Bio Bass

  • Ersteller Vetinari
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...und mein Bassgurt ist sogar vegan. :cool:
 
...und mein Bassgurt ist sogar vegan. :cool:
Mit anderen Worten: Du brauchst keine Angst zu haben, dass er sich an Dir vergreift. Aber Du darfst ihn nicht unbeaufsichtigt neben dem erstbesten Kohlkopf oder der Birne liegen lassen.
 
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Wir machen das bei BassLine ja auch - mit Kirschbaum aus dem eigenen Garten, Ulme aus der Nachbarstadt und Hainbuche und Esche aus der Region. Wollte das auch mal auf die Spitze treiben. Aber bei Hardware und Elektronik kommste da einfach nicht hinterher. Es sei denn, hier findet sich jemand, der Potis selber baut und weiss woher sein Metall kommt. 2k-Lackierungen kommen da ja auch nicht mehr in Frage. Auf den Knochensattel zu verzichten ist da ja noch das Einfachste.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Der hier z.B. - also Ulme als Bodyholz und Hainbuche als Hals- und Griffbrettmaterial.
rebelle_series_elm_02-1024x580.jpg
 
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Wir machen das bei BassLine ja auch - mit Kirschbaum aus dem eigenen Garten, Ulme aus der Nachbarstadt und Hainbuche und Esche aus der Region. Wollte das auch mal auf die Spitze treiben. Aber bei Hardware und Elektronik kommste da einfach nicht hinterher. Es sei denn, hier findet sich jemand, der Potis selber baut und weiss woher sein Metall kommt. 2k-Lackierungen kommen da ja auch nicht mehr in Frage. Auf den Knochensattel zu verzichten ist da ja noch das Einfachste.
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Der hier z.B. - also Ulme als Bodyholz und Hainbuche als Hals- und Griffbrettmaterial.
rebelle_series_elm_02-1024x580.jpg

Ein toller Aspekt, aber wenn ich einen Baum im Garten fälle, wie lange dauert es, bis das Holz zu einem Instrument verarbeitet werden kann?
Könnte man theoretisch auch einen 300 Jahre alten Fachwerkbalken aus Eiche nehmen wenn man einen hat?
(Mal so aus eigenem Interesse gefragt)


Zum Bio Bass Thema:
Ich glaube Burns hat in den 60 er Jahren Buche verwendet, die auch aus heimischer Produktion (in dem Fall England) kam.
Allerdings hatten die Burns Bässe wieder Palisander Griffbretter.
Der gebrauchte Bass wird der Ökologie allerdings nach meiner Ansicht grundsätzlich auch gerecht.

Der Sattel: Das ist ja bei der Größe schon pingelig. ;) Sollte der Knochensattel zum Einsatz kommen müsste er vom Biohof kommen. :D

Es gibt Alternativen: Elfenbein vom Mammut kommt in den ehemaligen Sowietgebieten in rauen Mengen vor. Ist gar nicht teuer. Man muss dafür kein Tier töten weil das schon 4000 bis einige Millionen Jahre tot. ;)
http://www.mammutwerkstatt.de/kollektionen/zuschnitte.php
 
Der Sattel: Das ist ja bei der Größe schon pingelig. ;) Sollte der Knochensattel zum Einsatz kommen müsste er vom Biohof kommen. :D

Es gibt Alternativen: Elfenbein vom Mammut kommt in den ehemaligen Sowietgebieten in rauen Mengen vor. Ist gar nicht teuer. Man muss dafür kein Tier töten weil das schon 4000 bis einige Millionen Jahre tot. ;)
http://www.mammutwerkstatt.de/kollektionen/zuschnitte.php

Hat das jemand hier schon mal gemacht? Ich meine einen Knochensattel aus Mammut-Elfenbein?
Ich pers. fände das sehr reizvoll ein 20.000 Jahre altes Stück Geschichte in meinem Bass verbaut zu haben?

Was würde ein Sattelrohling da wohl kosten????
 
Hat das jemand hier schon mal gemacht? Ich meine einen Knochensattel aus Mammut-Elfenbein?
Ich pers. fände das sehr reizvoll ein 20.000 Jahre altes Stück Geschichte in meinem Bass verbaut zu haben?

