Akustikgitarre mit Feedback Buster

von jeffrey, 06.02.08.

  1. jeffrey

    jeffrey Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.02.08   #1
    Hi Leute!

    Ich geh mit meiner Band Ende dieser Woche ins Studio was aufnehmen und ich spiel mit einer Akustikgitarre ein (Takamine EG523). Im Schallloch hab ich so ein "Feedback-Buster" drin, jetzt meine Frage: Soll ich den für die Aufnahmen auch drin lassen oder lieber rausnehmen?
    Wir gehen mit dem Kabel von der Gitarre direkt ins Mischpult.

    Vielen Dank im Voraus für jede hilfreiche Antwort und Tipp!


    MfG,
    Jeff
     
  2. Stifflers_mom

    Stifflers_mom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.02.08   #2
    Das ding ist dazu da um Feedback zu vermeiden. Im Studio gibts kein Feedback, weil du mit kopfhörern einspielst. Folglich ist auch kein Feedback Destroyer notwendig. Wenns dumm läuft cuttest du dir damit gerade die Frequenzen raus, die deine Gitarre im Mix schön klingen lassen und durchsetzungsfähig machen. Rauscutten kann man später bei Mixing immer noch so viel man will, herzaubern ist immer schwierig!;)

    Und wenn ihr schon ins Studio geht, würde ich dir auf jeden Fall empfehlen, die Gitarre mit Mikrofonen abzunehmen. Dafür geht man ja ins Studio. Die Gitarre einfach innen PC stöpseln und loslegen kann man auch zu Hause:rolleyes:
    Von mir aus kann man das Preampsignal zusätzlich mitschneiden, vielleicht kann man es ja dazumischen. Aber im Normalfall wenn man richtig mikrofoniert hat, landet die Spur im Datenmüll;)
    Aber das wird dir euer Tontechniker denke ich mal auch noch erzählen:)
     
  3. jeffrey

    jeffrey Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.02.08   #3
    Also eigentlich nehmen wir auf eigene Faust auf, machen alles selbst ^^ unser Schlagzeuger kennt sich da ziemlich gut aus und hat auch die nötigen Geräte.
    Mit was für nem Mikro nimmt man denn so eine Akustikgitarre am besten ab? Die Gitarrenamps haben wir bisher immer mit Shure SM 58 abgenommen.
     
  4. Stifflers_mom

    Stifflers_mom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.02.08   #4
    am besten Kleinmembran Kondensator-Mikrophone. Also die Overhead oder das Hihat-Mikro könntet ihr hernehmen. Was habt ihr denn alles zur Verfügung? Man kanns auch mit einem Großmembraner probieren. Hauptsache ist jedenfalls, dass es ein Kondensatormic ist.

    Dann kann man auch noch mit mehreren Mikros rumprobieren. Also z.b. eins aufs Schalloch oder den Korpus ausgerichtet und eines aufs Griffbrett. Oder eine XY-Stereomikrofonierung könnte evtl auch ganz gut funktionieren. Oder noch ein drittes als Raummikro... da gibts viele Möglichkeiten.:)


    Zu den Gitarrenamps: womit nehmt ihr denn die Snare ab? Wenns ein SM57 ist, dann würd ich das auch mal an den Amps ausprobieren. Außer euch gefällt das SM58 besser;)
     
  5. JayT

    JayT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.02.08   #5
    Würd auch empfehlen die akustische Gitarre mit Mikro aufzunehmen.
    Ein paar Tipps von mir:
    - Unbedingt: Komplett neue Saiten, die zwischen 1 und 5 Tagen alt sind.
    - Nehmt 1 Kleinmembran-Kondensator-Mikro (z.B.: KLM 184).
    - Versuchs mit einem Abstand zwischen 10 und 50cm.
    - Oft klingts am besten, wenn das Mikro auf ca. den 12ten Bund zeigt und leicht gewinkelt ist.
    - In der Regel braucht man (für Pop, Rock, RnB,...) nur 1 Mikro, also Mono (speziell beim Doppeln).
    - Nimm dir alle Zeit der Welt und probier viele Mikro-Positionen (auch wenn es 1h dauert).
    - Mehr Abstand = Mehr Raumanteil, dafür natürlicher/echter/runder/...
    - Weniger Abstand = Weniger Raumanteil und direkter/Positionsabhängiger/ev. schwerer mischbar
    - Der Unterschied im Sound bei verschiedenen Anschlag-Positionen (zwischen Hals und Steg) ist bei
    näherer Mikrofonierung größer, generell aber viel deutlicher hörbar als live z.b..
    - Zusätzlich kann man immer andere Mikros (Raummikro, Schallloch-Mikro, Stereo-Mikrofonierung),
    das Direktsignal oder sogar einen Amp mitaufnehmen. Das Hauptmikro ist aber das wichtigste.
    - Beim Spielen sollte (wenn es das Gefühl nicht ganz wegnimmt) auf das Mitklopfen mit dem Fuß
    verzichten. Durch Koprbewegungen könnte der Kopfhörer klappern. Außerdem kann auch das Atmen
    ins Mikro stören. Aufs Atmen sollte man aber nicht unbedingt verzichten *ggg.

    Dann viel Spass.

    lg. JayT.
     
  6. jeffrey

    jeffrey Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.02.08   #6
    Wow sehr gut! Danke für die Tipps. Was für Mikros wir haben weiß ich eigentlich nich so genau, ich bin ja Gitarrist und hab mich damit noch nicht all zu viel beschäftigt das macht immer unser Schlageuger ^^

    Ich denk wir werden das mit den verschiedenen Mikropositionen und so auf jeden Fall ausprobieren! Neue Saiten hab ich auch draufgemacht :):great:

    Vielen Dank, und bis bald ;)
    MfG,
    Jeff
     
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