most underrated amps - Eurer Erfahrung nach unterbewertete Verstärker

  • Ersteller coolaclark
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Habe den Amp nach langer Schlafpause eine 12/10er Box (WGS G12C/G10C) gehängt und habe gestaunt wie organisch der klingen kann (und wie viel freundlicher weil leiser). Kaufen, Speaker wechseln und den Look so verändern, dass niemand mehr den Evil Twin optisch erkennen kann - und sich dann für den Sound beneiden lassen.

Diese Speaker sind für mich eine Referenz für den amerikanischen Jensen/CTS Ton. Den von Dir genannten 12er habe ich mir für meinen Super Sonic 22 bestellt und komme nicht mehr aus dem Staunen heraus wie organisch Keramiks klingen können. Ich bin erklärter AlNiCo Fan, hab mir für meinen 2x10 Black'n'Tweed Super Amp die WGS G10A bestellt aber auch hier nochmal die G10C zur Probe gehört, auch die sind aus dem obersten Regal, einfach der Hammer und dann noch der attraktive Preis. Ich glaube die schaffe ich mir auch noch an :) Sorry für OT.

Der Red Knob Twin muss in einer Fender Orientierungsphase entstanden sein. Ich habe mal den Red Knob Champ 12 besessen, der hatte eine vergleichbare Vorstufe war aber aufgrund seiner Größe beliebter, weiss gar nicht mehr warum ich den mal weg gegeben habe. Mit seiner Single Ended 6L6 Endstufe war er ein toller Practice und Home Amp der Dank seines 12" Speaker ziemlich erwachsen klang.

@LostLover

dass Du den Kitty Hawk erwähnst wundert mich ein bisschen, ich hatte immer den Eindruck dass er eine feste Fangemeinde hätte. Kann mich aber auch täuschen, vielleicht teilt er sich den Status des "Geheimtipps" so wie der Mig 50. In letzter Zeit aber konnte ich beobachten dass die Kitty Hawks schnell weggehen wenn sie mal per Kleinanzeige angeboten werden.

Fällt mir jetzt noch der PCL Vintage ein, ein 2x6L6 Amp, meiner war sogar mit dem in den 80ern populären Electro Voice Speaker ausgestattet. Mir war er etwas zu mittig, aber definitiv ein sehr guter Amp, ein wenig vergleichbar mit einem Fender Concert.


EDIT hack_meck .. mal den richtigen LostLover gerufen, so wie es da stand, konnte es nicht funktionieren ...
 
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Diese Speaker sind für mich eine Referenz für den amerikanischen Jensen/CTS Ton. Den von Dir genannten 12er habe ich mir für meinen Super Sonic bestellt und komme nicht mehr aus dem Staunen heraus wie organisch Keramiks klingen können. Ich bin erklärter AlNiCo Fan, hab mir für meinen 210 Black'n'Tweed die WGS G10A bestellt aber auch hier nochmal die G10C zur Probe gehört, auch die sind aus dem obersten Regal, einfach der Hammer und dann noch der attraktive Preis. Sorry für OT.

Schreib das doch bitte ruhig auch mal in den WGS User Thread rein.
Da gibt es so gut wie keine Erfahrungsberichte zu den 10" Speakern und denen, die eher "amerikanisch" klingen sollen.

WGS = most underrated Speakers! ; )

https://www.musiker-board.de/threads/warehouse-guitar-speakers-user-thread.253164/
 
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+1 für Laney

Habe seit gut einem Jahr einen Laney LH50 (alte Version aus den 90ern). Das ist schon Wahnsinn, was man da bekommt für relativ wenig Geld, gehen gebraucht so für ~300€ über den Tisch und kann mich da über gar nichts beschweren. Clean Kanal sehr klar und brilliant, gute EQ Regelung und mit dem internen Federhall ein Traum. Der Overdrive Kanal deckt von dreckig, angecruncht bis High Gain alles ab. Selbst spiele ich den Verstärker auf Cis Standard über eine Marshall 1960. Ich bekomme jedes mal wieder ein breites Grinsen ins Gesicht wenn ich im Proberaum stehe. Der Engl Powerball von unserem anderen Gitarristen klingt dagegen sowas von kalt und setzt sich überhaupt nicht durch.

Den Amp werd ich so schnell wohl nicht mehr hergeben. Lohnt einfach nicht, da man (aus Verkäufer Sicht) viel zu wenig Geld für viel zu viel Sound bekommt.
 
