Amp für Rock, Pop, Metal ,evtl Röhre, ca. 500 Euro und Frage zur Zuverl. und Anschluss

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Hallo,

Ich hab zur Zeit den Spider Line 6 15 Classic.

Diesen möchte ich verkaufen da mir der Sound nicht gefällt.

Nun überlege ich ob für mich ein Röhrencombo die bessere Wahl wäre.

Folgendes ist mir wichtig:

Musikrichtung Rock, Pop, Heavy Metal etc

Beispiel: AC/DC, Metallica, Amon Amarth, Pantera,Black Sabbath, System of a Down, bis hin zu Billy Idol (Rebel Yell) oder Thin Lizzy (Whisky in the jar)

Guter Cleansound, leichter Crunch, guter Klang von leichter Zerre bis harte Zerre

Wichtig ist auch das er sowohl in der Mietwohnung mit Zimmerlautstärke als auch zur Probe und kleineren Auftritt sauber klingt und sich durchsetzen kann.

Ich hatte erst mit dem Boss Katana geliebäugelt, aber ich hab nun schonmehrmals negatives über den Software Editor gelesen. Dieser soll unflexibel sein da man bei Soundeinstellungen und Änderungen immer ein PC bzw. Laptop braucht.

Jedenfalls hab ich mir gedacht ich brauche jetzt was womit ich die nächsten Jahre ausgesorgt habe.

Was mir noch nicht klar ist, wegen Effekten wie Hall, Reverb, Distortion o.ä, brauch ich da für jeden Effekt ein Extra Pedall? Ich mein gibt es an den Amps soviel Steckmöglichkeiten?

Und jetzt der Preis was ich ausgeben kann( komplett inkl Zubehör) bis 500€

Gibt es für diesen Preis was vernünftiges und Verlässliches?

Wie schaut es mit dem Röhren aus, muss man die oft wechseln?

Ich weis, viele Fragen. Freue mich über zahlreiche Meinungen


Gruß
 
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Bei 500€, und der Spanne an Anforderungen, würd ich den Katana nehmen und erstmal den Geschmack weiter formen.
Es gibt zwar Röhrenamps in der Preisklasse, allerdings wird das mit Box und Gigtauglich und den ganzen Sounds eher eng.
Lediglich gebraucht wirds was, allerdings sind Röhren halt Verschleißteile, und ältere Amps brauchen auch mal Service. Ein Marshall JCM2000 Combo, oder ein Laney Ironheart mit günstiger Box bzw. Combo könnte gebraucht drin sein, dann hast aber keine Effekte.
 
500€ und eierlegende Wollmilchsau-Röhrenamp wird eher schwierig.

Da könnte man eher den Weg gehen sich einen soliden Combo als Clean-Basis kaufen und die Zerre mit guten Pedalen rauszuholen..

Oder wenn es wieder Modeling sein darf könntest du Dir mal die aktuell wohl auslaufende Blackstar ID TVP Serie mal anschauen.

Dort hast du 6 Kanäle von Clean bis Hi-Gain und zudem werden 6 verschiedene Endstufenröhren simuliert.
Somit kannst du viele verschiedene Amps quasi selbst zusammenstellen.

+ Effekte und ISF Regler (der Tonestack kann stufenlos von Amerikanischem Voicing nach Britischem Voicing geändert werden)

zB. den 60 Watt 1x12 Combo, der hat alle Regler wie die beiden Topteile, bei den kleineren Modellen wurden leider manche Regler weggelassen.

Hier aktuell um 200€ reduziert ..

https://www.thomann.de/de/blackstar_id60_tvp.htm?ref=search_rslt_TVP+60_280435_1

Der passende Fußschalter mit dem du alle Funktionen per Fuß bedienen kannst ..

https://www.thomann.de/de/blackstar_foot_controller_fs_10.htm


Hier der Combo mit vielen Klangbeispielen im Video:

Schaue es Dir mal an, ist zwar auf Spanisch aber das ist ja egal ..
Ab Minute 8:50 zeigt er den Amp ohne Effekte ..



blackstar-id60-tvp-combo-1.jpg
 
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Na gut, dann doch keine Röhre.

