mal gucken. Ach du meinst den Roman...als ob ich sowas ernsthaft lesen würde.
 
Dune ist einer der wenigen Filme Lynchs, die ich wirklich schlecht finde. Kann mit dem null anfangen. Mit Wild At Heart sein schlechtester.
 
Serenity ist einer der wenigen SciFi-Filme, die ne Fortsetzung verdient hätten. Absolut underrated Film. Er kann nun mal nicht mit der Filmgewalt eines Star Wars mithalten, das sind ganz andere Dimensionen, aber die Charaktere und die Dialoge sind um einiges besser. Mir kommt er sehr sympathisch. Der Captain hat was Indiana Jones-mäßiges.

Ein weiterer SCiFi, den man unbedingt gesehen haben muss, ist Pandorum. Da passt einfach alles, wie der erste Alien. Ich hoffe, dass sie wirklich noch ne Fortsetzung hinbekommen, weil die Story sinnvoll weitererzählt werden kann.
 
Dune ist einer der wenigen Filme Lynchs, die ich wirklich schlecht finde. Kann mit dem null anfangen. Mit Wild At Heart sein schlechtester.
Bei Wild at Heart saß ich da die ganze Zeit nur mit einem o_O WTH? Der Elephantenmensch ist ganz nett auch wenn die Message etwas sehr Forcefed ist.
 
So war gestern endlich in Django.

Ich bin hin- und hergerissen...
Die ersten 11/2 Stunden hab ich mich bepisst vor lachen (die "Kapuzen Szene" :rofl:) und war absolut begeistert. Vor allem natürlich (wieder mal) von Christoph Waltz. Meiner Meinung nach einer der besten Schauspieler unserer Zeit!

Die letzte Stunde fand ich aber viel(!) zu langatmig und dadurch leider auch langweilig. Quasi ab dem Zeitpunkt als sie auf Candyland ankommen, geht der Film für mich mächtig den Bach runter. Dramaturgisch und auch erzählerisch passiert mir ab dem Zeitpunkt viel zu wenig. Ein Kampf nach dem andern, die eigentlich immer gleich ablaufen (Django zieht schnell und macht alle kalt) und keine wirkliche Spannung. Auch der Humor ist irgendwie plötzlich auf 0 runtergefahren...

Schade... Hat so geil angefangen und mich leider dann mit nem sher öden Geschmack im Mund zurückgelassen....
 
So war gestern endlich in Django.

Ich bin hin- und hergerissen...
Die ersten 11/2 Stunden hab ich mich bepisst vor lachen (die "Kapuzen Szene" :rofl:) und war absolut begeistert. Vor allem natürlich (wieder mal) von Christoph Waltz. Meiner Meinung nach einer der besten Schauspieler unserer Zeit!

Die letzte Stunde fand ich aber viel(!) zu langatmig und dadurch leider auch langweilig. Quasi ab dem Zeitpunkt als sie auf Candyland ankommen, geht der Film für mich mächtig den Bach runter. Dramaturgisch und auch erzählerisch passiert mir ab dem Zeitpunkt viel zu wenig. Ein Kampf nach dem andern, die eigentlich immer gleich ablaufen (Django zieht schnell und macht alle kalt) und keine wirkliche Spannung. Auch der Humor ist irgendwie plötzlich auf 0 runtergefahren...

Schade... Hat so geil angefangen und mich leider dann mit nem sher öden Geschmack im Mund zurückgelassen....

Für mich war es eher andersrum. Also der Film lässt sich erstmal Zeit und wird, sobald sie in Candyland sind, erst spannend. Vorher war es ja ein teilweise gestauchtes (will nicht "gehetzt" sagen) und heiteres Figurenkennenlernen. SPOILER -> Vor Candyland gab es ja auch eigentlich nichts, was Django oder Schultz überrascht hat. Sie haben sich immer überlegt, wie sie die Leute verarschen, um die Gesuchten umzubringen und da war halt wenig Gefahr da. In Candyland war das ne andere Sache, weil Calvin Candie ein unberechenbarer, verwöhnter Sadistenbengel ist, und darüber hinaus noch einen Berater hat, der ihm schlimme Flöhe ins Ohr setzt. Und da haben sich Django und Schultz ja auch zum ersten Mal in einer Lage befunden, mit der sie nicht gerechnet haben. Eine Lage, die Schultz durch seine fehlende Selbstbeherrschung ja dann selber zum Eskalieren gebracht hat. Von daher fand ich's dramaturgisch schon sehr wichtig. <- SPOILER
Und Sam Jackson war doch wohl volle Kanne lustig. :eek: https://www.youtube.com/watch?v=yxS8yTKvKdI. Vor allem im Zusammenspiel mit DiCaprio. Und Stephen ist auch einfach so ne interessante Figur. Die man dann eben, und das gilt auch für alle anderen, nochmal näher kennenlernt. Nur hier halt szenischer und typisch Tarantino. Klar hatte der Film vorher ja auch Szenen, aber die waren ja zum Teil sehr kurz und erzählerisch nicht so nahtlos aneinandergereiht wie bei Kill Bill zum Beispiel. Das hat da eben funktioniert, weil genug Laufzeit da war. Django war ja auch mal länger, nur wollte er den auf unter drei Stunden haben. Was man auch merkt.
Aber was meinst du mit "ein Kampf nach dem anderen"? SPOILER -> Der Film hat ja eigentlich nur einen echten Showdown...und der passiert ja erst nach ner gewissen Weile Candyland. Und der große Showdown ist ja auch der einzige richtige Fight, weil der völlig überraschend kommt (für Django) und er improvisieren muss. Bei den anderen beiden hat er ja sowieso dank cleverer Planung die Oberhand. Da ist das Abknallen der Betreffenden ja eher obligatorische Konsequenz und die Situation ein Hinterhalt und kein offener Kampf. Inwiefern die alle gleich ablaufen, wüsste ich jetzt nicht. :eek: <- SPOILER

Ich fand den Stimmungswechsel ab Candyland so oder so cool. Und Humor hab ich eigentlich an keiner Stelle vermisst.
 
