A Capella Band Live Mixing - Problem mit Bass Stimme :(

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Thema vom Recording nach hier verschoben - es geht ja um "live"... MfG. Basselch


Servus leute,

hoffe ich bin hier richtig und es gibt vielleicht jemand hier, der mir dabei helfen kann ;)

ich bin immer mit einer deutschen A capella band unterwegs und hab irgendwie immer probleme mit der Bass stimme :(
der gesang geht stark in die richtung die prinzen...
entweder wummert es oder ich es fehlt der druck...
ich komprimiere zum teil den bass etwas stärker (6-10 db gr) um es fetter zu kriegen...
mikrofon ist ein Shure beta 58.
Beim nächsten konzert kriegt der bass auf jedenfall schonmal einen poppschutz ;)
PA is ständig wechelnd (von JBL bis D&B alles dabei)...
hab auch schonmal über ein mikrofonwechel nachgedacht, aber der sänger ist damit und auch ansonsten sehr zufrieden ;)
das problem hab ich auch eher nur auf der front, ich nehm mir aber auch etwas mehr zeit fürs monitoring, da mir das mit am wichtigsten ist ;)
auch steht die überlegung, auf ein in ear system umzusteigen für alle 5 sänger...
arbeite mit nicht viel hall, eher zum nicht hörbaren räumlicher machen und manchmal als effekt für balladen auf der hauptstimme und noch 2-3 gezielt gesetzte delay verzögerungen...
bass kriegt dabei einen extra hall, der bis ca 160 hz abgeschnitten ist und kaum wahrgenommen wird...

Jemand ne Idee, was ich noch versuchen kann?

Falls noch weitere Informationen gebraucht werden, einfach schreiben ;)

Danke schonmal im Vorraus :)
 
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Machmal liegt es auch am Sänger. :)

Spass beiseite

entweder wummert es oder ich es fehlt der druck...

Vermutlich drehst Du die Bässe zu weit rein. Oft wird umgekehrt ein Schuh draus, Tiefen etwas rausnehmen, dafür Fader höher.
 
ich arbeite meist mit digitalpulten und setze meist nen low cut bei 40-60 hz an und push ein bisschen schmalbandig mit 3-4 db die 80 herz, dann zieh ich den mulm um die 300-600 hz weg und senke meist gezwungenermaßen nochmal mit einem sehr schmalbandigen filter eine dröhnfrequenz raus... dass problem dabei ist, dass ich nie genau den grad zwischen dröhn und kraft treffe und dauernd gegeneinander regeln muss :(
 
ich arbeite meist mit digitalpulten und setze meist nen low cut bei 40-60 hz an und push ein bisschen schmalbandig mit 3-4 db die 80 herz, dann zieh ich den mulm um die 300-600 hz weg und senke meist gezwungenermaßen nochmal mit einem sehr schmalbandigen filter eine dröhnfrequenz raus...

Nähkästchen: Du suchst einen dbx 120A Subharmonic Synthesizer bzw. eine ähnliche Kiste.
Setz den Low-Cut höher an, lass die Anhebung bei 80Hz sein, zieh ein wenig um 100...150Hz. Anfetten mit dem 120A auf einer Subgruppe(!) und auf der Gruppe Schub bei 40Hz.
 
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Hallo,

ich splitte das Signal der Bassstimme immer auf zwei Kanäle:
Mit dem ersten Kanal dann die Singstimme (Präsenz, Sprachverständlichkeit) ohne jeglichen Bassanteil.
Mit dem zweiten Kanal wird dann der Bass gemacht. Die Nähkästchen Plauderei von RaumKlang ist auf jedenfalls schonmal ein guter Tipp, letztendlich kommt es wie immer auf die Stimme an! Ich nutze auch einen Octaver im Insert oder auf einem dritten Kanal um die Stimme fetter zu machen. Hier allerdings aufgepasst, das passt bei poppigen Sachen - geht es um reine A-Capella Harmonien ist ein Octaver oft zu viel!

Aber damit musst du einfach experimentieren und dir überlegen bei welchen Songs es wie passt.
 
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mit dem oktaver wollen wir demnächst arbeiten, aber als hörbaren effekt...
mit dem doppeln mach ich ja schon...
kann mir da jemanden nen brauchbaren oktaver empfehlen???
haben den ausm m-one xl probiert und der entsprach nicht unserer gewünschten qualität...
einen mulitband compressor hatte ich mir mal überlegt?
parralelkompression und zum beispiel n transient designer???

danke trotzdem schonmal für die ratschläge :)

die band heißt übrigens voxenstopp und ich würde jetzt nicht sagen, dass sie vollen pop a capella machen...