Also der Blackstar hört sich schonmal gut an ( im Video).

Ich habe eh vor beim großen T zu kaufen. Mir ist es lieber die Sachen in meiner Wohnung zu testen und ungestört.

Der ist mir auch schon ins Auge gefallen
 
Also ich würde mich mal nach einem Laney TT50 oder TT100 umschauen.
Gibt es gebraucht immer wieder mal.
3 Kanäle und klingt sau geil.
 
Bei Röhrenamps wäre vll. ein Fender Bassbreaker Head oder Combo eine Empfehlung, wobei du dann für Zerre eben noch ein gutes Overdrive / Distortion Pedal vorschalten müsstest.

Die sind aktuell auch stark im Preis gesunken, haben aber allesamt sehr gute Testberichte (zB. auf Bonedo).

Die Amps sind eher klassisch puristisch orientiert, keine Hi-Gain Boliden, dafür hättest du so eben die Möglichkeit relativ günstig an die Dynamik und das Klangverhalten eines echten Röhrenamps zu kommen.

zB. de 18/ 30, 2 Kanaler Combo

https://www.thomann.de/de/fender_ba...?ref=search_rslt_Fender++Bassbreaker_376788_1

Testbericht mit Soundbeispielen
https://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/fender-bassbreaker-1830-test.html



oder auch gerade günstig als Head der 45er, ein 1 Kanaler quasi Plexi-Clone mit integriertem Power-Soak .. (als Combo 200 € mehr)

https://www.thomann.de/de/fender_bassbreaker_45_head.htm?ref=search_rslt_Bassbreaker+45_376791_1

Testbericht: https://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/fender-bassbreaker-45-combo-test.html



Hier im Vergleich mit einem Marshall JTM 45 Topteil ..



Wobei Heimlautstärke dann halt nicht unbedingt das ist wofür diese Teile gebaut wurden ..
 
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Was mir noch nicht klar ist, wegen Effekten wie Hall, Reverb, Distortion o.ä, brauch ich da für jeden Effekt ein Extra Pedall? Ich mein gibt es an den Amps soviel Steckmöglichkeiten?

Hall = Reverb
Distortion kann vom Amp kommen wenn er den/alle gewünschten Sound(s) liefert.

Ansonsten brauchst Du nicht viele "Steckmöglichkeiten", die Effekte werden untereinander verbunden und dann entweder vor den Amp oder in den FX-Loop.
 
hab den Blackstar TVP (und den Katana 50) mittlerweile weggegeben (am Ende doch zu synthetisch) und gg. einen Orange Crush 35RT [FX-Loop musste sein) getauscht, das war für mich der beste Kauf seit zig zig Jahren. Clean und Crunch zum niederknien, endlich keine Knöpfeinvasion mehr.. einfach ein straighter klassicher 2 Kanaler der hupro bedroomtaugliche Lautstärke liefert (aber auch richtig knallen kann) . Ist ne analoge Transe also röhrenfrei und ohne Modelling und kommt für mich allen Röhren noch am nächsten. Der eingebaute (digi) Springreverb ist formidabel und mehr brauch ich wirklich nicht. Nur ein kleines Basic-Pedalboard habe ich mir noch zusammengesteckt. Ganz ohne Delay und so mochte ich dann doch nicht sein. Für mich DIE Lösung schlechthin für meine Bedürfnisse und Soundvorstellungen.
 
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... Ich hatte erst mit dem Boss Katana geliebäugelt, aber ich hab nun schonmehrmals negatives über den Software Editor gelesen. Dieser soll unflexibel sein da man bei Soundeinstellungen und Änderungen immer ein PC bzw. Laptop braucht...

Ähm... Der Software Editor ist eine Software. Um diese laufen zu lassen, braucht es einen Rechner.
Was Du schreibst, ist so, als würdest Du das Internet als unflexibel kritisieren, weil man einen Rechner, Laptop, Tablet oder Smartphone o.ä. braucht, um es nutzen zu können.

