Alternativen zu Lautsprecherständern?

von noslash, 20.07.20.

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  1. noslash

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    Erstellt: 20.07.20   #1
    Hallo liebe Leute!

    Wir wollen unseren kleinen aber feinen Proberaum optimieren :-). Und klar, probieren geht über studieren - aber nachdem das Zeugs ein irres Gewicht hat, bzw. wir ein paar Sachen erst vorher kaufen/bauen müssten, stelle ich hier mal so die Frage rein:

    + Wie sind denn eure Erfahrungen mit PA-Lautsprechern auf Regalen (anstatt auf Lautsprecherständer)? Ein Nachteil, der mir spontan einfällt, das man nicht mehr ganz so flexibel beim schnell mal drehen ist. Spontanes Vestellen der Höhe fällt auch flach. Aber gibt es sonst Nachteile? Weil der Vorteil für uns wäre, dass wir dann quasi dort wo ansonsten der sperrige Ständer steht, Stauraum generieren könnten. Oder was für mich nicht ersichtliche Vorteile gibt es, die für das Aufstellen mit Lautsprecherständer spricht?

    + Eine Alternative wäre, so wie hier: https://www.thomann.de/at/hk_audio_linear_5_power_pack.htm Nur das man statt der Subwoofer eben ein "großes Nachtkästchen" sich zimmert. Stellt sich halt die Frage, lohnt sich der Aufwand und findet man eine passende Stange bzw. Halterung. (Zumindest diese DIstanzstangen dürfte es ja tatsächlich geben: https://www.thomann.de/at/lautsprecher_distanzstangen1.html?ls=25, müsste man sich noch Gedanken über die Aufnahme beim "Nachtkasterl" sich machen).
    Die Höhe der Distanzstange dürfte so ein wenig das Thema sein. Was mich zur Überlegung bringt, um einen Ständer wie diesen hier https://www.thomann.de/at/km_26734.htm einen Kästchen rundherum zu bauen - wo halt dann eine Stange in der Mitte ist und dementsprechend Schubladen nicht möglich sind.

    + Kennt ihr sonstige Alternativen? (Anmerkung: PA ist vorhanden, es handelt sich um eine klassische Proberaum PA, also Mischpult, Verstärker, zwei größere Boxen nämlich diese hier: https://www.thomann.de/at/the_box_pa_252_eco_mkii.htm)

    GLG Bernhard
     
  2. Bass_Zicke

    Bass_Zicke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.07.20   #2
    ... mir würden dazu sofort stabile wandhalter einfallen . .... oder , was auch geht , wenn die boxen flugfähig sind , an der decke aufhängen .
     
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  3. bassman9474

    bassman9474 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.07.20   #3
    in eine "Subwooferattrappe" (Regal/Schrank) könnt ihr diese Flansche einbauen, dann Distanzstange (als Alternative selber enstprechende Stangen zuschneiden) und Box drauf:

    [​IMG]
     
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  4. the flix

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    Erstellt: 20.07.20   #4
    Solche Doppel-15er-Kübel auf Stative zu stellen ist schon etwas gewagt (der Sinn selbiger in einem Proberaum ist ein anderes Thema). Da sollte es dann ein stabiles 3-Bein-Stativ sein, alles andere wird sehr wackelig. Die verlinkten K&M 26734 sind nur für 20 kg ausgelegt, die Box hat über 35 kg.
    Hat die Box überhaupt eine Stativaufnahme? Das konnte ich den Daten nicht entnehmen.
    Platztechnisch ist eine Regal-Lösung mit passender Sicherung gegen Herausfallen im in der Regel engen Proberaum sicher die bessere Variante. Das Regal muss halt von der Tragelast dementsprechend dimensioniert sein.
     
