Amerikanischer Röhrensound für Zuhause, Budget max. 600€

  • Ersteller brainpunk
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Ich sehe nicht was dir ein Speaker mit "Bums" hilft, der "früh drückt" und "nicht erst angebrettert" werden muss, wenn du nicht laut spielen kannst. Druck / Bums oder wie auch immer du es nennen magst geht nicht, ohne dass entsprechend Luft bewegt wird. Dazu braucht es Leistung und es wird laut.

Ob der Speaker nun mehr oder weniger sensitiv ist ist, wenn du eh nen Soak benutzt, eher egal - wobei ein weniger effizienter Speaker natürlich beim leiser spielen unterstützt. Klang bei geringer Lautstärke ist wieder ein anderes Thema, wozu du aber in keinem Speaker-Datenblatt etwas finden wirst. Ob du nun nen 97dB Speaker mit 0,2 Watt oder einen 100dB Speaker mit 0,1W anfährst...

Aber nochmal: Ohne Rumms kein Bums!

Kennt doch auch jeder. Leg passende Mucke auf und hör auf der anvisierten Zimmerlautstärke. Da ist dann nichts mit "Bums", vibrierenden Härchen auf dem Arm und Drücken in der Magengegend.
 
Der Orange Speaker wurde mir auch empfohlen!


Der "Orange Speaker" ist ein Celestion Vintage 30, der am weitesten verbreitete Speaker am Markt momentan. Dadurch wird die Orange Box meiner Meinung nach keine Box die sich besser als andere für zu Hause eignet. Das liegt wohl eher an der Konstruktion und daran, dass die Orange PPCs generell ordentlich 'Druck' machen.

Für mich klingt ein V30 in geringer Lautstärke auch ziemlich dünn. Ich habe den Speaker sowohl in einer 1x12er und 2x12er schon zu Hause versucht, und war alles Andere als zufrieden. Der Sound fing immer erst dann an Spaß zu machen, als die Lautstärke einen Punkt überschritt, der in meinen bisherigen Mietwohnungen vertretbar gewesen wäre. Also ich würde diese Richtung absolut nicht wieder einschlagen wollen.

Wenn dir der Tubemeister gefallen hat, warum dann nicht den Tubemeister 5? Nur mich wundert etwas, dass du deren Spielgefühl magst. Mir war da alles zu gleichgemacht, nicht schlecht, aber irgendwie nichts besonderes... und amerikanisch ist der auch nicht.

Ein Peavey 6505 ist ein Sound der dir gefällt, Volbeat die Marshall spielen haben einen Sound der dir gefällt, aber amerikanisch soll der Sound sein und Blackstar sind zuuu britisch (ich find die recht gemäßigt)? Poste doch mal ein Soundbeispiel, ich komm hier gerade nicht mit, was du suchst. Evtl auch eine Aufnahme von deinem Sound aus dem THR10X - ist ja schnell gemacht.

Gruß, David.
 
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Der Tubemeister 36 wurde mir letztens in einem Musikgeschäft vorgeführt mit der passenden 1x12 Box von H&K, die soweit ich weiß auch einen V 30 verbaut hat. Der Verkäufer hat den dann auf 1 Watt runtergestellt und dann schnell wieder auf 5 Watt, weil mit der 1 Watt Soak EInstellung die Box überhaupt nicht mehr vernünftig arbeiten konnte.
Auf 5 Watt wars dann wieder ganz c ool aber nicht mehr Mietwohnungstauglich!
Peavey hat jetzt so was ähnliches wie den TM rausgebracht, den Valveking Micro Head, vielleicht ist der was für dich? Kenne ich persönlich aber noch nicht:
https://www.thomann.de/de/peavey_valve_king_20_micro_head.htm
Ob ne Box mit V30 drin das Richtige ist um leise zu spielen, wage ich zu bezweifeln.
Der Valve King II Micro Head hat allerdings wie der TM El 84 drin und die klingen ja eher britisch, wobei das Meiste wohl in der Vorstufe passiert.
Zum Thema Blackstar kann ich nur sagen, dass es mit dem ISF Regler in Richtung USA doch schon ein wenig in Richtung MESA Boogie geht, hab ich aber nicht mit nem echten verglichen:rolleyes:.
 
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amerikanischer Sound? - ich nehme an, das soll heissen, dass der Verstärker fetter klingen soll; fetter im Sinne von mehr Verzerrung (am Limit) und evtl. auch mehr Bässe.
 
amerikanischer Sound? - ich nehme an, das soll heissen, dass der Verstärker fetter klingen soll; fetter im Sinne von mehr Verzerrung (am Limit) und evtl. auch mehr Bässe.
Nein! Amerikanischer Sound soll heißen, richtung Fender, Mesa!
Britischer Sound ist Marshall/Vox!
Die sind vom klang her total verschieden ;)
 
Teste doch mal einen Fenderverstärker an.
S.
 
So, nach dem ich mit einem Freund im Musicstore ca. 4h lang, gefühlte 50 Amps von ENGL über Peavey, Laney bis Orange und schlussendlich mit einer recht komischen Lösung genau den Sound gefunden habe, möchte ich doch noch einmal berichten.

Ziel war es, etwas cleanes schon fast bluesiges (Metallica - Nothing Else Matters pasts da ganz gut) mit einem doch recht hartem aber eher dumpfen Hardrock/Heavy - Sound wie z.b. (Corroded, Volbeat oder Black Strobe) zu koppeln. (Bissl nach Sonnenbrille, Harley und Route 66 sollte es klingen!).

Ergebniss war dann ein
- H&K Tubemeister 18 (reduziert auf 5W-Sättigung) im Clean Kanal mit MID Boost
- Davor ein Tubescreamer oder Boss DN2 Dyna-Drive
- In eine fette Marshall 4x12" (glaube mit V30 SPeakern)

..Was soll ich sagen...klingt offen sehr sauber-rund und melodisch; man hört jede Note durch und sobald man etwas hart drauf gibt oder nur Palmmuted..kommt die Zerre aus der Hölle..


Obs jetzt eine 4x12" bei einer 30m² Wohnung sein soll..ich glaube eher nicht...Daher tendiere ich zu einer Oversized 2x12" Marshall 1936.
Ich möchte gerne etwas vom "Druck" einer 2x12" mit dem Raumklang (Als ich die 4x12" anspielte..dachte ich auf einer riesen Bühne zu stehen) einer 4x12"

Vielen dank für eure so rege Anteilnahme!
 
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the slave becomes the master :D (fällt mir noch zu Metallica ein!)
 
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