Der LINUX/OpenSource-Thread

  • Ersteller Jimi.Hendrix
  • Erstellt am
Ok... auch eine Möglichkeit. :D

Ich führe mir momentan gerade Ardour3 zu Gemüte, und ich muss sagen, ich bin sehr positiv überrascht. Ich hätte bis dato nicht gedacht, dass so eine hochwertige DAW als freie Software exisitiert.
Nachdem ich eigentlich schon lange Linuxuser bin, habe ich mich dennoch nie in diese Richtung umgesehen... was hat mich so lange aufgehalten? :gruebel:
 
Zuletzt bearbeitet:
Nutzt jemand von euch Netflix mit Linux?
Ich habe mir gerade Chromium heruntergeladen und mich durch diese Anleitung gehangelt. Allerdings fehlt mir schlicht die Chrome-Komponente WidevineCdm. Ich suche mir gerade die Finger wund, aber es scheint mit Linux nicht zu gehen. :nix:
 
Ich nutze es nicht, aber Chrome und Chromium sind zwei paar Stiefel.
Mit Chromium funktioniert es laut deinem Artikel nicht.

In Googles Chrome-Browser greift ihr dafür zur bewährten Erweiterung User-Agent Switcher for Chrome, die auch schon für Pipelight ihre Aufgabe gut erfüllt hat. Fügt dann anschließend den weiter unten stehenden User-Agent ein und aktiviert ihn. Von jetzt an sollte Netflix dann automatisch beim Abspielen eines Films den HTML5-Player benutzen.
....

Seid ihr lieber mit Firefox, Chromium oder vielleicht Opera unterwegs, dann habt ihr allerdings auch mit dem HTML5-Player von Netflix schlechte Karten. Die Rechteinhaber bestehen natürlich auch beim HTML5-Player auf DRM-Verkrüppelung der Streams — diese findet ihr allerdings nur in Chrome. Steuert ihr Netflix daher mit einem der anderen Browser an, dann bleibt trotz des “richtigen” User-Agents der Bildschirm schwarz.
 
Hm, den Chromium-Teil hatte ich anscheinend überlesen - ich dachte, dass die beiden unter der Haube komplett gleich sind. Es fehlt eben dieses eine Addon. Dann muss ich wohl oder übel Chrome installieren- :(
 
Hat jemand eine Ahnung, warum mein Arch keine HFS+ HDDs mounten mag? Ich habe eine alte externe Sicherungsplatte von Mac-Zeiten die ich gern auslesen würde. GParted erkennt SDD1-4, lsblk und fdisk erkennen nur sdd. Somit kann ich es nicht mounten. hfsprogs sind installiert. :confused:
 
Ich habs geschafft, sie mit leserechten zu mounten. Der Fehler lag beim aktivierten Journaling. Allerdings bekomme ich selbst mit einem automatischen fstab mount via UUID keine Schreibrechte.

Code:
UUID=e60e7f1d-519a-3121-85ba-958475eaf5ab  /media/HFS_EXT  hfsplus  defaults,rw  0 0

Mit forece statt rw bekomme ich immerhin in manchen Unterordnern Schreibrechte. Manche Ordner lassen sich aber nicht einmal lesen. :nix:

Erkennt da jemand einen Fehler?
 
Zuletzt bearbeitet:
Was sagt denn fsck, ist die platte OK?

Gruss, Ben
 
Was sagt denn fsck, ist die platte OK?

Jop.

# fsck.hfsplus -f /dev/sdd3
Code:
** Checking HFS Plus volume.
** Checking Extents Overflow file.
** Checking Catalog file.
** Checking Catalog hierarchy.
** Checking Extended Attributes file.
** Checking volume bitmap.
** Checking volume information.
** The volume Extern 1500GB appears to be OK.
 