Der Katana ist ein sehr flexibler und gut klingender Amp, und das schon ohne den Software-Editor. MIT dem Software-Editor wird er noch flexibler einstellbar.
 
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Bei Röhrenamps wäre vll. ein Fender Bassbreaker Head oder Combo eine Empfehlung, wobei du dann für Zerre eben noch ein gutes Overdrive / Distortion Pedal vorschalten müsstest.


Wobei Heimlautstärke dann halt nicht unbedingt das ist wofür diese Teile gebaut wurden ..

Danke. Der Preis ist echt gut, nur wird es nichts wegen zu laut für Wohnung.
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Ähm... Der Software Editor ist eine Software. Um diese laufen zu lassen, braucht es einen Rechner.
Was Du schreibst, ist so, als würdest Du das Internet als unflexibel kritisieren, weil man einen Rechner, Laptop, Tablet oder Smartphone o.ä. braucht, um es nutzen zu können.

Der Katana ist ein sehr flexibler und gut klingender Amp, und das schon ohne den Software-Editor. MIT dem Software-Editor wird er noch flexibler einstellbar.

Nein, bei einer Rezession beim großen T hat einer das bemängelt. Ich füge mal hier das Zitat ein von einer Rezession:

„Was mich persönlich leider sehr stört ist, dass der Software Editor zwingend benötigt wird, wenn man den Amp sinnvoll bedienen will. Ohne ist man doch sehr eingeschränkt. Gerade wenn man in einer Band und live spielt, ist es oft nötig Einstellungen an Räume und andere Gegebenheiten anzupassen. Auch mal mitten im Set. Und das ist hier absolut nicht möglich. Man müsste immer ein Laptop dabei haben. Eine App, die auf Tablet oder Smartphone läuft, gibt es leider nicht. Das wäre noch eher vertretbar. Außerdem sind mir persönlich das Routing und die Kombinationsmöglichkeiten der Effekte zu starr.
Fazit: Würde ich den Amp ausschließlich Zuhause nutzen wollen, wäre er wohl geblieben. Für den Preis wird es schwer, einen besser funktionierenden Amp zu finden, der unabhängig von der Lautstärke einen so guten Klang liefert und sich auch gut anfühlt.“

Dieses Zitat hat mich irritiert. Ansonsten scheint der schon gut zu sein.
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hab den Blackstar TVP mittlerweile weggegeben (am Ende doch zu synthetisch) und gg. einen Orange Crush 35RT [FX-Loop musste sein) getauscht, das war für mich der beste Kauf seit zig zig Jahren. Clean und Crunch zum niederknien, endlich keine Knöpfeinvasion mehr.. einfach ein straighter klassicher 2 Kanaler der hupro bedroomtaugliche Lautstärke liefert (aber auch richtig knallen kann) . Ist ne analoge Transe also röhrenfrei und ohne Modelling und kommt für mich allen Röhren noch am nächsten. Der eingebaute (digi) Springreverb ist formidabel und mehr brauch ich wirklich nicht. Nur ein kleines Basic-Pedalboard habe ich mir noch zusammengesteckt. Ganz ohne Delay und so mochte ich dann doch nicht sein. Für mich DIE Lösung schlechthin für meine Bedürfnisse und Soundvorstellungen.

Der Orange klingt auch gut.
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Über den bin ich auch schon gestolpert

Marshall DSL5CR


Kennt dem jemand?
 
Wenn du wirklich eine eierlegende Wollmilchsau suchst, bist du bei Modelern IMHO am besten aufgehoben. Nimmst du einen grösseren mit 12" Speaker, hast du auch keine Probleme mit "dosigem" Klang mehr und der ist Gig-geeignet.

Hier eine eher "ungewöhnliche" Empfehlung - da das Modell nicht mehr so neu ist. Könnte man daher auch gebraucht kriegen - allerdings muss man wohl ein bissel suchen bis man was preislich interessantes findet.