Muss ich zustimmen ich fand die Candyland Passage ziemlcih stark und der Humor war doch irgendwie extrem offbeat für den Film, darum habe ich ihn nicht wirklich vermisst.
 
Dem stimme ich auch zu. Spannend wirds wirklich erst ab Candyland. Davor war eher cooles Popcornkino.

Ich liebe Offbeat! Kapuzenszene is mega!!!
 
Mit offbeat meinte ich eher, das nur Bully Herbig fehlte, weil einige der Gags wirkten wie direkt aus der Bully Parade und extrem displaziert. Die Kapuzen Szene hat sein Willkommen nach der Hälfte doch arg überschritten.
 
Tarantino kann sich auch nur "wiederholen" und das nimmt ihm keiner Übel, aber er selbst hat wahrscheinlich schon mal Bock gehabt einen etwas anderen Streifen zu machen. Für mich ist es auf jeden Fall gelungen, weil ich auch so einen Humor liebe.
 
Vielleicht würde es mir beim zweiten kucken anders ergehen.
Aber nach dem erstenmal anschauen, war das leider der bei verbliebene Eindruck und eigentlich auch der meiner Mit-Kinogänger.

Eigentlich sind wir alle rausgegangen und haben sinngemäß gesagt "die erste Hälfte war cooler as die zweite"...
 
Tarantino kann sich auch nur "wiederholen"
Find ich eigentlich gar nicht. Ich find, bei jedem neuen Film von ihm ist immer viel drin, was man vorher noch nicht gesehen hat (von ihm).
Klar, hat er seinen eigenen Stil...zB die Comedy die ja in jedem Film von ihm drin ist (ich steh ja besonders auf diese Cartoon-Momente, zB wo Broomhilda sich so lustig die Finger in die Ohren steckt oder in Kill Bill der Blick von Beatrix als sie das erste mal den Pussy Wagon sieht), wobei Pulp Fiction da immer noch die Krönung (Headshot) vorbehalten ist. :D Und wie er seine Filme erzählt und bla, das ist auch jedesmal gleich, aber das ist eben sein Stil. Also gerade die Candyland-Passage ist ja ein gutes Beispiel. Ne Szene läuft halt ne Weile und man lernt die Figuren dadurch kennen, dass man mitbekommt wie sich sich verhalten, ohne dass das plakativ oder beschreibend ist. Genau das fand ich zB an der Figur Hans Landa so geil, dass ich den Film erst tausendmal gucken musste, um überhaupt zu checken, was genau er da macht und wieso.

Bei Django war ich auch echt überrascht, wie romantisch der ist. Natürlich bin ich mir dessen bewusst, dass sein erstes Drehbuch True Romance ist, aber das hat er halt nicht selber verfilmt. Und Jackie Brown ist auf ne ganz andere Art und Weise romantisch - vor allem weil das da alles in nem etwas anderen Kontext vor sicht geht. :) Eigentlich haben alle seine Filme bisher romantische Dinge beinhaltet, auch wenn die bei den meisten nicht im Vordergrund stehen. (Mein Favorit: "You're not a bad person. You're terrific person. You're my favorite person. But every once in a while you can be a real cunt." Einen romantischen Moment dieser Art kriegt auch nur Tarantino hin. :)). Genauso wie alle Filme von ihm lustig sind, obwohl man sie nicht hauptsächlich als Comedy bezeichnen würde.
Diese Schock-Gewalt war eigentlich auch neu in Django. Normalerweise hat er ja immer so lustige Unterhaltungsgewalt, also Filmgewalt, die Spaß machen und nicht erschrecken soll. Natürlich ist letztere ebenfalls in Django vertreten.
Tarantino-technisch neu sind mir auch immer bestimmte Seiten der Figuren, die er schreibt. In Django Unchained fand ich gerade Dr. Schultz und Stephen interessant. Auch diese langsam umkippende Lehrer-Schüler-Dynamik zwischen Schultz und Django.
Es gibt bei ihm eigentlich auch in jedem für den fertigen Film ausschlaggebenden Bereich (Kamera, Kostüme, Sound, usw...) immer neue Ideen zu sehen, gerade was Kamera angeht...

Viele beschweren sich ja auch immer über sein ewiges Sampling, aber mich stört das allein schon deshalb nicht, weil ich die Filme, derer er sich bedient, meistens vorher gar nicht kenne. :D Darüber hinaus stehen die von ihm geklauten Sachen in seinem Film dann eh meist eh in nem ganz anderen Kontext.



Ach ja:

Argo
Gestern gesehen. Echt gutes Ding.
 
Ja, das meinte ich damit. Man geht auch nicht in einen Arnie-Kracher, weil man die Story, die Charaktere, die Dialoge gut findet...

Argo war super!
 

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