[Amp] - Mesa Boogie Studio 22+

von meckintosh, 22.02.08.

  1. meckintosh

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    Erstellt: 22.02.08   #1
    Heute schreibe ich euch, nach einiger Zeit des Einspielens, mal ein Review zu meinem neuen (alten) Mesa Boogie Studio 22+.

    Wie kam es dazu?

    Ich wurde ganz fürchterlich von Forumskollege vanDango mit dem Mesa Virus infiziert! ;)
    Sein Review ( https://www.musiker-board.de/vb/reviews/241013-review-mesa-boogie-studio-22-a.html ) hat mich inspiriert und vor allem das Gehäuse vom Amp hatte es mir angetan. Also hab ich direkt mal per PM Kontakt gesucht und auch gefunden!
    Eines Tages hatte vanDango dann keine Verwendung mehr für das Gehäuse, weil er den Amp zurückgebaut hatte zwecks besseren Transport. Also "vermachte" er mir das Gehäuse und ich brauchte nun nur noch einen Boogie.
    Klein wie die Welt ist kam der dann vor kurzem von einem anderen Forumskollegen der sogar bei mir um die Ecke wohnt!
    Ich finds echt toll wie Mucker grad aus diesem Forum miteinander umgehen, eine echte Bereicherung!
    Leider beschleicht mich nun ein (für den guten vanDango bekanntes) Gefühl....
    Der kleine Mesa ist so gut, der kann nicht nur zu Haus stehen, der MUSS mit raus!
    Und deshalb werde ich letzten Endes das schicke Holzgehäuse wohl auch nicht nutzen können.... zumal der Mesa mit passendem Flightcase kam.


    Die Verarbeitung

    Was soll ich groß schreiben? Der Amp hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel und sieht (fast) aus wie neu. Closet Classic sozusagen! Ansonsten eben wie ein Combo aussieht, schwarz, dick, klein und stabil. :D


    Die Ausstattung

    Jetzt wirds lustig, denn was mich an dem Amp gereizt hat ist ja auch gerade die einfache Bedienung durch wenig Knöpfe, Schalter, Regler, etc. Nach dem fetten Road King tat das mal richtig gut. Mastervolume pro Kanal, eine Klangregelung für beide Kanäle zusammen, Reverb, Presence, der (wirklich gute!) EQ und ein Overall-Master. Das ist schon ziemlich alles auf der Frontseite. Rückwärtig wird dann noch der (regelbare) Line-Out, ein Effekt-Loop und der Footswitch Anschluß für den EQ sichtbar.
    Nicht viel, aber sowas von ausreichend!


    The quest for tone!

    Warum schreibt der meck denn jetzt sowas? Na, deshalb weil es schon Fingerspitzengefühl braucht um den Mesa auf die verwendete Gitarre einzustellen.
    Der Lütte ist sehr ehrlich und gibt gern wieder was jemand in ihn reinspielt. Die Gitarre wird wirklich sehr getreu abgebildet und die Dynamik ist erstaunlich!
    Aaaaaber, vorher muss eben genau eingestellt werden und da habe ich ähnliches festgestellt wie es oben im Review beschrieben wird.
    Die Potis für die Klangregelung funktionieren leider nicht wirklich wunderbar. Kleine Veränderungen bewirken manchmal schon mehr als gewollt.
    Also, Ausdauer ist gefragt!


    Der Sound

    Jetzt gehts aber los mit der Soundbeschreibung!
    Der Cleankanal ist einfach überragend und überzeugt auf ganzer Linie. Schon fenderig erklingt die Tele aus dem Speaker und lässt sich locker, glockig auf den dichten Sound des Boogies fallen. Grad bei der Tele oder ner guten Strat (mal schauen ob ich irgendwo mal eine leihen kann.. ;) ) zeigt sich der Mörder-Headroom vom Studio.
    Laut ist schwer untertrieben. WAHNSINNIGLAUT triffts viel eher! Der Drummer musste schon gut gegenan gehen um Paroli zu bieten.
    Hier reagiert der Mesa auch gut auf meinen OKKO Diablo der ihm naturgemäß eine ordentliche Kelle Zerre einschenkt.
    Über den OKKO steuer ich auch den EQ vom Mesa. Ich nutze ihn um den Ton noch dichter und breiter zu machen.
    Mit der CS Strat und den Kloppmanns komme ich im Cleankanal am Ende dann auch in gut angecrunchte Gefilde. Blueser sind hier voll in ihrem Element, der Sound macht richtig an!
    Wer Gefühl in den Fingern hat wendet in diesem Kanal das Blatt von Clean auf Crunch und umgekehrt. :great:

