(A-Gitarre) Barré Akkorde entspannt greifen

  • Ersteller Strohkopf
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Den Tipp mit Zeigefinger nach links abrollen habe ich auch schon bei Justinguitar gesehen. Funktioniert bei mir aber nicht da ich an der Kante meines Zeigefingers einen Hubbel habe und dann G und B garnicht mehr runterdrücken kann. Zeigefinger liegt relativ flach und nur gaaanz leicht in Richtung sattel gedreht ab.

Jeder hat halt andere Finger. Ich hab auch M Größe Hände aber nach ein paar Mal probieren könnte ich sogar ein partiales F mit Daumen über greifen. Spielt aber keine Rolle, es gibt so viele Dinge, die man wie ich finde erstmal besser machen muss bevor man an solche Sachen denken kann. Bei mir liegt z.B. die Rille vom 1. Gelenk bei den A-Dur barchords immer auf der g-Saite, sodass ich erstmal ne Position finde musste um das Schnarren zu unterbinden, da geht seitwärts rollen auch nicht gut.
Spiele 12er Sätze. Ich denke mit Übung geht das, vorerst bin ich zu faul um umzustellen und erfreue mich an dem wie ich denke fetteren Sound.
 
Der Vollständigkeit halber: ich spiele 11/52 Saiten. Habe mir aber überlegt auf 10/50 oder sogar 10/47 runterzugehen. Aktuell traue ich mich aber nicht weil ich mal geleseBei den n habe, dass man dann den Halsspannstab nachstellen muss.

Bei den von dir beschriebenen Problemen wäre das aber vlt keine schlechte Idee?
 
Ich will es noch eine Weile mit den 11/52 Saiten probieren. Wird mit der Zeit sicher besser.
Bei den von dir beschriebenen Problemen wäre das aber vlt keine schlechte Idee?

Ja wobei 10/47 irgendwie schon arg dünn ist. Wenn ich sukzessive alle Merkmale der Western elimimiere, dann hätte ich ja auch gleich bei der Egitarfe bleiben können :D
 
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Also ich hatte mir damals für die E-gitte extra 10er Saiten gekauft um für die Western vorzutrainieren. Da war meiner Meinung nach schon ein großer Sprung von 9er zu 10ern.
Ich würde auch sagen, dann kannst du auch gleich E-Gitte spielen. Manche Sachen brauchen einfach Zeit und Geduld. Kannst du denn auf der E alles fehlerfrei spielen? Sonst wäre doch eine Möglichkeit soweit wies geht die Barres auf der Western zu üben und sonst erstmal open Chords zu perfektionieren und solange übst du dann alles mit Barree was zu schwierig ist auf der E-Gitte weiter.
 
Der Vollständigkeit halber: ich spiele 11/52 Saiten. Habe mir aber überlegt auf 10/50 oder sogar 10/47 runterzugehen. Aktuell traue ich mich aber nicht weil ich mal gelesen habe, dass man dann den Halsspannstab nachstellen muss.
Ebenfalls der Vollständigkeit halber: ich spiele 12er, weil meine Gitarre bei meinem Anschlag und dem, was ich versuche zu spielen, m.M.n. mit 11ern nicht so gut klingt. Muttu halt ausprobieren - habe vier mal hervorgehoben, dass eine gehörige Portion Subjektivität im Spiel ist.

Ob der Halseinstellstab nachgestellt werden muss - was ich für durchaus möglich halte -, wird sich herausstellen. Da aber Deine Gitarre wohl ohnehin nicht optimal eingestellt ist, wäre es vielleicht nicht das Schlechteste, wenn bei dieser Gelegenheit Klar Schiff gemacht würde. Ordentliche Anleitungen sind ein paar Mausklicke entfernt, und ansonsten kostet sowas beim Gitarrenbauer (m/f) nicht die Welt. Für jemand, der ein regelmäßiges Einkommen hat, sollte das kein Problem sein, und es fördert möglicherweise noch andere Möglichkeiten der Optimierung zutage.

Und damit kommen wir dann zurück zur Ausgangsfrage...
 
