Amp und PA

von kantor, 02.01.05.

  1. kantor

    kantor Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    02.01.05
    Zuletzt hier:
    6.01.05
    Beiträge:
    5
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 02.01.05   #1
    Liebe Musices,

    ihr entschuldigt meine etwas dummen Fragen.
    Habe vor 30 Jahren das letzte mal...
    inzwischen hat sich die Musikwelt sehr verändert.

    Meine Fragen zu Amp und PA.

    Früher hatte man ein oder zwei Gitarrenverstärker und eine Gesangsanlage.
    So nannte man das. Heute heißt das PA.
    Aller Verstärker waren voneinander getrennt. Zum aussteuern mußte man an allen Geräten vorbeilaufen und rumdrehen. Wie geht das heute?
    Schließt man heute bei kleineren Bands die Gitarrenverstärker auch an die PA an? Oder macht man das nur bei größeren Anlagen?
    Wenn ja, ab welcher Größe etwa? Gibt das nicht zuviel Mulm, wenn dann alles aus zwei oder drei PA-Boxen herauskommt?
    Ein Vorteil wäre sicher, daß einer am Mischpult sitzt und pegelt.

    MfG

    Kantor
     
  2. wary

    wary Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    30.10.03
    Zuletzt hier:
    21.04.13
    Beiträge:
    4.877
    Ort:
    Jena
    Zustimmungen:
    8
    Kekse:
    19.066
    Erstellt: 02.01.05   #2
    auch heute noch wird häufig bei kleineren Konzerten mit einer Gesangsanlage (+evtl. Keyboard) und seperaten Gitarren und Bassverstärkern gearbeitet. Bei größeren Gigs macht es Sinn, das ganze über die PA zu schicken. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten.

    a) Mikrofon vor den Gitarrenamp, das abgenommene Signal in die PA schicken. Hat halt den Vorteil eines sehr "echten" Sounds, Nachteile sind dafür das es etwas Erfahrung und Zeit braucht einen Amp zu miken, ausserdem hat man immer auch etwas vom restlichen Bühnensound auf dem Mic für den Amp. Für Röhrenfetischisten ist dieser Weg eigentlich der einzig denkbare.

    b) Amp-modeler
    Dies sind Geräte die einen (nicht nur einen, sondern mehrere auswählbare) kompletten Gitarrenverstärker + Box simulieren. Damit kann man dann direkt in die PA gehen, man hat dann ein sehr leichtes und flexibles Setup. Manche sind der Meinung das Ampmodeller steril klingen, Fakt ist aber definiv das sie sehr brauchbare Sounds bringen. Obs dann gefällt ist Geschmackssache!
    Beispiele für Ampmodeller wären : Sansamp, POD, V-Amp (nicht so zu empfehlen, ist halt eher günstih als wirklich gut)

    Du sagt es schon. Wenn jemand fähiges am Mischpult sitzt und die PA was taugt sollte es keinen Mulm geben
     
  3. kantor

    kantor Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    02.01.05
    Zuletzt hier:
    6.01.05
    Beiträge:
    5
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 03.01.05   #3
    Danke!

    b) Amp-modeler

    Hört sich gut an.

    Und eine dritte Möglichkeit: aus dem Gitarrenverstärker mit einem Kabel in die PA? Oder fehlt dann der Verstärkerklang?

    MfG

    Kantor
     
  4. LennyNero

    LennyNero HCA Gitarre: Racks & MIDI Ex-Moderator HCA

    Im Board seit:
    02.12.03
    Zuletzt hier:
    8.12.16
    Beiträge:
    17.525
    Ort:
    Wetzlar
    Zustimmungen:
    288
    Kekse:
    35.627
    Erstellt: 03.01.05   #4
    Einige Amps bieten einen Speaker Emulated Out, dabei wird das Signal so behandelt, als ob es ueber eine Endstufe und Boxen laeuft. Dieses kannst du dann in die PA geben.

    Falls der Amp selbst so etwas nicht hat (sondern nur ein einfaches Line Out) kannst du ein Tool wie die Hughes and Kettner Red Box oder die DI-Box von Behringer (da gibt es ein Modell speziell fuer E-Gitarre) nutzen.
     
Die Seite wird geladen...

mapping