    Der Leadkanal ist typisch Boogie und.. HEEEEEH! HALT! NICHT MIT DER LTD UND DEN AUFGEPUMPTEN EMG`S AN MEINEM AMP RUMFUMMELN!!!
    He he he, all ihr Metal(lica)-Jünger ein High Gain Amp wird der nicht!
    Er hat ne geile Zerre die um einiges direkter klingt als mein ehemaliger Marshall Studio.
    Auch hier kommt die verwendete Gitarre gut raus und der Kanal lässt den geübten Spieler den Sound jetzt mit den Fingern formen.
    Ich hätte nie gedacht das ich das mal sage...aber mir gefällt die Zerre vom Amp besser als die vom OKKO. :confused:
    Irgendwie ist die Abstimmung besser und der Klang reicher und voller.
    Aber immer im Rockbereich, nicht in typischen Metalgefilden. :rock:


    Negatives...

    Jop, jetzt geht das Gemecker los.
    Was mir natürlich auf den Zeiger ging war der nicht unerhebliche Zeitaufwand zum Einstellen. Versteht mich nicht falsch, gute Sounds gibts schnell, aber wirklich gute Sounds brauchen eben Fingerspitzengefühl und ein gutes Ohr. Ich würde niemals diesen Amp mit zwei meiner Gitarren spielen ohne die Einstellungen nochmal zu überarbeiten.
    Dafür entschädigt er aber auch mit sehr ehrlichem Ton!
    Anfänger könnten hier schnell verzweifeln und lieber zu einem Combo greifen der mehr "plattbügelt".
    Während der Probe hab ich ihn dann auch mal unserer zweiten Gitarristin geliehen.
    Der Blick von ihr war echt Gold wert, denn auf einmal hörte sie wie ihre Gitarre klang und sobald sie sich verspielte hörte es dann jeder! Selbst bei aufgerissener Zerre musste sie noch richtig an ihrem "Spiel" arbeiten .. war sie von dem tollen Marshall MG gar nicht gewohnt. Koooomisch, oder???? :rolleyes:


    Fazit

    Ich hab den Lütten lieb gewonnen und spiel ihn im Moment sehr gern. Mir gefällt es den Ton mit den Fingern zu formen ohne dabei (wie beim Road King) fast taub zu werden.
    Versteht mich nicht falsch, der Studio ersetzt den RK nicht, er ergänzt ihn!
    Ich freu mich schon drauf mal mit ihm aufzutreten und sehen wie gut er sich on Tour macht. Ich hab die Anschaffung nicht bereut!


    Fotos

    Und noch schnell was bildliches für euch:


    http://s7.***.net/images/080222/temp/476whz9m.jpg



    http://s7.***.net/images/080222/temp/jdl3fsw3.jpg


    Und wer noch was wissen möchte fragt einfach!
     
  2. vanDango

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    Erstellt: 23.02.08   #2
    Hi meck,

    es freut mich, dass ich dir zu einem neuen Amp verhelfen konnte...;)

    Dein Review ist klasse geschrieben - macht richtig Spaß zu lesen! :D

    Du hast schon Recht. Er reagiert auf verschiedene Gitarren sehr sehr empfindlich - aber hast du erst mal den Bogen raus und paar Einstellungen im Kopf, kannst du richtig viel rausholen - auch mit wenigen Handgriffen.

    Ich mag den "simplen" Aufbau und den riesigen Gegenwert, den mir der kleine Brüllwürfel bietet. Er ist in der Tat verdammt laut - 22 Röhrenwatt - einfach unglaublich! :cool:

    Jetzt geht es dir mit dem Gehäuse gleich, wie mir. Ich finde das Teil optisch unerreicht, kann es aber nicht wirklich sinnvoll verwenden. Daher habe ich es dir überlassen - da du ja schon längere Zeit mit dem Gedanken gespielt hast, einen .22+ zu kaufen...vielleicht wird nun ein anderer froh damit...:)

    Du hast geschrieben, dass du gerne mal eine gute Strat am Amp testen würdest - falls du keine findest, kannst du gerne vorbeikommen! :D:D:D

    Auf den Bildern sieht er ja wirklich fast NOS aus - meiner war das auch, weil er sein bisheriges Leben ja im Edelholz-Gehäuse verbringen durfte.

