[Anfänger] Bin ich wirklich der einzige, der mit dem C-Dur Griff Probleme hat?

  • Ersteller nightsky
  • Erstellt am
x3243x = Finger 2-1-4-3
x32210 = Finger 4-2-3-1

Da sehe ich kein Problem, oder habe ich etwas falsch verstanden?
 
Zuletzt bearbeitet:
ES SEI DENN:
der wechsel des akkords soll/muss auf 4+ vollzogen sein (bossa nova, samba und co sind da echt "mies") :p

Ich war jetzt einfach vom Otto-Normalfall ausgegangen, dass auf 1 gewechselt wird.
Wieso sollte man es sich beim Üben auch unnötig kompliziert machen.
Es sollte für jeden logisch sein, dass man, wenn man den Akkord auf 3 braucht, dann nicht bei 4+ anfängt zu wechseln ;-)

Aber hier nochmal etwas genereller: es bietet sich in vielen Fällen an, auf der vorhergehenden Achtel zu wechseln (logischerweise nur, wenn die nicht gespielt wird, in dem Fall nimmt man die 16tel vorm Wechsel, also bei Achtelbasierten Pattern z.B.)
Das Wichtige ist, sich klarzumachen, dass da ein Zeitfenster zum Wechseln vorhanden ist und beim Üben dieses Fenster nicht unnötig groß zu wählen
 
zu snookypryor
na ja es geht um das gleichzeitige aufsetzen der finger, und da habe ich bei den akkorden (s.o.) bei denen der kleine finger über den ringfinger gelegt werden muss eigenartigerweise weit grössere schwierigkeiten als bei akkkorden, bei denen der kleine finger unter den ringfinger gelegt wird (z.b. jegliche f dur a-moll barre varianten- hiebei vergleichsweise keine bzw. die üblichen schwierigkeiten a la unbekannter oder gewöhnungsbedüftiger akkord).
es geht mir besonders um das gleichzeitige aufsetzen, das ist wie gesagt eine ganz besondere schwierigkeit für mich evtl. weil:
der kleine finger halt sehr viel kürzer ist?
viele akkorde eher die variante haben "ringfinger oben kleiner finger unten" = durch die gewohnheit ?
die "unmöglichkeit" den kleinen finger völlig unabhängig vom ringfinger bewegen zu können?

ich bin mir da sehr unsicher:gruebel: warum das bei mir so ist.
vielleicht hat ja jemand darauf eine relativ plausible erklärung:rolleyes:

zu disgracer
im grunde genommen hast du recht!
ich bin in der vergangenheit immer wieder bei div songs auf akkorde gestoßen, die den charakter des liedes wiederspiegeln (wiedererkennungswert im sinne von "ja, das lied kenne ich!") aber gerade an diesen akkorden stockte bei mir der spielfluss.
also will ich das ändern
ob die methode "exotische" bzw. ungewöhnliche griffe und -zumindestens für mich - sehr gewöhnungsbedürftiger rhythmus
das "gelbe vom ei ist" :gruebel::gruebel::gruebel::gruebel:....
na ja spass macht es mir, lernen tue ich was -wenn auch nur sehr langsam- und ich denke irgendwann -ja wann denn:confused:- wird es wohl was werden.

gibts denn effektivere methode?

zu nightsky

siehste so wie ich sagte
es gebt immer einen c-dur akkord.....nur nicht aufgeben!!!
 
viele akkorde eher die variante haben "ringfinger oben kleiner finger unten" = durch die gewohnheit ?
die "unmöglichkeit" den kleinen finger völlig unabhängig vom ringfinger bewegen zu können?

ich bin mir da sehr unsicher:gruebel: warum das bei mir so ist.
vielleicht hat ja jemand darauf eine relativ plausible erklärung:rolleyes:
!

Das ist normal. Abhilfe schafft eine gute Haltung und Grifftechnik ...UND Fesselfinger Übungen wie sie zum Beispiel Scott Tennant in seinem "Pumping Nylon" beschreibt.

@Disgracer: Sehr gute Beschreibung :great:
 
Ich versuch immer das Problem auf seinen Kern zu reduzieren und das dann gezielt zu üben:
Wenn ich einen schwierigen Akkordwechsel mit schwierigem Rhythmus habe, dann üb ich erst den Wechsel einzeln, dann den Rhythmus einzeln und dann führ ich beides zusammen.

Dass manche Akkorde sich komplizierter greifen lassen als andere liegt in der Natur der Sache.
Muss man dann eben länger üben. Genau wie alles bisher Unbekannte. Je nach Erfahrung und vorhandenen Fähigkeiten geht es bei dem einen schneller als beim anderen.

@jafko: Vielen Dank, du darfst mich in deinem nächsten Buch zitieren ;-)
 
hi jafko,

wer oder was ist :gruebel:

" ...UND Fesselfinger :confused::confused::confused: Übungen wie sie zum Beispiel Scott Tennant in seinem "Pumping Nylon" beschreibt." ???????????

hab ich bisher noch nichts von gehört.....

DAS NUSS ICH UNBEDINGT BITTE WISSEN

da is doch noch mehr möglich :gruebel:....sollte es denn schneller bzw. besser gehen?
und warum sind die, die gitarre spielen können und als git lehrer in frage kommen eigentlich nicht in meiner direkten nähe??
 
Ein einfaches Mittel, einen Kapo im 5. Bund aufsetzen und mit der Übung immer einen Bund weiter nach oben schieben.
Wenn Dein C klappt, hören wir uns spätestens beim F wieder.

