Digitalpiano bis 1800€ KAUFBERATUNG

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wasman
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Hey leute nach langer Zeit hab ich mich entschieden mir kein 300€ oder 700€ Digitalpiano zu kaufen sondern will mir eins für 1500-1800€ kaufen, da ich auf lange sicht nicht vorhabe es zu ersetzen.
Probegespielt habe ich:
Kawai CN34
Kawai CN24
Roland HP503
Roland RP301 R

Yamaha ist nicht dabei da mir Kawai und Roland irgendwie mehr zusagen. Wobei mir das HP503 am besten gefällt. Was würdet ihr mir empfehlen? Ich lege sehr viel wert auf Dynamik, Piano sound und Streicher
 
Eigenschaft
 
Ich tendiere aber zwischen dem hp503 und dem cn34. Das cn34 ist technisch dem Roland überlegener, von der Polyphonie, lautsprecherstärke etc. und dazu ist das cn34 noch 200€ günstiger. Das ist das was mir die entscheidung schwerer macht.
 
Hinsetzen, ausprobieren - so lange, bis dir alles klar ist.
 
Polyphonie und Wattzahl haben eher theoretische Bedeutung. Die sehen im Prospekt hübsch aus, sind aber für das tägliche Spielen irrelevant. Da zählen in erster Linie Klang und Tastatur.
 
Bin nochmal zu einem anderen Musikgeschäft gegangen und der hat mich jetzt komplett verwirrt. Ich fragte ihn welche Klaviatur in der Preisklasse die beste sei, da schlug er mir das korg sp-250 vor. Das sp-250 soll die beste Klaviatur haben und wird anscheinend von sehr vielen Pädegogen empfohlen. Sp-250 kostet 699€ und hat mich halt garnicht überzeugt.
 
Mut zu einer eigenen Meinung :) ! Tastaturen sind ab einem gewissen Niveau Geschmackssache. Da sollte man nicht viel auf die Meinung eines einzelnen Verkäufers geben. Und zu behaupten, sie sei die beste Tastatur in deinem Preisbereich bis 1800€ ist einfach nur unseriös. Wobei ich die Tastatur auch sehr gut finde und in einem Preisbereich bis 700€ und etwas drüber sogar zustimmen würde, aber das ist eben auch nur meine Meinung. Wenn dir die Tastatur nicht gefällt, ist dagegen nix einzuwenden.

Gruß,
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab ja keine Ahnung, wer dich beraten hat, aber ich persönlich halte das für den größten Unsinn den ich lange gehört hab.
Ich habe ein Korg SP250 mal auf ner Bühne gehabt und fand das Dingens nur billig. Es auch nur annähernd mit Tastaturen dieser Preisklasse zu vergleichen ist für mich nicht nachvollziehbar:
Ich fand sie extrem Plastikmäßig, sie war mir nen ganzen Tick zu leicht, sie ist mMn veraltet (kein Ivorytouch), und bei dem genannten Gerät hatten die Tasten nach links und rechts schon Spiel, hat mein Kawai MP5 auch nach 5 Jahren Dauereinsatz auch auf Bühnen nicht.
Der Sound von dem Ding war für mein Dafürhalten nur billig und indiskutabel. Ich hatte damals ein Motif dabei, das eigentlich nur die Orgeln liefern sollte, aber der Unterschied waren Welten!
Ich will ja das Korg echt nicht runtermachen, kann mir vorstellen, dass das ein realistisches Anfängerinstrument ist, aber in der angesprochenen Liga hats nichts verloren. (Gehört auch nicht auf eine Bühne :) )

Meine Meinung: Finger weg von dem Verkäufer. Spiel die Dinger ausgiebig an, lass ich inspirieren, schau was die Dinger für Presets liefern, ob du sie u. Ust. Gut und schnell anpassen kannst. Ich würde auch an deiner Stelle Yamaha nicht zu früh aus dem Rennen werfen, das hat schon auch einen Grund warum die das eine oder andere Instrument verkaufen.

Grüße, Flo.
 
Danke für die Antworten. Zu dem Händler in Essen werd ich wohl nichtmehr gehn. Ich will Yamaha noch eine Chance geben und gehe heute das CLP-430 ausprobieren. Hat das clp-430 wirklich die GH3 klaviatur? Sonst ist sie ja nicht in der Preisklasse zu sehn und ich wollte schon immer mal wissen wie lange die Lebensdauer von so einem Digitalpiano ist.

mfg.
 
Vom Korg SP-250 ist gerade der Nachfolger, das Korg SP-280 herausgekommen. Die Vorgängermodelle werden die Händler dementsprechend schlecht los, was vermutlich das Verhalten des Händlers erklärt, aber nicht entschuldigt.

Bei der Tastatur des besagten Instruments darf man nicht vergessen, dass es sich preislich noch in der Kategorie der Anfängerinstrumente bewegt - da kann man keine Wunder erwarten. Deutlich bessere Tastaturen findest Du in der Preisklasse 1300 - 1800.