Schreib das doch bitte ruhig auch mal in den WGS User Thread rein.
Da gibt es so gut wie keine Erfahrungsberichte zu den 10" Speakern und denen, die eher "amerikanisch" klingen sollen.

WGS = most underrated Speakers! ; )

https://www.musiker-board.de/threads/warehouse-guitar-speakers-user-thread.253164/

:) Danke für den Tipp, mache ich. Ich wusste nichts von dessen Existenz. Ich warte aber noch die Lieferung der 10er AlNiCo's ab und berichte dann über beide, 10" und 12"

Ich habe kürzlich in einem amerikanischen Forum gelesen dass die aktuelle Dominanz der britischen Speaker die Amis zu "verdrängen" droht. Ich bin erklärter Fan des amerikanischen Tones, mag die Briten nur sehr bedingt.
 
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Super! Mach das bitte!
Entschuldigung fürs OT.
 
Koch Studiotone.

Ein genialer Amp. Sahne Clean, Sahne Crunch. Geht sogar bis Highgain, ist mir da allerdings zu sauber gewesen.
Der Speaker aus dem Combo ist ebenfalls der Hammer. In sämtlichen Bereichen einfach nur voll, nie zu wenig oder zu viel.

Wenn meine favorisierte Musikrichtung mit der favorisierten des Amps übereinstimmen würde, dann wäre der auf jeden Fall geblieben.

Für 500€ (gebraucht) echt eine Menge Verstärker für das Geld. Kann ich jedem nur empfehlen.

Mein Nachbesitzer schmachtet immer noch jedes Mal dahin hat er mir neulich verraten.
 
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Hughes & Kettner bauen tolle Amps ....fallen für mich aber auch unter die Kategorie "Unterbewertet"
 
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@Lost Lover,

dass Du den Kitty Hawk erwähnst wundert mich ein bisschen, ich hatte immer den Eindruck dass er eine feste Fangemeinde hätte.

Mag sein.

Die alten Kitty Junior mit den Edelholzgehäusen und der Wicker Cane Front sind tatsächlich sehr gesucht. Die großen (Standard) allerdings... hm... wer schleppt denn heut noch nen 100 Watt-Combo mit EV12L zum Gig? Ich glaube, die Zeiten sind vorbei. Da können die noch so sehr nach Dumble klingen.

Mein Modell mit dem schrägen Gehäuse in schwarzem Tolex kriegste oft für nen Appel und 'n Ei. Die sind manchmal auch ziemlich abgerockt. Seit Gregor Hilden nicht mehr mit den Dingern dealt, gibt's auch kaum noch einen Markt dafür.

Die späteren Kitty, mit EL34 teilweise, kann ich klanglich nicht beurteilen. Ich erinnere mich nur, daß die späteren Produkte der Marke sehr anfällig waren. Wenn einer in meinem Bekanntenkreis den Namen Kitty Hawk erwähnte, kam irgendwann auch das Wort "kaputt" hinterher... :D
 
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Meine Stimme geht auch für Laney, bisher habe ich nur fantastische Töne aus ihnen rausbekommen. Der größte Kritikpunkt meinerseits ist die seit den 80ern schlechte Fußpedalbedienbarkeit, der AOR kann von gain auf mehr gain schalten, nicht aber auf clean. Und den VH100R mochte ich da garnicht, alle Schalter sind doppelt belegt und sind im Gegensatz zum JVM nicht selbst erklärend (letzteren würde ich nicht underratet nennen, der hat ja ne dicke Fanbase, zu Recht!)

- Laney AOR 30: pottenhässlich, aber eine Bank für britischen Hardrock-Sounds im mittleren Lautstärke-Bereich und mit satten gain-Reserven - wenn man ihn erst mal eingestellt bekommt mit den vielen Knöppen. In den Combo musste nur ein ordentlicher Speaker rein, der HH war murks.
Es gab auch welche mit Fane-Speakern (meiner hat solch einen), die klingen wirklich fantastisch. Sehr ausgeglichen und rund, einziger klanglicher Minuspunkt ist die enorme Mindestlautstärke damit der kleine klingt. Ich wünschte, ich könnte 4 weitere davon kaufen, um meine 4x12 damit auszustatten
 
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Ich würd hier auch alte Trace Elliot Amps zB. den großen C50 Speed Twin, oder auch den kleinen Brat mitmischen lassen. Absolut spitzenmäßig klingende, und zuverlässige Amps. Der C50 war live und im Proberaum lange Zeit ein treuer Begleiter.

