[Amp] - ENGL Fireball 100, E635

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ENGL Fireball 100 (E635) + ENGL E412VS-BK

Seit wenigen Monaten weckt in diversen Musikmagazinen der neue ENGL Fireball 100 das rege Interesse. Da mein Geld langsam mal wieder zuviel wurde, lag es nahe mir dieses Schmuckstück zuzulegen. Dem YouTube-Test durch Musik-Schmidt füge ich nun diese Review zu. Ist das Teil wirklich ein Schmuckstück? Guckst Du hier:
Gespielt habe ich den Amp mit meiner Hauptgitarre, einer Jackson KVX-10, modifiziert mit orig. Seymour Duncan Humbuckern (TB-4 an der Brücke und SH-2 am Hals). Ich benutze eigentlich ausschließlich den TB-4 an der Brücke. Mein Volumepoti ist quasi digital. An oder Aus ;)


1. technische Daten

Zuerst Mal die interessanten technischen Daten
(Eingangsempfindlichkeiten in dB lass ich mal weg):
Modell: E635
Röhrenbestückung:
V1-V4: 4 x 6L6 GC selektiert
V5: ECC83/12AX7/7025, FQ-selektiert
V6,V7: ECC83/12AX7 selektiert
V8: ECC83/12AX7 standard
Ausgangsleistung: ca. 100W an 4. 8 oder 16 Ohm
Leistungsaufnahme (das was den Stromzähler rennen läßt): max. 300 Watt (also soviel, als wenn die Kinder wieder überall das Licht brennen lassen)
Gewicht: 21 KG
Abmessungen (B/H/T): 71/27/27 cm


2. optischer Eindruck/Verarbeitung

Allererster Eindruck: Schwarz! Und das steht dem neuen Fireball 100 wirklich gut. Die Bedienelemente sind schlüssig und selbsterklärend von Links nach Rechts aufgebaut.
Input, Clean-Gain und Lead-Gain getrennt, Bright-Switch (nur für den Clean-Kanal), Bottom-Switch (für beide Kanäle), 3-Band-Klangregelung (Bass-Middle-Treble), die sich beide Kanäle teilen, Lead-Volume
zur Lautstärkenabstimmung gegenüber dem Clean-Kanal, MidBoost-Switch, Channel-Switch, Master A, Master B, Presence und die 4 Tube-Monitor-LEDs.
Rückseitig befinden sich die Kaltgerätebuchse, 2 Anschlüsse für 2 Doppelfußschalter
(1.MidBoost ON/OFF und FX-Loop ON/OFF 2. Channel-Switch CLEAN/LEAD und Master A/B),
ein Regler für das integrierte Noise-Gate, die Anschlüsse für den Loop (Send und Return),
Regler zur stufenlosen Überblendung zwischen seriellem (Dry) und parallelem Betrieb (Effect)
und schließlich die Boxenanschlüsse (2x4Ohm parallel verdrahtet, 2x8Ohm parallel verdrahtet, 1x16Ohm).
Abgesehen von der Beschriftung und der Gehäuse-Hardware (Metallecken, Griff) und dem obligatorischen ENGL-Logo ist das Teil SCHWARZ! Sogar die Trafos. Sieht einfach nur geil aus.
Das Tolex ist sauber verklebt, die (natürlich schwarzen) Chickenheads sitzen gerade. Die helle Beschriftung auf Front- und Rückseite ist einwandfrei und steht im guten Kontrast zum Schwarz-lackierten Gehäuse, läßt sich also sehr gut ablesen. Da gabs beim alten Fireball zuweilen Probleme, zumal die Frontplatte immer aussah wie Sau! Negativ fällt bisher nur auf, daß die Taster für "Bright" und "Bottom" verschieden lang aus der Frontplatte herausschauen. Sie funktionieren aber einwandfrei. Also nur ein Schönheitsfehler.
Die Vorstufenröhren V5 bis V8 sind mit Metallbügeln (diesmal nicht in Schwarz) abgeschirmt und mit Schwämmchen abgedämpft, da hätte ich richtige Abschirmbecher besser gefunden. Die Endröhren sind mit Bärenkrallen gesichert, sitzen also fest wie Sau. Und das ist das erste Problem. Nachbiegen ist hier angesagt sonst zerkratzt man sich die Röhrensockel und zerreißt die an den Röhrensockeln angebrachten Etiketten mit der "Grade"-Kennzahl (in meinem Fall "23").
Ob man sich nun später beim Röhrentausch die teuren ENGL-Endröhren nach "Grade"- Selektion kauft oder nicht ist eine Glaubensfrage. Die Röhren sind übrigends von TAD.


