G.A.S. - Selbsthilfegruppe

  • Ersteller ribboncontrol
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Die 4000er Serie soll ja auch gut sein...
 
Mehr spielen, weniger kaufen. :)
 
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Diese Aussage ist hier off topic. :D
 
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Ok, angepasst. Kommt nicht wieder vor.
 
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Ich hab mich inzwischen arrangiert, man kann kaufen und spielen hab ich entdeckt :rofl:
 
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Die NAMM steht vor der Tür und es gibt bereits im Vorfeld schon allerhand Neuvorstellungen bzw Leaks, wie zB die Akai MPC XL.

ASM hat heute den hybriden Leviasynth offiziell vorgestellt, der eine Klasse über dem Hydrasynth angesiedelt ist. Tastatur endlich mal mit 5 Oktaven und das Ganze Bitimbral, aber ohne getrennte Ausgänge und mal wieder mit externem Netzteil, beides in dieser Preisklasse des Tastaturmodells ein absolutes Unding - da hat Glenn Darcey wohl entweder gepennt oder wurde überstimmt.

Bei Thomann ist er bereits gelistet:

Klingt auch gut, triggert mich aber irgendwie, genau wie der Hydrasynth, rein garnicht.


View: https://youtu.be/t4AXFVLvli4
 
Und die Version ohne Tastatur:
Mehr Stimmen, dafür ohne analoge Filter und mehr Multimode inkl. Drum Kits hätte mir besser gefallen. ;-)
 
Mehr Stimmen, dafür ohne analoge Filter und mehr Multimode inkl. Drum Kits hätte mir besser gefallen. ;-)
Dann ist das nichts für Dich, Du willst eine Workstation und keinen reinen Synthesizer. Goto Kurzweil K2061.
 
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Ja, das ist schon richtig. Ich wünschte halt, dass mehr Synthesizer das Konzept einer Workstation verfolgen würden. Klar bedeutet das höheren Entwicklungsaufwand. Früher gab es mehr Alternativen, allerdings waren damals DAWs noch nicht so stark.
 
Darf ich mal eine ganz naive Frage stellen?

Mit Synthesizern außerhalb von Workstations und den mitgelieferten Standard-Sounds in Stage-Pianos und so kenne ich mich nur sehr wenig aus.
Ich hatte - als alter ELP-Fan - in meinen jungen Jahren zwei oder drei davon (Korg MS20 und zwei kleinere Moogs (Prodigy und ... weiß ich nicht mehr)).
Ach, und einen Roland JD-800 hatte ich auch mal - zählt der als "richtiger" Synthesizer?

Egal, heute Morgen habe ich mir den o. g. LeviaSynth mal bei Thomann angeschaut. Der steht aktuell auf Platz 246 der T-Verkauscharts für Synths.
Ich hab dann mal nachgeschaut, welche auf den ersten Plätzen stehen, und da waren außer dem MPC 34 von AKAI fast nur die "üblichen Verdächtigen". Also originale Moogs oder Moog-Nachbauten (Behringer).

Was würden die Synth-Experten unter euch sich denn tatsächlich für ein neues Gerät am Markt wünschen? Ich denke da ganz naiv, dass man mit einem gut ausgestatteten bereits verfügbaren Synthesizer doch eigentlich alle Sounds herstellen kann, die man sich wünscht. Oder? Ich verstehe schon, dass es verschiedene Filter etc. gibt. Aber ein aktuelles Gerät der oberen Preisklasse sollte das doch abdecken?

Also, bitte nicht falsch verstehen: Ich habe einfach wenig Ahnung von der Materie und würde gerne mehr wissen. Auch, wenn ich heutzutage selbst keinen Supersynthesizer mehr brauche, fand und finde ich diese Instrumente immer schon höchst faszinierend. Mein Traum damals war so eine modulare Moogwand, wie Keith Emerson sie sogar auf der Bühne hatte :love:
Auch ein echter Minimoog hätte mich damals glücklich gemacht. Leider lagen zu der Zeit beide Instrumente weit außerhalb meiner finanziellen Reichweite.
 
Darf ich mal eine ganz naive Frage stellen?

Klar.

