High Strung / Nashville Tuning

  • Ersteller Dave91N
  • Erstellt am
D
Dave91N
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
15.01.14
Registriert
24.10.12
Beiträge
25
Kekse
0
Hab jetzt seit neuestem meine Gitarre auf das Nashville Tuning umgestimmt, bzw. natürlich neu besaitet usw. Ich bin fasziniert von dem Klang und hab beschlossen, eine Gitarre immer in diesem Tuning zu belassen. Hab ein bisschen mit verschiedenen Lieder herumexperimentiert, manche funktionieren richtig gut, anderen hingegen verlieren ihren Charakter (liegt das vielleicht daran das die B und E Saite nicht hochgestimmt sind ? Diese vielleicht auch mal hochstimmen ?). Meine Frage ist nun, wer hat Erfahrung mit dem Tuning, welche Songs funktionieren gut, was sollte ich anspielen, leider finde ich verdammt wenig Info im Internet darüber, man könnte ja eigentlich auch andere Tunings eine Oktave höher stimmen ?

- - - Aktualisiert - - -

Vielleicht muss man meinen Beitrag verschieben, irgendwie war ich mir nicht sicher wohin damit ^^
 
Eigenschaft
 
Hab's mal provisorisch in die lounge geschoben. Für die, die das Nashville-tuning noch nicht kennen; die dicke E, A, D und G saite der gitarre wird eine oktave höher gestimmt. Im gerade verlinkten Wiki-artikel sind ja ein paar songs (Dust in the Wind etc) schon dafür vorgeschlagen.

Die H- und die kleine E-saite auch höher zu stimmen, wäre was ganz anderes. Das Nashville-tuning ist "reentrant", was bedeutet, dass die sechste saite nicht die tiefste ist. Auch ukulelen und 5-saitige banjos werden reentrant gestimmt. So eine stimmung erzeugt beim spielen eine ganz besondere atmosphäre, die verloren ginge, wenn du die erste und zweite saite auch hochstimmtest.

Gruss, Ben
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 4 Benutzer
Mir ging es vor einer Weile genauso. Bin absolut fasziniert von dem klaren, bei mir fast Harfenähnlichen Klang (kommt natürlich auf die Gitarre an). Die "Atmosphäre", hat mich sofort in ihren Bann gezogen.
Jetzt habe ich konstant ein Instrument in Nashville. Ich würde es jedem zum Experimentieren empfehlen. Ich nutze es hauptsächlich für eigene instrumentale Kompositionen. Viel kann ich zu anderen Standards oder Songs nicht sagen. Allerdings: Kelli Rudick nutzt(e) es häufig. Hauptsächlich auf dem verlinkten Album. Ihre Stücke sind ein gutes Beispiel für die Möglichkeiten mit der Stimmung.
 
Hm, ich glaub ich muss meine dritte Gitarre auch noch in meine vieeel zu kleine Wohnung herholen, damit ich das auch ausprobiern kann. :D Was nimmt man denn da so für Saiten?
 
Krümel;6205720 schrieb:
Was nimmt man denn da so für Saiten?

die Saiten entsprechen den oktavierten Saiten bei einem 12saiter Satz, da könntest du nachlesen^^...

so ungefähr und grob geschätzt könnte man das Verhältnis mit einem normalen Satz vergleichen:
- du lässt die oberen 2 Saiten wie sie sind (B und E)
- und ziehst noch mal die "hohen" vier Saiten darunter auf, also D G B E von tief nach hoch gerechnet. Ein bisschen dünner dürften sie sein, schließlich werden sie höher gestimmt.
(2 Halbtöne D -> E und G -> A, 3 Halbtöne B -> D und E -> G)
 
Danke für die schnellen Antworten, das Album von Kelli Rudick find ich echt stark, sind auf jedenfall bemerkenswerte Klänge mit dem Nashville möglich. Als Saiten habe ich diese hier genommen https://www.thomann.de/de/martin_guitars_sp_ht10_nashville_style.htm, ich denk die sind eigentlich ganz ordentlich, wobei es sich beim spielen anfangs ungewohnt anfühlt, dass die tiefen saiten, ebenfalls sehr dünn sind =)
 
Das Stück "wish you were here" von Pink Floyd ist auch noch besonders gut geeignet.
Reine Instrumentalstücke sollten fast für Nashville Tuning geschrieben sein, sonst gerät man schnell in Konflikt mit der 3. Saite. Würde man die 3. Saite normal gestimmt belassen, so könnte man auf Ukulelenliteratur zurück greifen. Eine rein theoretische Überlegung, müsste aber gehen.
Eigentlich braucht man für Nasville Tuning noch nicht einmal eine so besonders gute Gitarre, schließlich braucht in den Tiefen nicht sehr viel herauskommen. Ich verwende dies Stimmung auf dem sechssaitigen Banjo und hatte sie sogar mal auf einer Selmer Kopie, für die ich keine andere Verwendung mehr hatte.
Das bringt mich jetzt auf den springenden Punkt: Um beide besagten Instrumente oktavrein zu bekommen, musste ich die Brücke schon ein ganz beträchtliches Stück versetzen, sozusagen verlängern. Durch den geringeren Saitenzug verändert sich da schon ordenlich etwas an der Winkelung des Halses. Bei der Westerngitarre muss das u.U. an der Einstellschraube korrigiert werden. Das hat wirklich wesentlich mehr Einfluss als z.B. die Umstellung von 12er auf 11er Saiten und ist nicht zu unterschätzen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 4 Benutzer
die Saiten entsprechen den oktavierten Saiten bei einem 12saiter Satz, da könntest du nachlesen^^...

so ungefähr und grob geschätzt könnte man das Verhältnis mit einem normalen Satz vergleichen:
- du lässt die oberen 2 Saiten wie sie sind (B und E)
- und ziehst noch mal die "hohen" vier Saiten darunter auf, also D G B E von tief nach hoch gerechnet. Ein bisschen dünner dürften sie sein, schließlich werden sie höher gestimmt.
(2 Halbtöne D -> E und G -> A, 3 Halbtöne B -> D und E -> G)

Oh, naja ich dachte solche Sätze gibts schon so zu kaufen. da hab ich mich wohl getäuscht. ;)
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben