Schmerzen in den Fingerkuppen

  • Ersteller Trombonix
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wie schrieb der "Boss" schon im Sommer `69? "played it, `til my fingers bled..."?

So weit muss es ja vielleicht nicht kommen, aber wie schon geschrieben wurde, Hornhaut muss sein und die bildet sich nun einmal weder von selber noch innerhalb von ein paar Tagen.

Gute Besserung und "practice, practice, practice"

EDIT: Natürlich habt ihr Recht, Bryan Adams war`s, mea culpa :mad:
 
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Aber eine Akustikgitarre mit 10er-Saiten ist keine Akustikgitarre. Klar kann man das verstärkt irgendwie noch spielen. Und natürlich gibt es in der Feuerholz-Preisklasse auch Zeug, das direkt mit 10er-Saiten bezogen ausgeliefert wird, weil es mit mehr Saitenzug auseinanderfliegt. Das ist aber nichts, was sich ein Anfänger antun sollte. Wenn's so billig sein muß, dann sollte man lieber gleich Nylon nehmen.
Hjut, da haben wir sehr unterschiedliche Ansichten, was eine Akustikgitarre ausmacht. Wenn dir dickere Saiten wichtig sind schön und gut. Aber zu behaupten es wäre keine Gitarre mehr wenn 10er Saiten drauf sind, finde ich komisch. Checkst du beim Neukauf einer Gitarre zuerst die Saitenstärke um zu sehen ob es eine echte Gitarre ist?

Das sind persönliche Präferenzen. Die nach Spielstil und persönlicher Eigenart ausgesucht werden sollte (Erfahrung hilft da sicher). Das man auf einmal einen Verstärker benötigt, weil man 10er Saiten drauf hat, habe ich auch noch nicht erlebt.
Und die Beherrschung des Instruments ist meiner Meinung nicht von der Saitenstärke abhängig. Man lernt schneller wenn man mehr qualitative Übezeit mit dem Instrument verbringt, aber das dies schneller mit dickeren Saiten gehen soll.... da sehe ich keinen kausalen Zusammenhang. Die robuste Technik kann man mit allen Saiten erlernen, bei den einen braucht man halt etwas weniger Fingerdruck als bei den anderen.

Ich gebe aber auch im allgemeinen wenig auf unumstößliche Wahrheiten einzelner Gitarristen, ihre Meinungen sind mir allerdings wichtig. Was für dich funktioniert, mag beim nächsten das schlimmste sein, was er je in den Händen hielt. Ansonsten hätten wir sicherlich eine Standartgitarre mit Standartsaiten und Standartpicks für alle Gitarristen dieser Welt. Oder eine Gitarre für jeden Erfahrungstypus (Anfänger, Erfahren, Profi).

Ich finde es gut, dass du einen anderen Blickwinkel auf das Topic wirfst. Hoffentlich hilft das dem Initiator des Themas. Ich kann @Trombonix nur empfehlen sich ein eigenes Bild zu machen und einzelne Meinungen nicht als unumstößliche Wahrheiten anzusehen. Probiere aus, schau was dir hilft und lass dich nicht von dogmatischen Ansätzen irritieren. Was für den einen passt kann für den nächsten unpassend sein.


@Trombonix Solltest du dich sorgen, dass du dir mit dünneren Saiten etwas falsches angewöhnst (was es nach meiner Erfahrung nicht gibt, aber jeder ist anders), dann Stimme die Gitarre einfachen einen Ganz- oder Halbton tiefer und steigere mit der Zeit die Spannung (z.B. Halbton/Woche). Das macht es dir dann am Anfang zumindest etwas leichter.
Aber mehr wie eine leichte Irritierung für ein paar Minuten wirst du beim Saitenstärkenwechsel vermutlich nicht empfinden (so war es zumindest bei mir) und zur Not wechselst du wieder auf die Saitenstärke die dir Lieb ist. Diese Erfahrung kostet dich ein bisschen Zeit und Geld, dafür hast du dir eine eigene Meinung gebildet. Das du bei einem solchen Test etwas falsches lernst, oder wirklich Übezeit verschwendest kann ich mir nicht vorstellen.
Wenn dir die Schmerzen zu stark sind um regelmäßig zu üben bist du kein Weichei, wenn du etwas dagegen unternimmst. Es wurden dir hier viele Optionen genannt. Probiere aus was zu dir passt. Ich bin mir sicher du wirst etwas für dich passendes finden.