Gruss,

m
 
Habe jetzt das clp-430 probegespielt und fand das teil garnicht mal schlecht. Der Händler hat mir auch das clp-440 gezeigt, welches 1999€ kostet und nur bessere Lautsprecher hat. Würden sich das CLP-440 lohnen? Der Lautsprecherklang war echt nicht schlecht.
 
wenn es tatsächlich NUR die beiden tweeter und der stärkere verstärker sind, würde es sich für mich auf keinen fall lohnen. das gerechtfertigt nicht den mehrpreis. die tweeter könnte ich mir (wenn es denn wirklich so einen großen klangunterschied macht) für weit weniger geld (selbst) nachrüsten. die wattzahl des verstärkers ist eher unwesentlich. es sei denn, du willst eine kirche damit beschallen. ;) dann kommst du aber ebenfalls billiger und besser mit aktiven externen LS davon.
 
Was spricht denn gegen ein Kawai CA 15 ? Ich bin nämlich selbst auf der Suche nach einem Digitalpiano in dieser Preisklasse und lege besonders hohen Wert auf die Klaviatur. Und diese fühlte sich für mich bisher am Besten an (Echtholztasten). Dafür allerdings in den Anschlüssen etwas limitiert, wobei es für mich keine große Rolle spielt. Der interne Piano-Sound ist mehr als gut und alles andere ziehe ich mir via Midi vom Mac. Wobei ich allerdings im Homestudio recht gute Monitorboxen habe, die das dann abbilden können. Einen Line-In hat das CA 15 nämlich nicht.

Aber Du hattest auch nix darüber geschrieben, wie wichtig Dir die Anschlüsse sind. Von daher ist es vielleicht eine Lösung, zumal der Preis beim Thomann gerade von 1.800,- Euro auf 1.650,- Euro gesunken ist.
 
Das CA 15 konnte ich bisjetzt nicht probespielen. Hat die Klaviatur extra längere tasten damit der anschlag oben auf den Tasten nicht so schwer ist?
Bei kawai hatte ich das CS-4, CN-34 und das CA-15 im blick. Probespielen konnte ich nur das cn34. Kann mir jemand die wesentlichen unterschiede von denen aufzählen? Sind ja alle fast in der gleichen preisklasse.
 
Guck Dir mal auf der Herstellerseite die Fotos der Tastaturen an. Da besteht der größte Unterschied zwischen dem CA 15 und den anderen. Das CS 4 habe ich für mich persönlich rausgenommen. Einziger Vorteil den es für mich bieten würde, wäre eine Hochglanzlackierung (oder habe ich was anderes wichtiges übersehen?!?!?). Müsste von der Tastatur her auch gleich sein mit dem CN 34.
Das CN 34 kommt für mich eigentlich auch nicht in Frage, da der Mehrpreis offenbar aufgrund der hohen Soundanzahl herrührt. Ich brauche keine X Sounds in dem Gerät, da ich ja vorhabe das ganze dann via Midi zu machen. Lediglich ein bis zwei Pianosounds sollte mein Neues haben, die aber in guter oder besserer Qualität, um nicht jedesmal den Rechner anzuschmeißen.
 
Hast du dir son "Sound Packet" für deinen PC angeschafft oder woher hast du alles? Das einzige was ich audiotechnisch aufm Pc hab is FL studio 10.
mfg
 
Ich habe relativ viele Sampler, Synths, Orgeln, etc. in Logic drin und auch teilweise dazugekauft (z.B. East West Symphonic Orchestra). Mache halt ein bisschen Homerecording, hauptsächlich Gitarrenkram. Habe aber früher Klavieruntericht gehabt und will einfach wieder mehr Piano spielen und auch bei Songs einsetzen (zumindest mehr als mein derzeitiges, stümperhaftes Geklimper). Daher reicht mir wie gesagt ein guter Pianosound, damit ich einfach bei ein paar Songideen das Teil einschalten und loslegen kann. Wenns dann ans experimentieren mit Sounds geht, da kommen dann die anderen Softwareinstrumente zum Einsatz. So hab ich mir das vorgestellt. Als Controller zu diesem "Masterkeyboard" verwende ich dann ein relativ günstiges Keyboard mit Diversen Fadern, Reglern und Pitchbend.
 