Ok... auch eine Möglichkeit. :D

Ich führe mir momentan gerade Ardour3 zu Gemüte, und ich muss sagen, ich bin sehr positiv überrascht. Ich hätte bis dato nicht gedacht, dass so eine hochwertige DAW als freie Software exisitiert.
Nachdem ich eigentlich schon lange Linuxuser bin, habe ich mich dennoch nie in diese Richtung umgesehen... was hat mich so lange aufgehalten? :gruebel:
Schon irgendwelche Vergleiche mit Rosegarden?


Martman
 
An die Jack-User: Gibt es noch mehr Gruppen außer Audio in der ich sein sollte? Seit kurzem muss ich den Buffer immer höher schrauben, um keine xruns zu bekommen. Ich hab keine Idee mehr. Bin schon bei 512 samples... (1 Input, Guitarix_Amp (LV2) und IR mit einer Boxensimulation)
 
Mangels schneller und schlanker Datei-/Ordnersuche mit einer GUI (catfish, recoll, etc. ), habe ich mir einfach selbst eine gebaut:
Code:
#!/bin/bash
SEARCHX="$(find . -iname '*'$(zenity --entry --title "Zenity search" --text "Search for ...")'*'; echo x)"
SEARCH="${SEARCHX%x}"
RESULTS=$(echo "$SEARCH" | sed '/^$/d' | zenity --list --column="Results" --title "Zenity search results" --text "Choose object ..." --height=300 --width=500)
exo-open $RESULTS

Im find-Befehl ist halt einiges hart gecoded, man kann "." durch sonstwas ersetzen, für case sensitivity -name statt -iname nutzen oder die Wildcards "*" vor und hinter dem Suchpattern entfernen. So ist es aber mMn am praktikabelsten.

Das "echo x" und "%x" sind notwendig, um das Suchergebnis in der richtigen Form zu behalten, "find" ist anscheinend nicht wirklich für Skripte gedacht.
(siehe http://askubuntu.com/questions/1871...-list-dialog-with-space-embedded-data-from-ls)
Auch "echo ... | sed | ... " zwicken etwas, ging aber irgendiwe nicht anders.

Hätte ich Zeit und das können, wäre eine passendes Python Programm perfekt.

Feedback? :)
 
Ich habe hier einen (Windows-)Laptop, den ich seit rund vier Jahren nahezu täglich nutze für Arbeit, Hochschule und teilweise daheim, wobei hier dann doch eher der Desktop-Rechner zum Einsatz kommt. Seit ein paar Wochen hatte ich das Problem, dass der Rechner extrem langsam wurde und großteils nur noch genervt hat. Nach einigen Versuchen (CCleaner / Festplatte großzügig leeren / Virenscanner laufen lassen / Festplatte defragmentieren / Computer aufschrauben und nachsehen, ob da irgendwas lose oder defekt ist / Leistung hochdrehen / Programme deinstallieren und deaktivieren / whatever) ohne wirklichen Erfolg habe ich dann mal einen Radikalschnitt gemacht. Ich hatte noch eine 2,5" 500GB-Platte (aus einer externen Festplatte, bei der wohl das Gehäuse den Geist aufgegeben hat) rumliegen (sehr ähnlich zur vorher eingebauten 320GB-Platte) und habe die mal ausgetauscht und dann Folgendes gemacht:
IMG_9998.jpeg

Ergebnis: Der Rechner läuft noch immer nicht ganz so schnell wie anfangs, aber wieder etwas flotter, ohne sonderliche Nerven zu kosten. Nachteil: Die Programme, die ich für das Studium brauche, laufen darauf nicht und meine Kenntnisse, was Bedienung und insbesondere das Dateisystem angehen, halten sich in Grenzen. Aber es dauert ja immer etwas, bis man sich mal an was Neues gewöhnt hat. Finde die Bedienung mit mehreren Desktops schon ganz cool.

Wollte nur mal Bescheid sagen, dass ich langsam etwas mehr in diese Gruppe reinwachsen werde. Prinzipiell finde ich das Konzept von Linux echt cool und das einzige Problem, das ich wirklich damit sehe, ist das Fehlen spezieller Programme.
 
