Synergy Amps und Module Userthread

So, der Syn30 ist inseriert. Das Inputbuchsenproblem war eher ein Kabelproblem. Es hat sich der Lötpunkt aufgelöst beim Neutrikstecker.

Ich schaue jetzt mal nach etwas kleinerem, vorallem leiseren. Der Syn30 klingt unfassbar gut, hat dann aber eine nicht mehr familienverträgliche Lautstärke. Jetzt geht es Richtung Syn1 oder Syn20IR. Hab jetzt bei einem Syn1 zu lange gezögert, der bei reverb.com im Angebot war.

Aber insgesamt bin ich von dem System immer noch überzeugt.
 
Also der syn20ir ist ja schon ein mega durchdachtes Gesamtpaket, da braucht es eigentlich nichts mehr.
Syn1 mit nem evtl vorhandenen Amp ist auch gut, du hast halt ein bisschen Theater mit der Verkabelung.
 
Ich spiele den Syn1 derzeit über eine Engl E820 (2x 35 Watt) Tube Poweramp und eine 1x12 mit einem alten Greenback. Familienfreundlich geht gerade noch. Macht aber mit mehr Power mehr Spass. Der zweite Kanal wird als Wet verwendet über einen Jensen P12Q.
 
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Das Syn1 hat doxh den Sag-Regler. Immuliert das nicht son bisschen Endstufe?
Wenn du die "add more channels to your Amp" Geschichte machst, ist der Sag- und der Volume Regler vom Syn1/Syn2 nicht aktiv!
 
„Sag“ auch nicht?
 
„Sag“ auch nicht?
Ich hab (beim Syn2) keinen Unterschied gehört. Ist ja aus meiner Sicht logisch, da du ja die Röhrenendstufe eines anderen Amps verwendest un dir den Sag dort holen kannst. Das der Volume Regler auch nicht aktiv ist, ist eher sehr blöd!!
 
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Danke für den Hinweis. Falls der Syn30 irgendwann geht (wobei immer noch ungern, weil der wirklich ubglaublich gut klingt), wird es wohl eher ein Syn20IR werden.

Das "Sag" deaktiviert ist, okey. Aber das Volume wäre doch gerade sinnvoll um Modul mit Amp abstimmen zu können. Wer weiß, was das für Gründe hat.
 
Also ich hab den syn1 ja am syn20 und man kann die Modul-Lautstärke gut am jeweiligen Channel anpassen - bzw Lautstärkemässig ist das sehr ähnlich angepasst wie wenn man das Modul im Amp benutzt.. der Volumeregler des Syn1 regelt nur am Main Out oder am DI out.
Beim SAG-Regler dachte ich dass der immer regelt, zumindest ist die LED die das anzeigt immer aktiv..
 
Den Regelweg des Volumes der Module konnte ich bisher schlecht austesten. Mir fallen die Ohren schon ab 10 Uhr Reglerstellung ab. Und über den Attenuator macht das nicht viel sinn zu testen.

Ich habe ja auch schon einen Syn30-Combo mit Master gemodded gesehen. Aber mein Amptech meint, dass es so eng auf der Platine ist, dass er das Riskio nicht eingehen möchte da nachhaltig eteas kaputt zu machen.
Alleine optisch mag ich den Syn30 schon sehr gerne. Einen Toaster habe ich mit dem EVH 5150 LBX schon.
 
Aber das Volume wäre doch gerade sinnvoll um Modul mit Amp abstimmen zu können. Wer weiß, was das für Gründe hat.
Ich denke, das ist eher ein Design Fehler von Synergy. Wenn dein Amp einen Master Volume hat (der nach dem FX Loop ist!), ist das auch kein so grosses Problem. Nur wenn es keine Mastervolume gibt, wie beim PRS MT-100 (oder bei Amps wo du den MV mit dem FX Loop aktivierst bzw. deaktivierst) ist das sehr mühsam, da du dann bei den Modulen im 1/10tel Millimeter Bereich zwischen 8h30 und 9h herumdrehst, und eine Änderung am Amp auch gleichzeitig eine Änderung an jedem Kanal beinhaltet...
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Beim SAG-Regler dachte ich dass der immer regelt, zumindest ist die LED die das anzeigt immer aktiv..
Ja, das Lämpchen leuchtet bei mir auch immer, ich bin da aber streng nach meinen Ohren gegangen, wenn du das aber anders hörst, lass ich mich da gerne korrigieren und teste das bei mir auch noch einmal! ;)
 