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  5. Basselch

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    Erstellt: 20.07.20   #5
    Hallo,

    ...wenn ein STABILES Regal schon vorhanden ist, die Box gegen Herausfallen gesichert werden kann und das Regal - ganz wichtig! - auch an der Wand gegen Umkippen gesichert ist, gar kein Problem. Ich hab' das vor vielen Jahren mal in unserem Probenraum mit Hughes & Kettner LP12pro (...oder wie immer die jetzt hießen...) eine Zeitlang probiert, das ging sehr gut (Schwerlast-Holzregal). Der Boden war deutlich aufgeräumter ;)

    Viele Grüße
    Klaus
     
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  6. noslash

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    Erstellt: 20.07.20   #6
    eigene Stangen... sehr gute Idee :-)
    --- Beiträge zusammengefasst, 20.07.20, Datum Originalbeitrag: 20.07.20 ---
    ... tatsächlich, die Box hat anscheinend keine Stativhalterung... und wie ich gerade erfragt habe, die zukünfitgen unsrigen stehen derzeit am Boden ---> Die Regallösung gewinnt gerade an Bedeutung :-)
    (Unsere Holz-Schwerlastregale tragen 30 kg pro Boden, ich denke die Überbelastung von 5 kg wird sich ausgehen...
     
  7. Bass_Zicke

    Bass_Zicke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.07.20   #7
    ups ....... 35 kilo , ich nehm alles gesagte zurück :o .

    ..... das könnte man sicherlich so machen , wie ich schrieb , aber da müßten dann doch vollprofis ans werk , die sich mit dübeln richtig auskennen ( über die alternative gewindestange durch den boden und beim nachbarn drüber hübsche 10ner hutmuttern denken wir auch nicht weiter nach *gggg )

    regal ist das einfachste ...... aber vorsicht ! .... bei vielen regalen , die man so in den angeboten sieht , würde ich noch nichtmals 1/3 der angegeben traglast in erwägung ziehen !!!

    auch kann man viel damit erreichen , wenn man regale in ecken stellt und zusätzlich fest an die wand verdübelt .
     
  8. noslash

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    Erstellt: 20.07.20   #8
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  9. Bass_Zicke

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    Erstellt: 20.07.20   #9
    naja ..... ich hatte im leben sehr viel mit schweren autoteilen zu tun ...... diese obi dingers sind ..... öh .... spielzeug ;) .

    ich würde die nicht belasten , ohne sie an den wänden zu verschrauben ! .... und , ein ganz wichtiger punkt dabei :

    wenn oben 35 kilo thronen und im unteren bereich des regals nur leichtes zeugs ist , ist das ziemlich gewagt .

    :)
     
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  10. Basselch

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    Erstellt: 20.07.20   #10
    Hallo,

    ...drum schrub ich ja oben, daß die Befestigung an der Wand ganz wichtig sei ;) Beim abgebildeten Regal sehe ich kein Regalkreuz hintendrin, das sollte unbedingt drin sein - gegen seitliches Wegknicken.
    Bei mir war das damals was aus der alten "Ivar"-Serie von IKEA, die es leider nicht mehr gibt. Regalboden bis 50 kg belastbar, mit Kreuz hintendrin und "anti-kipp" an die Wand gedübelt waren die sagenhaft stabil (....ä-hemm... sind's heute immer noch ;) )

    Viele Grüße
    Klaus
     
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  11. Bass_Zicke

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    Erstellt: 20.07.20   #11
    ... der bassist könnte sich ja auch zwei ampeg 8x10" zulegen , das wären ja auch stabile unterbauten :gruebel: ;)
     
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  12. Boinix

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    Erstellt: 20.07.20   #12
  13. Bass_Zicke

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    Erstellt: 20.07.20   #13
    ... der wandhalter kann das zwar , aber es bleibt die frage , ob dübel , wand und vorallem das monteur wissen dafür ausreicht ;):gruebel: .

    klar , könnte man heutzutage auch einen panzer an die wand dübeln , aber mal ehrlich , wer hat schon in solchen dingen wirklich erfahrung und weiß , was er da macht ???

    und ich möchte nicht die pumps darunter haben , wenn 35 kilo aus 1,50 höhe den weg zum boden suchen ......
     