Was würde ein Sattelrohling da wohl kosten????

Das Material bekommt man ansich recht günstig aber schon als Sattel vorgefertigt ist es dann wieder teurer.
Habe gerade mal gegoogelt:

http://shop.rall-online.net/Sattelrohling-Mammut-Elfenbein-55-X-10-X-6mm
 
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Ui, das ist nicht billig, ich kenne aber die Marktpreise nicht wirklich. Ich habe einen Mammut-Sattel und -steg auf der Konzertgitarre. Das ist besser als Knochen! Frag doch mal einen Instrumentenbauer, vielleicht sogar Geigenbauer, die haben sowas manchmal auf Lager.
 
Beruflich kenne ich jemanden, der Schmuck aus Mammutelfenbein macht, der hat erzählt, dass er manchmal einem Gitarrenbauer Sattelrohlinge aus seinem "Verschnitt" liefert.
Über Preise haben wir da bisher noch nicht gesprochen. Vielleicht bei Interesse mal nach Schmuck aus Mammutelfenbein googlen und dort (mit den konkreten Maßen) nachfragen.
Bei Interesse kann ich den auch selbst mal fragen.
 
Bei Interesse kann ich den auch selbst mal fragen.

Interesse ist auf jeden Fall da, ich brauche vorher aber noch den passenden Bass dazu.
Bin gerade auf der Suche nach nem 51er RI, 54er RI oder Sting Signature im Tausch gegen meinen 2014 Fender USA PJ Preci.
 
Interesse ist auf jeden Fall da, ich brauche vorher aber noch den passenden Bass dazu.
Bin gerade auf der Suche nach nem 51er RI, 54er RI oder Sting Signature im Tausch gegen meinen 2014 Fender USA PJ Preci.

Kein Problem, meld dich einfach mal mit den Maßen, dann hau ich den mal an.
 
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Ich hätte jetzt persönlich ebenfalls Warwick, Bassline und Marleaux ins Spiel gebracht.
Zumindest geben die alle - mehr oder minder oft und präsent - an, auf bestimmte Dinge zu achten, was bei Masseninstrumenten so natürlich nicht möglich ist.

Auch klar ist aber, dass diese Dinger alle Premium-Preisig sind.
Wie das eben bei Bio-Lebensmitteln, Bio-Kleidung und Co. auch der Fall ist. :ugly:
 
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Ja, man findet sie eher im Hochpreis-Bereich. Verstecken müssen sich unsere heimischen Klanghölzer nicht, ich besitze den MBass von Marleaux, der auch auf den Bildern der Marleaux-Seite zu sehen ist: http://www.regio-tone-wood.com/
Ich muss zugeben, dass bei meiner Wahl die ökologischen Kritterien keine Rolle spielten, auch vom Aussehen war er nicht meine erste Wahl. Aber der Sound war einfach überzeugend.
 
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Ein toller Aspekt, aber wenn ich einen Baum im Garten fälle, wie lange dauert es, bis das Holz zu einem Instrument verarbeitet werden kann?
Könnte man theoretisch auch einen 300 Jahre alten Fachwerkbalken aus Eiche nehmen wenn man einen hat?
(Mal so aus eigenem Interesse gefragt)

Letztendlich muss das Holz trocken sein. Wie lange, wo und überhaupt wissen am besten die Voodoo-Priester. Wir haben bei uns eher das Problem, dass es in unserer Ecke kein Sägewerk mehr gibt. Wie bekomme ich also den Baum in Stücke gesägt, so dass man die Bohlen gut zum Trocknen lagern kann. "Mal eben" nen Bäumchen in den Kofferaum hiefen um den irgendwo in Form zu bringen, ist ja nicht. Da ist natürlich der Anruf beim Holzhändler wesentlich einfacher, der das gewünschte Holz auf Maß gesägt vorbeibringt. Es ist also eher das Drumherum, was wesentlich aufwändiger ist bei solchen Garten-Baumfällgeschichten.

Hier mal ein Foto von Cheffe, wir er in der Nachbarstadt eine vom Grünflächenamt gefällte Ulme versucht, in mundgerechte Stücke zu zerlegen. Mit ner Kettensäge. ;-) Ganz schöner Akt. Aber zumindest ist das Holz jetzt zumindest schonmal bei uns.