Für die Crate Palominos (in meinem Fall der V8) gibt's ja nehm ich an ohnehin genug Fans, sie seien aber trotzdem hier nochmal erwähnt.

Ganz dickes Lob auch an die von Yamaha leider schon lange aufgegebene DG-Serie, im konkreten Fall den DG-130 Head (ja genau: IIIIIIIIIHHHH, ein Digitalamp!!!)

Und wenn's transig sein soll, kann ich mich hairmetal81 nur anschließen. Da gab und gibt es viele Marshall Valvestates und Roland Cubes, auch alte JC sind da ganz ordentlich.

Teilweise auch manche Fender Rocpro und H&K Amps. Sie klingen zwar oft nicht so schlecht, nur meiner Erinnerung nach hatten es viele von denen nicht so mit der Zuverlässigkeit. Die damaligen Rocpros und Attax standen gefühlt mehr Zeit beim Service als im Proberaum.

Peavey Bandits würd ich auch noch rgendwo dazwischen werfen. Unser alter hat lange Zeit zuverlässigst funktioniert. Irgendwann war's dann einfach plötzlich aus. Dann ging er wieder, und dann wieder nicht. Ein Amp wie eine Katze - mit starkem eigenem Willen und Wesen... ;)

Laneys hab ich lustigerweise noch nie gespielt. Ich weiß eigentlich gar nicht warum. Egal, irgendwann kommen die schon noch in meine Gasse...
 
Diesen Amp habe ich jetzt zwar noch nicht selber gespielt, er ist aber in den 80ern auch auf vielen Aufnahmen präsent gewesen (z.B. Iron Maiden - Somewhere In Time):
Gallien Krueger 250 ML

Die Hughes & Kettner Attax-Serie (ich kenne nur die Silverpanels aus den 90ern) sind auch relativ unterschätzt. Jedenfalls bekommt man mit dem Attax 200 einen sehr guten Cleansound hin, was auch durch den Stereo-Chorus noch mal betont wird (2x12). Der Zerrsound hat mir aber nie so gut gefallen. Irgendwie fehlt diesen Amps der eigene Charakter. Ein Top-40-Mucker mag das aber wieder anders sehen. Ich fand die Amps verarbeitungstechnisch für den Preis sehr gut. Im direkten Vergleich zu den Valvestates von Marshall wirkten sie hochwertiger.
 
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Laney und Peavey, definitiv, wenn es um die Großen geht. Sehen/sahen halt zt seltsam aus und waren zuweilen eher serviceunfreundlich, was so mancher Fender (zB) aber auch ist....
 
1. TEISCO Amps aus den 60ern. Ich hatte mal einen 40 W Professional Bass mit EL34 Röhren, das Teil war der absolute Burner. Klang wie eines Mischung aus VOX AC30 und Fender Deluxe.
2. HESTA Gitarrenverstärker aus den 60ern. HESTA war eine deutsche Marke, die Röhrenamps und PA Systeme baute.
3. CORNFORD Gitarrenamps aus England. Die Firma fiel leider einem Brand zum Opfer. Wer einen MKII ergattern kann sollte unbedingt kaufen.

Most overrated Amps: TWO ROCK => sind teuer und klingen mittelmässig
 
Moinsen,

im Bereich Metal denke ich, wird der kleine Ironball unterschätzt.
Aus meiner Sicht liefert er eine ordentliche Zerre und klingt etwas "kühl", was genau dem Sound entspricht, den ich schätze. Preis/Leistung ist zudem für mich auch ziemlich ok.

Beste Grüsse,
Lars
 
Obwohl ich die PA-Anlagen von HK Audio gut finde und davon auch was habe, komme ich mit den hughes & kettner nicht so zurecht, was wohl eher am Musikstil liegt.
 
Hughes & Kettner und HK Audi haben doch überhaupt nüscht miteinander zu tun?!
 
Generell halte ich viele deutsche und italenische Röhrenamps aus den 60ern für dermaßen unterbewertet, zumindest hier in D.

Sehr oft hatten diese Verstärker, die, genau wie der Vox AC30, dazu geschaffen worden waren um ganze Tanzsäle zu beschallen, eine sehr üppige Ausstattung und sie klingen richtig gut. Nur waren damals Zerrorgien wie im Numetal noch nicht erfunden. Mit einem ordentlichen Verzerrer davor beherrschen diese Teile auch das Rocksegment sehr gut.

