An1x Merkzettel

von richy, 22.02.07.

  1. richy

    richy HCA Soundprogrammierung HCA

    Im Board seit:
    12.10.04
    Zuletzt hier:
    2.05.12
    Beiträge:
    2.384
    Zustimmungen:
    43
    Kekse:
    3.169
    Erstellt: 22.02.07   #1
    Hier mal einige Funktionen, die man bei An1x oefters braucht:

    SWAP: store + s1 +s2 druecken
    SCENE KOPIEREN: scene 1/2 druecken, Quellnummer eintippen
    INIT: Programmnummer 130 eintippen
    UNISON: Multipliziert S1 und S2 = fetter Sound

    WAVES
    *****
    SAW: PWM hebt hier bis zu Octave up Obertoene an
    SAW 2: Saw + Rechteck, Duenn fuer PW ungleich 64 ( fuer Blaeser )
    Mix: Addition Saw + Rechteck Ueber Edge laesst sich Saw einblenden
    Inner: Nur bey Sync relevant
    FM: Vco ist immer Slave
    Sync ist Sub Oscillator von VCO1

    Mit der Kombination FM Sync lassen sich spielbare FM Sound erzeugen !

    Controle Matrix
    ***********
    PAN: Nur im Split Dual Modus wirksam
    Seperate: Breite des Pan Bildes (10 ist guter Wert)
    Detune: 3-4 ist guterWert. Nur im Unisono Modus
    Unisono Single klingt fetter als Unisono Dual

    Edge:
    ****
    Bildet 2 tes Filter ueber Flankensteilheit der Generatorfunktion.
    Natuerliche Werte: Saw: 83
    PWM 40 Speed 7-70
    Edge = 0 liefert fuer alle Wellenformen Sinus

    Edge=0 + Pulsweite
    Saw-Pulse blendet Osszi aus <> 64
    Saw2-Mix blendet Bassanteil aus <> 64

    Feedback
    Massgeblicher Anteil der den Sound fett macht
     
  2. Tax-5

    Tax-5 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    11.09.03
    Zuletzt hier:
    21.03.15
    Beiträge:
    1.075
    Ort:
    Rünenberg
    Zustimmungen:
    13
    Kekse:
    138
    Erstellt: 23.02.07   #2
    Prima... nur habe ich noch keinen An1x auf dem ich das ausprobieren kann aber ich drucke es mal aus und gebe es dem Kollegen der einen hat...
     
  3. richy

    richy Threadersteller HCA Soundprogrammierung HCA

    Im Board seit:
    12.10.04
    Zuletzt hier:
    2.05.12
    Beiträge:
    2.384
    Zustimmungen:
    43
    Kekse:
    3.169
    Erstellt: 23.02.07   #3
    @tax
    Die An1x Gebrauchsanweisung ist uebel.
    Der Zettel hier ganz praktisch, aber ich verlege ihn immer wieder.
    Will den An1x heute auch mal wieder anschliessen.
    Macht einfach Spass an dem Teil zu schrauben.

    PS muss heissen
    FM: VCO1 ist immer Slave.
    Der AN1x hat uebrigends ein ganz raffiniertes Sync FM Prinzip.
    Erstellst du einen FM Sound ist der in der Regel ja verstimmt und nicht spielbar.
    Vielleicht als Glockengelaeute.
    In AN1x kann man nun den FM modulierten, unspielbaren Sound als Sync Master oder Slave benutzen. Der FM Charakter bleibt erhalten, aber durch die SYNC. Modulation wird der Klang nun spielbar.
    Man erhaelt ganz irre Spektren bis hin zu menschlichen Sprach Formanten.
    Weiss du ob andere Teile auch diese Technik benutzen ?
    Waldorf z.B ?
     
  4. Tax-5

    Tax-5 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    11.09.03
    Zuletzt hier:
    21.03.15
    Beiträge:
    1.075
    Ort:
    Rünenberg
    Zustimmungen:
    13
    Kekse:
    138
    Erstellt: 23.02.07   #4
    Keinen Plan... ich kenne ja nicht mal den An1x

    Soll aber sehr gut klingen... wenn der Kollege zurück kommt werde ich mir mal seinen genauer zu Ohren ziehen..
    Was sind denn so die zahlbaren Preise für so ein Gerät? 200?
     
  5. richy

    richy Threadersteller HCA Soundprogrammierung HCA

    Im Board seit:
    12.10.04
    Zuletzt hier:
    2.05.12
    Beiträge:
    2.384
    Zustimmungen:
    43
    Kekse:
    3.169
    Erstellt: 24.02.07   #5
    Hi Tax
    Der Yamaha An1x ist ein virtueller Analog Pionier aus den Mitte 90 ern.
    Kam zur selben Zeit wie der Roland JD 8000 auf den Markt.
    Wobei der JD erheblich aufwendiger verarbeitet war. Der AN1x hat in etwa
    den optischen Charme eines Waldorf Q. Jedoch das ganze in blau :-)
    Sieht echt uebel aus, aber der An1x hat dafuer innere Werte aufzuweisen, die manchen modernen analog virtuellen eher blass aussehen lassen und mich bis heute begeistern.
    Der Tecno Rompel Bruder des AN1x war der Cs1x den es spaeter auch als
    Cs6x ? gab. Beides lediglich Rompelkisten.
    Namensvettern der Yamaha CS Serie aus den 80 er Jahren.
    Monophon waren dies damals Cs5 Cs10 Cs15 ...
    Damals sehr gute Monophone mit hochfrequenten LFO's.
    Aber alle leider auch (wegen dem Moog Patent ?) nur 12 dBu/Octave.