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+1 für ein gutes Setup.
Meine Ovation war ab Werk unterirdisch eingestellt. Steg zu hoch und Sattelkerben auch viel zu viel Abstand vom Griffbrett. Daher habe ich sie als Ladenhüter damals für 1800 DM statt 2700 DM bekommen. Damals dachte ich, das sein normal für Stahlsaitengitarren, weil ich es nicht anders kannte.
Vor allem der F Barree im 1. Bund war praktisch nicht spielbar (und ich konnte damals schon gut Baree - auf der Nylon Akustik Barree im 1.Bund und mit dem kleinen Finger Barree im 5. Bund - wer erkennt das Stück von Bach?)
Nach einer Überabeitung spielt sich die Gitarre nun butterweich (Steg tiefer gelegt, später noch die Sattelkerben tiefer gefeilt mit Sattelfeilen, die ich bei einem Kollegen ausleihen konnte).
Mein Bandkollege hat darauf gespielt und war völlig erstaunt, dass ich 012er Saiten drauf habe, da er bei seiner Ovation mit 009er Besaitung schwerer drücken muss.

Und dann ist Barree natürlich einfach Übungssache und Training. Eventuell sollte mal auch ein Lehrer drauf schauen, dass du dir keine falsche Haltung angewöhnst.

es besser zu machen als der Typ im Video
ja klar, der Tommy ist ja auch wirklich ein Anfänger ;)
 
Ja wobei 10/47 irgendwie schon arg dünn ist. Wenn ich sukzessive alle Merkmale der Western elimimiere, dann hätte ich ja auch gleich bei der Egitarfe bleiben können :D

Kommst du von der E-Gitarre oder gab´s ne Entscheidung zwischen beiden? Ich hab als ich richtig mit A-Gitarre angefangen habe schon knapp 10 Jahre elektrische gespielt.
Mein Lehrer hat mich dann überzeugt mal n Setup zu machen und auch gleich dünnere Saiten aufziehen zu lassen. Ich weiß nicht ob´s am Setup oder an den dünneren Saiten liegt aber so greif ich wesentlich öfter zur Akkustik als vorher.
 
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Ich habe früher mal E-Gitarre gespielt. Ca. 2 Jahre aber mit Pausen und generell sehr chaotisch. Habe damals eigtl mehr oder weniger alles geskipped und direkt Metallica nach TAB gelernt :D dann hatte ich einige Jahre Pause und fange jetzt wieder an. Dieses mal aber mit den Basics und auf einer Western. Meine Egitarre (epi LP) habe ich aber auch noch.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das kommt mir irgendwie bekannt vor. Ich hab auch direkt mit Nachspielen nach Tabs angefangen :D
 
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a wobei 10/47 irgendwie schon arg dünn ist. Wenn ich sukzessive alle Merkmale der Western elimimiere, dann hätte ich ja auch gleich bei der Egitarfe bleiben können

Eine Western klingt mit 0.10er genauso gut wie mit 0.11ern vielleicht minimal weniger laut, minimal weniger Sustain.
Ich hab vor Jahrzehnten bei meiner Yamaha FG-365S einmal 0.11er ausprobiert, der Unterschied war für mich vernachlässigbar.
Ich musste auch nichts am Trussrod machen.
Ich hab dann 3 Monate drauf gespielt aber bin dann wieder zurück zu meinen 0.10ern.
Für immer.
 
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Naja ausprobieren wird wohl nicht schaden. Habe noch einen 11er Satz und danach würde ich mir mal einen 10er Satz kaufen. All zu weit in der Zukunft wird das nicht liegen. Die dAddario steelstrings rosten bei mir schneller als ein W210 unter Wasser.
 
Die dAddario steelstrings rosten bei mir schneller als ein W210 unter Wasser.

Das ist ein Problem das ich auf der Western auch habe.
Die "normalen" Bronzesaiten sehen bei mir nach 2 Tagen aus das einem Gerichtsmedizinner schlecht wird.
Das liegt vermutlich am Säuremantel meiner Haut (Schweiß). Ich bin ätzend. ;)

Auf E-Gitarren verwende ich dewegen fast immer Elixier Nanoweb.

Auf den Western hab ich gerade DAddario(10-47) Nickel-Bronze(sic!) das sind die verkehrt aufgebauten wo die Bronze unter einer Nickelschicht ist.

Ich hab die Regulären Daddario versucht, also Bronze-Nickel, wo die Bronze an der Oberfläche ist und darzunter Nickel.
Da sehe ich nach einer 3 Stunden Session aus wie ein Kohlenhändler. Fingerkuppen und Zeigefinger (Barre!!) total schwarz.
Das ist bei mir bei wohl allen Bronzesaiten (Oberfläche) so.

Jetzt hab ich auch wieder Elixier(10-47) für die Western auf Lager für den übernächsten Wechsel.
 