Hallo an alle, ich hab eine Frage:

Ich möchte mir ein Modul kaufen, dass ich als reines "Lead Modul" benutze, sprich wenn ich Solo spiele schalte ich auf dieses Modul. (Ich möchte das mit zwei Syn2s realisieren) Ich stelle mir einen schönen cremigen Sound mit genügend Kompression und Verzerrung vor. Ich habe im Moment folgende vier Kandidaten: 2CP-Modul (sollte als Mark II Klon diesen Job abseits der Metallsache ja perfekt beherrschen!), Bogner Ecstasy Red Channel (war mit dem Amp Boost mein absoluter Lieblings-Solosound!), OS-Modul ( naja, funktioniert sicher, ausreichend Kompression hab ich bei dem Modul auf alle Fälle, vielleicht fast zu viel!!) oder doch das Vai-Modul (das kenne ich gar nicht, sollte aber natürlich perfekt dafür geeinget sein.)

Was meint ihr, eines dieser vier Module oder doch ein ganz anderes? Ich möchte dabei keinen externen Boost benutzen müssen! Danke für eure Meinung und eure Hilfe!
 
Hey, ich kenne leider nur das von dir erwähnte Bogner Ecstasy. Das hat keinen Booster gebraucht, macht aber eher Hard Rock als ultra High Gain. Da wäre wohl das Überschall besser.

Heute habe ich unverhofft etwas verkauft. Und darauf habe ich gleich einen Syn20IR bestellt. Den werde ich mit den Syn30 mal vergleichen. Ich bin gespannt!

Edit: und kaum habe ich bei Thomann bestellt ist ein gebrauchter Syn20IR inseriert ... naja, pech.
 
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Hey, ich kenne leider nur das von dir erwähnte Bogner Ecstasy. Das hat keinen Booster gebraucht, macht aber eher Hard Rock als ultra High Gain. Da wäre wohl das Überschall besser.
Hmmm... Ich spiele bei einem Solo ja keine 1/16tel Chugs! Van Halen hatte lange einen simplen Plexi, Mark Tremonti benutzte eine Zeit lange einen Dumble Clone als Solo Amp (davor einen Shiva)! Ich glaube, dass es geeignetere Solo Amps/Module als den Überschall gibt. Vor allem weil ich ja mit dem Gain etwas zurückhaltend sein muss, da ich am Ende eines Solos das eine oder andere Mal den Ton stehen lassen möchte und er dann in ein harmonisches Feedback (und nicht in ungewolltes Pfeifen) übergehen soll! Nach dem Solo schalte ich wieder auf mein High Gain Modul, momentan eh ein Überschall, zurück.
 
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Die Testreihe beginnt:
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Ich finde den Syn 20IR ja echt häßlich. Totaler Industrie-Schick. Auf Fotos sieht er besser aus als direkt vor der Nase.
 
Der 800 ist auf der Synergy Webseite verschwunden. Kommt da eventuell was neues?
 
Das Plexi Modul auch, wie es aussieht, eventuell wegen der Kollaboration mit Marshall?
 
Ich habe den Amp ja Dienstag bekommen, hatte ne Halbestunde Zeit für den und dann war abends Probe (akustisch). Gestern war ich direkt nach der Arbeit nach Berlin um heute den Tag mit Arbeitskampf zu fröhnen und bin gerade zurück.

Spontan würde ich aber schon sagen, dass der Unterschied hörbar ist. Aber die Reactive-Regelung wirkt da sehr gut auf die Endstufe ein. Das ist sehr heftig.
Der Clean Kanal beim Syn30 ist auf Anhieb auch um Welten besser.

Der Master ist aber der große Vorteil des Syn20IR, der auch der Grund ist, warum ich den im Hause haben. Aber ich muss dennoch auch am Modul das Volume leiser drehen, um den Familentauglich zu bekommen.

Für sich genommen ist der Syn20IR ein top Produkt!
Ich habe etwas Bedenken, da doch sehr besonderheiten Verbaut sind, falls mal etwas Kaputt geht. Der Syn30 ist da ja nach dem Motto "stumpf ist Trumpf". Mir würde bei dem ein Master ja richtig gut gefallen. Aber ich finde nicht mal im Netz etwas dazu, nur zwei Ampa mit Master-Mod habe ich mal gesehen.
 
Hier ist jemand aus Australien, der wohl alle Module mal durchtestet. Ganz hifteich, wenn man noch sucht oder unentschlossen ist.