Der hat auch bei mir ein Zuhause gefunden - mir gefällt er. Man kann alles direkt am Amp einstellen, super flexibel, verträgt auch Bässe und Akustik-Gitarren. Hat die Modellierung vieler verschiedener Amps und Effekte eingebaut. Die Bedienung ist nicht super-kompliziert, allerdings muss man sich schon ein wenig damit beschäftigen und evtl. die Anleitung lesen.
Vorteile: Durch die speziellen "Poti-Knöpfe" mit Leuchtdioden sind auch beim Umschalten die aktuellen Einstellungen sofort zu sehen - sonst eher ein Problem mit Modelern. Er hat auch einen eingebauten Power-Soak - daher kann man die Endstufe auch bei "leisen Lautstärken" ans Arbeiten bringen.
Du kannst viele Komplett-Einstellungen im "User-Memory" abspeichern und später unmittelbar wieder abrufen.
Hat zusätzlich noch die Emulation von Bass-, Bariton- und Akustikgitarren durch eine E-Gitarre im Angebot. Das ist eher ne Spielerei und nicht wirklich überzeugend. Braucht man ja aber auch nicht wirklich.

Um alles auch gigtauglich ans Arbeiten zu bringen, besorgt man sich noch das passende Fusspedal Sanpera 1 oder Sanpera 2. Damit hat man zusätzlich auch eher abgefahrene Sachen wie ein Wah-Wah Pedal und einen Looper im Angebot. Mit Sanpera 2 zum Neupreis ist allerdings dein Limit überschritten.


Peavey Sanpera 2


Fazit: Simuliert "Hardware" im Wert von vielen 1000nden Euronen, ist sowas wie ein "Rundum-glücklich-Paket", auch für Recording geeignet. Ist "gutmütig" bei den Einstellungen, also muss man nicht endlos rumschrauben bis man einen guten Sound findet. Was fehlt, ist die "körperliche Unmittelbarkeit" eines guten Röhrenverstärkers. Die hat man aber bei Zimmerlautstärke eh nicht. Mit ein wenig Suchen gebraucht sicherlich "preiswert" zu erwerben. Sollte bei grösseren Musikhäusern antestbar sein.

EDIT: Wäre sicherlich interessant, den mal 1:1 gegen den Boss Katana 100 zu hören.​
 
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Danke für die Antwort. Okay, mit dem Statement dieses Users lässt sich doch was anfangen, denn man kann darüber diskutieren. Zuerst sei gesagt, dass ich diesem User seine Meinung absolut zugestehe. Was nichts daran ändert, dass sie falsch ist.

Er sagt, dass man den SW Editor unbedingt braucht, um den Amp bedienen zu können. Dieser Gedanke, zu Ende gedacht, würde bedeuten, dass kein Amp ohne Editor bedienbar wäre. Ob Jim Marshall das gewusst hat, als er seine legendären Röhrenverstärker baute? Oder Leo Fender, als er die Amps mit diesem wunderbaren Cleantone baute (oder die anderen Modelle, die so spitzenmäßig crunchen)? Oder die Jungs von MESA Boogie, als sie ihre Spitzenamps entwickelten? Das muss ihnen glatt entfallen sein.

Und nun etwas weniger spöttisch: Ich spiele Gitarre seit 34 Jahren, seit 33 Jahren mit Verstärker und über 30 Jahre dieser Zeit habe ich in Bands gespielt, oft sogar in mehreren gleichzeitig vom Rock-Trio bis zur 13-köpfigen Soulband. 500 oder mehr Gigs habe ich gespielt. Meinen ersten digitalen Amp mit einem SW Editor (den Yamaha THR 10) habe ich erst vor ca. 3 Jahren gekauft. Ich garantiere Dir, ich kam vorher wunderbar ohne Software und Editoren klar.