    Zur Yamaha CS Serie, also nicht gerade CS1x :-) gehoeren noch weitere
    Mitglieder die geradezu legendaer sind und keinem Minimoog nachstehen.
    Das ist die polyphone Cs50, Cs60, Cs80 Serie.
    Gibt es hier eine gute Startseite:
    Yamaha CS 50

    Besonders interessant ist der Cs80 der in einer legaenden Orgel verbaut war,
    die den Uebergang von der Hammond B3 zur modernen Keyboard Worstation Technik vollzogen hat.
    YAMAHA GX 1
    Ohne diese Orgel gaebe es heute keine Keyboards wie wir sie kennen.
    Hier die Geschichte zur CS / GX Serie:
    Vintage Synth Explorer

    Mitte der 80 Jahre war Yamaha marktbeherrschend. Der DX7 war der Maßstab aller (bezahlbaren) Dinge. Die Aera der analogen monophonen Synthesizer ging endgueltig zu Ende. Yamaha warf zuletzt noch einen ganz besonderen monophonen,den letzten der CS Serie, in den Markt.
    Den CS01. Kann man bei ebay ab und zu fuer 50-100 EUR ersteigern.
    Die CS01II Version verfuegt ueber ein 24 db Filter.
    Hier ein kleines Demo des CS0II von mir:
    http://home.arcor.de/richardon/cs0164.mp3

    Der AN1x enthaelt die gesammte Tradition der Yamaha Serie.
    Bekommt man fuer ein Appel oder Ei. Um die 200 EUR.
    Bin gerade dabei den X50 auf dem An1x zu emulieren.
    Auch das geht.
    ciao
     
  6. lucjesuistonpere

    lucjesuistonpere Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    18.09.04
    Zuletzt hier:
    1.09.16
    Beiträge:
    2.486
    Ort:
    Münster
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    1.193
    Erstellt: 24.02.07   #6
    Hey richie, danke für die Tips, werd ich direkt mal ausprobieren!

    Meiner Meinung nach ist der AN1x tatsächlich für den Preis ein sehr geiles Gerät. Auch wenn es natürlich nicht hundertprozentig wie ein Analoger klingt und im Vergleich zu den Oberklasse-Synths keine 5000 Wellenformen mit 27 Filtern und 47,5 LFOs hat, so kann er trotzdem mit dem aktuellen VA-Zeuch locker mithalten und ist Preis-Leistungs-mäßig einfach unschlagbar.
     
  7. richy

    richy Threadersteller HCA Soundprogrammierung HCA

    Im Board seit:
    12.10.04
    Zuletzt hier:
    2.05.12
    Beiträge:
    2.384
    Zustimmungen:
    43
    Kekse:
    3.169
    Erstellt: 24.02.07   #7
    Hoer dir mal das aus der Yamaha Cs An1x Serie an :
    http://www.bernhard-doering.de/Synthi-Museum/Museums-Guide/Yamaha/Yamaha_CS80/vtmahm.mpg
    Alleine der Ringmodulator. Affengeil oder nicht ?
    Wer den an seinen Keyboards nicht mehr einsetzt. Selber schuld :-)
    Der An1x kommt an einen CS 80 natuerlich nicht so ganz ran.
    Emulation eines CS 80 auf einem AN1x. Wuerde mir Spass machen.
    Das geht zu 90%
    Nur wo krieg ich nen CS 80 als Vorlage her :-)
    http://www.bernhard-doering.de/Synthi-Museum/Museums-Guide/Yamaha/Yamaha_CS80/vtmahm.mpg

    Ich hab mir ja gerade nen X50 zugelegt. Das Teil kann wirklich alles und
    klingt noch nen Tick besser als ein Triton Le.
    Seit Mitte der 90 er Jahre wurde wohl kaum mehr ein Synthesizer gebaut
    der eine Charakterstaerke wie der An1x aufweisen kann.
    Also in einem ganz speziellen thematischen Bereich.
    Die Triton Serie hat auch wiederum ne ganz gewisse Eigenschaft in der sie
    unschlagbar ist.
    Wobei der Le gegenueber dem X50 wie eine Gieskanne klingt.
    Sehr mittenbetont,dafuer aber auch etwas fetter .
    Die Roland JV Serie liegt wohl zwischen Gieskanne und X50.
    Klingt auch sehr gut.
    Naja, ganz komische Dinge.
    ciao
     
Die Seite wird geladen...

mapping