3. der innere Aufbau

Weiter im Text. Greifen wir nun zum Schraubendreher und nehmen das Ding auseinander.
Zuerst ist die rückseitige Abdeckung, die mit 7 sehr langen Holzschrauben fixiert ist, abzunehmen. 4 Gewindeschrauben auf der Gehäuseunterseite müssen noch gelöst werden, dann kann man das Gehäuse hinausziehen und der Blick auf den heiligen Grahl der ENGL-Manufaktur wird frei.
Was man dann sieht ist..... ja... rationalisierte Fertigungsqualität Made in Germany.
Zunächst fällt ein relativ serviceunfreundlicher Aufbau auf. Die Hauptleiterplatte ist durch fest verlötete Flachbandkabel bzw. mit Litzenleitern mit den Schwestern verbunden. Tja, das ist Fluch und Segen zugleich. Halten tuts auf jeden Fall. Steckschuhe und steckbare Flachbänder hätten es auch sein können. Die Ausführung will ich nicht bewerten, denn hierzu gibt es verschiedene Meinungen: Löten klingt besser als Stecken, Stecken ist servicefreundlicher als Löten, Steckverbindungen können sich lösen (hab ich allerdings noch nie erlebt, ich kenne auch keinen, dem das passiert wäre...... aber bestimmt meldet sich hierauf einer, dem das schon 5mal passiert ist ;)
Bauteile "hoher Güteklasse", wie von ENGL angepriesen, kann ich nicht finden. Wäre bei dem Preis auch schwer zu realisieren. Aber wir befinden uns hier trotzdem auf wirklich gutem Industriestandard. "Wertig" ist der beste Ausdruck, denke ich. Bisher bin ich nicht enttäuscht.
Das einzige, was mir wirklich mißfällt ist die Tatsache, dass sich der Monteur/die Monteuse
nach Herzenslust mit Silikon ausgetobt hat, um die Lötstellen der Kabelverbindungen zu entlasten. Das muß nicht sein. Sauber mit Kabelbindern abgebunden hätte es auch getan und dauert nicht länger. Den Zinnspritzer im Gehäuse hat er/sie allerdings nicht entfernt. Der Aufbau bekommt von mir ein OK. Schade: Durch die Gehäusewand mußten an 2 Stellen Löcher getanzt werden, damit 2 Elkos „Luft schnappen“ können. Das hätte man mit dem Biaspoti ähnlich machen können. Also bleibt die Justage umständlich wie bei fast allen Amps.


