Amp -> DI-Box -> Box

  • Ersteller PeterDiePommes
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Ach Leute, macht es doch nicht so kompliziert.

Das wäre auch meine Frage gewesen. Die DI-Box mit Input und Thru funktioniert m.E. doch genauso. Darüber hinuas habe ich dann noch den XLR-Ausgang, der bei mir in die in-ear Monitoranlage gehen soll. Das sollte so doch funktionieren.
 
Ach Leute, macht es doch nicht so kompliziert. Was glaubt ihr, wie eine Output- oder Through-Klinkenbuchse bei einer passiven DI intern verkabelt ist? Die hängt ganz einfach parallel zur Eingangsbuchse. "Durch die DI" heißt also in dem Fall nur von Buchse zu Buchse. Und die Verbindung ist so kurz, da ist auch der Querschnitt der internen Verkabelung egal. Bei der DI-E ist das doch sogar auf die Box aufgemalt.
Hi,

meine Bedenken sind auch mehr prinzipieller Art:
Wenn die Verkabelung der beiden Buchsen einen ausreichenden Querschnitt hat, machen auch ein paar hundert Watt nichts aus.
Aber für meinen Geschmack dürften die Litzen doch ein bisschen dicker sein, vgl. https://www.musiker-board.de/threads/innenleben-einer-di-box.383503/page-2#post-4984487, zumal sie ziemlich dicht beieinander liegen bzw. sich kreuzen.

Gruß Ulrich
 
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Das Signal wird (nur) zum in ear Monitormix gehen. Hier benötige ich einen guten sound sonst macht das keinen Spass. Es ginge auch nach der Vorstufe, nur habe ich hier keinen Ausgang.
Parallel zur Lautsprecherbox geschaltet, bekommt die DI den kompletten Sound des Amps samt Endstufe, nur nicht die volle Last, die sie in Serie geschaltet vertragen müsste.
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da keine parallelen Ausgänge vorhanden.
Auch nicht an der Box???
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Hi,

meine Bedenken sind auch mehr prinzipieller Art:
Wenn die Verkabelung der beiden Buchsen einen ausreichenden Querschnitt hat, machen auch ein paar hundert Watt nichts aus.
Aber für meinen Geschmack dürften die Litzen doch ein bisschen dicker sein, vgl. https://www.musiker-board.de/threads/innenleben-einer-di-box.383503/page-2#post-4984487, zumal sie ziemlich dicht beieinander liegen bzw. sich kreuzen.

Gruß Ulrich
Das sehe ich genauso. Und ehe ich meinen Amp riskiere, hab ich die DI mal eben parallel dazugesteckt...an Amp oder Lautsprecherbox spielt da keine Rolle.
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Und die Verbindung ist so kurz, da ist auch der Querschnitt der internen Verkabelung egal
Da dort dauernd Leistung anliegt, spielt der Querschnitt IMMER eine Rolle. Der Draht einer Schmelzsicherung ist auch nur ganz kurz, trotzdem brennt der durch, wenn zuviel Leistung anliegt!
 
Das sehe ich genauso. Und ehe ich meinen Amp riskiere, hab ich die DI mal eben parallel dazugesteckt...an Amp oder Lautsprecherbox spielt da keine Rolle.

Dazu noch eine Frage: also, wenn ich einen Parallel-Speaker-Ausgang am Amp habe und bisher ist nur ein Speaker belegt, hänge ich die DI Box einfach an den anderen Speaker-Ausgang (mit einem Boxen-Kabel?), stecke dann bei der DI-Box in den Thru-Ausgang nichts ein sondern gehe einfach aus dem XLR-Ausgang zur Monitor-Anlage? Müsste ich dann bei dem Ohm-Wahlschalter am Amp etwas ändern? Bisher wäre eine Box mit 16 Ohm angeschlossen. Würde sich hier etwas ändern, wenn die DI-Box in den zweiten, parallelen, Ausgang kommt?
Gleiches würde für eine Box gelten, die ein parallelen Speaker-Ausgang hat, also einfach DI Box hier anhängen und direkt mit XLR in die Monitor-Anlage gehen?
LG
 
Dazu noch eine Frage: also, wenn ich einen Parallel-Speaker-Ausgang am Amp habe und bisher ist nur ein Speaker belegt, hänge ich die DI Box einfach an den anderen Speaker-Ausgang (mit einem Boxen-Kabel?), stecke dann bei der DI-Box in den Thru-Ausgang nichts ein sondern gehe einfach aus dem XLR-Ausgang zur Monitor-Anlage? Müsste ich dann bei dem Ohm-Wahlschalter am Amp etwas ändern? Bisher wäre eine Box mit 16 Ohm angeschlossen. Würde sich hier etwas ändern, wenn die DI-Box in den zweiten, parallelen, Ausgang kommt?
Gleiches würde für eine Box gelten, die ein parallelen Speaker-Ausgang hat, also einfach DI Box hier anhängen und direkt mit XLR in die Monitor-Anlage gehen?
LG
Hallo,

die DI-E hat einen Übertragertrafo eingebaut, der eine deutlich höhere Impedanz (Wechselstromwiderstand) als eine Lautsprecherbox hat - vermutlich irgendwas im Bereich 50 Ohm. Bei Parallelschaltung von Widerständen verringert sich der Gesamtwiderstand. Bei 50 Ohm der DI-Box und 16 Ohm der LS-Box ergibt sich eine Gesamtimpedanz von etwas über 12 Ohm - bei Amps mit Impedanzwahlschalter sollte dieser in die passende Position geschaltet werden. (Wenn der Übertragertrafo weniger Ohm hat, ist die Gesamtimpedanz niedriger als 12,etwas Ohm, wenn er mehr hat, höher bis unter 16 Ohm).
Bei gut design-ten Röhrenamps gilt eine Fehlanpassung um "1 Impedanzstufe" (Stufen 2,4,8,16 Ohm) als noch akzeptabel. Wenn also die Stufen 8 und 16 Ohm wählbar sind, wären bei 12 Ohm Gesamtimpedanz noch beide Einstellungen akzeptabel.
Wenn die DI-Box an einem Boxenausgang eingesteckt wird, ist sie bei den üblichen Boxen auch parallel geschaltet (parallel ist allgemein das Übliche; serielle Ausgänge sind selten - aber Vertrauen ist gut, Kontrolle besser; also lieber nachschauen, was zu den Ausgängen von Amp bzw. Box im konkreten Fall geschrieben steht!!).

