Altsaxophon Mundstücke Innendurchmesser

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SaxyMaultrommler
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Hallo,

es ist ja schön, dass es diverse Mundstücksvergleiche gibt, welche sich aber m.W.n. immer auf Bahnöffnungen beziehen.

Interessant wäre auch die jeweilige Angabe des Innendurchmessers der einzelnen Mundstücke.
War etwas erstaunt, dass sich ein Meyer beispielsweise weniger weit auf den S-Bogen meines Sax schieben liess, als ein Yamaha Standardmundstück bzw. Berg Larsen.

Klarheit kam beim Nachmessen:
ID: Yamaha-5C, Berg Larsen 105/2 SMS: 17mm
ID: Meyer M8M: 16mm

Vielleicht könnte man so eine Liste hier fortführen; könnte dem ein oder anderen hilfreich sein.
 
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Na ja, werde wohl eher nicht Hand anlegen an einem 155,-€ teuren Mundstück ;-)
Rico Mundstücke sollen je nach Modell wohl auch schwer auf S-Bögen passen.
 
So ist das halt. Anders als bei Klarinettenmundstücken, wo sich erfreulicherweise schon lange ein quasi-Standard beim Durchmesser der Mundstück-Zapfen und entsprechend der Mundstück-seitigen Zapfenherzen durchgesetzt hat, gab es diese Entwicklung nicht vergleichbar bei Saxophonmundstücken.
Dafür sind die Korken an den S-Bögen normalerweise viel toleranter gegenüber den differierenden Durchmessern der Mundstücke.
Bei Bedarf lässt der sich auch leicht dünner schleifen oder gegen einen dickeren austauschen, wie @Omega Minus es ja schon gechrieben hat.
 
Musste meinen nach ca. 20 Jahren erneuern, der war so komprimiert, dass mein Mundstück nur mithilfe eines Papierstreifens nicht zu locker saß für die erforderliche Stimmung. Zu diesem Zeitpunkt spielte ich dasselbe Mundstück mehr als 15 Jahre, ist also keine Kompatibilitäts, sondern eine Verschleißfrage gewesen.

Ach ja, Standards. Bei uns gibt's einen Kurzwitz unter Entwicklern: SQL-Standard.

Grüße
Omega Minus
 
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Nö, am Kork vom S-Bogen. Ist eh ein Verschleißteil, mehr oder weniger.

Grüße
Omega Minus

Die erwähnte Reibahle wäre aber zur Erweiterung der Bohrung gedacht gewesen; hatte mich schon gewundert; ist ja nicht der 1. April.
Am Kork selbst schleife ich nichts rum; schön einfetten, dann flutscht es wieder...funktioniert ja auch in anderen Lebensbereichen ;-)
 
Interessant, ich wusste nicht, dass es verstellbare Reibahlen gibt! :w00t: Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, wozu ich die eigentlich brauchen könnte

Zum Thema Innendurchmesser von Mundstücken:
Leider haben selbst Mundstücke vom selben Hersteller nicht immer den gleichen Durchmesser. Besonders lästig ist es wenn man zwei unterschiedliche Mundstücke spielt und eines davon den Kork stärker komprimiert, dann ist das andere zu locker.

Ich würde aber auch einfachen Messungen mit der Schieblehre (Oder nur mit dem Geodreieck?) nicht glauben, korrekterweise muss man einen Lehrdorn oder wenigstens eine Keilmesslehre verwenden. Eine Dreipunkt-Innenmessschraube wäre natürlich das beste. Messuhr für Innendurchmesser geht auch. Ich fürchte, die wenigsten hier haben das Equipment zuhause. (ich leider auch nicht)
Musste meinen nach ca. 20 Jahren erneuern, der war so komprimiert, dass mein Mundstück nur mithilfe eines Papierstreifens nicht zu locker saß für die erforderliche Stimmung.
Papierstreifen finde ich unglücklich, weil der nicht hält, wenn man das Mundstück abnimmt... oder verschiebt. Isolierband ist ok, aber meine Empfehlung für solche Situationen ist Leukosilk.

Grüße,

Kokopelli
 
Moin, ich habe ne verstellbare Reibahle gebraucht, um Kunststoffbuchsen bei Neueinbau anzupassen, ein Mundstück würde ich damit ganz sicher nicht bearbeiten, zumindest aus den Gründen. Ich kenne das Problem mit den unterschiedlichen Durchmessern....hatte konkret ein OL MP, ein Duargada, ein Steamer von HWP und eine Buescher True tone.....das war schon nervig, Das HWP hat gewackelt und hatte Luft, während das OL stramm sass. da war mit mehr oder weniger Fett nichts mehr zu korrigieren. Ich habe dann ggf. einen Isolierbandstreifen um den Kork geklebt, aber so richtig das Wahre ist das ja auch nicht.
Ich spiele nun seit Jahren nur noch das Guardala und das T 45 und da passt es super.
 
--Mundstück wackelt --> Teflonband

oder ein zweites Sax :cool:
 
PTFE - Dichtband könnte i.d.T. funktionieren.
 
Grund: Direkte Antwort, Vollzitat ist dann überflüssig.
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