    Wie lange wird es dauern, bis eure zweite Gitarristin auch einen hat? ;)

    Im meinem Review-Thread haben wir vor einiger Zeit mal überlegt, Bilder der EQ-Einstellungen zu posten und zu erklären mit welcher Gitarre wir sie für welchen Sound benutzen. Dazu ist es bisher aber leider nicht gekommen - das wird jetzt aber Zeit und sicher sehr interessant!

    Ich wünsche dir viel Spaß mit dem neuen/alten Amp - und ja, er MUSS mit raus! :D
     
  3. Seppo666

    Seppo666 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.02.08   #3
    Willkommen im exklusiven "Club 22"!

    Schönes Review.

    Ich hatte jüngst die Gelegenheit den 22+ mit meiner neuen 79'er Epiphone Riviera zu spielen.
    Ich kann euch versprechen, dass jeder Ton ein absoluter Hochgenuss ist!

    Wenn man sich dann noch auf den Amp setzt und sich die dicke Lady in den Schoß legt, ist das B.B.King-Feeling perfekt!

    Viel Spaß weiterhin mit dem kleinen Wonneproppen!
     
  4. meckintosh

    meckintosh Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.02.08   #4
    @Seppo
    Vielen Dank für den Tip, ich werds bei Gelegenheit ausprobieren.

    @vanDango
    Na, mein Dank gebührt echt dir denn nur durch dich wurde ich ja erst auf den kleinen Amp wirklich aufmerksam.
    Der Zustand von dem Teil ist soooo geil. Der wurde nur im Case transportiert und war im Stereo Setup für die Cleansounds zuständig.
    Unsere zweite Gitarristin ist noch Schülerin .. das wird so schnell nichts draus. Die muss noch viiiel länger sparen. Das sieht eher nach nem Fender oder Marshall aus.
    An ein Foto meiner Einstellungen mach ich mich heute Nachmittag mal und poste das hier und auch in deinem Thread.
     
  5. Alexusss

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    Erstellt: 27.02.08   #5
    Hallo!

    Ist der Amp für zuhause geeignet? Kann man ihn in kleinen Lautstärken überhaupt spielen?

    Ich habe momentan einen 15W Fender Super Champ XD mit 10'' Speaker zuhause.
    Den spiele ich auf leisest möglicher Lautstärke. Kann der Mesa auch so leise oder gehts absolut nicht?

    Grüße!
     
  6. Don Rollo

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    Erstellt: 27.02.08   #6
    Das geht wunderbar. Ich spiele meinen auch Nachts obwohl das Schlafzimmer meiner Nachbarin direkt nebenan liegt. Es gab bisher noch keine Beschwerden. Der Klang ist zwar nicht ganz so voll wie bei "Tageslautstärke" aber immer noch sehr gut.
     
  7. meckintosh

    meckintosh Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.08   #7
    Jau, der klingt auch leise gut!
     
  8. Alexusss

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    Erstellt: 29.02.08   #8
    [​IMG]

    Hab nochmal ne Frage: Wofür ist der Drehknopf ganz links unter dem Input?
     
  9. Don Rollo

    Don Rollo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.02.08   #9
    Das ist wahrscheinlich ein nachgerüsteter "Lead Master". Mit dem kann man die Lautstärke des Lead-Kanals an die des cleanen Kanals anpassen. Das ist eine Standard-Modifikation bei den alten Studios denn dieses Poti gibt es erst seit der "+" Version serienmäßig.

    Der Fußschalteranschluss, der normalerweise dort sitzt, wandert dabei normalerweise auf die Rückseite.
     
  10. meckintosh

    meckintosh Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.03.08   #10
    Wow, sowas hab ich auch noch nie gesehen...interessant...
     
  11. Raymund

    Raymund Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.03.08   #11
    Gute Review. Ich habe meinen Studio 22 schon seit 1984 und er wird sicherlich nie verkauft.

    [​IMG]
     
  12. meckintosh

    meckintosh Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.03.08   #12
    Danke für die Blumen.

    Geile Optik hat deiner...ich steh ja schon auf die Holzaktion bei dem Kleinen... :rolleyes:
     
  13. Alexusss

    Alexusss Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.03.08   #13
    Hallo nochmal,

    ich habe den oben genannten Amp gekauft, mit neuen Röhren bestückt
    und seit 2 Wochen bei mir zuhause.

    Nun habe ich noch einige Fragen.