Gruß Ulrich
 
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Für den beschriebenen Verwendungszweck wäre es ja ganz praktisch, den Wechselstromwiderstand zu wissen ... gibt es in den Datenblättern zu den DI-Boxen irgendeinen Wert, den man als Näherung heranziehen kann? Ins Auge gesprungen ist mir bisher noch nichts ...
 
also, wenn ich einen Parallel-Speaker-Ausgang am Amp habe und bisher ist nur ein Speaker belegt, hänge ich die DI Box einfach an den anderen Speaker-Ausgang (mit einem Boxen-Kabel?), stecke dann bei der DI-Box in den Thru-Ausgang nichts ein sondern gehe einfach aus dem XLR-Ausgang zur Monitor-Anlage
Ja. Boxenkabel brauchst Du nicht, da ja fast keine Leistung (bei 60 kOhm Eingangsimpedanz der DI ist das ca. 1/4000stel der Verstärkerleistung, wenn Deine Box ca. 16 Ohm hat) mehr übertragen wird.
Meine DI ist über ein gutes Patchkabel mit dem Lautsprecherausgang verbunden.

Müsste ich dann bei dem Ohm-Wahlschalter am Amp etwas ändern? Bisher wäre eine Box mit 16 Ohm angeschlossen. Würde sich hier etwas ändern, wenn die DI-Box in den zweiten, parallelen, Ausgang kommt?
Nein. Denn die Eingangsimpedanz der DI ist so hoch, dass sie parallel zur sehr niedrigen Boxenimpedanz fast nichts ändert!
Gleiches würde für eine Box gelten, die ein parallelen Speaker-Ausgang hat, also einfach DI Box hier anhängen und direkt mit XLR in die Monitor-Anlage gehen?
Ja.
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kommt mir sehr wenig vor. Mag mich täuschen, ob das die korrekte Info ist, aber bei Palmer steht auf der Homepage zur zu PAN01:
60 KOhm (@60Hz)
DIs sind nie niederohmig, da käme dann nichts brauchbares mehr raus! Die 60 kOhm der Palmer stimmen.
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Bei 50 Ohm der DI-Box
Passive DIs haben ca. 50kOhm bis max. 500kOhm Eingangsimpedanz. Da darfst Du gerne um Faktor 1000 bis 10000 korrigieren ;)
 
Ohja, sry, da habe ich was falsches gelesen - in einem alten Datenblatt zum Übertrager von Monacor/IMG, dem DIB 110 steht fälschlicherweise 47 Ohm - mit Nachdenken hätte ich drauf kommen können, dass das keinen Sinn macht :rolleyes:
 
Wenn die Verkabelung der beiden Buchsen einen ausreichenden Querschnitt hat, machen auch ein paar hundert Watt nichts aus.
Aber für meinen Geschmack dürften die Litzen doch ein bisschen dicker sein, vgl. https://www.musiker-board.de/threads/innenleben-einer-di-box.383503/page-2#post-4984487, zumal sie ziemlich dicht beieinander liegen bzw. sich kreuzen.
Da dort dauernd Leistung anliegt, spielt der Querschnitt IMMER eine Rolle. Der Draht einer Schmelzsicherung ist auch nur ganz kurz, trotzdem brennt der durch, wenn zuviel Leistung anliegt!
Mit Hilfe dieser Theorie lässt sich der Worst-Case ganz grob abschätzen:
https://www.adam-research.de/pdfs/TRM_WhitePaper10_AdiabaticWire.pdf
Ich komme da bei realistischen Querschnitten (z.B. 0,25 mm²) und Leistungen bis 1 kW an 4 Ohm auf Schmelzzeiten im Sekundenbereich. Und das ist wohlgemerkt mit DC-Strom ohne Kühleffekte gerechnet. Mit einem realen Basssignal (AC mit großem Crestfaktor) und Kühlungseffekten sehe ich nicht, dass man selbst eine dünn anmutende Verkabelung zum Schmelzen bekommt.
Aus meiner Sicht machen die Klinkenbuchsen vor der internen Verkabelung Probleme.
 
Mit einem realen Basssignal (AC mit großem Crestfaktor) und Kühlungseffekten sehe ich nicht, dass man selbst eine dünn anmutende Verkabelung zum Schmelzen bekommt.
Und warum gibt's dann die berühmten abrauchenden Endstufen bei Verwendung eines Gitarrenkabels als Lautsprecherkabel?
Ich war schon dabei, als ein Gitter so seinen Amp gekillt hat ;)
Theorie hin oder her, ich gehe hier lieber den sicheren Weg, weil mir sowohl Amp, als auch Geld zu schade für solche Experimente sind!
 
Nun, die Länge des Kabels/der Litzen spielt natürlich auch eine Rolle, da bei einem längeren dünnen Kabel insgesamt mehr Hitze entsteht.

Gruß Ulrich
 

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