Flecken am Tweed-Gehäuse

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Hallo zusammen,
habe einen ca. 20 Jahre alten 5F1 Tweed Champ als Bausatz vom Tube Amp Doctor. Schon vor ein paar Jahren ist mir aufgefallen, dass auf dem lackierten Gehäuse rotbraune Flecken waren. Da ich ihn oft gespielt hatte dachte ich, dass da vielleicht mal irgendwas drübergeschüttet wurde, aber ich bekam die Farbe nicht weg. Als ich ihn jetzt wieder spielte sah ich, dass sich auf der anderen Seite auch solche Flecken gebildet haben. Das muss sich aber innerhalb drei Monaten gebildet haben, denn es ist mir vorher nicht aufgefallen.
Ich hab übrigens auch einen TAD 5E3 mit lackiertem Tweed Gehäuse der ungefähr gleich alt ist. Dieser zeigt dieses Phänomen nicht.
Ich könnte mir vorstellen, dass diese Flecken noch vom Lackierungsprozess kommen und durch die Alterung sichtbar wurden.
Hat jemand von Euch ähnliche Erfahrungen, bzw. weiß jemand mehr?

20260117_115219.jpg20260117_115212.jpg20260117_115204.jpg
 
Grund: Bilder eingebunden
Könnte es sein, dass jemand (du?) mit einer Sprühdose neben dem Amp gearbeitet hat und etwas rote Farbe ein bisschen zu weit gegangen ist? Die scharfe Trennlinie könnte daher kommen, dass noch etwas anderes zwischen Sprühdose und Amp dessen unteren Teil abgedeckt hat.
 
Nein, das kann ich ausschließen.
 
Ich tippe auf uralten Kleberdurchschlag, der sich mit der Zeit durch Umwelteinflüsse einfach verfärbt.
 
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Auffallend ist, dass die Flecken links und rechts identisch auf derselben Höhe sind.
Aus welchem Material ist der Korpus? Evtl hat der Leim auch mit dem Kleber für's Tolex reagiert oder, wobei das eher unwahrscheinlich ist, wurden Harzhaltige Hölzer für den Bau genutzt und das Harz reagiert auch mit dem Kleber.
 
Ich könnte mir vorstellen, dass diese Flecken noch vom Lackierungsprozess kommen und durch die Alterung sichtbar wurden.
So ähnlich.
Ich tippe auf den Kleber, mit dem der Tweed aufgelebt wurde (typischerweise Kontaktkleber, Neoprenkleber, "Pattex"). Der hat mglw. mit dem Lack, dem Untergrund oder einem Bestandteil der Spanplatte (whatever) reagiert.
Wenn die Flecken unter dem Lack sind, kannst du nichts machen.

Nachtrag: In meinem Übereifer habe ich gleich mal rausgehauen... wurde alles schon gesagt.
Nächstes Mal werde ich vorher lesen! :ROFLMAO:
 
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...kann mir vorstellen, dass die Farbe auf den Pinienbrettern ist und nun durch schlägt...
 
Tja... Genau sieht man das wohl nur, wenn man das Tweed an den betreffenden Stellen mal öffnen würde. Wenn das z.B. wirklich Farbe wäre, dann fände ich das merkwürdig, farbige Bretter verwendet zu haben. Da würde ich dann wohl mal bei TAD nachfragen, ob das so ok ist. Vielleicht wissen die das selbst nicht mal und sind für solche Hinweise dankbar - ggf. ergibt sich eine "Reguliermöglichkeit"? :gruebel:
 
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...hab mir gerade die Bilder nochmsl so genau angeguckt wie's ging...sorry, aber allen hier so schlüssig dargestellten möglichen Szenarien zum Trotz sieht der Farbauftrag sehr wie von Außen angebracht aus...und zwar genau...wie hier schon richtig vorgebracht...wie Sprühnebel.
Forsche mal nach, wer wann wie Zugang dahin hat/hatte wo er steht oder mal gelagert hat und was dort so abging...😉
 
Ne, das kann ich definitiv ausschließen hatte die letzten 25 Jahre keinen festen Proberaum wo ich den Amp stehen gelassen hab. Die Flecken auf der rechten Seite gibt es schon mindestens seit 10 Jahren. Die Flecken auf der anderen Seite sind relativ neu, die sind mir letztes Jahr im Herbst noch nicht aufgefallen. Der Amp stand so gut wie immer bei mir in der Wohnung, überdeckt mit einer Hülle aus Leinen.
 
Wer weiß was da passiert ist. Schließlich haben die Römer auch probiert, mit Leinensäckchen zu verhüten. 🤭

Aber ja, gerade die fast identischen Flecken links und rechts sind seltsam.

Und, häufig guckt sich so ein Fleck auch weg bzw fällt, je nach Lichteinfall, gar nicht auf. Dann dreht man den Amp und plötzlich ist er da (und guckt sich erst nach einer Weile wieder weg).
 
Du könntest mit einem Cuttermesser vorsichtig prüfen, ob die Farbe nur oberflächlich aufliegt oder von innen kommt.
 
Ich glaub ich lass es lieber wie es ist :ROFLMAO:
 
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oder mit feinem Schmirgel ganz vorsichtig :ROFLMAO:
 
Klugscheißmodus an
Na dann lieber feinstes Schleifpapier mit synthetischem Schleifmaterial. Schmirgel ist zu schlecht kontrollierbar im Herstellungsprozess und in der Nutzung
Klugscheißmodus aus
 

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