(A-Gitarre) Plektrumspiel (Strumming) will nicht besser werden

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JaNeKlar
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Moin zusammen,

ich habe noch immer Herausforderungen beim Spielen mit dem Plektrum. Wenn ich mit dem Plektrum spiele, spiele ich ungenau, treffe manchmal nicht alle Saiten gleich stark (Lautstärkenunterschiede) und kann längst nicht so gefühlvoll spielen als ich es mit den Fingern hinbekomme.
Ich möchte aber mit dem Plektrum genauso gut spielen können wir mit den Fingern. Mit Plektrum klingt es perkussiver, Solos kann ich beeser und schneller mit dem Plektrum spielen usw. Ja ich weiß, Mark Knopfler spielt auch schnelle Solos aber ich möchte beides gut beherrschen.
Welche Übungen helfen das Spielen mit dem Plektrum zu endlich zu meistern. Auf der E-Gitarre habe ich diese Probleme beim Strumming nicht. Danke für euer Feedback.

VG, Mac
 
MrRojo
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Kirchentonarten - alle Stufen (3 notes per string, über 2 Oktaven). 3-er Gruppen, 4-er Gruppen, 5-er usw. bis zu 8-er Gruppen.

Zuerst die 1 stärker betonen, dann die 2 und dann die 3 (bei 3-er Gruppen).
Dann die 4-er Gruppen, zuerst die 1, dann die 2, dann die 3 und zuletzt die 4 stärker betonen.
Danach die 5-er Gruppen, usw. bis zu den 8-er Gruppen.
Immer aufwärts die Skalen, sowie auch abwärts...

Ev. auch zuerst alles mit einem downstroke beginnend und danach mit einem upstroke beginnend!
Auch in allen 12 Tonarten!

Beispiel: C D E, F E D, E F G, A G F, usw. (3-Gruppen)
C D E F, G F E D, E F G A, H A G F, usw. (4-er Gruppen)
usw. usf.

Eine Menge, wie Du Dir vorstellen kannst - Du wirst auch bisschen Zeit dafür brauchen.

Viel Erfolg! :rock:

https://www.musiker-board.de/threads/was-uebt-ihr-gerade.384118/post-8890736
https://www.musiker-board.de/threads/was-uebt-ihr-gerade.384118/post-8899157
 
Grund: Links ergänzt... ;-)
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Christian_Hofmann
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Eine Menge, wie Du Dir vorstellen kannst - Du wirst auch bisschen Zeit dafür brauchen.

Und immer schön langsam wiederholen. Erst wenn es langsam perfekt klingt, dann schneller werden. Wenn ein Stück dann eben 30 Minuten dauert, dann ist das eben so. Ja es ist nervig wenn man schon mehr könnte. Aber wenn du etwas ganz langsam nicht richtig kannst, wie willst du es dann schnell besser machen?
 
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OckhamsRazor
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Kirchentonarten - alle Stufen [...] Auch in allen 12 Tonarten!

Was sollen "Kirchentonarten" und Transpositionen in alle 12 Tonarten konkret zur Verbesserung der Plektrumtechnik, insbesoders beim "Strumming" (um das es dem TO hier offenbar geht) beitragen?

Und immer schön langsam wiederholen.

Wenn man nicht weiss, wo der Fehler liegt, bringt die langsame Wiederholung (von WAS?) überhaupt nichts!

Auf der E-Gitarre habe ich diese Probleme beim Strumming nicht.

Worum geht es dir: Strumming auf der Akustik? Oder Plektrumtechnik im Allgemeinen?
Vielleicht kannst du ein kurzes Video einstellen, auf dem man erkennen kann, wie du die Saiten anschlägst, das wäre hilfreich.
 
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Christian_Hofmann
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Wenn man nicht weiss, wo der Fehler liegt, bringt die langsame Wiederholung (von WAS?) überhaupt nichts!
Das ist absolut richtig, aber ein langsames spielen erhöht die Chancen denke ich zu hören wo das Problem liegt. Zumindest wenn das Problem tatsächlich das treffen der Saiten und das gleichmäßige anschlagen von diesen das Problem ist, dann sollte es schon helfen. Wenn das Problem natürlich an anderer Stelle liegt, dann nicht unbedingt.

Vielleicht wäre mal ein Hörbeispiel ganz praktisch um zu hören was überhaupt Stand der Dinge ist.
 
Frank-vt
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Etwas verwunderlich ist für mich, dass das Strumming auf der E, nicht aber auf der A funktioniert :unsure: So krass ist der Unterschied beim Strumming eigentlich nicht.
Habe da eher den Verdacht, das es an der Gitarre liegen könnte. Vlt zu hohe Saitenlage, zu breiter Saitenabstand o.a.
Was ist es denn für eine?
 