Zu diesen unterbewerteten Geräten zähle ich:

Hohner Concertophon
Hohner Orgaphon's (nur die OHNE teiltransitorisierten Vorstufen, also Vollröhre)
Echoletten (nur die OHNE teiltransitorisierten Vorstufen, also Vollröhre)
Dynacord's und Winston's (nur die OHNE teiltransitorisierten Vorstufen, also Vollröhre)
Farfisa FR40
Alte Suprem und Luxor Amps
und und und

Selbst einen Amp aus einem alten RIM Bausätz habe ich letzens bei einer Metal Band gesehen und der machte seinen Job mehr als gut..

Hier noch ein interessanter Link.
Dort geht man sehr respektvoll mit Hohner Orgaphon Orgaphon Amps um.

http://www.euroguitars.co.uk/viewtopic.php?f=16&t=3274

vollste Zustimmung ...

Unsere landeseigenen Produktionen aus vergangenen Tagen sind wirklich klasse Konstruiert und können absolut mitziehen. Diese Amps haben nur ganz einfach ein Riesen Image-Problem. Das zeigt sich ja schon alleine dadurch , dass hier im Thread schon keiner mehr drauf reagiert. Keiner will sich mit diesen Teilen sehen lassen , ein Ami oder Brite muss es sein.

Ich hab selber einen Echolette m80 , das Prolbem sind hier die nicht mehr zu bekommenden El503 Röhren . Das Teil ist Clean schlichtweg
eine Sensation. Einer der besten plastischsten Cleansounds die ich je gehört hab. Und der kleine Bruder m40 läuft mit El84 und ist leicher zu kriegen.

Das Echolette Bandecho ng51 ist auch nicht von schlechten Eltern.

Ich hab außerdem noch einen Dynacord Jazz rumstehen . Auch ein guter Amp , leidet allerdings unter dem 8er speaker. An einer größeren Box macht er aber ne gute Figur.



Diese Teile sind oft billig zu haben und absolut klasse. Nur keinen interessierts. Von daher echte Geheimtipps.....

Ich hoffe mal , dass nicht irgedwann irgendein Modebluesgitarrist oder eine Retrorockband die Teile entdeckt und dann die Preise auf einmal anziehen. Ich will nämlich noch n paar von den Teilen abstauben....

grüße b.b.
 
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Ganz klar, vor allem wenns um "Auf die Fresse"-Sound geht: Marshall Valvestate. Ich habe selber den Valvestate 8080 (1x12 Combo-Version) und den auch früher immer gespielt, bist mir die Leistung und Sound nicht mehr so recht zusagten und mein Engl Fireball rankam. Dazu habe ich mir damals 'ne Tubetown 2x12 Rex Pro gekauft.
Aus Spaß dann mal den V8080 DIY mit einem Boxenausgang versorgt und mal an meine TT Rex Pro angeschlossen........mir ist die Kinnlade aufn Boden geklatscht. Was mir vom Sounds nicht mehr gefiel, und bei lauten Bandproben echt ans Limit kam, war nicht der Amp sondern der Speaker der Combo, der einfach nicht so recht meins zu sein scheint. Aber mit 'ner ordentlichen Box holt man Sounds aus dem Amp raus, das ist unglaublich. Für jeden Gitarristen der vor allem Metal spielt, ist dass Ding als günstiger Amp ne klare Kaufempfehlung. (nur gebraucht zu kriegen natürlich - so alt wie der ist)
Auch wenn seit längerer Zeit nicht recht aktiv, sagt ja dem einen oder anderen der User Lasse Lammert mit seinem Studio noch was, der hat den V8100 (Topteil-Version) und empfiehlt den auch als total unterschätzten Amp. Ich bin mal so frei, und verlinke zu seinen Demos. Ich find den Sound von dem Teil schon fast schockierend gut. Wie sich neuere Valvestate-Reihen halten, kann ich allerdings nicht sagen (glaube die heißen dann VS statt nur V. Weiß ich nicht genau) Für wenige 100€ einfach nur der Hammer für ordentlichen High-Gain Sound.





 
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Auch wenn unser Sänger bei Neumann electronics arbeitet, dem direkten Konkurrenten, mag ich Dynacord, insbesondere die Mischer und die grossen PA-Boxen. Aber underrated sind die Amps nicht, gut und alt ja. Knorke nennt man das, oder?
 

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