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Was genau fehlt dir denn? Vielleicht kennt jemand gute Ersatzprogramme oder vielleicht laufen die mit WINE?
 
Ich verwende eben so die klassischen Adobe-Programme im Studium, wie InDesign, Premiere, Lightroom etc.
Klar kenne ich / habe ich auch hier Scribus, Gimp etc. installiert und versuche mich auch etwas, dort einzuarbeiten, aber mein Problem ist, dass die Bedienung doch ganz anders ist, diverse Dinge einfach fehlen und eben die Kompatibilität zu den Hochschul-Programmen nicht optimal ist.
Aktuell läuft bei mir auch die Adobe CC in der Studenten-Version, aber eben auf Windows.
Parallel benutze ich zur Grafikbearbeitung Corel Paint Shop Pro (und vereinzelt eben Photoshop).

Gimp ist schön und gut, aber ich finde, dass da etwas an der Bedienung gedreht werden sollte. Für eine ältere Version gab es ja mal ein Plugin, das die Bedienung an Photoshop angepasst hat, aber das wurde ja eingestellt. (Davon abgesehen, dass ich einfach schon seit ewigen Zeiten (~16 Jahre) Paint Shop Pro nutze, erst Version 5, dann 9, dann 11 Photo und jetzt X5, und die Bedienung einfach gewohnt bin und mir ein Umstieg echt schwer fällt)

Für IrfanView habe ich auch noch keine passende Alternative gefunden, wobei gThumb zumindest annähernd in die Richtung geht.
 
Okay, das stimmt. Für die Adobe-Suite kenne ich auch keine echte Alternative. Und mit WINE sollen die nicht sauber laufen, das wäre ein Rückschritt.

Ich verstehe auch dein Problem. Ich habe es mit KDenLive (ein Mix aus Vegas und Final Cut/Premiere) und Lightworks probiert und letzteres ist erst in den letzten Monaten (nach meinen Tests) für Linux richtig gut geworden. Außerdem fehlt mir meine DAW (Reaper), das geht zwar mit Wine, ist aber immer etwas nervig. Ardour ist eher so ... naja ... okay, aber ich kann mich einfach nicht daran gewöhnen, zumal ich immer stabilitätsprobleme habe.

Als Office und Internet OS werde ich Linux aber in absehbarer Zeit nicht mehr ersetzen. Allein schon die Updatefunktion finde ich geil. Ein Befehl im Terminal und husch ist alles, sogar das System (Arch Linux, rolling release) aktuell.

Mit GIMP komme ich mittlerweile sehr gut klar und bekomme auch sehr ansprechende Ergebnisse, allerdings nicht beim selbst malen, sondern nur beim bearbeiten. Lediglich beim Bildverkleinern wird es immer unscharf, was mit Pixelmator und PS nie passiert ist. :nix:
 
Unix-System (im weitesten Sinne) und Adobe-Programme? OS X! :D

Mit Lightworks habe ich vor einem guten Jahr eher schlechte Erfahrungen gemacht. Einen halben Film zusammengeschnitten und dann stürzt das Programm ab und reisst alle Daten mit sich ins Nirvana. Unschön! (war allerdings unter Win7)

Mich nervt es mittlerweile aber auch ziemlich an, dass viel "spezielle" Software nur für Windows angeboten wird.
Ich hatte zuletzt ein Uni-Seminar zu einem Netzberechnungstool. Vermutlich aus Angst, dass die zeitlich begrenzte Trial-Version unendlich ausgenutzt wird, ließ sich diese nicht einmal in einer virtuellen Windows-Maschine benutzen. :mad:
Dabei gibt es doch schon Cross-Platform-Buildsysteme (zb. CMake), die die Software-Entwicklung über alle Plattformen hinweg vereinfachen. Ok, man müsste dann natürlich auch auf .NET und ähnliches verzichten... :rolleyes:

