High-Speed-Läufe ("Saitengefrickel") nur mit sehr niedriger Saitenlage spielbar?

Hey,
also, weil sich hier schon wieder Grundsatzdiskussionen anbahnen und zu entgleisen drohen zuerst mal noch was zur Sache selbst:
Bin nun mit der H-Saite etwas, mit der G-Saite n gutes Stück runter und habe bemerkt, dass es diese Schwelle gibt, wo genau das was ...
Bleibt die (maximale) Geschwindigkeit der Finger gleich, d.h. sie ist konstant, dann heißt das automatisch, dass aus einem größeren Weg eine längere Zeit resultiert.
so beschreibt schlagartig weg ist...es ist, als ob plötzlich die Treppenstufe weg ist die sonst immer das Rüberrutschen abbremst.
So, das flutscht nun, nun noch etwas Geschwindigkeit und Präzision und das geht.

Prinzipiell wollte ich keine Diskussion darüber auslösen wie sklavisch man Songs nachspielen muss/sollte/darf/nicht darf usw.

Fakt ist: ich werde Sub in dieser Band, die eine der angesagtesten und besten Coverrockbands dieser Region ist. Die haben schon zwei Gitarristen, die entweder zu zweit oder einer davon spielt, die aber bald weniger Zeit haben...deswegen ich als Sub.
Die beiden Jungs (aber auch 55+ ;) ) können technisch so gut wie alles spielen(!), sowas wie das Anfangs-Speed-Riff von Don`t Stop Believin ist da Standard und gesetzt und wird an dieser Stelle auch vom Band-Chef verlangt...zurecht finde ich, denn auf dem Niveau gehört das essentiell zum Song wie in diesem Fall auch die Line im Solo.

Dennoch wird hier nicht kopiert...wie ich den Rest des Songs vom Ausdruck her spiele ist weitgehend frei, auch zB wie ich die Begleitung und das Solo von Rebel Yell spiele, oder auch bei Burn uvm - hier muss das Feeling stimmen. Der Bandchef weiß, dass ich meinen eigenen Stil habe und kein "Plagiator" bin...will er ja auch nicht haben...und wenn er einen Plagiator haben wollte würde ich auf keinen Fall mitmachen.

Trotzdem muss ich eben Standards wie diesen Speedlauf oder die Arpeggios im Solo von Burn oder die Intervalle im Highway-Star Solo spielen, das gehört zu den Songs wie der richtige Text zum Gesang.

Gruß,
Bernie
 
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Schreib ich so unverständlich?

Ich habe nur und genau gesagt, dass man länger braucht, um eine Saite bis zum Bundstäbchen zu drücken, wenn sie 2 mm Abstand hat, als wenn sie nur 1 mm Abstand hat. Ergo ist man bei höherem Saitenabstand langsamer. Und damit antworte ich direkt und nur auf Deine Themenfrage!
 
Fakt ist: ich werde Sub in dieser Band, die eine der angesagtesten und besten Coverrockbands dieser Region ist. Die haben schon zwei Gitarristen, die entweder zu zweit oder einer davon spielt, die aber bald weniger Zeit haben...deswegen ich als Sub.
Die beiden Jungs (aber auch 55+ ;) ) können technisch so gut wie alles spielen(!), sowas wie das Anfangs-Speed-Riff von Don`t Stop Believin ist da Standard und gesetzt und wird an dieser Stelle auch vom Band-Chef verlangt...zurecht finde ich, denn auf dem Niveau gehört das essentiell zum Song wie in diesem Fall auch die Line im Solo.

Dennoch wird hier nicht kopiert...wie ich den Rest des Songs vom Ausdruck her spiele ist weitgehend frei, auch zB wie ich die Begleitung und das Solo von Rebel Yell spiele, oder auch bei Burn uvm - hier muss das Feeling stimmen. Der Bandchef weiß, dass ich meinen eigenen Stil habe und kein "Plagiator" bin...will er ja auch nicht haben...und wenn er einen Plagiator haben wollte würde ich auf keinen Fall mitmachen.
Ich hab riesen Respekt, vor so einem Job. Das ist ein Arsch voll Arbeit, für absehbar wenig Einsätze, aber natürlich auch spannend.
Ich wünsche Dir und denen eine lustige Zeit, wo man voneinander musikalisch profitiert.
Das ist IMO viel wichtiger, als unbedingt eine eigene „Duftmarke“ zu setzen (wobei sich genau das dann ganz von alleine ergibt). :great:
 
Schreib ich so unverständlich?

Nein, du schreibst nicht unverständlich, du hast`s doch genau getroffen und von mir auch ein Like dafür bekommen...100% plus, Danke ;) ...

Alles danach war nicht auf dich gemünzt sondern auf die leidige Diskussion über`s Covern.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Ich hab riesen Respekt, vor so einem Job. Das ist ein Arsch voll Arbeit, für absehbar wenig Einsätze, aber natürlich auch spannend.
Ich wünsche Dir und denen eine lustige Zeit, wo man voneinander musikalisch profitiert.
Das ist IMO viel wichtiger, als unbedingt eine eigene „Duftmarke“ zu setzen (wobei sich genau das dann ganz von alleine ergibt). :great:
...ich mach das nur, weil die Band absolut rockt und dazu noch ne Hammer Sängerin und Sänger am Start sind.
Die Sängerin hat mich auch vorgeschlagen, da ich mit ihr noch ein Duo habe...soviel zum Hintergrund.

Ne "eigene Duftmarke" setz ich eh...da führt wohl kein Weg dran vorbei;).
 
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Der Meinung bin ich auch: je flacher, desto einfacher geht es.
Aber eines noch zum Abmildern von vermeintlichem Stress - Neil Schon hat den Lauf auch nicht immer sooo genau hingekriegt wie bei der Studioaufnahme. Gestört hat's aber wohl keinen, das Publikum war längst aus dem Häuschen.
Und mir geht's ähnlich, ich soll im Sommer "Tin Pan Alley" von SRV spielen. Erst habe ich Stunden damit verbracht alles genau so zu spielen wie er, bis ich die Live-Videos auf YouTube gehört habe. Das macht es nicht gänzlich einfach, aber schon leichter. Und meine Saitenlage bleibt flach und die Saiten dünn. Ich komm' ja schließlich nicht aus Texas
 

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