Amp Grundsätzliches

von Altobelli, 26.01.08.

  1. Altobelli

    Altobelli Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.08   #1
    Hallo,

    Vor ein paar Tagen habe ich begonnen Gitarre zu lernen, habe mich vorher versucht zu belesen im Bezug auf Equipment und bin dann letztlich zu dem Schluss gekommen das ganze so günstig wie möglich zu halten. Dies brachte mich dann einerseits dazu mir eine Career LP Studio zu ersteigern (es musste unbedingt ein LP Model sein !) mit der ich eigentlich auch ganz zufrieden bin - sofern ich das als Ahnungsloser beurteilen kann. Mein Kumpel der sich erbarmt mir Unterricht zu geben auch überrascht in Punkto Bespielbarkeit und Sound.

    Dazu kaufte ich mir einen kleinen Peavy Solo Amp mit 15 Watt. Und genau da liegt das Problem. Ich finde das Thema Amps recht unübersichtlich und schwierig sich im Vorfeld zu informieren. Jedenfalls bin ich nun zu dem Schluss gekommen das Trasistor nix taugt - zumindest im Lead Kanal. Dieser Schrebbel Knarz Sound klingt abartig :D

    Also kurz gesagt - 59.- Lehrgeld gezahlt und nun von der Erfahrung profitieren. Jetzt hätte ich gern gewusst : Gibt es auch Transistoramps die klingen ? Oder ist das in Verbindung mit einem Effektgerät möglich ? Klingen Hybridamp deutlich schlechter als eine Vollröhre ? Was muss man jeweils investieren ? In wie fern unterscheiden sich Marshall, Peavy, Vox und was man sonst noch so an Qualitativ vernünftigen kennt ? Gibts sonst noch Tips zum Thema oder was zu beachten ?
     
  2. oldboy

    oldboy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.08   #2
    Schau dich bspw. mal in der Gitarren Plauderecke u, da läuft gerade ein von vieln Transistor <-> Röhre <-> Hybrid Threads, aber nicht erschrecken, da geht es zeitweise recht "blutig" zu :twisted::evil::D.
     
  3. NoConcept

    NoConcept Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.08   #3
    Also das Transistor Amps grundsätzlich nicht klingen, stimmt nicht. Ist einfach ne Geschmacksfrage, zudem war die Röhre halt als erstes da. Wer weiß, wie das heute aussehen würden wenn zuerst Transistor Amps auf der Welt gewesen wären.
    Auch wenns abgedroschen ist, ich habe auch den Roland Micro Cube und für 100 Takken ist der doch schon ganz ordentlich. Nix für den Proberaum, aber daheim zu üben absolut ok. Hier etwas Werbung:
    http://www.youtube.com/watch?v=0qSf0mYO3R4

    Greetz
     
  4. wilbour-cobb

    wilbour-cobb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.08   #4
    Du spielst erst seit ein paar Tagen und so wie du die Griffe und die Fingerfertigkeit noch lernen musst, musst du auch das Handling eines Amps lernen.
    Der Amp macht nur einen Teil des Sounds aus, die Gitarre einen weiteren und der Rest bist du und deine Finger.

    Lass dir doch von deinem Kumpel mal zeigen, was man aus deinem kleinen Amp so rausholen kann, da ist sicher noch Potential.

    Du hast es in deinem Post ja selber geschrieben, du bist mit deiner Gitarre zufrieden, sagst aber durchaus, dass du vielleicht noch gar nicht die Erfahrung hast, es genau zu beurteilen. Die Erfahrung wird aber kommen und auch sicher der Moment, wo dir dein kleiner Amp nicht mehr ausreicht. Aber bis dahin ist noch eine Menge Spielraum.
     
  5. Altobelli

    Altobelli Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.08   #5
    Naja - ich meinte auch nicht das Sie grundsätzlich nicht klingen... Halt nur mein Peavy Gerät klingt extrem Schrebbelig / Schmutzig / Knarzig im Lead Kanal - zudem dröhnt das extrem lang nach. Auf nem großen Marshall Röhrenamp klang es wesentlich sauberer Verzerrt - halt den (typischen??) Sound den man einer E-Gitarre zuordnet (wie auch immer - keine Ahnung wie man es beschreiben soll)

    Was ist denn eigentlich mit diesen Digitalen (?) Verstärkern die Sounds von klassischen Röhren simulieren ? Ich glaube Vox baut so etwas mit diesen Valvetronic Amps. Die sollen dann in verschiedenen Modis je nach dem wie andere Vox Amps klingen. Hat jemand so etwas schonmal angespielt ?