Ach, und einen Roland JD-800 hatte ich auch mal - zählt der als "richtiger" Synthesizer?

Natürlich. Der war zwar digital, aber in Bedienphilosophie wie klanglichem Aufbau der Sounds und den Eingriffsmöglichkeiten darauf definitiv ein Synthesizer.

Was würden die Synth-Experten unter euch sich denn tatsächlich für ein neues Gerät am Markt wünschen?

Kann da nur für mich sprechen – Experten gibts wie Sandkörner am Meer (nicht unbedingt in diesem Forum, schon eher drüben auf sequencer.de) – aber so ganz grundsätzlich bin ich eigentlich versorgt mit Synths. Der Markt ist eigentlich nur gerade so spannend, weil ihm an allen Ecken und Enden noch neue Ideen kommen. Einen Leviasynth hätte in der Form so wohl niemand aufm Radar gehabt als seine Entwickler, ähnliches galt in jüngerer Vergangenheit für Polybrute oder UDO.

Auch wenn es offenbar finanziell mehr rentiert, sich einfach durch die 70er und 80er zu klonen und Mittfünfzigern "ihr" Gerät alter Jugendträume neu herzustellen bzw. für spätgeborene ohne flüssige Portokasse die Vergangenheit nachzuproduzieren. Nicht unähnlich deiner damals "angeschwärmten" Moogwand.

Ich denke da ganz naiv, dass man mit einem gut ausgestatteten bereits verfügbaren Synthesizer doch eigentlich alle Sounds herstellen kann, die man sich wünscht. Oder? Ich verstehe schon, dass es verschiedene Filter etc. gibt. Aber ein aktuelles Gerät der oberen Preisklasse sollte das doch abdecken?

Da die seligen Zeiten leider vorbei sind, wo hier ein @Martman anrauscht und einen Text mit dreissig Absätzen hinterlässt, versuche ich es in etwas kürzer.

Ja, ein aktuelles Gerät der oberen Preisklasse KÖNNTE das theoretisch abdecken – wenn wir denn über eine Multisynthese-Workstation reden würden (die im Unterbau ja ebenfalls Synths sind). Mit einem Prophet 5 (der kostet auch 4k) wirds dann schon deutlich schwieriger, aus einem Minimoog für noch mehr Geld kriegste nicht mal zwei gleichzeitige Töne.

Synthesizer sind extrem spezifisch, einerseits durch die technischen Limitierungen, andererseits, weil ein all-in-one-Gerät ein kompromissbehaftetes Parametergrab wäre, dass seine eigentliche Idee gar nicht erst umsetzen könnte.

Selbst Monsterplugins wie Serum 2 oder Omnisphere 3 müssen sich irgendwann auf einen Workflow festlegen und bieten dann das, was mit selbigem umsetzbar ist, bzw. für den Entwickler Sinn ergibt. Serum bietet trotz unzähliger Optionen bspw. kein Operator-FM, schon gar kein bedienbares, und mit aufwändig emulierten Analogschwingungen wirds auch schon schwierig. Dafür müssen andere Plugins ran, von Spässen wie untereinander verschaltbaren LFOs wie bei u-he oder gar Chaostheorie-Oszillatoren wie bei Dawesome noch gar nicht angefangen. All das in ein Plugin zu werfen würde in einem unbedienbaren Wust enden.

Bei Hardware dasselbe. Polybrute bedeutet Morphee, Touchstrip, Matrix-Routing und je nachdem auch noch FullTouch-Keybed. Moog Matriarch und MS20 dagegen bedeuten Patchmatrix und rotzigen einstimmigen Analogsound. Behringerklon bedeutet erstaunlich präzise Replika, ohne sich für was halbantikes verschulden zu müssen, und Leviasynth bedeutet 8-OP-FM, das bis vor kurzem noch als unbedienbar galt, gekreuzt mit weirden Algorythmen und einer Poly-Aftertouch-Tastatur. Alles Synthesizer, aber alles völlig unterschiedliche Ansätze.

Und klar, man könnte sich das (nachher!) alles mit dem Synth-Part am Nord Stage 4 zusammenschrauben und käme irgendwodurch in die Nähe, aber das würde weder Spass machen noch wäre irgendwer am Nord Stage 4 sitzend auf all diese Sounds gekommen.
 