Ich spiele entweder 12er oder 13er Saiten - je nach Gitarrentyp - und empfinde die Saitenstärke für das Greifen von Barrè in tiefen Lagen nicht sooo entscheidend.
Die größten Probleme hatte ich mit einer Gitarre mit schlecht gekerbtem Sattel. Da funktionierte das B am ersten Bund gar nicht - der Bass war immer dumpf und kam erst mit richtig Kraft. "Yesterday" war ein Alptraum auf der Klampfe. Und da ich ja die Auswahl habe, griff ich gleich zu einer anderen Akustik und dort flutschte es. Abhilfe schaffte mein Gitarrenbauer und seine Sattelfeile.

Ich war wirklich verblüfft, wie viel das ausmacht.

LG, Anderl
 
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Ich war wirklich verblüfft, wie viel das ausmacht.

Das stimmt natürlich, eine vom Gitarrenbauer eingestellte Gitarre ist sehr viel wert.
Das spielt sich dann oft so gut wie ein sehr viel teureres Instrument.
 
Wird mit der Zeit sicher besser.
Wird es.
Für dir mal bewusst vor Augen, wie wenig Kraft man eigentlich bei einer Einzelsaite braucht. Bei einer Saite ist es einfach, je mehr es gleichzeitig werden umso naheliegender (bzw. anfangs unausweichlich) ist der Weg, allgemein fester zuzudrücken, damit bei noch nicht ganz ausgebildeter Kraftdosierung auch auf jeden Fall bei allen Saiten "genug Greifkraft ankommt". Aber genau das kommt mit der Zeit, ein halbwegs brauchbarer Marker ist mMn, wenn man greift und bei allen 6 Saiten spürt, dass "der Griff passt" (das ist aber jetzt nur mein subjektives Empfinden).

Und, wie schon erwähnt wurde gerade der F im 1. Bund nicht unbedingt der geeignetste - stell dir ein gespanntes 10m Seil vor. Wie viel Kraft brauchst du, um es genau in der Mitte 1m nach unten zu drücken? Und wieviel, um es 0,5m entfernt von einem der Aufhängpunkte ebenso 1m runter zu drücken? Bzw, man kann es besser umgekehrt als Gedankenexperiment formulieren, wenn man über diese Seilbrücke einen Menschen wandern lässt. Er hat ein konstantes Gewicht, und mit jedem Schritt zur Mitte hin dehnt er das Seil mit der selben (Gewichts-)Kraft weiter nach unten, mit jedem Schritt weg weniger weit. Je näher am Aufhängpunkt, umso mehr Kraft für selben Effekt notwendig. Selbes Mechanische Prinzip gilt auf der Gitarre - z.B. auch bei Bendings, schonmal am 1. Bund ein GT-Bending probiert?^^

Grüße
 
Alle Tipps für die ersten Barrés habe ich hier zusammengetragen.

https://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_Erste_Barree-Akkorde

Ich bevorzuge die Variante mit Daumen weit nach links

150px-Chord_F_from_the_top.jpg


Und Zeigefinger deutlich über dem Griffbrett.
300px-Chord_F.jpg


Den "Schraubzwingengriff" kenn und kann ich auch

200px-Barree_Daumen_gegenueber.jpg


Doch der Griff, den man eher beim Rudern und Kehren einsetzt ist bequemer.

200px-Barree_Daumen_zum_Steg.jpg


Und sagt nicht der geht nicht. Den nutze ich seit 30 Jahren, und bringe den auch so bei. (Eigentlich beide Alternativen, aber die meisten kommen besser mit dem gestreckten Daumen klar. )
 
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Alle Tipps für die ersten Barrés----- >Eigentlich beide Alternativen

Ich finde es wichtig auf lange Sicht alle Alternativen zu beherrschen.
Man muss darauf achten möglichst keine Einseitigkeit zu kultivieren über die Jahrzehnte.
Das hilft auch gegen Verkrampfungen und Handhaltungsschäden.
 
Ich finde es wichtig auf lange Sicht alle Alternativen zu beherrschen.
Dem stimme ich zu.
Ich schreib nicht umsonst: ich BEVORZUGE...

Die Alternative kommt da zum Einsatz, wo sie praktischer ist, daher gebe ich ja auch Alternativen an.

Ist wie beim Nudelessen.
Kann ich nur mit der Gabel, wie auch mit Gabel und Löffel als auch mit Stäbchen.
Aber ich bevorzuge (je nach Nudelgericht) bestimmte Varianten.
 
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