    //Edit//
    Hab mir grade mal das Roland Teil bei Youtube angesehen - sowas in der Richtung meinte ich da man da offensichtlich wesentlich mehr möglichkeiten hat. Mein Teil (https://www.thomann.de/de/peavey_solo_eguitar.htm) bietet ja außer der Möglichkeit Clean und Lead nichts weiter. Großartige Unterschiede bei der Einstellung Overdrive im Lead sind kaum Merklich. Klar klingt das schon ganz anders wenn mein Kumpel auf dem Dingen spielt. O Ton : "Hey Oli, die klingt ja sogar auf dem Scheiss Amp hier vernünftig !" lol
     
  6. hyperthreader

    hyperthreader Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.08   #6
    Ich finde Transistoramps für den Anfänger ideal, weil es auch günstige gibt die gut klingen (100,- region) bei röhren ist das nicht so da es eher "profi"geräte sind.

    Soundqualität hängt nicht von röhre oder transe ab, das ist nur Geschmacksacke und für den Anfänger rein soundtechnisch unwichtig, ein anfänger hat ganz andere probleme.

    Viel wichtiger is das Modell und da gibt es unheimliche Unterschiede, von den billigen Peavy, Harles Benton und Marshal MG zum Microcube und dem kleinen VOX.
     
  7. [E]vil

    [E]vil Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.08   #7
    natürlich gibt es gut klingende transistoramps. allerdings wirst du in der untersten preiskategorie (unter 100 euro) davon keine finden. in dem preisbereich lohnen sich imho nur modeling amps wie z.b. der roland micro cube. da kriegt man verdammt viel sound für wenig geld. von billigen röhrenamps halte ich persönlich absolut nichts, da bei solchen billigamps nicht nur die qualität sondern vor allem die flexibilität auf der strecke bleibt. wenn man nur clean spielen will is das sicher das geringste problem. aber sobald man dann doch mal n bisschen rock oder metal spielen will, kommt man um nen zusätzlichen verzerrer nich herum.
     
  8. Altobelli

    Altobelli Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.08   #8
  9. Altobelli

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    Erstellt: 27.01.08   #9
    Hmm... ist denn nu der Microcube besser als der Cube15X ??
     
  10. Lutzf.de

    Lutzf.de Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.08   #10
    Hallo,
    ich bin auch Gitarrenanfänger und habe kürzlich vor einer ähnlichen Entscheidung wie du gestanden.
    Ich habe mir auch den Microcube und den Cube 15 angesehen, und fand für meine Bedürfnisse den Microcube vieseitiger. Die Leistung des Micro ist als Übungsamp für zu hause ausreichend und er hat nette Effekte verfügbar, ausserdem ist auch die Möglichkeit, den kleinen mit Batteriebetrieb auch mobil eizusetzhen, sehr interessant.
    Aufgrund von Tipps hier aus dem Forum (Danke dafür Leute!!) habe ich mir auch noch den Vox DA5 (https://www.thomann.de/de/vox_da5.htm) angeschaut, und mich letztendlich dafür entschieden.
    Klang und Preis ähnlich wie MicroCube, die Ausstattung ist jedoch noch einen Tick besser beim Vox.
    Es gibt hier im Forum schon diverse Threads bzgl. Vergleiche und Reviews der genannten Amps, lies dir die doch mal durch und spiel die entspr. Amps mal an.
    Nur so kannst du wirklich wissen, welcher "für dich" besser geeignet ist.

    Gruß
    Lutz
     
  11. wishboneX

    wishboneX Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.08   #11
    Der 15X ist kein Modeller, sondern hat nur ein paar Zerrpedale integriert, simuliert also keine Amps. Diejenigen Amps, die das können sind z.B. der Roland MicroCube, der Cube 20X, der Line6 Spider, der VOX DA5 (kostet das gleiche wie der Cube, kann aber mehr, siehe Post über mir) und der VOX AD15VT. Der letztgenannte VOX ist m.E. nicht zu toppen, was Vielseitigkeit und Soundqualität angeht. Es macht einen Heidenspaß, mit all den Möglichkeiten zu experimentieren, jeder Effekt und jeder Amp (es sind nicht nur Vöxe an Bord, sondern Marshalls, Fenders, Vox, Mesa, Soldano, Dumble u.a.) sind detailliert einstellbar.
    Der 15er Vox geht bei ebay regelmäßig für 130€ weg, neu kostet er 179€ und ist jeden Cent wert.

    Grüße
    C.
     
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