Poti-Wechsel an einer vintage Framus (gekapselte control-plate)

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Frohes neues!

Da ich den Poti Tauschen muss bin ich bei meiner alten Framus-Gitarre zu meiner Überraschung auf dieses Modul gestoßen:


dmxmdmdmcf.jpg

cmdmdnfn.jpg

fdnmckfe.jpg


Da ich mit so etwas keine Erfahrung habe und dem Instrument nicht unnötig schaden möchte, frag ich lieber hier wie man am an sowas rangehen sollte. Auch interessant ist für mich welcher Poti in diesem Kontext eine adquate Wahl wäre. Leider ist die Potikappe auch hinüber, da brauche ich auch einen Ersatz.

Gruß
 
Eigenschaft
 
Ich würde als erstes mit einem grösseren Lötkolben und Entlötsauglitze die Lötstellen entlöten um die Blechkappe abheben zu können. Dann würde ich schauen welches Poti verbaut ist und es dann gegen eines mit gleichen Werten tauschen.

Nachtrag: Vorher noch von oben das Poti und die Schalter abschrauben, damit man das untere Blech abheben kann
 
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Ich würde wohl eher versuchen die Lötstellen kalt zu öffnen um den Lack nebst Beschriftung zu erhalten...

.
 
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Ich würde als erstes mit einem grösseren Lötkolben und Entlötsauglitze die Lötstellen entlöten
Ich würde wohl eher versuchen die Lötstellen kalt zu öffnen
... geht ja gleich gut los :D
ich würde auch zu einer kalten Methode raten, aus genannten Gründen. Das Schreckensszenario jeder Restaurierung jedenfalls ... diese Dosen sind ja abschrimungstechnisch eine prima Idee, aber Pflege geht da nur invasiv.

Leider ist die Potikappe auch hinüber, da brauche ich auch einen Ersatz.
oha, in Schwarz wird das schwierig inzwischen mit den Hebeln, also GUT DRAUF AUFPASSEN ! ... https://shop.warwick.de/de/ersatzte...framus-vintage-parts-switch-knob-creme?c=3507
den Drehknopf scheint es aber noch zu geben (war der, oder?) https://shop.warwick.de/de/ersatzte...nob-set-black-with-white-marker-2-pcs.?c=3507

Welches Poti/Regler möchtest du denn ersetzen? Das Volumenpoti dürfte kein Problem darstellen, die Drehregler allerdings schon ... besser, die sind noch ok ;) Ich habe irgendwann man Ersatz dafür gefunden (Göldo war das, glaube ich), die hatten aber recht höhe Einbaumaße ...
 
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Ich bedanke mich für die Antworten.

Okay, ich hätte spontan nach einem Lötkolben gegriffen. Gut dass ich gefragt habe. Irgendwelche Ideen wie man das gut kalt ab bekommen könnte? Zusammen setzen dann aber schon mit Zinn?

Die Kappe habe ich natürlich verlegt, wird aber früher oder später wieder auftauchen. Die sah aber so aus wie der im letzten link. Der Poti war schwergängig und beim drehen ist die Kappe zerbröselt und das Signal war gänzlich weg, außer wenn die Klinke halb draußen war.

Die Kappe war sehr fragil, es hat nicht viel gebraucht. Ist die auf der Seite aus einem anderen Matrial als das original?

Ersetzen muss ich den Volumenregler. Die Hebelkappen sind auf Schaltern befestigt. Tonabnehmerwahl und Filter werden damit betätigt. Nur der Volumenregler ist wirklich ein Poti.

Ich bin vom design etwas überrascht, das hat man wohl aus kostengründen so gelöst oder war es schwierg was abnehmbares nach dem Krieg und Entrüstung umzusetzen? Grundsätzlich ist das mit der Dose finde ich eine schicke lösung. Die tonabnehmer sind mit 3.5mm mono klinke anschließbar.
 
