Am Abgrund angekommen

von Nattefrost, 11.09.07.

  1. Nattefrost

    Nattefrost Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.09.07   #1
    Würde mal gern Kritik zu meinem Text hören:

    Am Abgrund angekommen...

    Ich laufe durch einen schmalen Pfad
    Ein einzelner Schatten folgt meinem Rückgrat
    Langsam bahne ich mir einen Weg
    Neben mir meine Seele geht
    Über eine Brücke hinweg, um das Dieseits zu lassen
    Und in Einsamkeit verloren die Menschheit zu hassen
    Der Vollmond strahlt hell am Firmament
    Durch die Wipfel ein heller Strahl gellt
    Im Gesicht das Dunkel sein Leid erfasst
    Zu Lebzeiten von niemandem erhascht
    Sieht man das Ende des Weges?
    Ich laufe darauf zu, wie weit geht es?
    Schneller und schneller, die Zeit geht nicht voran
    Die Entfernung zieht mich in ihren Bann
    Ich stürzte in einen Abgrund, meinen Abgrund und beendete mein Leben
    Nun brauche ich euch nichts mehr zu geben
     
  2. Rabauke_rockt

    Rabauke_rockt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.09.07   #2
    Hallo,

    also ich finde den Text nicht so toll, da man ihn erst ein paarmal durchlesen muß bevor man richtig weiß was du willst.

    Was meinst du mit "Nun brauche ich euch nichts mehr zu geben" ???

    Ich finde ihn auch nicht richtig flüssig, aber das ist auch Geschmackssache ! Das klingt auch alles wie Stichpunkte... Vielleicht kannst du das alles noch ein bisschen formulieren dann wirds eventuell stimmiger....

    Es kommt natürlich auch ganz drauf an was du dir als musikalische Untermalung vorgestellt hast !

    Gruß Rabauke
     
  3. Nattefrost

    Nattefrost Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.09.07   #3
    Als musikalische Untermalung wäre Black Metal gedacht.
     
  4. Benno _8)

    Benno _8) Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.09.07   #4
    Im Ansatz schon recht stimmungsvoll, sprachlich und reimtechnisch holpert es noch ein wenig. Ein paar Anmerkungen, was meiner Meinung nach verbesserungswürdig wäre:

     
  5. Nattefrost

    Nattefrost Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.09.07   #5
    Ich laufe auf einem schmalen Pfad (besser so?)
    Ein einzelner Schatten folgt meinem Rückgrat (komm ich nicht drumrum)
    Langsam bahne ich mir einen Weg
    Schon neben mir meine Seele geht (vlt besser so)
    Über eine Brücke hinweg, um das Dieseits zu lassen
    Und in Einsamkeit verloren die Menschheit zu hassen
    Nebelschwaden trüben meine Sicht (neu hinzugefügt)
    Was ist mein Ziel? Ich weiß es nicht. ( " " )
    Der Vollmond strahlt hell am Firmament
    Durch die Nacht ein lauter Schrei gellt (hab mich beim Wort vertan, hab jetzt den Sinn geändert)
    Im Gesicht das Dunkel mein Leid erfasst (mein ;P )
    Doch zu Lebzeiten von keinem erhascht (klingts so besser?)
    Sieht man das Ende des Weges?
    Ich laufe darauf zu, wie weit geht es? (Die Stelle passt so, find ich)
    Schneller und schneller, die Zeit geht nicht voran
    Die Entfernung zieht mich in ihren Bann
    Ich stürzte in einen Abgrund, meinen Abgrund und beendete mein Leben (Die Wiederholung ist schon so beabsichtigt)
    Nun brauche ich euch nichts mehr zu geben (die Zeile könnte ich vlt weglassen, mal sehen)
     
  6. Benno _8)

    Benno _8) Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.09.07   #6
    Das wirkt doch schon geschlossener :) .

    Beim Rückgrat muß man eben die Betonung ein wenig krümmen. Die beiden neuen Zeilen passen ganz gut.

    "gellt" reimt sich für meinen Geschmack nicht so richtig auf "Firmament", und mit "erhascht" kann ich mich auch reimtechnisch noch nicht anfreunden.

    Die vorletzte Zeile könnte von der Vergangenheit wie der Rest in die Gegenwart geholt werden, falls das nicht gerade als besonderer dramatischer Effekt gedacht ist.
     
  7. Nattefrost

    Nattefrost Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.09.07   #7
    Naja, bei meinem Geschrei wird man eh kein Wort verstehen.
    Deshalb muss sich auch nicht alles unbedingt harmonisch reimen bzw überhaupt reimen. Vorher hatte ich ja bloss nen blanken Text ohne Schema und Reime. ^^

    Dass die vorletzte Zeile in der Vergangenheitsform geschrieben ist, ist so beabsichtigt und ich finde es auch ok so.

    Übrigens, wird zwar eh keinen Interessieren, aber ich sag mal wie ich auf den Text kam.
    Auf der Zugfahrt von Dresden nach Regensburg saß ich halt so auf dem Boden weil kein Platz mehr übrig war. Ich hab dann einen Zettel rausgekramt und den Stift in die Hand genommen. Günstigerweise kann ich ganz leicht bewusst träumen wenn ich etwas müde bin. Ich hab also geträumt und dann gleich darauf den Text aus meinem Gedächtnis geschrieben. Zu Hause hab ichs dann eben nochmal bearbeitet. ;)
     
  8. phips

    phips Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.09.07   #8
    ich finde den verbesserten text sehr schön.
    du beschreibst den weg eines menschen, der im leben vieleicht relativ alleine da stand, zum tot.
    andere greifen beim tot ja lieber das bild "licht am ende des tunnels" auf. aber deine version mit dem abgrund finde ich innovativ und sehr treffend.

    gefällt mir!:great:
     
  9. Nattefrost

    Nattefrost Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.07   #9
    Danke für das Kompliment. :)
     
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