Akkord Csus4 greifen

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juergen001
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Hallo zusammen,
bin nach Jahren wieder angefangen Keyboard (Techniks KN5000) zu spielen
und habe nun einen Hänger.

Die Akkordfolge soll sein:
F Csus4 Bb F C
Das Problem ist Csus4
Ich greife
F = A-C-F
Csus4 = F-GC
Bb = B-D-F
F = A-C-F
C = G-C-E

Das Problem ist nun, wenn ich den Csus4 wie oben beschrieben greife,
macht die Begleitautomatik daraus den G7.
Wenn ich den Akkord als C-F-G greife, ist alles gut

Danke für Eure Hilfe
 
Dromeus
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Warum dein Instrument aus F-G-C ein G7 macht, kann ich nicht nachvollziehen, denn das wäre ein Fsus2.
C-F-G ist die korrekte Griffweise für einen Csus4.
 
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juergen001
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Warum dein Instrument aus F-G-C ein G7 macht, kann ich nicht nachvollziehen, denn das wäre ein Fsus2.
C-F-G ist die korrekte Griffweise für einen Csus4.
Hallo Dromeus,
vielen Dank für Deine schnelle Antwort.
Wie gesagt, wenn ich den Csus4 in Quintenlage greife (C F G) ist alles OK.
Wenn ich F G C greife, also Oktavlage, macht das Board daraus G7sus4.

Werde wohl meine Griffweise umstellen müssen, schade.

Gruß Jürgen
 
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OckhamsRazor
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Ich greife
F = A-C-F
Csus4 = F-G-C [...] Wenn ich F G C greife, also Oktavlage, macht das Board daraus G7sus4. [...] ... wenn ich den Csus4 in Quintenlage greife (C F G) ist alles OK.

Was dafür spricht, dass dein Board durchaus korrekt "mitdenkt"!
Die Automatik interpretiert die Sekundreibung F-G als typischen G7-Bestandteil und interpretiert F-G als F-G-H, und somit F-G-C als G7/sus4,

Dein Csus4 ist das einzige Voicing, dass du nicht nach dem Prinzip des "kürzesten Weges" zwischen Akkordtönen greifst, wodurch F-G in eine exponierte Lage kommt und nicht mehr durch die Stimmführung als 4/5 von C interpretiert werden kann.
Versuche es mal mit Liegenlassen gemeinsamer Töne:

F = A-C-F
Csus4 = G-C-F

Bei C-F-G liegt hingegen wenigstens der Grundton in exponierter Stellung, d.h. unten - auch das scheint ja zu funktionieren. Im Zusammenhang deiner anderen Akkordgriffe ist aber G-C-F vorzuziehen.
 
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Ich greife


Was dafür spricht, dass dein Board durchaus korrekt "mitdenkt"!
Die Automatik interpretiert die Sekundreibung F-G als typischen G7-Bestandteil und interpretiert F-G als F-G-H, und somit F-G-C als G7/sus4,

Dein Csus4 ist das einzige Voicing, dass du nicht nach dem Prinzip des "kürzesten Weges" zwischen Akkordtönen greifst, wodurch F-G in eine exponierte Lage kommt und nicht mehr durch die Stimmführung als 4/5 von C interpretiert werden kann.
Versuche es mal mit Liegenlassen gemeinsamer Töne:

F = A-C-F
Csus4 = G-C-F

Bei C-F-G liegt hingegen wenigstens der Grundton in exponierter Stellung, d.h. unten - auch das scheint ja zu funktionieren. Im Zusammenhang deiner anderen Akkordgriffe ist aber G-C-F vorzuziehen.
Hallo OckhamsRazor, vielen Dank
Du hast das Problem genau erkannt.
habe Deinen Vorschlag,
F = A-C-F
Csus4 = G-C-F
ausprobiert, also C + F liegengelassen und von A nach G gewechselt.
Auch hier macht das Board daraus den G7sus4..
Werde wohl für diesen Fall den Fingersatz neu üben müssen.
Schade, dass dabei die Töne nicht liegen bleiben können.

Wenn ich die unterste Oktave nutze (C F G) klingt es nicht so schön, weil
das C dann sehr tief ist.

Habe deshalb mal den Splitpoint nach oben verschoben (war bisher bei F#)
damit ich C als tiefsten Ton in der höheren Oktave habe. Ist zwar auch
grifftechnisch nicht ganz einfach, geht aber; auch weil als nächster
Akkord Bb folgt.

Muss einfach ein bisschen üben

Gruß Jürgen

als Alternative käme noch in Frage, den Song (My heart will go on)
von F nach C umzuschreiben. Dann wären die grifftechnischen Probleme
aus der Welt, G7sus4 G F usw. sind ja kein Problem. Damit es nicht zu hoch
klingt, kann ich ja dann die Transpose-Taste nutzen.
 
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OckhamsRazor
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Habe (...)
Csus4 = G-C-F
ausprobiert, also C + F liegengelassen und von A nach G gewechselt.
Auch hier macht das Board daraus den G7sus4..
Aha - dann orientiert sich die Automatik auch am jeweils tiefsten Ton und deutet diesen als Grundton (G-H-F -> G-C-F = G7sus4). Komisch nur, dass dann deine ursprüngliche Version F-G-C nicht als F-A-C -> F-G-C= Fsus2 interpretiert wird. Mysterien der Technik!
 
Dromeus
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Was dafür spricht, dass dein Board durchaus korrekt "mitdenkt"!
Die Automatik interpretiert die Sekundreibung F-G als typischen G7-Bestandteil und interpretiert F-G als F-G-H, und somit F-G-C als G7/sus4,
"Mitdenken" - auch mit Anführungszeichen - kann man das nicht nennen. Prinzipiell legt der Designer der Begleitautomatik fest, welche Griffe auf welche Akkorde abgebildet werden. Die Forderung, dabei Akkorde in allen Umkehrungen spielen zu können, wird dabei fallen gelassen zugunsten der Fähigkeit, möglichst alle Akkordtypen auf einfache Weise greifen zu können. Es ist ein klassischer Zielkonflikt, der unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten kennt, aber für eine muss sich der Designer entscheiden. Ich kenne die Technics Automatik nicht, aber offenbar behandelt sie den genannten Fall eben anders als z.B. eine Yamaha Automatik. Für den Anwender heißt es aber in jedem Fall, er muss die Greifftechnik erlernen und anwenden, die das Gerät bietet.
 
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