@dudai: hab ich das jetzt richtig verstanden, dass dann die bass und singstimme wieder beide auf den master kommen oder, dass wenn der bass singt du den kanal wechselst? ich mach nämlich letzteres...
 
Erstmal eine Frage zum angestrebten Ergebnis:
Sollen die Stimmen im Mix eher zu einer verschmelzen, ähnlich den Instrumenten in einem Orchester?
Oder sollen alle Stimmen deutlich ortbar und einzeln herauszuhören sein?

Ich hatte mal Angehörige eines modernen Chores in meinen Workshops sitzen, und die waren gerade auf Mikros von HEIL umgestiegen (sie hatten ein PR-20 dabei, darüber gibt es noch das PR-22), und das klang schon verdammt gut, sowohl "offen" (also Hand nicht um den Mikrofonkorb gelegt) als auch zugehalten, letzteres für eine human beatbox. Klang sogar besser als meine geliebten Sennheisers e945. Und: Die nutzen ebenfalls den dbx 120A subharmonic synthesizer, allerdings im Master.

Mit einem geeigneten Multibandkompressor könntest Du auch den Bassbereich anheben. Ich habe den TC electronic Finalizer Express, und der hat für jeden der drei Frequenzbereiche einen Regler, mit dem man die "Dichte" des Materials in dem jeweiligen Bereich anheben kann.

Viele Grüße
Jo
 
naja soll schon ein bisschen vermischt sein und trotzdem volle sprachverständlichkeit ;)

falls es jemanden hilft, schreibe ich hier mal meine vorhandenen geräte rein, ich will nicht unbedingt neues kaufen...
Klark dn 504 (noch ein älterer)
ein m-one xl
la audio 4c

vieleicht triffts am ehesten das lied von maybebop ein vogellied :)
das ist so ein bisschen das ziel ;)
oder bei dem video bohemian rhapsody ;)
 
Na mit Maybebop hast du dir ja ein Ziel gesetzt!

Maybebop nutzt am FoH u.a. ein 01V, das t.c. System 6000 und einfache Bass-Tretminen als Octaver.

Ja ich habe alle Kanäle auf dem Master liegen, aber nein ich Wechsel nicht. Auch wenn nur Bass (Dumm dumm dumm daa daa) gesungen wird brauchst die die Mitten/Höhen für die Brillanz.

Hattest du nicht geschrieben du hast ein Digipult? Wofür nutzt du dann den Haufen Kompressoren? Ansonsten ist das doch ordentliches Material.

Ich würde den M-one für Hall und Delay benutzen und als Octaver mir einen ganz einfachen Bodeneffekt besorgen.
Ich hab z.B. sehr gute Erfahrungen mit dem Boss OC3 gemacht.

Ansonsten mit dem Mikro experimentieren! Und mal versuchen einen Windschutz zu verwenden. Neben Beta 58 kannst du z.B. mal Sennheiser e945 u.Ä., DPA, Audix usw. testen!
 
Hallo,

ein Beta 58 verwende ich auch. Acapella Gesang praktiziere ich auch.
Besondere Effekte verwende ich nicht sondern nur den im Yamaha Pult eingebauten Hall (dezent) und einen dbx 166XL Kompressor im Kanalinsert.
Für den tiefen sound bei Begleitungen nutze ich den Nahbesprechungseffekt aus und gehe auf Kontakt zum Mic. Wenn ich ein Bassolo habe das Sprachverständlichkeit erfordert gehe ich eine Fingerbreit weg vom Korb.
Bisher kam das so immer recht fett rüber troz das ich eigentlich ein Bariton bin und in den Tiefen laagen nicht "das" Volumen habe.
Auch sind mir die von Dir erwähnten Popgeräusche fremd.

Bist Du sicher das Euer Bassist richtig mit dem Mikrofon umgeht bzw. die von dier gewünschte Tonlaage überhaupt auch singt?