    Der Clean-Kanal klingt traumhaft, ich habe mich mit den EQ-Einstellungen erstmal am Handbuch orientiert. Hier stehen ja einige Beispiele.
    Allerdings klingt der Lead-Kanal irgendwie recht dumpf, selbst wenn ich Presence auf 10 habe und auch mit den Höhen nicht geize. Keine Frage, der Amp singt, die Töne kippen beim Solospiel auch wunderbar. Aber dumpfer, als ich es von anderen Amps gewohnt bin. Ist das typisch für den Studio 22? An den Gitarren kann es eigentlich nicht liegen, habe eine original LP Standard mit Burstbuckern benutzt.
    Mein zweites Problem ist, dass der Leadkanal (und nur dieser) noch etwas dumpfer wird, sobald ich Effekte im Loop einschleife, und das liegt definitiv nicht an den Pedalen.

    Habt ihr irgendwelche Ideen oder muss ich mich einfach erst an den Sound gewöhnen?
     
  14. Alexusss

    Alexusss Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.07.08   #14
    Hallo Leute,

    ich wollte euch nach den ersten fünf Monaten mal einen kleinen Erfahrungsbericht schreiben. Nachdem ich meinen Amp mit neuen Endstufen- und neuen Vorstufenröhren (alle original Mesa, übrigens sehr zu empfehlen eine SPAX an V1; ist zwar etwas teurer, aber es lohnt sich sehr) versehen hatte, klang er sowohl im Clean- als auch im Leadkanal göttlich.

    Ich habe den Amp in der Zeit in einer Rock-/Pop-Coverband gespielt, bei Proben, in kleinen Clubs aber auch schon Open Air auf einer ziemlich großen Bühne. Er konnte überall begeistern, sowohl von der Lautstärke als auch hinsichtlich der Durchsetzungsfähigkeit. Ich habe den Amp spaßeshalber an einer Marshall 1960 4x12 getestet, mir persönlich gefällt allerdings das mittigere Klangbild des Black Shadow Speakers wesentlich besser.

    Ich habe natürlich auch mit einigen Bodentretern herumprobiert und folgendes Setup spiele ich heute: Gitarre > Tremonti Wah > Boss BD-2 > Boss DS-1 > EH Small Stone Chorus > Rocktron Shorttimer > EH LPB-1 Booster > Boogie. Die ampeigene Zerre gefällt mir zwar recht gut, allerdings geht für mich mit dem DS-1, so einfach und billig es auch sein mag, bei diesem Amp die Sonne auf. Zusammen mit dem BD-2 erhalte ich noch etwas mehr Zerre für Heavy-Rock Sachen.

    Durch die 22 Watt und die kleine Endstufe mit lediglich 2 EL84 Röhren kommt der Amp schnell in den Bereich der Sättigung. Bereits bei Proberaumlautstärke kommt die Endstufe in einen Bereich, die dem gesamten Sound ein süßliches Schmatzen verleiht. Ist schwer zu beschreiben aber einfach nur genial. Mir gefällt der Boogie vor allem mit meiner Paula, mit ner Strat hat er im cleanen Bereich etwas wenig Bottom End.

    Ich habe mir gerade ein Marshall JVM Head gekauft und habe aus finanziellen Gründen darüber nachgedacht, den Boogie zu verkaufen. Dann hab ich ihn allerdings zuhause wieder gespielt und hab es einfach nicht übers Herz gebracht. Der Amp ist soooo gut, dass man ihn nicht wieder verkauft. Und ich bin eigentlich jemand, der vor lauter GAS und ohne Millionen auf dem Konto schon locker 20 Amps ge- und wieder verkauft habe und keinen Amp bisher länger als ein Jahr hatte, viele sogar nur einen Tag getestet.

    Für jeden, der noch einen Studio 22 ergattern kann: Greift zu, es lohnt sich. Vor allem durch die EL84 Endstufe bekommt ihr den absoluten Woman Tone. Der Amp ist von Haus aus sicher nicht sehr vielseitig. Aber das bekommt man mit Bodentretern mehr als gut hin.
    Ich hab den Kauf bisher nie bereut. Neue Röhren rein und ab geht die Post!!
     
  15. narrowpanel

    narrowpanel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.09   #15
    Hallo,

    habe mir auch einen Studio 22 zugelegt, der Sound ist wirklich überragend. Ich habe aber unheimlich Probleme mit Rauschen. Der Amp ist im Ruhezustand sehr laut. Außerdem fängt er bei Single Coil Gitarren extrem früh zu pfeifen an. Hat jeman einen Tip. Neue Röhren ?
     
  16. psycandy

    psycandy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.10   #16
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