4. die Praxis

Kommen wir nun zu dem eigentlich Wichtigen. Nämlich zu dem Klang. Power auf ON.
Jau! Das hat was! 4 rote Leuchtdioden sind auf die Rückseiten der 6L6 gerichtet und tauchen die Röhren und das Gehäuseinnere in ein teuflisches Rot.
(Anm.: ich hätte blaue LEDs lieber, ist eine Marotte von mir. Kann man ganz leicht tauschen. Man muß nur den gesamten Amp in Einzelteile zerlegen :mad: Ist nicht schlimm, nur schade..)
Starten wir im Clean-Channel. Und der perlt schonmal sehr schön vor sich hin.
Bis zur 11 Uhr-Stellung bleibt der Amp clean. Ab 12 Uhr wird der Ton dezent angezerrt.
Wer gerne Crunch spielt (ich hasse das ;-) sollte das im Lead-Channel tun und das Volumen-Poti zurücknehmen.
Wieder das Gain zurück auf 8-9 Uhr und ich fühl mich wieder wohl.
Ein Druck auf den Bright-Schalter und nun wird es richtig schön. Glasklar mit ausgewogenem Bassanteil. So muß das sein. Ein paar Korrekturen am EQ und die Lieblingseinstellung ist schnell gefunden.
Ich kanns kaum erwarten. Vollgas. Ich hab den Gain-Regler auf Linksanschlag und drehe vorsichtig nach rechts. Der Ton beginnt mit Crunch, aber schon ab ca. 8 Uhr ist HighGain angesagt der sich über den gesamten Regelweg stabil darbietet. Ab 12 Uhr ist dann schließlich die volle Kompression erreicht. Ab der 14 Uhr-Stellung muß man bei Palm-Mutes auf seine Hosen aufpassen! Man kann den Regler auf Anschlag aufdrehen ohne das jemand stirbt. Aber fast! OK, wir stellen nach ca. 20 Sekunden fest: Das ist ein Metal-Amp! In der 12-14 Uhr-Stellung ist mir das Gainpotential am ausgewogendsten und da meine Hose ja mittlerweile schon an der Wand klebt, kann ich getrost so weitermachen. So, nun wollen wir mal testen was man mit dem EQ reißen kann. Ergebnis: Einiges und genug! Extremeinstellungen sind ohne Probleme möglich, gleichzeitig ist er aber nicht so empfindlich, dass bei der kleinsten Veränderung ein völlig anderer Sound da ist.
Grungig-Fuzzy-Radio-Sound? OK
Räudig-Ekel-Telefonzellen-Metal? OK
Mega-Kompression-Riffing? OK
In den Keller gestimmte 1-Akkord-NuMetal-Sounds? OK
Singende-Leads und Tapping? Kann ich nicht, aber geht! OK
Und nun wirds interessant. Den EQ stelle ich jetzt mal auf meine vorerst gewählte Wunscheinstellung und schalte wieder in den Clean-Kanal. Na Bombig! Das sitzt auch. ENGL hat das mit der EQ-Abstimmung sauber hinbekommen.
Nun kann man noch mit dem Presence-Regler die Höhen nachregeln (von dumpf bis schrill, wirkt auf Beide Kanäle!) und fertig ist erstmal. Wie jeder Röhrenverstärker muß auch der Fireball 100 erstmal warm werden. Nach ca. 10-15 Minuten ist die gesamte röhrige Wärme vorhanden und man kann sich wunderbar treiben lassen.
Hoppla, da war noch was. Das Noise-Gate. Ja, ok, machen wir es kurz: Es gibt ein Noise-Gate, das kann man benutzen..... muß man aber nicht. Ehrlich gesagt: Das Ding ist für'n Arsch...
Was die beiden Regler Master A und Master B angeht: Beim Betrieb ohne Fußschalter regelt Master A die Lautstärke im Clean Kanal und Master B die Lautstärke im Lead-Kanal. Im Betrieb mit Fußschalter können 2 Masterlautstärken, also A und B justiert werden, die individuell unabhängig vom gewählten Kanal angewählt werden können.
Zuguterletzt noch ein paar Worte zu dem Lautstärkeverhalten: 100 Watt, klar nix für die Wohnung. Ich nutze den Amp in meinem HC-Studio und kann dort etwas mehr aufreissen... dachte ich mir. Fakt ist, das bei 10-11 Uhr im Master auch dem hartgesottendsten Metaller die Ohren abfallen. Die gefühlte Maximallautstärke ist bei ca. 12-13 Uhr erreicht. Danach wird der Amp nicht wirklich lauter, sondern die Endstufe beginnt zu kochen. Das kann man auf Bühnen und im Freien betreiben. In geschlossenen Räumen wird es dann unerträglich. Die alte Leier: "Ey Alda, dreh ma auf 11, sonst klingt dat Teil Kacke" ist schlicht Quatsch! Schon leicht aufgedreht klingt der Fireball super! Auf 9 Uhr klingt er in geschlossenen Räumen optimal. Bei 10 Uhr kommt dieser unerhört geile Druck und der Drummer dürfte langsam ziemlich ins Schwitzen kommen :rock:


5. die Box

Ich hab mich für die E412VS-BK. Also 4x12 mit Celestion Vintage 30 Speakern, schräge Ausführung in Schwarz.
Das kann ich kurz machen: Super. Sauschwer, stabil und roadtauglich. Fast wie ein Panzer. Das Frontgitter ist nahezu unverwüstlich und abnehmbar um die Kalotten direkt zu mikrofonieren. Die Box kann Mono oder Stereo betrieben werden (per Schalter umschaltbar). Rollen sind mit dabei.