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  14. Boinix

    Boinix Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.07.20   #14
    Nunja das bzw ein wenig "Monteurwissen" sollte grundsätzlich bei solchen Aktionen vorhanden sein... Ob Wandhalterung, "Pseudowoofer" für ne Distanzstange oder einem windigen Holzregal in dem der Lausprecher platz finden soll....
    Da würde ich noch am meisten der Wandhalterung vertrauen. Vorausgesetzt die Wandbeschaffenheit macht das mit, bei Betonwänden sehe ich hier zb überhaupt kein Problem. Ganz klar bei trockenbau Rigipswänden funktioniert das natürlich nicht
     
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  15. Bass_Zicke

    Bass_Zicke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.07.20   #15
    übel .. übel ..
    sprach der dübel
    und verschwand
    in der wand

    :whistle: .... sorry für ot :o ..... passte nur grad so schön
     
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  16. Basselch

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    Erstellt: 20.07.20   #16
    Hallo,

    ...wenn ich das richtig habe, dann haben die fraglichen the box PA252 keinen Stativflansch, eine klassische Wandhalterung scheidet da erstmal aus... :nix: auch im Regal würde man die wegen der Höhe wohl nur liegend betreiben können.

    Viele Grüße
    Klaus
     
  17. yamaha4711

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    Erstellt: 20.07.20   #17
    Die angezeigten und im Moment in Verwendung befindlichen "Schwerlastregale" sind dafür nicht geeignet und verdienen den Namen Schwerlastregal nicht. Wie schon geschrieben: Spiezeug. Höchtens für Dekozwecke und für kleine Hausvorräte wie Nudeln, Mehl, Fertigtütenfutter zu verwenden oder eben als Ablage für leichte Dekoware. Aber mitnicht für solches Beschallungsmöbel.

    Bei max. 30 kg Last hat man keine Toleranz mehr und das Material altert mit der Zeit.

    Wenn dann so was
    https://www.obi.de/regale-regalboed...-m-anthrazit-180-cm-x-90-cm-x-40-cm/p/9444183

    Am besten die Fläche des Bodens so bemessen, dass die Box mit ein wenig Luft drumherum exakt drauf passt und das dann entsprechend gegen verschieben allseitig sichern. Das Regal selbstnatürlich an der Wand verankern -> Schwerlastdübel. Sofern die Wand dies auch zulässt.

    Fliegen bzw. Wandhalterung ist eine andere Sache. Wenn man weiß wie die Statik der Unterkonstruktion beschaffen ist, geht das sicherlich und ein Schlosser kann sicher einen netten Haltekäfig für das Beschallungsmöbel basteln. Dieser ist zwingend notwendig, da die Box keine Flugpunkte hat und damit nicht flugfähig ist. Das ist halt ein Beschallungsmöbel für den Groundstackbetrieb.

    Wenn und nur wenn dieses Beschallungsmöbel einen Hochständerflansch hätte, dann braucht es auch sehr stabile und nicht gerade billige Stative. Das im Eingangspost verlinkte Stativ ist mit dieser Aufgabe vollkommen überfordert. Besser wäre dieses (unterste Kampflinie):
    https://www.thomann.de/at/km_213.htm
    Diese Stative haben wir standardmässig im Einsatz.
    Bitte beachten, dass die max. Auszugshöhe vom zentrischen Gewicht abhängig sein kann.

    Die nächste Stufe für Kaliber dieser Art wäre dann Manfrotto, z.B. 083NW.

    Sofern eben ein Hochständerflansch vorhanden ist.

    PS: Ja die Stative sind teuer, doch was ist ein Menschenleben wert?
    Die preisgünstigste und beste Lösung wäre ein entsprechendes Schwerlastregal und das Beschallunsgmöbel da dann entsprechend zu sichern. Die Box benötigt dazu keinerlei besondere Merkmale, daher einfachst und jederzeit umsetzbar. Aber bitte nicht das anfangs verlinkte Spielzeugregal.
     
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  18. Archivicious

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    Erstellt: 20.07.20   #18
    Bei einer doppelt beplankten GK-Wand gehen grob mit Nylon Dübeln 40kg Punktlasten bei einer Gesamtbelastung von nicht mehr als 40kg/lfm.
     
  19. yamaha4711

    yamaha4711 Registrierter Benutzer

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  20. noslash

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    Erstellt: 21.07.20   #20
    Ich unterstelle mir mal, dass das wissen praktisch (3 Bohrmaschinen) und auch theoretisch (Studium an der TU) ausreichend vorhanden sein sollte :-)
     
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