A-Dur Schema; wie greifen? (Lehrbuch: "Die E-Gitarre")

von luu, 24.09.07.

  1. luu

    luu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.09.07   #1
    hi,

    ich habe mir das Lehrbuch "Die E-Gitarre" besorgt, da es fast durchweg positive Kritiken hat. Nun komme ich aber im ersten Kapitel schon zu einem Problem. Beim A-dur Schema mach ich ja mit dem Zeigefinger (Finger 1) einen Barregriff und zwei Bünde weiter dann lt. Buch greif ich dann die D G B saiten mit dem Finger 3 oder 4... Nun zu dem Problem...
    Es wird einem ja erklärt das man die Fingergelenke nicht "durchdrücken" soll, das passiert aber in diesem Fall, ist ja auch logisch, ich muss ja verhindern die helle E-Saite zu berühren. (!?) Bisher hab ich das A-Dur Schema ohne weiter zu denken zB bei Nothing else Matters mit Barre (Zeigefinger) gespielt und die jeweiligen D G B saiten mit den restlichen 3 fingern einzeln gegriffen.

    Ist dies nun falsch? in den oberen Bünden wirds eng, das hab ich schon gemerkt, ich tu mir mit dieser methode jedoch leichter. Spielt man so "hohe" akkorde überhaupt? ich meine jenseits des 10.,11.,12. Bundes? Oder ist es durchaus von vorteil die 3 Saiten dann nur mit Ring oder kleinem Finger zu greifen?

    Gleich auf das A-Dur Schema folgt dann auch schon Smoke on the water...

    wird wie folgt gespielt (hab das schonmal gespielt, aber andere saiten gegriffen... egal.):
    ----------------------------------------
    ---0---------3----------5--------------
    ---0---------3----------5--------------
    ----------------------------------------
    ----------------------------------------

    usw. kennt ihr ja alle... so: nun wird aber verlangt das man im 3ten bund barre (zeigefinger) greift... im 5ten bund barre (ringfinger ???) und dann im 6ten barre (kleiner finger ???????????) würd ich nich schon n halbes jahr so vor mich herklimpern würd ich nich auf die idee zu kommen nachzufragen. aber ich hab noch nie gesehen, gehört, gelesen das man außer mit dem zeigefinger auch mit anderen fingern barree spielt?

    also, ich bedanke mich fürs durchlesen und für mögliche antworten.

    MfG
     
  2. It's fun to lose

    It's fun to lose Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.09.07   #2
    Du meinst, die

    -0-3-5-
    -0-3-5-

    Minibarrées? Ist völlig normal, so sparst du dir wildes Umherrutschen. Ist aber kein NoGo, wenn du es mit einem Finger spielst.
     
  3. punky89

    punky89 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.09.07   #3
    Hey
    Also ich glaube in diesem Buch hat es etwas zu viele Barrès;)
    Es reicht, wenn du mit dem Zeigefinger einen Barrè machst, und dann mit den Mittel-, Ring- und kleinen Finger den Griff (A-Moll/-Dur, E-Moll/-Dur) greifst.
    Alles andere ist meiner Meinung nach sehr unpraktisch.
    Lg
     
  4. luu

    luu Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.09.07   #4
    ok, das mit dem umherrutschen erscheint mir logisch... bei schnelleren stücken macht das dann wohl durchaus sinn.

    aber bei dem A-Dur Schema bin ich mir jetz noch nich so im klaren was ich machen soll... sobald mein zeigefinger so am 9ten bund ist wirds ziemlich eng für die 3 finger aufm 11ten bund...

    MfG
     
  5. LostLover

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    Erstellt: 24.09.07   #5
    1: Der A-Typ-Barree-Griff (so nenn ich den jetzt mal) ist eigentlich ganz gut zu greifen mit zeigefinger und kleinem Finger, bzw. Zeigefinger und Ringfinger. Man muss bedenken, dass man auf der E-Gitarre im Bandzusammenhang NIE alle sechs Saiten anschlägt. Die hohe E-Saite wird entweder beim Anschlag ausgelassen, oder der kleine Finger wird so geschickt gesetzt, dass er die hohe E abdämpft. Mit der Variante sind aber nur reine Dur, bzw. Powerchords drin.

    Sobald Du den A-Griff in A7, A2 oder A4 variieren willst oder musst, ist der Griff mit vier Fingern die bessere Wahl.

    Du brauchst also letztlich beide Varianten.

    Jenseits des 10.Bundes Akkorde zu greifen: kann man machen, muss aber nicht. Wenn Du diesen dünnen Sound WILLST - evtl als Ergänzung zu einer anderen Rhythmusgitarre, die offene Akkorde spielt (klingt superfett!) - dann würde ich einen Capo in Erwägung ziehen.

    Die "Smoke on the Water" -Nummer: naja. Ich würd sie immer so greifen: A und D-Saite 5. Bund mit Mittel- und Ringfinger, D und G-Saite 3. Bund Zeigefinger Barre, D+G / 5. Bund Mittel und Ring. Die Grundlage für das Riff ist ein G-Moll Akkord - und wenn man mit zwei Fingern greift, statt des Barrees, hat man's einfacher, ein wenig Vibrato draufzugeben.

    Letztlich: erst mal so greifen, wei es einem ergonomischer vorkommt. Im Laufe der Zeit schafft man sich automatisch mehrere Griffmuster für die einzelnen Akkorde drauf.
     
  6. luu

    luu Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.09.07   #6
    Danke LostLover. Das is mal ne Antwort!

    So hab ich Smoke on the water mir selbst bei gebracht wie du es beschrieben hast, mit 2 Fingern eben.

    Mir wurde alles beantwortet... kann geschlossen werden. :)

    MfG
     
  7. Pajo

    Pajo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.09.07   #7
    Klar, ist völig normal das du Barê spielst Mit Zeigefinger und Ringfinger. Dann ürde ich aber im 6. Bund nicht mit dem kleinen Finger sondern mit dem Ringfinger hinrutschen. :great:
     
  8. punky89

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    Erstellt: 28.09.07   #8
    @Lost Lover: Das versteh ich jetzt nicht ganz, weshalb sollen in einer Band nie alle 6 Saiten angeschlagen werden?
    Ich denke nicht, dass man das so einfach sagen kann, jede Band hat ihren eigenen Stil, und jeder Gitarrist ebenfalls.
     
  9. Guendola

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    Erstellt: 30.09.07   #9
    Ich bin völlig deiner Meinung. Meine bevorzugte E-Gitarren Stimmung ganz zu Anfang war E-H-E-G#-H-E und dann nur Zeigefingerbarrées übers ganze Griffbrett. Das war allerdings um 1980 und rate mal, was da angesagt war!
     
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