[KnowHow] Foto Equipment Beratung und Fachsimpelei

  • Ersteller milamber
  • Erstellt am
Normalerweise verwende ich Disco-Film zu Reinigung:

http://www.gletscherbruch.de/foto/sensor/sensorcleaning.html

Etwas Mut und eine ruhige Hand braucht man dazu schon, dafür wird es aber sicher sauber, solange der Schmutz Staub oder wasserlöslich ist. Unbedingt nach Anleitung so machen, dass der Verschluss während des Trocknens auch zugehen darf, falls der Akku nicht durchhält. Kann ja auch sein, dass man einfach darauf vergisst. ;)

Bald nach einer Reinigung mit Film hatte der Sensor wieder einen Flecken und das Staubkorn war auch direkt am Sensor sichtbar. Den habe ich dann aber gezielt damit entfernt, war aber hartnäckig:

http://www.amazon.de/Giottos-GTAA1900-Rocket-air-Blower-schwarz/dp/B00017LSPI
 
Warum sollen Q-tips ungeeignet sein? Ich habe schon öfter erfolgreich mit Q-tips und "reinem" Alkohol meinen Sensor saubergewischt.

Die, die ich hier bisher hatte wären mir alle zu grob gewesen, also das Material zu hart. Ich habe aber noch nie "Marken"-Q-tips gekauft, immer nur billiges Zeugs. Und besagte Story mit dem Glasreiniger ist auch nicht erfunden - allerdings habe ich halt von Anfang an von den vswabs gewusst, mich also nicht weiter mit Q-Tips beschäftigt. Die (gerade im ziemlich schlimmen dslr-forum) Q-tip Stories fand ich dann auch eher abschreckend. Meine aktuellen Q-tips fusseln auch extrem, die würden jedes Sensor-Dreck-Problem eher noch vervielfachen...
Ich würds generell erstmal mit einem Blasegerät (z.B. das oben verlinkte) probieren. Das ist die einfachste Variante - und wenn man nicht gerade mit der Düse zu tief im Gehäuse rumstochert auch die sicherste. Löst sich der Dreck nicht, kann man immer noch überlegen ob man sie nass reinigt und wie, oder reinigen lässt. Meistens hilft das Pustegerät ja schon.
 
Die, die ich hier bisher hatte wären mir alle zu grob gewesen, also das Material zu hart.
Naja, du hast ja oben selbst gesagt: Bloß keinen Druck ausüben. Von daher stört die Härte nicht so. Das Fussel-Problem kann ich eher verstehen, aber sobald die Dinger mal feucht sind, war das für mich auch keins mehr.
Inzwischen hab ich mir einen Arctic Butterfly besorgt, für Staub und anderen nicht-klebrigen Dreck ist das eine sehr komfortable und unriskante Lösung.
 
Danke für die Tips!
Wohnt jemand von Euch im Ruhrgebiet oder NRW und hat die Zeit und Lust mit mir zusammen die erste Reinigung durchzuführen?
Hab da schon etwas Schiss vor und keine Ahnung davon, daher ist mir ein erster Versuch unter erfahrener Anleitung lieber.
Und Geld zum weggeben hab ich auch nich :(
Aber ein Studi NRW Ticket zum umsonst rumdüsen!
:)
 
Ich würde auch auf den Sensor Tippen!
Reinigen lassen kostet natürlich was, aber wenn bei dir in der Nähe grad ne Fotomesse oder ähnliches ist, dann gibts da sowas öftmals kostenlos.
So mach ichs auch immer, wenn diese Messe hier in der Nähe stattdindet.
Geht natürlich auch selbst zu machen, nur ICH persönlich traue mir das nicht zu.
Hab da zuviel Angst mehr kaputt zu machen als ganz. :)
 
Auch wenn du kein Geld investieren willst (kann man ja verstehen). Ich hatte nach einem Urlaub das "gleiche" Problem, bin mit meinem kompletten Kram ins Fotofachgeschäft und unschuldig gefragt, was eine "Komplettreinigung" kosten würde.
Der nette Verkäufer hat gesagt "Wir machen das nicht mehr selbst, sondern schicken die Kamera nur noch ein und lassen das machen. Das kostet um die 50 Euro und dauert eine Woche ....


... aber zeig mal her"

:D

Er hat dann mit Pinselchen und Pustebalg und kritischem Blick und Testfotos die Kamera zu meiner vollsten Zufriedenheit gereinigt.
Weil mir dieser Service richtig imponiert hat in der heutigen Zeit, hab ich noch diverse Filter und Mittelchen und Kleinkrams eingekauft ;)
 
@Medronio: am 17.04. ist bei Calumet in Essen Hausmesse, da kannste deine Kamera kostenlos reinigen lassen, dauert je nach Andrang 2-3 Stunden.
 
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Ich putze seit Jahren regelmäßig meinen Sensor bzw eigentlich den Tiefpassfilter mit einem Adhäsiontupfer von der Firma "eyelead". Normaler weise bei jedem Fotohändler zu bekommen.