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Es geht hauptsächlich um Strumming?
Mit Solospiel klappt das sonst ganz gut, wie du schreibst?
Eine Übung für Strumming wäre, wenn du gezielt down und upstrokes übst.
Alle Saiten bewusst von oben nach unten einzeln, wie ein Arpegio, anschlägst, aber in einer Bewegung (schwierig zu erklären, hab gerade nicht das passende Fachwort), also in einem Rutsch, das gleiche von unten nach oben.
Damit kann man das Gefühl für die Saitenabstände bekommen.
Nächste Übung wäre, die Basssaiten einzeln anzuschlagen, die Diskant dann in einem Rutsch zu spielen.
Aus der Ferne ist das etwas schwierig zu vermitteln, auf YT gibt es sicher viel zu sehen.
 
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Hallo JaNeKlar,
Deine rechte Arm- und Handhaltung wird sich bei E- und A-Gitarre wegen der größeren Korpustiefe der A-Gitarre unterscheiden. Vermutlich wird Dein rechtes Handgelenk bei der A-Gitarre stärker gewinkelt sein, wodurch Dein Anschlag evtl. etwas steifer wird. Probier mal, ob Dir ein weicheres Plektrum hilft.
Viele Grüße
Okidoki
 
skerwo
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Ich spiele ebenfalls deutlich weichere Plektren auf der A ggü. der E. Liegt wie schon beschrieben am Korpus und der daraus resultierenden Armhaltung, aber auch an den deutlich stärkeren Saiten und daraus resultierendem steiferen Spielgefühl.
 
Chris@guitar
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Hm, ohne dein Spiel gehört zu haben kann man nur allgemeine Tips geben und Mutmaßungen anstellen.

Erste Frage wie lange übst du schon mit Plektrum? Wie lange spielst du schon ohne?

1. Nehme dich regelmäßig auf (alle paar Wochen). Dadurch kannst du eine Entwicklung in deinem Spiel besser nachvollziehen.
2. Spiele vor einem Spiegel (oder Video), damit du mögliche Haltungsfehler aus einem anderen Blickwinkel siehst, die einem sonst nur schwer auffallen.
3. Welches Plektrum nutzt du?

Wenn du damit nichts anfangen kannst würde ich einen Lehrer empfehlen, oder ein Video online stellen, damit wir einen besseren Einblick in deine Problemstellung bekommen.

Sagen wir mal dabei fällt auf, dass du dich mit dem Plektrum verhakst. Dann wäre die Herangehensweise verschieden Plektren zu testen, und dann langsam nur Auf- oder Abschläge zu üben und dabei auf alle wichtigen Sachen zu achten (Plek Haltung, Armbewegung), bis sie automatisch passieren.

Genaues Saitentreffen würde ich ein Übungslied wählen (ich finde Good Riddance von Green Day dafür super) um Einzelnotenanschlag zu üben. Bis ich das lied groovig spielen konnte hat es eine ganze Weile gedauert.

Wie es jetzt genau dazu kommen kann, dass du Saiten nicht gleich stark anspielst kann ich dir auf anhieb leider nicht sagen. Ich kenne das Problem nicht, finde es aber faszinierend und würde es mir gerne mal anhören, vielleicht kann ich dir dann da weiter helfen.
 
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JaNeKlar
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Danke für eure Hinweise. Ich werde kurzfristig ein Video hochladen und werde mal Sitting Waiting... Jack Johnson zeigen.
Woll nur Bescheid geben, das ich hier fleißig mitlesen :)
 
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JaNeKlar
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Moin zusammen,
ich hab mal eben ein Video meines deletantischen Gitarrenspiels hochgeladen. Die Herausforderung war zudem die Halterung für das Handy in Position zu bringen :)
Sorry für den Sound aber ich wollte jetzt nicht die beiden Lewitt Air ins Stellung bringen. Ich hoffe man kann was daran ableiten was ich falsch mache. Danke für euer Feedback.


 
nasi_goreng
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Hi,
wenn ich ehrlich bin, dann finde ich daran nichts auszusetzen :nix:
Ja, Du könntest natürlich noch etwas lockerer spielen, aber ich denke das gibt sich mit der Zeit und Übung.
 
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Ich hoffe man kann was daran ableiten was ich falsch mache ...
Schwierig zu sagen, weil es im Endergebnis nicht wirklich "falsch" klingt, und man daher nicht wissen kann, wie es sich für dich "richtiger" anhören würde.