Hallo wasman. Ich habe vor ein paar Wochen mit dem Klavierspielen begonnen und war davor auch länger auf der Suche nach dem richtigen Digitalpiano. Bei dem ersten Besuch im Musikgeschäft habe ich das Yamaha P-155 und das von dir genannte Kort SP-250 und auch den Nachfolger SP-280 ausprobiert bzw. besser gesagt nur befingert. Von diesen dreien sagt mir von den Tasten her das Yamaha am besten. Zu Hause stellte ich dann recht schnell für mich fest das mein neues Digitalpiano auch wie ein solches aussehen sollte um besser in die Wohnung zu passen.
Also habe ich das Budget hochgedreht und war nun beim Yamaha YDP-142 und YDP-162 angekommen. Vom Verkäufer wurden mir auch Geräte von Casio gezeigt (Privia 850 und Celviano 450). Die Casios hatten nette Funktionen und klangen für meine ungeübten Ohren gut, allerdings hatte mir die Tastatur und vor allem die Oberfläche der Tasten nicht zugesagt. Ich war entschlossen das YDP-162 zu kaufen, habe dann allerdings den Fehler gemacht mich einmal an das CLP-430 zu setzen. Das war ein Gerät was sich wirklich gut anfühlte und für mich auch wie eine Klavier aussah. Sofort war der Wunsch und Drang da dieses Gerät zu kaufen, der Preis hielt mich aber (zum Glück) zurück.
Am nächsten Tag war ich dann mal in einem anderen Musikgeschäft unterwegs, da ich hier im Forum schon öfters positive Kommentare über Kawai Geräte gelesen hatte und diese es dort gab. Ich habe das CN34, CA15 und das CA65 ausprobiert. Der Klang war bei allen drei Geräten recht gut, wobei das CA65 mit seinen besseren Lautsprechern schon besser war. Die Tastatur des CN34 gefiel mir auf Anhieb sehr gut, die des CA15 und CA65 waren für mich Laien nur leicht besser. Das CA65 schied auf Grund des Preises schnell aus, wobei es für mich das beste Gerät war das ich überhaupt getestet hatte (ich habe dort auch mal ein CLP-440 und CLP-470 angeschaut).
Im engeren Kreis stand also nun das CLP-430, das CN34 und das CA15. Das CA15 konnte mit der besten Tastatur Punkten, musste aber bei den Funktionen im Vergleich zum CN34 zurückstecken. Der USB Anschluss und die bessere Bedienung fand ich beim CN34 einfach besser. Preislich war das CA15 das teuerste der drei. Letztlich schied das Gerät somit für mich aus. Danach habe ich dann mehrmals zwischen CLP-430 und CN34 gewechselt um mich mit den Geräten besser vertraut zu machen. Am Ende habe ich dann am CN34 festgehalten und dieses Gerät erstanden. Dabei habe ich noch gut Geld gespart da im Laden zwei CN34 in beiden Farben ausgestellt wurden und ich zu einem ordentlichen Preisnachlass eines der Demogeräte erstehen konnte (was quasi neu war).
Die Wahl fiel am Ende auf das CN34 da am kleinsten Claviano ein paar Funktionen nicht vorhanden waren die das CN34 bereits bietet, z.B. einstellbarer Splitpunkt für die Klaviatur. Erst das CLP-440 zieht bei den meisten Funktionen mit dem CN34 gleich. Klarer Pluspunkt für alle Kawai Geräte war für mich auch das bessere Gefühl mit der Oberfläche der Tasten.

Ich habe das CN34 nun seit gut 6 Wochen und bin sehr zufrieden mit dem Gerät. Sicher ist man bekommt stets für mehr Geld bessere Geräte, was ich im Verlauf meiner Suche ja auch selbst festgestellt habe. Fest steht für mich jedenfalls das wenn ich in ein paar Jahren das Gefühl haben sollte ich brauche ein besseres Gerät, dann werde ich mir besonders die dann aktuellen Geräte von Kawai anschauen. Das CA65 bzw. das CS7 wären für mich aktuell die Traumgeräte.
 
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Zu der eigentlichen Frage kann ich nichts sagen, ich habe die Geräte zum Teil zwar angespielt, jedoch ohne große Kaufabsicht dahinter, da ich recht zufrieden mit meinem Kawai MP6 bin.
@Hans Muff: Schau dir doch mal das Kawai VPC1 an, wenn du den Sound eh via MIDI rausholen möchtest. Da hast du eine verdammt gute Tastatur, mit der richtigen Software holst du dir da schnell sehr gute Klänge raus. Auf der Musikmesse habe ich das Teil mal angespielt, echt ein geiles Teil. Die Tastatur ist im Vergleich zum MP10 (1.999€) noch einmal überarbeitet und lohnt sich wirklich.
 
Danke für den Hinweis. Aber es fällt leider raus. Die Tastatur ist die gleiche wie im Ca15! Für mich macht es einfach mehr Sinn in das Ca15 zu investieren, da ich gerne ein "fertiges" Digitalpiano haben möchte, welches auch ohne Mac funktioniert. Zudem müsste ich beim VPC noch in ein gutes, stabiles Gestell und befestigte Fusspedale investieren. Das kommt dann vom Preis her fast aufs gleiche raus, wenns nicht sogar teurer wird. Und das dann ohne interne Sounds!!!
 

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