Hier gibt es noch mehr dazu zu lesen: http://bassline-bass.de/ulme/

BassLine_Ulme_01_klein-1024x512.jpg
 
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Interesse ist auf jeden Fall da, ich brauche vorher aber noch den passenden Bass dazu.

Ich hab mal mit den Maßen des Sattelrohlings, der oben verlinkt ist, wenigstens nach einem groben "Pi mal Daumen" Preis gefragt... Viel preiswerter wird es da auch nicht werden:
Wenn keine 1A Qualität (rein optischer Aspekt) gewünscht wird, sind wir immer noch bei 35 €.
 
Ich will jetzt keine reine Diskussion über Hölzer. Sondern ich meine auch die Lacke. Wird der Lack ökologisches Hergestellt oder lässt der Hersteller vom Lack seinen Müll in den Fluss fließen?

Ich arbeite nebenher für einen Konzern (ich nenne keine Namen) welcher Rohstoffe für Lacke aber auch Mittel für Pflanzenschutz usw. produziert. Lass es mich anders sagen! Wer denkt das Reste einfach weggekippt werden, der glaubt auch noch an den Osterhasen. Weisst du eigentlich ab welcher Menge die in die Umwelt geht bereits die Staatsanwaltschaft auf der Matte stehen kann? Wir reden hier bei Unfällen (sagen wir mit dem Stapler beim verladen ein Fass angestochen oder so) von weniger als 500L pro Jahr, jenachdem welcher Stoff es denn ist! Gibt auch Stoffe da darf gar nichts in die Umwelt gelangen (Blausäure, Desmodur ect.). Also von der Seite her verstehe ich so ein Bedenken gar nicht.
 
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Dann melde ich mich mal wieder.

Schade das viele User Bio mit vegan verwechseln. Ich esse Fleisch, bevorzugt Biofleisch. Daher habe ich mit vegan nichts zu tun. Außerdem ist ein LEdergurt sicherlich mehr Bio als ein Plastikgurt. Vegan ist daher nicht immer besser.

Danke für die Eindrücke von bassline. Sollte ich je die Kohle für nen Bass bei euch zusammenhaben, dann werde ich wohl mal bei euch anfragen.

Der Höfner ECO Bass ist ne interessante Sache, besonders bei den Farben. :D


edit. Ach ja, sorry das ich nicht weiß wie die örtlichen Lackfirmen arbeiten. Besonder die Firmen die im Ausland herstellen. Oder beziehen Gibson und Co. ihren Lack aus Deutschland?
 
Dann melde ich mich mal wieder.

Schade das viele User Bio mit vegan verwechseln.
Vermutlich weil Veganer meist auch Bio essen. Wenn man einmal damit beginnt sich mit der eigenen Ernährung zu befassen zieht man es meist konsequent durch oder lässt es. Also kommen auch Veganer zwangsläufig zu Bio.
Für den durchschnittlichen Plastikesser wie ich das früher auch war sind am Ende alle gleich. ;)
Und da sind wir wieder beim Thema. :D

Die Pickguards.
Durch die werden natürlich Bisphenol A und Phthalate frei gesetzt und weiteren chemischen Kampfstoffen sind dazu bei der Schnäppchenpreis Invasion aus China keine Grenzen gesetzt. Freut man sich über das schöne Angebot für 10 Euro scratcht man sich von Song zu Song das Gift frei. :D

Es gibt inzwischen Anbieter die Holz - Pickguards herstellen, was ich auf geölten oder gewachsten Bässen sehr schon finde.
Es gibt natürlich auch Bässe die ohne Pickguard auskommen.
Ich habe bei mir zu Hause schon weitgehend alles an Plastik verbannt was möglich ist und kaufe auch zu 90% keine Kunststoff Verpackungen mehr. Bezüglich Bass habe ich tatsächlich erst durch diesen Thread nachgedacht.

Hatte mir selbst mal ein Walnuss Pickguard für meinen Music Man Bass gekauft weil mir das gefallen hatte. Jetzt hab ich zwar das Pickguard aber den Bass nicht mehr.
Screenshot_2016-08-28-08-12-58.png
 
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