Zelo01
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Was eine Lautstärke-Balance ausmacht hat @omnimusicus eindrucksvoll demonstriert.
Ich hab mir die Spuren auch mal runtergeladen um reinzuhören, und hab dann aber radikal in die Frequenzen und Dynamiken eingegriffen.
Eins mal vorneweg: Der Mix ist ne ziemliche Herausforderung. Zufrieden bin ich nicht wirklich mit meinem Resultat, daher macht es wenig Sinn genau zu nennen was ich genau gemacht hab. Ich nehm den Track jedoch gerne ein zweites mal unter die Lupe, ich denk schon, dass das besser geht.
Was ich aber schonmal nennen kann, sind die Eindrücke der Rohspuren.
-Die Gitarren haben mMn zu viel Verzerrung, Eine einzelne Gitarre mag gut klingen, jedoch addieren sich die Verzerrungen der 4 Gitarren. Daher meine Faustregel: Je öfter gedoppelt wird, desto weniger Verzerrung.
-Zu viel Verzerrung trägt auch dazu bei, dass die Gitarren nicht "breit" klingen im Stereopanorama. Das Stereopanorama klingt breit, wenn die Unterschiede zwischen Links und Rechts sehr gross sind. Da die Einstellungen L/R vermutlich symmerisch sind, und noch dazu zu viel Verzerrung, verschmelzen die beiden Gitarren R/L in der Panoramamitte zu einem undefinierten Brei. (Ich hab in meinem Mix mal ein radikales Experiment gemacht: Gitarren 1 Stereospur hart nach links gepannt Beide gedoppelten Gitarren befinden sich jetzt links im Panorama, Die Oktavierte Gitarrenspur nach hart rechts gepannt. Das ist ganz grobes "gebastel" meinerseits, und dem Arangement nicht unbedingt dienlich, da die Gitarren jetzt alles andere als symmetrisch klingen. Es sollte nur aufzeigen, wie sich grosse Unterschiede zwischen L/R auf die Stereobreite und die Klarheit der Gitarren auswirken. Auch wie die Panoramamitte weitgehend von Gitarren frei bleibt, und Kick, Snare, Bass und allfälligem Gesang freiraum verschafft.)
-Bei den Drums vermisse ich die Toms. Die sind mMn viel zu leise.
-Das jetzt keine Kritik an der Drumspur, da sie ja noch unbearbeitet ist: Sie braucht mMn noch viel Raum, Transienten und Schmutz.
Beim "aufräumen" der Frequenzen ist mir aufgefallen: Da ist zwischen Kick und Bass kaum Spielraum. Sehr schwer die beiden so zu trennen sodass sich beide entfalten können. Was für mich meistens gut funktioniert: Kick ist um die 50Hz domintant, und Bass um die 100Hz. Hier in diesem Mix funktioniert diese Faustregel überhaupt nicht
Ich hab das Ganze kurzerhand mal umgekehrt. Kick ist jetzt um die 100Hz dominant, und Bass so 80Hz abwärts. Bass schiebt also unterhalb der Kick. Das Funktioniert in meinen Ohren besser, aber wie gesagt, stellt mich das noch nicht zufrieden, seh jedoch Vorteile: Denn auch die Gitarren bekommen "unterrum" mehr Spielraum und klingen etwas fetter. (Das hab ich so noch selten gehört, dass der Bassunterhalb der Kick dominiert. zB erstes Rammstein Album Herzeleid, später folgten sie auch dem "Standard" wie die meisten Anderen.)
An den Gitarren hab ich übrigens auch kaum eingeriffen. Bei 300 Hz ein klein wenig Mulm rausgenommen, und nur bei der oktavierten Gitarre, 150Hz angehoben um sie anzudicken, und 8Khz um sie etwas aufzufrischen.
Lange Rede, kurzer Sinn, hier mein Mix. (Wie gesagt, der müsste nochmal überarbeitet werden, bin nicht zufrieden. Nur um mal paar Eindrücke zu vermitteln, damit man besser nachvollziehen kann, worüber ich oben geschieben hab.)
