Da fallen mir so ein paar ein:
Zum Einen der alte VOX VR30R. Der war damals nicht annähernd so beliebt wie das heutige Pendant AC30VR, aber klanglich ein super Hybridamp, laut genug für Proben und kleine Gigs und mit dem zweiten Overdrivekanal extrem vielseitig.
Dann wäre da noch der Bugera G5, den man hier im Board gewinnen konnte, bzw. genauer gesagt den ich u.A. gewonnen habe. Das ist inzwischen mein Hauptamp wenns um den Proberaum geht. Da versteh ich die Kritik überhaupt nicht, das Teil hat einen astreinen Cleansound und auch der Overdrivechannel kann so ziemlich alles bewerkstelligen, wenn man ihn nur richtig einstellt. Was man ihm ankreiden kann ist die Tatsache, dass es eine Kopie vom Blackstar HT-5 ist und tatsächlich: er hat keinen Eigensound. Er klingt ein bisschen nach Marshall, ein bisschen nach Fender, ein bisschen nach Vox, je nach Einstellung eben. Kritiker sagen da: Nicht Fisch, nicht Fleisch, ich finde aber immer Sounds mit denen ich gut arbeiten kann! Lediglich der Reverb ist Geschmackssache, da habe ich schon ''organischere'' (Unwort) gehört, aber auch der ist OK.
Zum Thema Fender The Twin kann ich die Meinungen zu Beginn des Threads hier nur unterstreichen, ein super Red Knob Fender, mein Schwager besitzt den und ich habe auch schon oft darüber gespielt. Problem bei dem Amp ist lediglich die unglaubliche Grundlautstärke die man benötigt, damit der Sound richtig rüber kommt, außerdem ist er sauschwer - nicht viel schwerer als mein AC30, aber da der Twin nur den einen Griff in der Mitte besitzt fühlt er sich einfach deutlich schwerer an. Davon abgesehen verträgt er sich nicht mit meiner Rickenbacker, aber das Problem haben viele Amps, da kann der Evil Twin nix dafür.
Was mir jetzt noch ganz spontan als underrated Amp einfällt ist das alte Teil das für Phil X (der Youtube Typ) jetzt als Signature Amp nachgebaut wurde, der Magnatone Tonemaster. Mittlerweile dank Phil X gesucht, usprünglich aber auch mal ein Geheimtipp mit wirklich gigantischem Sound.
MfG