Gruß Hans
 
Joar,allgemein ists vielleicht für einen Anfägner gut mit Kappo zu arbeiten,Akkorde die einem ohne Kappo schwer fallen,werden mit Kappo egal welcher Bund leichter fallen,da sich die Saitenlage verändert.
Zb. ist ein F-Dur ohne Kappo wirklich kein leichtes unterfangen,wobei ich garnicht weiß,sollte ein Anfänger schon mit Barre anfangen?

Ich lerne hier auch ab und zu Freunden Gitarre an,und bin mir unsicher,was darf ich einem Anfänger zutrauen,ob es lohnt dazu mal ein Thema aufzumachen?
 
@Disgracer: Mist. Ein paar Wochen zu spät. Deinen Satz:
" - Nicht schummeln. Das ist sowieso die größte Hürde ganz generell. Immer wenn man denkt "ah, hat schon halbwegs gepasst", hat man es eigentlich vergeigt. Es gibt "richtig" und "umsonst geübt". Dazwischen ist sehr wenig Platz ;-)"

-Hätte ich gerne auch in das Kapitel übers richtige Üben geschrieben, weil er so richtig trifft!
Leider befindet sich eine überarbeitete Version meiner Harmonielehre bereits bei den Grafikern des Acoustic-Music-Book Verlages die sich derzeit um Layout und Cover kümmern. (Ab Herbst beim Händler :D)

@Fayol: Fesselfinger sind Finger die liegen bleiben, während sich andere bewegen. Geht von recht einfach (beim Wechsel Am Griff - C Griff bleiben Finger 1 und 2 liegen, während Finger 3 sich zwischen a und c hin und her bewegt), bis recht heftig (zB: Finger 1-2-3-4 liegen auf der G-Saite in den Bünden 5-6-7-8, dann nur mit dem Ringfinger abwechselnd auf die 1. und 5. Saite greifen (Ton anschlagen). Alle anderen Finger (auch der kleine) bleiben fest liegen.)
Das kann man auch mit 2 Fingern machen. ZB.Ring und kleiner Finger bewegen sich entgegengesetzt zwischen der 5. und 1. Saite.
Da gibt es zahlreiche Übungen die die linke Hand trainieren. Man kann sich auch selbst welche ausdenken...
 
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guten morgen bzw mahlzeit....:gutenmorgen:
also jafko beschreibt sehr anschaulich "fesselfinger".
jetzt überlege ich mir, ob und wie hilfreich das ist bei akkorden z.b. beim strumming, da ja hier i.d.r. alle finger oftmals neu aufgesetzt werden müssen :gruebel: - wobei stimmt nicht ganz, na ok,
aber diese "blöden" c mai 7 oder c6 akkorde (kleiner finger über den ringfinger), macht mir wenn ich alle finger gleichzeitig aufsetzen will doch arge probleme, :bang:
der kleine finger ist da so ein -sage ich mal - nachzügler, will bzw ist oft immer der letzte, und das geht mir gehörig auf den geist, das muss doch auch genauso funktionieren wie bei den andern akkorden.
übrigens selbst die von mir wenig geliebten teilbarreakkorde (zeigefinger über zwei saiten etc.) hab ich doch eher gekonnt :redface: (könnte sicherlich noch schneller gehen, aber das wird noch) als die o.g griffe.
na ich werd mal die fesselfinger in den nächsten tagen(wochen) in mein alltagliches üben einbringen, spätestens für die instrumentalstücke im picking wird es mehr als notwendig werden:rolleyes:, und ich hab da auch schon so einige passagen im kopf, da is mehr möglich als bisher:D

danke jafko :great: für die tipps
dir übrigens auch disgracer, dir deshalb weil:

so manchmal ist es doch ganz gut, wenn mir jemand immer mal wieder etwas auf die füße tritt, und mich an das "mach es vernünftig" erinnert:great: (s. deine erklärungen oben!)
 
Zuletzt bearbeitet:
fast hansgeorg
mein problem ist nicht der c-dur sondern (u.a.) c6 dur (wie a moll nur mit kleinem finger auf der a saite 3. bund = c)
und das ganze alles gleichzeitg
also prinzipiell das problem bei mir ist, wie schon beschrieben kleiner finger (hier a-saite 3. bund) oberhalb des ringfingers (ringfinger g-saite).
trotzdem danke für deine antwort, in de seite werde ich mal stöbern schaun wir mal was es noch so schönes gibt:rolleyes:
 
@hansgeorg
danke, aber den hab ich auch vor kurzem gefunden ;) hat mir auch weitergeholfen.

Mittlerweile habe ich viel weniger Probleme mit dem Griff, was aber vor allem auch daran liegt, dass sich auf meinen Fingerkuppen jetzt Hornhaut gebildet hat:
es genügt eine viel kleinere Aufstandsfläche der Finger, und weniger Druck, damit der Akkord sauber klingt, und dadurch komme ich mit den anderen Seiten nicht mehr so in Differenzen.
Trotzdem muss ich natürlich noch üben!
 
`Was für Saiten verwendest du den aktuell?
Vielleicht würde es dir helfen einen etwas weicheren Satz zu nehmen.
 
Ihr hattet alle wirklich recht.
Knapp zwölf Tage ist mein Post her, und ich kann mir nur noch schwer vorstellen, warum ich mit dem Griff jemals Probleme gehabt haben könnte.
Es ist wirklich erstaunlich...
 
Joa,als ich damals anfing die ersten 4 Wochen waren für mich auch hart,aber danach gings dann steil berg auf :D
 
:D hast denn schon einen "neuen" c-dur gefunden:D

glückwunsch auch zu deiner zielstrebigkeit mach weiter :great:
 
"schwer" --> Üben --> "leicht":D
 

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