 
So, die Testreihe ist abgeschlossen. Ich habe sowohl subjektiv den Syn30 und Syn20IR über Boxen (Mesa 4x12 OS und Mesa 2x12 Rectifier).
Die Module habe ich für die Amps einzeln eingestellt, um den Sweetspot zu finden.

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Clean hat ganz klar der Syn30 gewonnen. Der klingt viel voller und wirkt dynamischer, der Syn20IR ist dünner. Der Syn30 hat aber auch mehr Einstellungsmöglichkeiten. (Bright Switch, Mid Switch Bass- und Treble-Regler gegen einen Tone-Regler).

Die Module habe ich dann doch leise über den Syn30 eingestellt bekommen. Da war der Klangunterschied jetzt nicht so überragend besser bei dem Syn20IR mit dem Master, zumal ich auch bei dem die Module runterregeln musste. Angefangen hatte ich mit dem SLO über die Woche und heute das Diezel Hagen Modul probiert. Das Herbert-Modul ist so bröselig im Fundament, dass ich erst dachte, dass etwas kaputt sei. An dem habe ich lange dran herum geregelt.

Hierbei ist zu beachten, dass der Reactive-Regler und auch die Wahl der Power Structure nicht zu verachten sind! Ein mächtiges Instrument, meiner Meinung nach aber etwas "schönfärbend". Der Syn30 ist dagegen brutal ehrlich.

Dann habe ich etwas Reamping betrieben und beide über das Captor X aufgenommen. Ich wollte gleiche Bedingungenfür den Vergleich schaffen.

Hier zeigt sich der Syn30 auch Clean etwas voller, geht aber von selbst recht früh ins Clipping. Dynamisches Spielen ist da sehr gut möglich, sehr perlig ist möglich mit gutem Fundament.
Der Syn20IR klingt auch gut, ist aber doch dünner. Gleiche Volume Einstellungen führen bei dem nicht zum Clipping.

Bei den Modulen habe ich Diezel Herbert, Soldano SLO und Fortin Killer Kali in den Amps verglichen. Die Module wurden mit den gleichen Einstellung zwischen den Amps getauscht. Das war auch gut, da die Amps sehr ähnlich im Voicing sind.Das Ergebnis war sehr eindeutig und lässt sich sogar an den Spuren erkennen. Der Syn30 gibt ein breiteres Spektrum raus als der Syn20IR (gestetet mit allen über Gehör mit ellen drei Power Structure-Positionen, aufgenommen mit der ersten). Und Untenrum kommt da viel mehr als beim Syn20IR.
Was der Syn20 IR nicht hat, was viele EL84 Endstufen haben, ist brösiliger zu werden beim Aufdrehen in den Tiefmitten. Auch hier zeigt sich der Syn20IR als "schönfärber".

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Es folgen noch mir wichtige Punkte:
- aus dem Syn20IR kommen auch Töne beim spielen. Das hatte ich schon bei wenigen Amps ... das nervt etwas
- beim Syn20IR hört man einige Relais arbeiten. Durch eine schlechte Erfahrung mit einem Mesa Ace Stiletto, bei dem mal eines kaputt ging, bin ich davon kein großer Fan. Irgendwann gehen die kaputt.
- ich brauche den IR-Loader im Amp nicht. Dafür habe ich das Captor X.
- der Syn30 ist stumpf aufgebaut. Mehr als Kanal-Schaltung ist neben dem DI-Ausgang nicht drin. Weniger, was kaputt gehen kann.
- mir gefallen die Lautsprecher-Ausgänge beim Syn20IR besser als mit dem Switch beim Syn30.
- der Syn20IR hat nur einen An/Aus-Schalter. Der Syn30 hat auch einen Standby-Schalter. So konnte ich die Module wechseln ohne den Amp ausschalten zu müssen.
- der Syn30 gefällt mir optisch viel besser.

Der Syn30 wird also bleiben. Ich bin ganz froh doch noch bergleichen zu können. Ursprünglich wollte ich den Syn30 ja verkaufen, um den Syn20IR zu kaufen.
Der Syn20IR ist übrigens auch nicht sooo viel leiser als der Syn30. Gefuhlt ist da kein Unterschied.
Ich hätte gerne die Aufnahmen hochgeladen. Leider war die Zeit knapp und ich würde gerne den Mix aus zwei Spuren hochladen. Das geht nicht so leicht bei StudioOne 3.

Ich ünerlege ein Review aus diesem Beitrag zu machen.
 
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