Gruß

Fish
 
ich bin jetzt seid oktober als mischer mit dabei :)
anfangs haben sie noch über sm58 gesungen...
nach 3 konzerten, wo wüst über in ear nachgedacht wurde, habe ich einen riegel vorgeschoben und für neue mikrokapseln gesorgt ;)
jetzt kommt der haken... die in ear strecken sind billige shure pg24 strecken auf denen die neueun mikrofonkapseln gepasst haben :)
vor 2015 hab ich erstmal einen riegel über investitionen im bereich funk vorgeschoben :D
habt ihr alle mal in die musik reingehört???
poppschutz kriegen alle beim nächsten mal, da ich bei der letzten bandprobe, wo wir ein gutes monitorsetup (darauf lege ich wie gesagt besonderen wert) eingestellt haben, nur einen pop-schutz dabei hatte und ich aber bei allen eine verbesserung durch pop-schutz (über die monitore gehört db tec. opera 10''?) bemerken konnte :)
es gibt leider keinen beatboxer in der gruppe, sondern der bass sänger macht so ne halbe snare ;)
ich mische leider live mit dem yamaha 03D, wenn nix brauchbareres da steht, bzw. ich dringend 4 vollpara. equ. benutzen möchte...
Oktaver dbx 120a liegt als anfrage bei der gruppe vor und wird so schnell es geht angetestet :)
m-one wird auch als hall und delay verwendet, falls nix besseres vor mir steht ;)

nach ein paar konzerten kommen die jungs mittlerweile ganz gut klar ;)
den vorschlag, einen schaschlick spieß ans mikro zu kleben um den sänger auf abstand zu halten, wurde von der band angenommen, aber vom sänger verweigert :gruebel:

ich berufe mich auch eher als tontechniker darauf, für eine möglichst optimale quelle zu sorgen und diese bestmöglich einzufangen :)
alles andere hat in meinen ohren kaum einen sinn bei gewünschter qualität und ich kann mitlerweile gut abschätzen, was möglich und was unmöglich ist ;)

meistens habe ich her mit den blöden lautsprechern zu kämpfen, die immer falsch ausgewählt werden und da stehen und es überall anders klingt selbst open air... hatte ich letztens erst mit ner d&b c7 pa und subs dazu (n bissel überdimensionert) und es war open air... :(
 
Zuletzt bearbeitet:
na klar zumindest 3-4-5 cm ;)
ist doch ne superniere :)
 
0 ... 5cm ist mein "Spielraum" den ich auch ausnutze. Wie aber schon geschrieben arbeite ich auch mit Lippenkontakt was eine gängige Technik ist.

Mit Superniere oder Niere hat das IMHO nichts zu tun das 3-4-5 cm Abstand gehalten werden sollen... .

Gruß

Fish
 
ich hab mittlerweile immer mehr den verdacht, dass es bei ihm vielleicht eine extrem überbetonte frequenz gibt...
werde beim nächsten studiotermin ihn mal in ein kugelmikrofon singen lassen und mit dem analyzer genau drüber gehen :)
gibt es eigentlich einen unterschied zwischen einem richtigen kugelmikrofon in entsprechender qulität wie der rest vorhanden oder funktioniert dass nicht ganz so perfekt?
geht hier um die verwendung eines u87 als raummikrofon mit kugelcharakteristik unter beachtung von dem abstandsverhältnis zu direkt und diffusschall und in entsprechend noch mehr bedämpften raum...

http://www.learnhowtosingbetterfast...ds/2011/08/Neumann-u87-frequency-response.png
laut diesem datenblatt sehr ausgewogen in den unteren und oberen mitten... mir gehts eher um die kugelcharakteristik...

oder ist diese frage hier schon wieder zu viel im studiobereich?

danke nochmal für alle ratschläge :):D
 
Hallo,

nimm eine (gute Studio)Niere mit Popschutz zum einsingen im Studio. Mit einer Kugel tust Du Dich erfahrungsgemäß schweer, da Du zuviel Raum mit aufnimmst.
Ausser Du hast natürlich den perfekten Raum.... .

Gruß

Fish
 
ich meinte das mikro für den analyzer test....
kugel hat halt kein nahbesprechungseffekt...
raum ist schon trocken und für sprachaufnahme konzipiert...
was ist denn der perfekte raum?
ein total trockener raum oder ein an sich sehr gut klingender raum???
zur aufnahme werde ich dann ein paar mikrofone austesten (neumann u87, u47, akg c414, md441...) und das richtige mikro benutzen :)
 
aso, du meintest das auf den analyzer bezogen ;)
na klar dann natürlich ein möglichst schalltoter raum... :)
 
Genau. Und dann einfach ein möglichst lineares Messmikrofon verwende.
Allerdings sehe ich den Sinn der Aktion immer noch nicht.
Ich vermute den Fehler woanderst.

Gruß

Fish
 

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