2box Modul kompatibel zu AD Sounds?

von finerip, 10.10.20.

  1. finerip

    finerip Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.10.20   #1
    Hallo Leute,

    in meinem letzten Thema gings darum ob das TD15 von Roland "gut genug" für Livegigs wäre und wie es ggf. ausgebaut werden müsste. Die Tendenz ging zu Addictive Drummer 3 mit allem was man dazu bräuchte.

    Meines Erachtens wäre der Aufwand folgender (Preise sind nur grob über den Daumen gerissen):
    - Addictive Drummer 3 350,-€
    - RME-Interface mit 8 Ausgängen 1000,-€
    - Laptop o.a. 500,-€
    - Kabel+Case+Kleinkrams 150,-€

    D.h. ca. 2000,-€ für Neuware (gebraucht sicherlich günstiger) für dieses Konzept.

    Da natürlich die Frage, greife ich nicht gleich zum GEWA oder Pearl mimic? So groß ist die Lücke preislich ja dann auch nicht mehr. Zumal man dann auf einiges an Equipment verzichten kann, was die Sache u.a. auch wieder unanfälliger gg. Fehler macht.

    Ginge das jetzt nicht auch günstiger mit einem 2box Drumit5 Modul? Der Neupreis liegt fürs MKII bei ca. 900,-€. Die Architektur ist offen und man kann sich die Sounds laden, die man braucht. 2000,- bzw. 2400,-€ : 900,-€ - da braucht man so gesehen nicht lange zu überlegen.

    Könnte man die Soundfiles von Addictive Drummer (oder einer vergleichbar guten Software) nun auch dem Drumit5 MKII aufladen? Hat das schonmal jemand gemacht? Geht das ohne weiteres überhaupt? Macht sowas überhaupt Sinn?
     
  2. drumtheater736

    drumtheater736 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.10.20   #2
    Hi,

    schau auch mal nach einem TD-27 von Roland. wenn es dir um gute akustiksounds geht kannst du auch mal nach sure schauen. das ist ne microfon simulator von sur e mit guten drumsounds.
    klar ist active besser abermit dem Td - 27 hast do das mondernste was es im moment auf dem e-drummarkt gibt für 300€ mehr dann würde ich estmal auf teure software verzichten .

    guten sound kannst du immernoch dazu kaufen oder ne ältere version gebraucht. AD 2.0 oder SD 2.0 alles gute bis hammerspunds.

    Einfach nur mal so als denkanstoß

    LG

    DT
     
  3. finerip

    finerip Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.10.20   #3
    Danke für den Tipp. Eigentlich geht's mir darum ob sehr gute Sounds von professioneller Software auf dem Drumit5 MKII laufen bzw. welchen Aufwand ich dazu betreiben muss.

    Schon klar, aber dann hab ich wieder das "Problem", dass es mit größerem Hard-/Softwareaufwand verbunden wäre. Gerade das versuche ich mit dem 2box-Modul zu umgehen. Das ginge dann ja als stand-alone-Lösung.

    Spielte Geld keine Rolle, dann wäre GEWA oder Pearl mimic meine erste Wahl. Käme dazu, dass Hardware keine Rolle spielen würde, dann vermutlich TD50+RME-Interface+Laptop+Software.

    Trotzdem danke für den Denkanstoß. Mit meinem TD15 bin ich zum Üben ja soweit zufrieden aber für die Bühne / Proberaum ist das nicht zeitgemäß.
     
  4. drumtheater736

    drumtheater736 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.10.20   #4
    Hi,
    ohne weiteres geht das nicht ! weil das modul kann nur sound files lesen. du kommst aber nicht an die soundfiles dran die kannst du nur über die software abrugfen als SD 3 oder ad 3 etc. abrufen.

    du mußt dir die soundfiles selbst erstellen.

    Lg

    DT
     
  5. finerip

    finerip Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.10.20   #5
    Aha!

    D.h. ich müsste um beispielsweise SD oder AD-wavFiles auf ein 2box (oder ein anderes Modul mit offener Architektur) die Sounds alle erst in der Software abspielen, recorden und dann auf das Modul übertragen? Was'n Act.