Irgendwelche Ideen wie man das gut kalt ab bekommen könnte? Zusammen setzen dann aber schon mit Zinn?
Mit einer Dreikantfeile das Lötzinn abraspeln, ist aber ev. ein Geduldsspiel, zwischendurch den Feilenhieb mit einer Drahtbürste vom Lötzinn befreien. Ich würde nach der Reparatur nicht neu verlöten, sondern die beiden Teile mit einigen Tropfen 2k-Kleber verkleben.
 
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sondern die beiden Teile mit einigen Tropfen 2k-Kleber verkleben.
...mh ... das dürfte aber den Sinn des Gehäuses tendenziell verfehlen, der ja ist, einen faradayschen Käfig zu schaffen. ich würde eher zu mehreren Lötpunkten raten, das muss ja keine Schweißnaht sein wie original :D
 
Ich würde wenn vorhanden mit einem Stechbeitel versuchen die Lotnähte zu trennen. Mit ein bisschen Glück reißen die schnell ein und dann ist es unter umständen sogar hinterher möglich mit sehr kurzer Hitze wieder die Verbindung herzustellen um die Abschirmwirkung zu erhalten.

Dazu ist dann aber ein sehr Leistungsfähiger Lötkolben nötig, da sonst de Lack Blasen wirft lange bevor das Lot schmilzt.

.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

einen faradayschen Käfig

Total praktisch: Wenn der Blitz in die Gitarre einschlägt stirbt nur der Gitarrist, aber das Poti überlebt! :evil:
 
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Ich würde es tatsächlich mit einem Dremel und kleiner Trennscheibe vorsichtig (!) öffnen. Habe ich schon einige Male erfolgreich so gemacht...
 
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Total praktisch: Wenn der Blitz in die Gitarre einschlägt stirbt nur der Gitarrist, aber das Poti überlebt!
.. das ist ja bei einem alten Schätzchen durchaus von entscheidender Bedeutung, jup, und wer schon mal die Arbeit durchgemacht hat, in sowas ein Poti zu tauschen, wird das zu schätzen wissen ! ;) . Aber nebenbei hält das eben auch Einstreuungen fern, was der moderne Modder heute mit viel Aufwand durch Metall-Folien oder leitenden Lacke zu realisieren versucht.
Ich würde es tatsächlich mit einem Dremel und kleiner Trennscheibe vorsichtig (!) öffnen.
..geht vermutlich auch mit Dremel und diesen kleinen Schleifaufsätzen ohne echte Probleme (langsamer, aber weniger gefährlich, oder? )
668069_1.jpg
 
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Dann aber bitte einen wirksamen Partikelfilter tragen!!!
 
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Dann aber bitte einen wirksamen Partikelfilter tragen!!!
...würde ich jetzt vom Lebensalter abhängig machen :D (ich habe als Student in den frühen 80ern bei Varta gearbeitet ... ich erinnere mich gut, dass die da für "Städter" einfach mal Blei-Blutgrenzwerte genommen haben, die um etliches höher lagen als beim Landvolk :D ) Aber hast natürlich recht :)
 
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OT: Wie haben damals in der Ausbildung, wegen dem Blei, jeden Tag einen halben Liter Milch von der Firma bekommen. Wir leben alle noch ;) Aber ich gebe schon zu, dass das RoHS-Lötzinn bestimmt gesünder ist (das ist aber auch die einzig positive Eigenschaft)...
 
Danke für die Ratschläge.

Hier die Optionen noch mal im Überblick

-mit einer Dreikantfeile das Lötzinn abraspeln

-mit einem Stechbeitel versuchen die Lotnähte zu trennen

-mit einem Dremel und diesen kleinen Schleifaufsätzen trennen

-Verbinden mit mehreren Lötpunkten

-mit sehr kurzer Hitze wieder die Verbindung herstellen

Ich werde eine Methode wählen, mich langsam daran wagen und dann berichten.
 
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und, wie hast du das Fach aufbekommen?
 
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