Fazit: Ein sehr guter (Metal)-Amp im mittleren Preissegment. Hier bleiben kaum Wünsche offen. Verarbeitungsqualität, Leistung und Features stehen in einem sehr guten Verhältnis.


Sollte ich irgendetwas vergessen haben, dann fragt einfach nach. Aber bitte nicht: "Kann ich damit klingen wie X oder Y"?

Und zuguterletzt noch ein paar Bilder:

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hallo!

schönes, sehr ausführliches review. du hast zwar nix zum eigentlichen grundsound gesagt, aber interessenten sollten sich die geräte ja sowieso selbst anhören. und ein haufen infos zur verarbeitung finde ich persönlich auch brauchbarer :)

Bauteile "hoher Güteklasse", wie von ENGL angepriesen, kann ich nicht finden. Wäre bei dem Preis auch schwer zu realisieren.

es mag sein, dass ich während der zusammenstellung meines neuen rechners in bezug auf elektronische komponenten etwas "verdorben" bin, aber kann man für über 1200€ nicht schon erwarten, dass hochwertige komponenten genutzt werden, wenn schon nicht extrem aufwändige technik verbaut wird? ehrlich gesagt erwarte ich für den preis sogar schon ein sehr brauchbares noise gate :D
 
suain
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....., aber kann man für über 1200€ nicht schon erwarten, dass hochwertige komponenten genutzt werden, wenn schon nicht extrem aufwändige technik verbaut wird?.....

Das ist mir noch die halbe Nacht durch den Kopf gegangen und hab das heute noch mit ein paar Kollegen diskutiert. "Bauteile hoher Güteklasse" stimmt schon. Nun stellt sich die Frage: Was ist "hohe Güteklasse"? Eigentlich die Dimensionierung. Es ist in einem Röhrenamp schon ein Unterschied, ob ich 35°-Typen oder 85°-Typen (Elkos) verbaue. Wähle ich Tyco als Hersteller oder irgendeine Wald- und Wiesenmarke. Mit "hoher Güteklasse" ist also neben der Wahl des Herstellers auch die Dimensionierung der Bauteile gemeint. Und in der Hinsicht scheint alles im grünen Bereich!

Als ich in der ENGL-Bedienungsanleitung "hohe Güteklasse" las, hatte ich Orange Drops, Mallorys und den ganzen Krempel vor Augen....
 
suain
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Hier nochmal eine kleine Fotosession vom Innenleben:

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Amen
 
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Eine Sache konnte ich mir einfach nicht verkneifen:

Nachmachen ist übrigends nicht empfohlen. Ist eine Scheißarbeit. Aber das Ergebnis spricht für sich.

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wenn ihn neu gekauft hast, hast die garantie verkackt!
 
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ok... ? muss man ja nicht verstehen... aber trotzdem sehr locker geschriebenes review, mit hohem unterhaltungswert. ich werde mir den 100er auch noch zur brust nehmen.

+1
 
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ich will samples! ganz ganz viele und ganz ganz schnell! :D
tolles review, das gibt nen keks :)

ich find rote leds bei engl schöner.
 
suain
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[E]vil;4069494 schrieb:
ich will samples! ganz ganz viele und ganz ganz schnell! :D
tolles review, das gibt nen keks :)

Au maaan, das hab ich befürchtet. Ok, für Dich hab ich mich heut mal über 8 Minuten lang zum Deppen gemacht. Ist aber besser als diese nichtssagenden 30sekunden YouTube-Takes.