    Danke für die Beantwortung meiner Frage. 'This case is closed' - zwar nicht so wie ich es mir gewünscht hätte, aber ich bin wieder einen ganzen Schritt schlauer

    THANX :great::great::great:
     
  6. drumtheater736

    drumtheater736 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.10.20   #6
    Hi,

    deine erste rechnung ist auch etwas hoch. ein gutes I/O wie das Behringer UMC404HD kostet um die 100€ oder waren für dich die 8 ausgänge wichtig?

    lapton oder rechner bekommst du heutigen Standart für 100-200€ wenn du ahnung von pc hast sogar für apple und eine ei. meistens sind nur klienigkeiten kaputt.

    die software gibt es halt nicht billiger. oder du schaust nach free samples aber die sind nicht so toll.was richtig gut war war sennheisers drummica, aber die software brauch den kontakt player.

    leider hat NI für einige free sample produkte, die lizenz gekündigt, deshalb läuft das mica nicht mehr. Was daraus wird weiß im Moment niemand. die warenleider richtig gut für lau.

    Trotzdem mit der richtigen software wie ad 3 oder sd 3 bliebst du unter den 900€.

    dann wird das ganze interessanter, man muss sich nur zeit lassen und umhören bzw -schauen, dann bekommt man schon waszusammen.

    lG

    DT
     
  7. finerip

    finerip Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.10.20   #7
    Für live wären mir 8 Ausgänge schon wichtig. In einem anderen Beitrag wurde darauf hingewiesen ein "gutes" Interface hinsichtlich der Latenz zu achten. Ich wollte bei meiner Rechnung nicht am falschen Ende sparen.

    Auch hier sollte es nichts überkandideltes aber wenigstens zeitgemäßes sein, dass ein späterer Wechsel auf neuere Software nicht gleich alles hinfällig macht.



    Das Ganze steht nicht vor dem Hintergrund "ich probier da mal was aus" sondern eher unter "ich möchts gerne anständig machen und nicht nach nem halben Jahr wieder alles umwerfen und neu investieren" - getreu dem Motto "Willst Du sparen, kaufe Qualität".
    Selbstverständlich kann man mit etwas Ahnung immer und an jeder Ecke noch etwas rausholen, gerade wenn man sich im Gebrauchtsektor etwas umschaut. Deswegen war meine Rechnung auch nur mal so ungefähr aus der Hüfte geschossen mit Neuware (und deren Vorteile) als Hintergedanke.
    Im Fazit kann man schon sagen, dass sich die Softwarelösung rechnen würde. Ausgereifte Santd-alone-Module gibt es leider, auch gebraucht, nur für anständiges Geld, und hier klafft die Lücke zur Software merklich. Dann also lieber "das Risiko Rechner" mit auf die Bühne nehmen.
     
  8. drumtheater736

    drumtheater736 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.10.20   #8
    Hi,

    ich habe dir nur spar möglichkeiten aufgezählt, wo du qualitativ oder zeitlich gesehn gute qualität bekommst.

    gerade das thema rechner ist immer so eine geschichte. viele geben immer viel geld füpr den rechner aus und denken wenn sie einen leistungsstarken Rechner haben dann geht alles besser. aber in vielken dingen ist der rechner unterfordert
    das ist so wenn du dir einen porsche für die stadt kaufst. klar für die Autobahn hat amn dann die power aber dann muss man sich fragen, komme ich jemals dahin.
    dann merkt man schnell, daß meistens ain einfacher Rechner der jetzigen Gerneration ausreicht.

    wenn man natürlich ein orchester am rechner simulieren will dann sieht die sache anders aus.

    Lg

    Dt
     
  9. finerip

    finerip Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.10.20   #9
    Sorry, wollte nicht undankbar klingen.

    Peter Englisch spricht oft von mangelnder Rechnerleistung je umfangreicher die Software ist. AD ist seiner Aussage nach (und was man hier so liest) eine der leistungsstärksten Softwares auf dem Sektor E-Drum und da Latenzzeiten vom Trigger bis zum Ohr maßgeblich sind, erschien es mir als logisch hier keine "Gurke" zum Einsatz zu bringen.

    Oft sind Herstellerangaben bei Software ja so niedrig gegriffen, dass das Programm gerade so damit läuft. Dann aber bitte nicht ein einziges Feature der Software aktivieren, sonst bringt man alles zum Erliegen.

    Frage hierzu:

    Welche Anforderungen brauch ich denn bei Addictive bzw. Superiosdrummer (jeweils aktuelle Version) an einen Rechner bzw. Soundkarte? Was läuft denn wo optimal beim Einsatz aller Features? Hat hier jemand Erfahrungen, auch gerne bzgl. des Zuschaltens von Effekten (Kompressor, EQ etc) und anderen Extras?