Ich hab mir die Spuren auch mal runtergeladen um reinzuhören, und hab dann aber radikal in die Frequenzen und Dynamiken eingegriffen.
Eins mal vorneweg: Der Mix ist ne ziemliche Herausforderung. Zufrieden bin ich nicht wirklich mit meinem Resultat, daher macht es wenig Sinn genau zu nennen was ich genau gemacht hab. Ich nehm den Track jedoch gerne ein zweites mal unter die Lupe, ich denk schon, dass das besser geht.
Was ich aber schonmal nennen kann, sind die Eindrücke der Rohspuren.
-Die Gitarren haben mMn zu viel Verzerrung, Eine einzelne Gitarre mag gut klingen, jedoch addieren sich die Verzerrungen der 4 Gitarren. Daher meine Faustregel: Je öfter gedoppelt wird, desto weniger Verzerrung.
-Zu viel Verzerrung trägt auch dazu bei, dass die Gitarren nicht "breit" klingen im Stereopanorama. Das Stereopanorama klingt breit, wenn die Unterschiede zwischen Links und Rechts sehr gross sind. Da die Einstellungen L/R vermutlich symmerisch sind, und noch dazu zu viel Verzerrung, verschmelzen die beiden Gitarren R/L in der Panoramamitte zu einem undefinierten Brei. (Ich hab in meinem Mix mal ein radikales Experiment gemacht: Gitarren 1 Stereospur hart nach links gepannt Beide gedoppelten Gitarren befinden sich jetzt links im Panorama, Die Oktavierte Gitarrenspur nach hart rechts gepannt. Das ist ganz grobes "gebastel" meinerseits, und dem Arangement nicht unbedingt dienlich, da die Gitarren jetzt alles andere als symmetrisch klingen. Es sollte nur aufzeigen, wie sich grosse Unterschiede zwischen L/R auf die Stereobreite und die Klarheit der Gitarren auswirken. Auch wie die Panoramamitte weitgehend von Gitarren frei bleibt, und Kick, Snare, Bass und allfälligem Gesang freiraum verschafft.)
-Bei den Drums vermisse ich die Toms. Die sind mMn viel zu leise.
-Das jetzt keine Kritik an der Drumspur, da sie ja noch unbearbeitet ist: Sie braucht mMn noch viel Raum, Transienten und Schmutz.
Beim "aufräumen" der Frequenzen ist mir aufgefallen: Da ist zwischen Kick und Bass kaum Spielraum. Sehr schwer die beiden so zu trennen sodass sich beide entfalten können. Was für mich meistens gut funktioniert: Kick ist um die 50Hz domintant, und Bass um die 100Hz. Hier in diesem Mix funktioniert diese Faustregel überhaupt nicht
Ich hab das Ganze kurzerhand mal umgekehrt. Kick ist jetzt um die 100Hz dominant, und Bass so 80Hz abwärts. Bass schiebt also unterhalb der Kick. Das Funktioniert in meinen Ohren besser, aber wie gesagt, stellt mich das noch nicht zufrieden, seh jedoch Vorteile: Denn auch die Gitarren bekommen "unterrum" mehr Spielraum und klingen etwas fetter. (Das hab ich so noch selten gehört, dass der Bassunterhalb der Kick dominiert. zB erstes Rammstein Album Herzeleid, später folgten sie auch dem "Standard" wie die meisten Anderen.)
An den Gitarren hab ich übrigens auch kaum eingeriffen. Bei 300 Hz ein klein wenig Mulm rausgenommen, und nur bei der oktavierten Gitarre, 150Hz angehoben um sie anzudicken, und 8Khz um sie etwas aufzufrischen.
Lange Rede, kurzer Sinn, hier mein Mix. (Wie gesagt, der müsste nochmal überarbeitet werden, bin nicht zufrieden. Nur um mal paar Eindrücke zu vermitteln, damit man besser nachvollziehen kann, worüber ich oben geschieben hab.)