Und vielleicht schreibst du hier einmal, wie deine Lösung aussah. Mich würde das sehr interessieren.
 
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Hjut, da haben wir sehr unterschiedliche Ansichten, was eine Akustikgitarre ausmacht. Wenn dir dickere Saiten wichtig sind schön und gut. Aber zu behaupten es wäre keine Gitarre mehr wenn 10er Saiten drauf sind, finde ich komisch.

Wenn Anfänger jedes Mal die üblichen E-Gitarristen-Empfehlungen "Saiten dünner" und "Saitenlage tiefer" bekommen, um ihre akustische Gitarren zu ruinieren, dann kann man da auch mal Kritik anbringen.

Es ist halt nun einmal so, daß die Klangerzeugung der akustischen Gitarre vom Druck auf Sattel und Steg lebt. Da sind keine magnetischen Pickups denen das mal so völlig egal ist. Wenn man den Saitenzug reduziert, hat weniger Druck auf Sattel und Steg, dabei wird die akustische Gitarre nicht einfach nur leiser, sie klingt auch nicht mehr, weil das Tonholz nicht mehr richtig zum Schwingen angeregt wird. Dito beim Reduzieren der Saitenlage auf E-Gitarren-Niveau: Einen gewissen Druck auf den Steg braucht es in den hohen Lagen auch, damit akustisch auch was ankommt. Da kann man eben im 20. Bund nicht so schön rumtappen wie bei der E-Gitarre.

Das ist natürlich alles mehr oder weniger egal, wenn man nur für sich allein im eigenen Schlafzimmer übt oder wenn man einen Pickup ins Schallloch steckt, dann den Stecker reinsteckt und den Amp aufreißt. Letzteres kann man aber mit einer Solidbody auch einfacher haben.
 
Bitte beim Thema Fingerschmerzen durch noch fehlende Hornhaut bleiben .... für Grundsatzdiskussionen gibt es andere Threads/Bereiche ;)
 
Bitte beim Thema Fingerschmerzen durch noch fehlende Hornhaut bleiben .... für Grundsatzdiskussionen gibt es andere Threads/Bereiche ;)

Der OP hat direkt nach Veränderungen an der Gitarre (bspw. Nylonsaiten) als mögliche Lösung für Fingerschmerzen gefragt und diese werden seitdem diskutiert. Sind die vorgeschlagenen Umbauten (die ich im übrigen nicht als zielführend sehe) jetzt OT in diesem Thread (dann muß hier eigentlich alles ab #2 abgeräumt werden) oder nur die Kritik daran?
 
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Wenn Anfänger jedes Mal die üblichen E-Gitarristen-Empfehlungen "Saiten dünner" und "Saitenlage tiefer" bekommen, um ihre akustische Gitarren zu ruinieren, dann kann man da auch mal Kritik anbringen.
Wenn nicht mal bekannt ist, dass korrekte Einstellung von Halskrümmung und Saitenlage kein "Ruinieren" von Akustikgitarren, sondern richtig und gerade in der Einstiegsphase besonders wichtig ist ... ja was soll man dazu noch sagen ...
Das Einstellen natürlich vom Fachmann, sofern man nicht entsprechende eigene Erfahrung hat.
Selten sowas insgesamt völlig Undifferenziertes gelesen ... als ob es nur EINE Art von Akustikgitarren gäbe, nur EINE Art Musik, nur EINE Art zu spielen ...

Sagt einer, der AKUSTIKgitarre spielt, und sich auch wirklich damit beschäftigt hat. Und heute je nach Gitarre und Musik/Spielstil Saitensätze von 10er bis 15er völlig gleichberechtigt und ohne irgendwelche Einschränkungen oder Probleme spielt (Fingerstyle, AKUSTISCH!, verstärkt nur wenn es bei Auftritten eben sein muss).

Es gibt keine "richtigen" oder "falschen" Saitenarten oder -stärken, nur zur jeweiligen Situation passende oder eher unpassende ...

(@peter55 : Sorry, hat sich überschnitten ... wenn mein Beitrag stört, gerne löschen, ich mag solch Grundsatzdiskussionen grad bei Anfängerfragen auch nicht).
 