Weiter schreibt er: Gerade wenn man in einer Band und live spielt, ist es oft nötig Einstellungen an Räume und andere Gegebenheiten anzupassen. Auch mal mitten im Set. Und das ist hier absolut nicht möglich. Aus Erfahrung sage ich dazu: Bullshit. Entweder hast Du einen simplen Amp, an dem Du während des Gigs schnell mal herumdrehst (was schnell und einfach geht). Oder Du hast einen komplexen Amp, den Du vorher einstellst und dann einfach die verschiedenen Sounds abrufst/umschaltest, die das Gerät Dir bietet. Mehr braucht es nicht. Falls Dir mitten im Gig einfällt, dass Du jetzt unbedingt Deinen Hall von einem Federhall zu einem Plattenhall umprogrammieren musst, weil Du sonst absolut nicht weiterspielen kannst, dann hast Du natürlich wieder das Recht auf diese Meinung. Du musst dann halt akzeptieren, dass Du einen an der Waffel hast und nicht ohne Pfleger die Anstalt verlassen darfst.

Weiter geht es. Der Kollege Fachautor schreibt: Außerdem sind mir persönlich das Routing und die Kombinationsmöglichkeiten der Effekte zu starr.
Echt jetzt? Wie hätte es der Experte denn gerne? Mit Effekten für den Gitarrenamp hast Du genau zwei Möglichkeiten:
1. Entweder vor den Amp geschaltet. Das macht man mit allen Arten von Boostern und Verzerrern, Wah-Wahs und üblicherweise auch mit Kompressoren oder Equalizern
2. Oder in den Effekteinschleifweg des Amps geschaltet, das machst Du mit Echo, Hall und allen Arten von Modulationseffekten u.ä. wie z.B. Chorus, Flanger, Phaser, Octavern oder Harmonizern. Je nach Einsatzzweck könnten Equalizer oder Kompressor auch hier eingeschleift werden, FALLS der Einschleifweg seriell ist. Aber der Katana ordnet die Effekte genau so an, wie es in 99% aller Fälle am sinnvollsten ist.

WAS will der Kollege noch an Routing? Mehr gibt's nicht! Ach ja, es gibt Digitalamps, da kann man quasi zwei Amps gleichzeitig spielen, z.B. einen verzerrten und einen cleanen, um diese dann zusammenzumischen. Das ist dann allerdings die Preisklasse von deutlich über 1000 EUR aufwärts, die sowas kann. Bis 500 EUR gibt es nicht mehr als das, was der Katana anbietet. Und was er bietet, ist schon respektabel.

Gegen Ende jedoch schreibt er: Für den Preis wird es schwer, einen besser funktionierenden Amp zu finden, der unabhängig von der Lautstärke einen so guten Klang liefert und sich auch gut anfühlt.
Halleluja, so vollkommen durchgedreht ist er dann doch nicht! Da hat er nämlich mal was absolut Vernünftiges zu Papier gebracht.

Ich will Dir den Katana keinesfalls aufschwätzen, denn die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, und auch andere Mütter haben hübsche Töchter. Aber es wäre im Jahr 2018 nicht weise, in der Preisklasse bis 500 EUR einen Amp für Rock, Pop und Metal zu suchen und sich den Katana nicht angehört zu haben. Wichtig dabei: Unbedingt auch die Effekte anchecken, er hat ja so einige davon an Bord.

Berechtigte Kritik am Katana:
1. Je nach Modell kann er recht schwer sein. Aber BOSS/Roland baut die Amps nun mal wie Panzer, ich habe einen kleinen Bassamp von denen - der überlebt noch den nächsten Atomkrieg, so stabil ist der.
2. Die Fußschalter, die als Zubehör angeboten werden, sind zwar sehr gut, aber das lässt sich BOSS auch wahrhaft fürstlich bezahlen, gerade im Vergleich zu den wirklich günstigen Amps. Leider braucht man genau diese Fußschalter, um live mit dem Katana spielen zu können, um nämlich seine vorprogrammierten Sounds blitzschnell abrufen zu können. Das schöne am Boss GA-FC (so heisst der Schalter für 99 EUR nämlich): Er passt zum Katana, zur neuen Katana Artist-Reihe, zu den alten Blues-Cubes, und und und. Wenn Du mal mehrere BOSS-Amps haben solltest, musst Du nicht für jeden davon einen eigenen Fußschalter kaufen.