Mit einer normalen Motorik ;) ist es ganz einfach zu benutzen. Blasebalg ist ab und zu auch nicht schlecht, kommt halt auf den Schmutz drauf an.

.... und wenn gar nichts mehr nützt dann verwende einen 8 bar Kompressor ;):D (spass!!!!!)
 
hab ich noch diverse Filter und Mittelchen und Kleinkrams eingekauft ;)

Du hättest ihm Pinselchen und Pustebalg abkaufen sollen. ;)

Wobei, mit Pinsel fahre ich nicht mehr in die Kamera, das bringt mehr Dreck rein, als raus. Aber Blasebalg ist gut.
 
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Hey danke Jesses!
Kann ich da einfach mit meiner Kamera hingehen und mich umschauen und nebenbei echt die Kamera reinigen lassen?
 
yo.. gibst einfach die Kamera ab, gehst n bischen stöbern, gucken, Vorträgen lauschen, Kameras und Objektive testen und holst dann die Cam später wieder ab.. hab ich letzten Donnerstag in HH bei Calumet auch gemacht..
 
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Hab grad mal drüber gelesen.
Geil! Danke!!
Ist genau das Richtige für mich, denn ich wohne in Essen, kann das Problem mit dem Hersteller besprechen und lösen und nebenbei noch was lernen, z.b. um 11h beim Vortrag über die richtige Farbe auf Monitor und Druck.
:)
Juchuuu, danke!
 
oh ja.. Farbmanagement.. hehe.. gutes Thema, je nachdem ist's ganz einfach oder scheiße kompliziert bzw. aufwändig und teuer..
 
Ich Klink mich hier mal ein, da ich mir auch jetzt endlich ne anständige Kamera kaufen will.

Das Handy geknipse geht mir bisschen auf den Zeiger, aber es kommen manchmal so krass geniale Bilder zu Stande, dass ich einfach jetzt ne Kamera will.

Zur Auswahl hab ich mal Folgende mir gesucht.

Sony Alpha 58 (body) 386,51€
Sony Alpha 65 (body) 525,01€
Canon EOS 600D (body) 382,00€
Samsung NX 20 (body) 349,99€
Canon EOS 1100D (body) 248,30€
Nikon D3100 (body) 258,00€

Wobei ich denke, dass es sich Zwischen der Alpha 58 und der Eos 600D bei mir einpendeln wird, das sie mir auch Preislich gut in den Kram passen.

Könnt ihr Profis eventuell mal was dazu sagen?

Ach ja, Aufgaben der Kamera:
- Wald und Wiesen Fotos, (Natur, Makro etc)
- natürlich mein Equipment, (Drinnen und Drausen)
- bisschen im Urlaub und so (Drinnen und Drausen, Gebäude)

Also einfach in die Fotografiematerie halbwegs gut reinkommen, kein Professionelles streben.
 
Geh mal in den Laden und nimm alle in die Hand, klick dich durch die Menüs usw. Die genannten Aufgaben können alle aktuellen DSLRs problemlos erfüllen, da gehts erstmal nur darum, welche dir am liebsten ist. Die tollste Kamera nützt dir nichts, wenn du sie nicht gerne benutzt, weil sie dir schlecht in der Hand liegt o.ä.
Wenn du weißt, dass du nicht mir 1-2 Standardobjektiven auskommen wirst, solltest du vielleicht bedenken, dass es bei Canon und Nikon am meisten Auswahl und den größten Gebrauchtmarkt gibt.
 
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Die Samsung fällt einmal aus dem Rahmen, denn die ist keine Spiegelreflex. Da ist halt die Frage, ob man in diese Richtung gehen will. Da gibt es auch kleinere Systemkameras, die nur einen freliegenden Bildschirm haben. Dafür aber eben sehr klein und leicht sein können, z.B. die Panasonic Lumix GM1 mit dem Micro-FourThird-System, wo auch die Objektive anderer Hersteller passen. Daneben gibt es noch größere Lumix, die auch wie Spiegelreflexkameras aussehen, aber auch nur einen elektronischen Sucher haben.

Nicht dass ich eine nicht DSLR präferieren würde, aber geben tut es sie. ;)

In Bezug auf DSLR, wäre für mich weiterhin ein Kriterium, wie viel es am Gebrauchtmarkt für das jeweilige System gibt. Da ist Canon einmal ganz vorne, gefolgt von Nikon. Auch wenn man keine Gehäuse gebraucht kaufen will, dann ev. Objektive oder anderes Zubehör. Ich habe es eher umgekehrt gemacht, ich habe nun 3 gebrauchte Gehäuse, 4 neu gekaufte Objektive. Die gebraucht gekauften Objektive sind eher nicht in Verwendung, weil nicht so hochwertig. Das kommt vor allem daher, dass Gehäuse massiv im Preis verfallen, hochwertige Objektive sich aber recht gut halten und daher der Mehrpreis für ein neues Objektiv mit dem Bonus der Werksgarantie nicht so hoch ist.