Kleine Geschichte am Rande:
Zuletzt habe ich den PC meiner Mutter auf Ubuntu umgestellt. Erstmal, weil das installiert Win Vista unerträglich langsam geworden war, dann aber auch aus "wissenschaftlichen Interesse", wie sie als nicht unbedingt technik-affine Person damit klarkommt. Ich muss sagen, dass es nach einer kurzen Umstellungsphase erstaunlich gut funktioniert! Gefühlt muss ich seitdem viel weniger PC-Support leisten, als vorher. Und wenn doch, geht es schneller als vorher (Terminal sei dank!). :D
 
Für den Alltagsgebrauch halte ich Linux für echt gut - Surfen, Mitschreiben, Sicherheit und Upgrades und sogar die Programmauswahl: alles sehr gut. Aber eben die Spezialprogramme - wer die braucht, hat Probleme. OS X mag ich nicht wirklich, aber an der Hochschule habe ich Zugriff auf entsprechende Rechner. Nur kann ich die eben nicht mit in jeden Raum nehmen, wie ich es mit meinem Laptop mache, um mitzuschreiben. Meine Daten landen alle auf einer SD-Karte, welche als Wechsellaufwerk dient, das in quasi jeden Rechner zu stecken ist. Das ist auch der Grund, was mich daran hindert, auf SDXC umzusteigen - das wird eben noch nicht von allen Geräten unterstützt; insbesondere nicht von den älteren. SDHC habe ich dafür mit 32GB voll ausgereizt und bin weitestgehend zufrieden damit.
 
Vor einiger Zeit bin ich ebenfalls, nicht zu letzt berufsbedingt, auf Ubuntu in der Desktopumgebung "umgestiegen". Privat nutze ich das OS allerdings noch in einer VM, da die Migration von einem Windows 8.1 System doch sehr viele Herausforderungen mit sich bringt. Diverse HW läuft nur mit speziellen Treibern der Hersteller (bspw. für mein Surround-Headset von Logitech) - Software wie AutoCAD läuft erst gar nicht unter Linux.

Wine ist für mich keine alternative, eher würde ich den umgedrehten Weg gehen, Windows in einer VM laufen zu lassen und im Notfall einzusetzen. Ubuntu läuft allerdings mit Unity noch sehr wackelig. Plötzliche Fehlermeldungen, Sound geht nach Neustart nicht mehr usw. usf. Die Liste ist sehr lang, das einzig wirklich verlässliche ist das Terminal. Über den Pstree lassen sich die entsprechenden Prozessnummern ermitteln, mit "kill" werden diese umgehend beendet, ohne dass das OS noch herumjammert.

Zwar habe ich nur Kenntnisse in C++ und C# über Datenbanken und GUI, werde aber demnächst tiefer in Python einsteigen und mal sehen, ob ich meine Hardware selbst zum "treiben" bringe.

Bis Linux im Desktopsegment wirklich eine Alternative zu Windows oder Mac OS darstellt, wird noch eine Weile vergehen. Ich bin aber äußerst zuversichtlich - im Bereich Server schaut das ja seit Jahrzehnten schon rosig aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte mit Unity eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht. Gerade von der Benutzerseite ist das wiklich (für mich) die beste DE aktuell. Allerdings hatte ich bei Ubuntu (12/13/14.04) immer sporadische Fehlermeldungen und Abstürze von Programmen, die ohne Probleme gehen sollte (Firefox, Libreoffice, ...). Seit ich auf das Arch für Doofe umgestiegen bin, habe ich keinerlei Stabilitätsprobleme und es ist verdammt schnell, was aber auch zum Großteil Openbox zuzuschreiben ist.
 
Das "echo x" und "%x" sind notwendig, um das Suchergebnis in der richtigen Form zu behalten, "find" ist anscheinend nicht wirklich für Skripte gedacht.

Kann ich nicht nachvollziehen, was genau geht denn ohne dieses Konstrukt nicht? Ich kann den 'find'-Befehl auch für Ergebnisse mit Leerzeichen direkt nach 'zenity --list' pipen und kriege ein korrektes Ergebnis.
 

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