Du versuchst ja offenbar, zwischen unterschiedlichen Registern zu wechseln, also von eher bassbetonten Anschlägen zu etwas ausladenderen Anschlägen in Richtung der hohen Saiten. Dadurch, dass du mit dem Unterarm für meinen Geschmack zu stark an der Decke klebst, begrenzt du deinen Bewegungsspielraum fast ausschließlich auf das Handgelenk. Dies hat zur Folge, dass sich das Plektrum bei Abschlägen von den höheren Saiten wegdreht, und nur noch warme Luft produziert (was du als "unterschiedliche Lautstärke" beschrieben hast):

stroke1.jpg
stroke2.jpg


Also den Unterarm wenigstens eine Fingerbreite von der Decke lösen, das Handgelenk etwas stärker fixieren (das gibt auch mehr "Bumms"), und bei Veränderungen der Anschlagsstelle den Arm leicht mitführen - das dürfte bereits einen deutlichen Klangunterschied ergeben. D.h. etwas weniger Handgelenk, dafür mehr Arm, damit du höhere Saiten mit einem ähnlichen Winkel anschlagen kannst, wie die tiefen.
 
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...also von eher b?
 
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Ich würde einfach mal verschiedene Plektrumstärken ausprobieren.
Du sprichst eingangs von einer Art Kontrollverlust, der jetzt hier beim Spielen gar nicht so deutlich ist, aber sich möglicherweise für dich einfach nur so anfühlt.
Ich kann mir vorstellen, dass du tatsächlich mit eher dickeren Plektren (0,9 bis 1mm) glücklicher wirst, was Kontrolle angeht. (ich würde jetzt schätzen, dass das ein 0,6er Plektrum ist?)
Das zweite Problem, das du ansprichst, unterschiedliche Lautstärke der Saiten, kann einfach auch ein bisschen an der Gitarre liegen.

Ich würde hier wirklich einfach mal ein bisschen experimentieren, mit Saiten und Plektren, bis du etwas findest, wo du dich wohler fühlst.
Also Plektren mit mehr Grip vllt, andere Saitensätze, die etwas weniger scheppern. Auch mal gucken, ob es da Saiten gibt, die von Natur her lauter sind als andere (Die H-Saite ist das gerne mal).

Aber insgesamt empfinde ich das Ergebnis vollkommen in Ordnung. Etwas mehr Gelassenheit und Entspannung und Groove kommt einfach mit der Zeit und mehr Übung.
Vielleicht etwas mehr "aus dem Arm" spielen, sonst geht das mit der Zeit wahrscheinlich ziemlich aufs Handgelenk. Aber insgesamt bist du da eigentlich auf nem guten Weg, finde ich.
 
abolesco
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...also von eher b?
Nee, ich glaube mit dem roten Pfeil auf dem 2ten Bild will @OckhamsRazor zeigen was er meint mit:
Dadurch, dass du mit dem Unterarm für meinen Geschmack zu stark an der Decke klebst, begrenzt du deinen Bewegungsspielraum fast ausschließlich auf das Handgelenk. Dies hat zur Folge, dass sich das Plektrum bei Abschlägen von den höheren Saiten wegdreht, und nur noch warme Luft produziert (was du als "unterschiedliche Lautstärke" beschrieben hast)
Deine Anschläge gehen auf den unteren Saiten manchmal ins Leere (manchmal nicht), weil auch mMn. etwas zu viel Bewegung aus dem Handgeleck kommt. Deinen Unterarm müsstest du beim Strummen schon etwas mehr mitbenutzen.
Vergleiche mal deinen rechten Unterarm mit dem von Steve Stine in diesem Video:



edit: Außerdem würde ich an deiner Stelle A-Moll und G-Dur offen spielen.
 
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Hier kamen ja schon gute Tips und ich finde auch, dass klingt doch schon recht gut.

Bei dicken Picks spielt es sich (zumindest für mich) leichter, wenn man die Spitze ein ganz klein wenig so "eindreht", dann die Spitze nicht ganz rechtwinklich zu den Saiten steht. Das Plekrum gleitet dann besser über die Saiten und man kann auch leichte und etwas flotter spiele, wie ich finde. Ich verwende meist relativ dicke 1.5er Picks.
Im Bluegrass ist mir das bei vielen Leuten aufgefallen und ich bekam den Tip auch schon von Anderen.

Ein Plektrum mit einer angeschliffenen Fase finde ich persönlich auch nett.
Das ist aber sicher bei jedem etwas anders.
 
Frank-vt
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Also ich weiß nicht recht mit der Armhaltung. Bei mir liegt der Oberarm bis kurz vorm Ellenbogen auf der Gitarre und hält sie damit, auch mit etwas Abstand zur Plautze :p, so dass der Boden auch schwingen kann. Der Unterarm kann sich daher frei zum Anschlag bewegen. Für mich sieht es hier so aus, als ob der Unterarm beim TE auf der Gitarre aufliegt und so quasi 2 Funktionen erfüllen muss. Frei ist der Oberarm, was aber gar nicht sein muss.
Was ist das für eine Gitarrengröße? Für micht wirkt sie eher kleiner. Falls ja, würde ich es mal mit einer Dread probieren.
Bin 1.83, kräftig :D und für mich sind kleinere Größen ungeeignet.
 

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