Aber dies Zukunftsmusik, für den Anfang würde ich ein Set kaufen. Im Fall von Canon würde ich darauf achten, dass das sogenannte Kit-Objektiv STM im Namen hat, da kann man schon gut damit leben, weil die Bildqualität schon recht hoch ist. Sony bleibt weiterhin Exot, auch wenn der Sensor sehr gut sein soll. Dieser wird auch in den Nikon-Kameras verbaut. Dennoch würde ich, wieder vor die Entscheidung gestellt, auch nach heutiger Sicht wieder auf den Canon-Zug aufspringen.

Am besten aber, die Geräte anfassen, ein wenig ausprobieren und das nehmen, was am besten zusagt.
 
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@steeve_rockstarz

metallissimus und Miles Smiles haben es absolut perfekt erklärt!!:)

Ich steh auf Canon Objektive (z.B. EFS-Gläser wie das 17-55 2.8) für die CMOS Sensor - Kameras, daher privat auch eine DSLR (550D) von Canon (auch gewichtsmäßig für unterwegs noch ok). Und ich kann andere Optiken wie das 70-200 2.8 IS und 100 Makro 2.8 auch beruflich auf eine 5D drauf schrauben.

Die Kitobjektive von Canon sind zwar überraschend gut aber mir sind sie zu Lichtschwach z.B. für Konzerte. Da sind oft schon 2.8 zu schwach:( (mit ISO 1600)

Mein Wunschglässchen ist: 10 - 300mm f2.0 und zwar Qualitativ 1a ohne Einschränkungen von Anfang bis Ende :whistle: :D
 
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@steeve_rockstarz:

Ich war vor ca. einem Jahr vor der gleichen/ähnlichen Situation. Ich habe den Markt nicht lange beobachtet, sondern einfach mal bei ebay losgelegt ;) Es wurde die 1100D (Canon und EOS waren mir schon lange ein Begriff) mit dem Kitobjektiv, allerdings noch kein STM.

Ich möchte dich vor allem vor einem Fehler warnen: Spiel erstmal ne ganze zeitlang mit dem Kitobjektiv herum, auch wenn man mal ein Weitwinkel-, ein Tele- oder ein Makroobjektiv gern hätte. Bei mir liegt jetzt ein 55-250mm Zoomobjektiv herum, das ich kaum verwende, weil ich häufiges Objektivwechseln nicht mag. Ich hab auch noch das Canon 50mm 1.8, was ich mir wegen der Lichstärke gekauft habe, allerdings komm ich nicht wirklich mit Festbrennweite zurecht :ugly:
Derzeit bin auf der Suche nach einem lichtstarken Allrounder mit größerem Brennweitenbereich als das Kit. Das wäre für dich evtl. auch eine Überlegung, ob es denn ein Kitobjektiv sein muss/soll.

In diesem Sinne: nichts überhasten.
Achja, ich bin als Anfänger mit der 1100D völlig zufrieden. Das einzige, was ich mir manchmal wünschen würde, wäre das schwenkbare Display der 600D :)
 
Im Fall von Canon würde ich darauf achten, dass das sogenannte Kit-Objektiv STM im Namen hat, da kann man schon gut damit leben, weil die Bildqualität schon recht hoch ist.

Ich hab dieses Objektiv ohne STM:
http://geizhals.at/canon-objektiv-ef-s-18-55mm-3-5-5-6-is-ii-5121b005-a618375.html

Gibt es da abgesehen davon das der Motor beim Scharfstellen deutlich zu hören ist einen Nachteil?
Das wäre wenn man nur fotografiert ja egal.

Gleichmäßige, leise STM-Scharfstellung bei der Videoaufzeichnung.
Die Stepping Motor Technologie (STM) ermöglicht das präzise und praktisch geräuschlose Schafstellen, damit Ihre Tonaufnahmen nicht durch störende Geräusche beeinträchtigt werden.

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Achja, ich bin als Anfänger mit der 1100D völlig zufrieden. Das einzige, was ich mir manchmal wünschen würde, wäre das schwenkbare Display der 600D :)

Oh, ja. Das unterschreibe ich. Darauf habe ich beim Kauf überhaupt nicht geachtet. Und das inzwischen aber doch schon das eine oder andere Mal bereut. :redface:
 
...dann lauf ich jetzt zum Fotohändler meines Vertrauens, und nehm die mal in die Hand.

Vieles was ihr aufgezählt habt, war mir schon klar, ist aber gut wenn man es nochmal bestätigt bekommt, gerade wenn man so gar keine Ahnung hat von der Materie.

Danke für die Ausführliche Beschreibung und Hilfe, wenn ihr pech habt, hört ihr noch viel dann von mir, sobald ich "die richtige" dann habe. ...spätestens in den Foto Threads. :D
 

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