Ist alles nicht optimal. Hab mich selbstredend laufend verspielt und hab nun nicht 3 Stunden damit verbracht die beste Micposition zu finden. Ich hoffe Du/Ihr könnt damit was anfangen...

Klick: Fireball100-Demo
 
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wow klasse service, danke :great:
mit zum deppen machen hat das aber nix zu tun, mit bissel gequatsche macht das hören doppelt spass :)
klingt jedenfalls sehr vielversprechend, geht schon fast in richtung engl se. ich glaub ich werd mir das teil doch mal noch genauer angucken müssen :)
 
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super review! blau gefällt mit auch sehr schön bei dem amp und ist was einzigartiges, über die garantie kann man sich streiten...ist natürlich nicht klug, hätte ich mit gewartet :D

samples sind auch gut, leider sehr viele anschlaggeräusche mit drauf, aber ok und danke für die mühe!
 
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[E]vil;4071656 schrieb:
klingt jedenfalls sehr vielversprechend, geht schon fast in richtung engl se.

war das nicht irgendwie das konzept des SE? shitload of klangoptionen, von jedem engl was dabei. also bei dem preis wohl auch zu erwarten :D
 
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Schönes Review und danke für das Soundbeispiel!

Aber ein paar Fragen hätte ich noch:

Das mikro war bei der Aufnahme ziemlich weit von der Box entfernt, oder? Kannst du noch was zur Mikroposition im Raum sagen?

Und wie stand der Master bei der Aufnahme?

War das Noisegate aktiviert?
 
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Au maaan, das hab ich befürchtet. Ok, für Dich hab ich mich heut mal über 8 Minuten lang zum Deppen gemacht. Ist aber besser als diese nichtssagenden 30sekunden YouTube-Takes.

Ist alles nicht optimal. Hab mich selbstredend laufend verspielt und hab nun nicht 3 Stunden damit verbracht die beste Micposition zu finden. Ich hoffe Du/Ihr könnt damit was anfangen...

Klick: Fireball100-Demo

LOL, das ist doch mal ein geiles Sample :great: ..."Crunch ist scheisse":D

Schönes Review, schöner Amp! Gefällt mir sehr gut!
 
stayintune
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Ich hab da mal ne Frage:

Benutzt du generell kein Noisgate oder findest du dieses Noisgate nicht gut?
 
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Schönes Review und danke für das Soundbeispiel!

Aber ein paar Fragen hätte ich noch:

Das mikro war bei der Aufnahme ziemlich weit von der Box entfernt, oder? Kannst du noch was zur Mikroposition im Raum sagen?

Und wie stand der Master bei der Aufnahme?

War das Noisegate aktiviert?

1. Geht so. Es waren ca. 15 cm. Mittig gerichtet, also zwischen Kalottenrand und Kalottenmitte.
2. Master stand auf ca. halb 9 (Stufe 2).
3. Noisegate war NICHT aktiviert.



Ich hab da mal ne Frage:

Benutzt du generell kein Noisgate oder findest du dieses Noisgate nicht gut?

Ich bin vom ISP Decimator etwas verwöhnt. Das Problem ist: Der Nebengeräuschpegel ist bei mir nicht gerade gering. Deswegen müßte ich den Treshold relativ hoch einstellen. Folge ist dann: Töne werden nicht sanft ausgeblendet, sondern rigoros abgehackt. Bei Palm-Mutes äußerst sich das besonders verheerend. Noch schlimmer: Klingt der Ton langsam aus, und nähert sich der Pegel dem Treshold, dann macht das Gate auf und zu, durchaus 3-4 Mal. Wie man das findet muß jeder selbst wissen (ist bestimmt ein Anwenderfehler, oder bestimmt sind die Röhren kaputt :D )
Ich will allerdings nicht abstreiten, dass in Umgebungen mit SEHR niedrigem Nebengeräuschpegel das ENGL-Noisegate seinen Dienst besser verrichtet.
 
stayintune
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danke für die Antwort!
 
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Ich find das Review auch gut.
Aber das Sample is noch geiler. Warum machst du dich die ganze Zeit selber so runter?
Ich kann keine Gitarre spielen usw.
 

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