    Auf den Herstellerseiten wird meist nur auf die Speicherkapazität (Festplatte) eingegangen, nicht aber auf Rechenleistung, RAM etc.
     
  10. Trommler53842

    Trommler53842 Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 14.10.20   #10
    Schonmal über ein MacBook/MacBook Air nachgedacht? In Verbindung mit einem günstigeren Interface, was aber auch noch gute Latenzwerte hat, z.B. Focusrite 18i20-Serie?
    Wäre vlt. eine Umschichtung von ca. 500 EUR zu Lasten Interface und zugunsten Rechner.

    Die Mac-Geschichte hat in Verbindung mit einem VSTi-Drum folgenden Vorteil:
    Keine Zwangsupdates wie bei Windows, stabile Arbeitspferde für Musiker - gerade auch für Live.


    Wichtig wären beim Rechner wohl:
    SSD-Platte, damit die Kiste schnell bootet und die Sounds vom VSTi schnell in den RAM geladen werden. Als RAM sollten 8 GB reichen. SSD: MacOS genehmigt sich ca. 25 GB (weiss gerade die genaue Zahl nicht) + x GB für die zu installierende VSTi-Software.
    Prozessor: Sollte wahrscheinlich dann ein i5 mit mind. 1,4 GHz sein.
    MacOS hat den Vorteil gegenüber Windows, daß die Audioverarbeitung im System-Kernel integriert ist.

    Hatte mal einen Windows-PC mit Win7, Dual-Core mit 3,06 GHz und 4 GB RAM. Da ging ein Drum-VSTi mit Yamaha-Modul und einem Tascam US-1800 auch schon gut dran (Latenz fast nicht wahrnehmbar). Festplatte normale HD, allerdings mit 7.200 RP/M und 64 MB Cache.
    Bei Windows ist allerdings die Audioverarbeitung eher nachrangig, deswegen die höhere Leistung von CPU (OK, man muss in der Systemeinstellung dann auf "Optimieren für Hintergrundprozesse" umschalten, um überhaupt eine Schnitte gegenüber MacOS zu haben).

    Mac-Rechner sind zwar augenscheinlich teurer, als Windows-Kisten, aber sehr performant in der Audio-Verarbeitung, stabil im Betrieb, keine Zwangsupdates und haben einen höheren Wiederverkaufswert als Windows-Maschinen.
    Habe früher selbst als Windows-Freund immer wg. der Preispolitik gegen Apple geschimpft, aber für Audio/Video/Foto ist das nach wie vor eine sehr gute Hersteller-Plattform. Habe dann vor einigen Jahren meinen "Studio-PC" gegen einen iMac getauscht. Enttäuscht bin ich nicht, eher im Gegenteil.

    Unser früherer Keyboarder hat zu den Proben und zum Auftritt ein kleines MacBook mit ich glaube 13" Display mitgebracht. Das war also nach aktuellen Maßstäben keine aktuelle Kiste, sondern wahrscheinlich ein MacBook aus dem Jahr ca. 2014. Wir haben beides jeweils mit 13 Kanälen vom Behringer X32 Compact via USB-Schnittstelle aufgezeichnet, nachbearbeitet usw. Die Kiste ist nicht in die Knie gegangen.
    Nachbearbeitung aller 13 Audiospuren in einer x-beliebigen DAW waren also kein Problem.

    Das soll jetzt keine Werbung für die Apfel-Plattform werden, aber zumindest kann man diese Option ins Auge fassen. ;)
     
  11. drumtheater736

    drumtheater736 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.10.20   #11
    Hi,

    wann hast du das letzte mal was von PE gehört , denn dieses buchvom link ist von 2011 und von bis heute hat sich die pc perfpormans fast verdreifacht. das ist doch das was ich dir die ganze zeit versuche zu er klären, viel ist relativ.

    was damals noch viel war ist heute nichts mehr. wie gesagt ein rechner so um die 2-3 jahre alt kommt locker mit sd 3 aus. es kommt doch immer darauf an was er anrechnenleistung bringen muss. vielviel instrumente spielst du gleichzeitig.

    dann schaust du dir mal ein orchester dagegen an. merkst du dann was. klar brauchst du eine große fest platte, weil da ist eine große datenbank dahinter mit sdx liberynoch mehr allein The Rooms of Hansa hat 230GB an daten.
    selbst 10jahre alte mac books gehen.

    Lg

    DT
     
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