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Sagt einer, der AKUSTIKgitarre spielt, und sich auch wirklich damit beschäftigt hat. Und heute je nach Gitarre und Musik/Spielstil Saitensätze von 10er bis 15er völlig gleichberechtigt und ohne irgendwelche Einschränkungen oder Probleme spielt (Fingerstyle, AKUSTISCH!, verstärkt nur wenn es bei Auftritten eben sein muss).

Um dich geht es hier aber gerade nicht, sondern einem Anfänger, dem ich empfehle, seine Yamaha erstmal so zu lassen, wie sie ist.

Denn Yamaha weiß auch, wie man akustische Gitarren einstellt. Saitenstärke und -lage werden schon ungefähr zu seinem Gitarrenmodell passen. Durch den Schmerz muß man als Anfänger eben durch.
 
Um es am Anfang leichter zu machen würde ich folgendes empfehlen:
1. Dünne Saiten (nimm 10er, nutze ich auch damit ich mit weniger Druck in den Fingern spielen kann)
2. Saiten einen Halbton tiefer stimmen
So + Setup (Halskrümmung und Saitenlage).
Denn Yamaha weiß auch, wie man akustische Gitarren einstellt. Saitenstärke und -lage werden schon ungefähr zu seinem Gitarrenmodell passen. Durch den Schmerz muß man als Anfänger eben durch.
Mal abgesehen davon, dass ich noch nie eine Acoustic von YAMAHA in der Hand hatte, die ich mochte (ganz anders die E-Gitarren!) - sich darauf zu verlassen, dass der Hersteller das schon geregelt haben wird, sagt auch etwas über Erfahrung und Sachkunde aus.
 
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ClimpOn klingt spannend, schon versucht?
Ja klar. Ich klettere seit Jahren intensiv und vor längeren Touren, gerade wenn es sehr rauer Fels ist (der viel Haut abschleift, wie z.B. Sandstein) baue ich vorher Hornhaut auf durch Abschleifen (zusätzlich zum Training) und ClimbOn. Die Salbe hat hornhautbildende pflanzliche Stoffe drin, wirkt lindernd und hält die Haut schön weich. Dadurch, dass sie weich bleibt, wird die Neubildung wiederum angeregt. Wenn man es drauf anlegt, kann man innerhalb von ein paar Wochen 1-Euro-Stück-große gelbe Hornhautplatten durch schleifen und balsamieren auf die Finger bekommen.
 
Wenn Anfänger jedes Mal die üblichen E-Gitarristen-Empfehlungen "Saiten dünner" und "Saitenlage tiefer" bekommen, um ihre akustische Gitarren zu ruinieren, dann kann man da auch mal Kritik anbringen.

Das ist natürlich alles mehr oder weniger egal, wenn man nur für sich allein im eigenen Schlafzimmer übt oder wenn man einen Pickup ins Schallloch steckt, dann den Stecker reinsteckt und den Amp aufreißt. Letzteres kann man aber mit einer Solidbody auch einfacher haben.

Also kommen wir zurück zu den schmerzenden Fingern und wie damit umgehen:

Kritik ist sicher erwünscht wo sie angebracht ist. Meine Empfehlungen kommen rein aus dem akustischen Bereich (ich besitze zwar eine E-Gitarre, habe sie aber seid ca 20 Jahren nicht mehr angefasst).
Und woher kommt die Einsicht, dass dünnere Saiten und tiefere Saitenlage die Gitarre ruinieren? Da hätte ich doch gerne mehr Infos zu (bitte als PN da nicht topic) und bis dahin packe ich das mal in den Bereich Mythos.

Zum Schluss sagst du es wäre ja egal, wenn man nur für sich spielt. Keine Ahnung wofür @Trombonix Gitarre lernen möchte, aber vielleicht ist es ja genau das was er will. Dann wären deine Einwände ja auch wieder egal. Ich kann dir aber versichern, dass du mit 10er Saiten keinen Verstärker benötigst um gehört zu werden. Soweit meine Kritik.