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@ribboncontrol : Vielen Dank für deine Erklärung! Ich hatte tatsächlich völlig ausgeblendet, wie viele unterschiedliche Methoden der Klangerzeugung es allein schon gibt.
Ich habe mir damals mein erstes Synth-Wissen aus einem Buch (Bernd Schreiber - Das Synthesizer Handbuch - oder so ähnlich) angelesen. Zu der Zeit gab es noch keine FM- oder andere spätere Klangerzeugungen. Und da ist mein Wissen - im Großen und Ganzen - auch stehengeblieben.

Später habe ich dann immer Instrumente verwendet, bei denen man gar nicht mehr viel über die zugrunde liegende Technik wissen musste. Eigentlich schade - aber es gibt ja manchmal (selten) im Leben dann noch ein paar andere Dinge jenseits der Musik, mit denen man sich auch intensiver beschäftigen muss ;)

Allerdings habe ich vor längerer Zeit mal ein VST-Plugin erworben, mit dem man aus - gefühlt - 1000 Modulen selbst seinen Traumsynth zusammenstellen konnte.
Vielleicht sollte ich das mal rauskramen und damit ein bisschen lernen. Lust hätte ich wohl - und Zeit mittlerweile auch :)
 
Gibt es bisher wirklich sowenig GAS Anlass für Keyboarder seitens der NAMM? Oder ist es noch zu früh? Oder habe ich etwas verpasst?

Nord Electro 7 ist für mich wegen NS4 73 eh uninteressant.

Der Leviasynth klingt einfach nur kalt und die Farbgestaltung und die unsäglichen Schriftzüge sehen besch..... aus. Null GAS. Dagegen vermisse ich meinen Hydrasynth-Expander. Bei dem Gedanken an einige der Sounds läuft es mir noch jetzt wohlig den Rücken runter. Hab ihn halt nur leider nicht wirklich gebraucht... :D

Da die seligen Zeiten leider vorbei sind, wo hier ein @Martman
Der geht mir inzwischen tatsächlich ab, hoffe es geht im gut...
 
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NAMM hat doch grad erst angefangen und das neue MPC-Topmodell wurde heute offiziell vorgestellt: https://www.gearnews.de/akai-mpc-xl-synthesizer/

G.A.S. zur NAMM? Bisher nicht.
  • Nord Electro? Viel zu teuer und brauch ich eh nicht, kann ich alles mit Fantom, MPC und MC-707 abdecken
  • ASM Leviasynth? Nö, siehe oben.
  • MPC XL? Ich hab die Live III mit der gleichen neuen Technologie, die genügt mir völlig und ist portabel.
  • Die neuen Yamaha Digitalmixer? Das üben wir nochmal, Yamaha
  • Behringer Flow 4V? Könnte interessant werden, hab ich aber aktuell keine Verwendung für, zudem fehlen noch ein paar Features. Wird beobachtet.
Ich hab mit den Ende letzten Jahres angeschafften Geräten und Migration von Projekten grad genug zu tun, da brauch ich nicht noch mehr Baustellen, schon der Korg Multi/Poly steht grad ungenutzt rum.
 
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Ich bin ja eher hinter die Mischpulte gewechselt, insofern kein GAS. Mein K2700 ist alles was ich brauche. 😜🫣
 
Ich bin ja eher hinter die Mischpulte gewechselt, insofern kein GAS.
Das passiert mir auch immer öfter, und die neuen Yamahas haben bei mir kein GAS ausgelöst. Das könnte sich ändern, wenn Behringer ein Wing Producer vorstellt, denn das Compact ist mir eine Nummer zu groß/teuer.
 
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Gibt es bisher wirklich sowenig GAS Anlass für Keyboarder seitens der NAMM? Oder ist es noch zu früh? Oder habe ich etwas verpasst?

Die NAMM hat noch nicht mal angefangen – auch wenn die meisten bereits vorher an den Start gehen.

Abgesehen davon haut mich da auch nicht viel um, abgesehen von den Preisen, die mittlerweile aufgerufen werden, was dank RAM-Krise nur noch nach oben explodieren dürfte.
 

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