Gruß
Jo
 
Beispielquote:
Weiter schreibt er: Gerade wenn man in einer Band und live spielt, ist es oft nötig Einstellungen an Räume und andere Gegebenheiten anzupassen. Auch mal mitten im Set. Und das ist hier absolut nicht möglich. Aus Erfahrung sage ich dazu: Bullshit.

Hey Mix, du solltest vielleicht ein wenig sorgfältiger lesen - das was du anmeckerst, ist ein Zitat. Das sich der Themen-Ersteller nicht zu eigen macht, sondern nur sein Erstaunen über die Diskrepanz ausdrückt. EDIT: Solltest du mit "User" den Zitatersteller meinen - bitte ein bissel klarer ausdrücken. Sonst hättest du vielleicht den TE völlig unnötig vor den Kopf gestossen.

Nebenbei finde ich das Anmeckern der Tatsache, dass man erst einen Rechner hochfahren muss, um ALLE Einstellungen des Amps im Zugriff zu haben, durchaus nachvollziehbar. Kann man heutzutagbe bei vielen auch per Smartphone erledigen - bei diesem nicht?
 
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Wenn HighGain auch Metal meint und nicht nur Soli, und das auch in der Band, dann würde ich dir nix unter 20 Watt empfehlen. Und auch 50/100 sind nicht per se verkehrt. Von dem Gedanken, irgendwas sei zu laut für zu Hause, weil da irgendeine Wattzahl dran steht, solltest du dich gleich verabschieden. Das kommt immer drauf an, und viele Amps, auch Röhre, klingen heutzutage leise gut. Anspielen, auch leise testen, dann urteilen. Endstufenzerre kannst du zu Hause eh knicken, geschweige denn, dass das bei allen Amps gut klingt.

Du brauchst imo im Prinzip auch nur einen zwei Kanaler. Cleankanal + Zerre. Cruncht kriegst du auch mit einem Overdrive/Booster wunderbar hin. Und wenns wirklich alle möglichen Effekte braucht, würde ich, sollte der zukünftige Amp nix dabei haben, ein günstiges Multieffektboard dazu besorgen. Deutlich günstiger als Einzeltreter, muss nur 4-Kabel Methode können. Ist aber auch die Frage, welche man wirklich braucht. Auch bei Effekten gilt oft: weniger ist mehr ;)
 
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Danke für eure Antworten.


Ich werd heut mal bei mir in den Musikladen gehen, meine Gitarre mitnehmen und mal den Katana 100 Probe spielen.

Der soll ja Röhrenähnlich klingen
 
Und ich schau mir eventuell mal einen Röhrenamp an. Zur Not erhöh ich mein Budget auf 800€
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Ich wollte mir ja eigentlich eine neue Gitarre zu legen. Aber die Ibanez SA 160 gefällt mir schon, also diese hab ich.

Ich werd lieber mehr in den Amp investieren und hab dann wenigstens ein besseres Klangbild als mit dem Line 6 Spider Classic 15
 
Der Amp verändert den Endsound auch mehr als die Gitarre.
Geh ruhig mit Deiner mal in den Laden und teste alles was da ist, anschließend kann man ja sogar gezielter beraten :)
 
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So hab mehrere Amps angespielt. Darunter auch Röhrenamps von Blackstar, Fender, Peavy.

Schlussendlich hat mich der Blackstar HT 20 Studio am meisten überzeugt. Sowohl im clean als auch zerre. Den hab ich nun gekauft.

Dazu ein Oktver Pedal und chorus.

Alles hört und ist genau so wie ich es mir vorgestellt habe. Und er hört sich auch noch bei Zimmerlautstärke gut an.
 
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Gute Wahl, viel Spaß mit deinem neuen Amp!
 

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