Mag sein, dass dir der Klang von 12er besser gefällt, aber das ist fürs Üben ja total unerheblich. Mag sein, dass es am Anfang nicht so brilliant klingt, wie es könnte, aber das tut es am Anfang nie weil man ja Anfänger ist. Kann man mit deiner Methode schneller zum brillanten Sound kommen?
Auch das halte ich für fraglich. Nur weil man sich zu Anfang gegen mehr widerstand durchsetzen muss, heist es nicht das man schneller dagegen ankommt. Ich würde dagegen argumentieren das der höhere Widerstand dich dazu verleitet mehr Kraft einzusetzen als tatsächlich benötigt wird. Und wer keine schmerzenden Finger hat kann auch länger üben und zum Schluss macht dich nur das besser. Auch beim Sport macht man Bewegungsübungen ja zuerst möglichst ohne Kraftaufwand um den Bewegungsablauf richtig abzuspeichern und erhöht danach langsam die Kraft.
Vielleicht übersehe ich hier etwas, aber das man sich zu Anfang auf eine Saitenstärke (tschuldigung: Auf 12er Saiten) einüben muss und die nicht mehr wechseln darf bis man "erfahrener" ist, weil man erst dann auf den Wechsel klar kommt und ansonsten viel mehr Zeit zum erlernen der richtigen Skills benötigt, kann ich nach deinen Ausführungen nicht nachvollziehen.

Sehr wohl habe ich verstanden, dass du 10er Saiten auf einer A-Gitarre nicht magst und diese Instrumente nicht als Gitarre ansiehst. Na gut, dann überleg ich mal wie das jetzt heißen soll was ich mache :gruebel:
 
Ist glaube ich schon alles Wesentliche gesagt. Ich könnte allenfalls noch ergänzen, dass ich es im Zweifelsfall auch mal schnarren lassen würde. Die Kunst ist, gerade soviel Druck wie nötig einzusetzen. Ich habe, nachdem die Schmerzphase vorbei war, immer mit zuviel Druck gespielt. Als Anfänger denkt man super, viel hilft viel, dann schnarrt nichts. Soviel Druck ist aber gar nicht nötig und zuviel Druck verstimmt die Saite. Zuviel Druck kann je nach Gitarre und Saiten den Ton einen Halbton hochziehen. Sozusagen ein vertikales Bending.

Ich muss mir mühsam antrainieren, weniger Druck einzusetzen und würde rückblickend daher denken, dass es als Anfänger vielleicht besser ist, nicht das Schnarren unter allen Umständen zu vermeiden, sondern um diesen Schnarrpunkt herumzuspielen. Eine unerbittliche Stahlhand ist nicht das Ziel, sondern soviel wie nötig und kein Stück mehr.
 
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So + Setup (Halskrümmung und Saitenlage).
Hi Tremar,
habe leider nicht richtig nachvollzogen was du sagen wolltest.

@Trombonix
Tatsächlich verstellt sich die Saitenlage wenn man die Saitenstärke verändert. Im Fall von Wechsel von dicken auf dünne Saiten kann es passieren das die Gitarre zu schnarren anfängt. So etwas einzustellen würde ich den Fachmann erledigen lassen wenn ich keine Ahnung habe, oder hier im Forum oder auf YT mal schauen wie man so etwas macht.
Haust du danach wieder die dicken Saiten drauf hatte ich an meiner Gitarre noch keine Probleme. Und bei meiner Gitarre war die Saitenlage sogar so hoch, dass das Spiel dadurch angenehmer wurde. Das hängt aber allein von der Gitarre ab, die man vor sich hat.
 
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Mag sein, dass dir der Klang von 12er besser gefällt, aber das ist fürs Üben ja total unerheblich.

Ist es bei einem Anfänger m. E. eben nicht und das ist die Meinung, die ich hier vertrete. Was der OP dann letztlich machen wird, kann er sich ja selber aussuchen. Den Vergleich mit den Keys habe ich gezogen, weil er Klavierlehrer ist und daher etwas damit anfangen kann.

zuviel Druck verstimmt die Saite. Zuviel Druck kann je nach Gitarre und Saiten den Ton einen Halbton hochziehen. Sozusagen ein vertikales Bending.

Kann mir schon vorstellen, daß man mit <=9er-Saiten vertikales Bending hinbekommt, aber wir sind hier im A-Gitarren-Bereich. Wenn du 12er Saiten mit aller Gewalt unnötig aufs Griffbrett runterdrückst, hast du vielleicht 5-10 Cent Abweichung, aber sicher keinen Halbton. Wenn du Akustikgitarre spielen willst, brauchst du im ersten Jahr auch nicht zu üben, vertikales Bending zu verhindern. Wenn das vorkommen sollte, hast du schlicht die falschen Saiten drauf.
 
