American Fat Strat Nitro-lack?

von Omni, 17.02.05.

  1. Omni

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    Erstellt: 17.02.05   #1
    Hi
    ich habe jetzt ne American Fat Strat (3 Color SB) und wollte mal wissen ob die standartmäßig Nitrocellulose-Lack drauf haben.

    Hab nämlich gelesen, dass (wenn ja) man sie nicht nicht unbedingt auf einem Gitarrenständer stellen sollte, da der Lack beschädigt wird.

    ich habe die hier: http://www.netzmarkt.de/thomann/artikel-175683.html

    danke
     
  2. Sele

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    Erstellt: 17.02.05   #2
    Nein is es nicht, Nitro wird nur bei Vintage und bei CustomShop modelle verwendet... Und Nitrolacke reagieren nicht schlecht auf ständer sondern nur auf Ständer mit einem Gummiweichmacher...

    MfG FU
     
  3. Omni

    Omni Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.02.05   #3
    danke, dann kann ich ja beruhig mein neuen Schatz draufstellen :D :great:
     
  4. HellToPay

    HellToPay Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.02.05   #4
    Der Nitrolack soll ja ganz übel empfindlich sein. Da können sogar Fingerabdrücke zum optischen permanent Desaster führen. Stimmt das denn? Und wenn ja, wer braucht denn sowas?
     
  5. Sele

    Sele Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.02.05   #5
    Zum einen Schadet schweiß natürlich jedem Lack, bei Nitrolacken is es eben besonders schlimm da sie relativ dünn sind. Das größte Problem bei Nitrolacken (am Hals) ist, dass sie chemisch mit dem Handschweiß reagieren das bedeutet dann das der Lack mehr oder weniger an der Hand klebt und beim spielen hinderlich ist. Deswegen haben viele den Lack vom Hals runtergenommen und den nur noch geölt. Sehr gut z.B. bei Mr. Eric Clapton zu sehen, der von seinen SG Hals damals deswegen abgeschliffen hat.

    [​IMG]

    Grund warum der Lack verwendet wird is u.a. dass er authentischer auf klassischen Modellen von Gibson und Fender ist als der normale und eben den Korpus etwas schwingfreudiger lässt...

    MfG FU
     
  6. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 17.02.05   #6
    -Tradition
    -man kann den Lack wieder anlösen, also auch einzelne Stellen reparieren
    -komplettes Nachlackieren ist auch einfacher
    -man kann ihn dünn auftragen

    Dafür isser empfindlich, und auch ohne direkte Kratzer lässt er nach, weil er mit der Zeit springt und Risse bekommt. Ausserdem isser extrem umweltunfreundlich.

    Was dazu geführt hat, dass Polyurethane heute überwiegt. Den kann man genauso dünn auftragen (im gegensatz zu Polyester afaik), hält viel aus, ist praktisch. Nur wenn man richtig dicke Macken drin sind, ist mit anlösen natürlich nix mehr. Aber wer macht das in der Praxis überhaupt......
     
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