Hi Tremar,
habe leider nicht richtig nachvollzogen was du sagen wolltest.
Das war eine Zustimmung plus Ergänzung - falls es auch dem TE unklar sein sollte!

1. Sattelnuten checken: Zu flach, bzw. Saiten zu hoch über dem ersten Bund? Gitarrenbauer!
2. Halskrümmung prüfen: Backbow oder EXTREM konkav? Vorsichtig (1/4 Turn max) korrigieren!
3. Saitenlage prüfen: Steg DEUTLICH zu hoch? Dann präventiv etwas von der Unterseite herunterfeilen (2./3. werden u. U. ein iterativer Prozess)
4. 10er Saiten aufziehen und auf Eb stimmen
5. Halskrümmung (fein) einstellen
6. Ggf. Steg nacharbeiten (evtl. auch in Bezug auf Intonation)
 
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Kann mir schon vorstellen, daß man mit <=9er-Saiten vertikales Bending hinbekommt, aber wir sind hier im A-Gitarren-Bereich. Wenn du 12er Saiten mit aller Gewalt unnötig aufs Griffbrett runterdrückst, hast du vielleicht 5-10 Cent Abweichung, aber sicher keinen Halbton.

Natürlich A-Gitarre und klar, je nach Saiten, schrieb ich ja. "Bis zu" halt. Mit 11er Saiten sind 20Cent kein Problem. Je, nach Gitarre, Saiten, Tuning aber auch mehr. Sigma Gitarre mit kurzer Mensur, Capo 4 Bund, Werkssaiten, alternatives Tuning = 1 Halbton.



Und wer da schon zu kräftig drückt, wird auf einer E-Gitarre sein Wunder erleben. Und auf der A-Gitarre sind 20-30 Cent auch schon zu viel. Wollte ja auch nur darauf hinweisen, dass es auf den richtigen Druckpunkt ankommt und man nicht außen vor lassen sollte, diesen nur so gerade zu überschreiten.
 
Natürlich A-Gitarre und klar, je nach Saiten, schrieb ich ja. "Bis zu" halt. Mit 11er Saiten sind 20Cent kein Problem. Je, nach Gitarre, Saiten, Tuning aber auch mehr. Sigma Gitarre mit kurzer Mensur, Capo 4 Bund, Werkssaiten, alternatives Tuning = 1 Halbton.

Aber genau das hast du dir ja selber eingebrockt. Genau da sollte der blutige (sic!) Anfänger dann erstmal beim Standard bleiben (Mensur, Stimmung, Saiten, Lage), auch wenn's weh tut.
 
Ja, völlig einverstanden. Aber auch der blutige Anfänger sollte von Anfang an darauf achten, ein Gespür dafür zu entwickeln, wieviel Druck überhaupt notwendig ist. Es ist nämlich weniger als man denkt. Was man mit zuviel Druck lösen kann, kann man meist auch mit präziserer Greiftechnik lösen, die sich mit den Jahren entwickeln wird. Und wer nur soviel drückt, wie er muss, hat auch weniger Schmerzen in den Fingern. Mehr wollte ich hier eigentlich auch gar nicht einbringen.
 
Der TS hat sein Anliegen doch schon in Post 1 deutlich zum Ausdruck gebracht, er sucht Möglichkeiten den Spieldruck auf die Finger zu verringern um sich überhaupt mal mit der Gitarre anzufreunden, sonst lässt ers nämlich lieber sein, klar formuliert. Da sind dünnere Saiten als einfachsten Versuch naheliegend, günstig und legitim. Dazu wurde ihm empfohlen ev. auch mal ne Nylongitarre in die Hand zu nehmen, manche tun sich damit anfangs leichter.

Ich verstehe daher die Exkurse der letzten Posts nicht so ganz in dem Kontext. Kann man ja machen, bringen dem TE aber genau nichts.
Dass er als ehem. Prof. Posaunist und Klavierlehrer womöglich nicht völlig ungebildet in Klangerzeugung und dem da etwa nötigem Feingefühl ist, kann man also durchaus annehmen.
 
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