ANalog Delay Boss DM2, Ibanez/Maxon AD9

von Kelman, 03.07.18.

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  1. Kelman

    Kelman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.07.18   #1
    Hallo zusammen,

    bin zur Zeit auf der Suche nach einem analogen Delay und stoße immer wieder auf die drei oben genannten, sehr ähnlich aussehenden Vertreter. Soweit ich weiß hat Maxon früher mal die Pedale für Ibanez gefertigt, aber es scheint so viele verschiedene Versionen / Jahrgänge zu geben, dass es mir schwer fällt zu unterscheiden (Vergleichstest ist hier leider schwer möglich wenn man keines besitzt :))

    Ich frage hauptsächlich weil die Preisunterschiede teilweise doch recht derbe sind. Auf Kleinanzeigen steht dann was von Vintage, Blacklabel, usw. Gibt es wirklich signifikante Unterschiede bzw. zeitliche Grenzen ab denen man sagen kann, ab hier bist du ein altes "besseres" Delay und ab hier Massenware mit vermeintlich schlechterer Qualität? Und hängt das Boss DM2 abgesehen von der ähnlichen Optik mit den beiden anderen Tretern zusammen?
     
  2. Schakal

    Schakal Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 04.07.18   #2
    Ich sage Blödsinn.
    Es gibt hier im Board ein Post wo gezeigt wird wie die unterschiedlichen Chips bei einem Tube Screamer klingen.
    Und siehe da man hört kaum Unterschiede.
    Ich würde nicht nach diesen aussagen gehen.
    Lasse sie dir von Thomann kommen und schicke die zurück die dir nicht gefallen.
    Einfachste Lösung.
     
  3. Benson

    Benson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.07.18   #3
    @Kelman Soweit ich weiß hatten die ganz frühen DM2 einen anderen Chip (MN3005) als die folgenden (MN3205). Grob gesagt unterscheiden sich die Chips darin, dass der 3005er auf höhere Spannungen bis 18V ausgelegt war und dann einen etwas höheren Headroom bieten konnte. Allerdings wurde der auch bei den frühen DM2s mit 9V betrieben, machte also von Sound kaum bis keinen Unterschied.
    Die größten Differenzen macht die Kalibrierung eines analogen Delays (gilt auch fürs AD9). Wenn ein Vorbesitzer mal daran rumgepfuscht hat, um beispielsweise mehr Delayzeit zu erreichen, weicht der Sound stark vom Werkssound ab (evtl. Clock-Noise, dumpfere Repeats,...).
    --> Die ganzen Black/Silver/ Label/Screw- Geschichten sind beim DM2 mMn eher für Sammler entscheidend.

    Für dich als Player würde ich dir zum Mooer Ana Echo raten, das sich technisch und optisch am DM2 orientiert:

    [​IMG]

    Das Ding hab ich auch, klingt bestens, Bauqualität auf Boss/Ibanez-Niveau.

    Wenn du noch weniger investieren willst oder diese Art Delay erstmal für dich "ausprobieren" möchtest: Behringer VD400. Da hapert es halt an der Haptik (Plastikgehäuse, blöder Taster, Plastik-Potischäfte), allerdings ist das vom Sound grundsätzlich gleichwertig. Könntest du einfach ausprobieren. Wenn dir dann die dumpfer werdenden Repeats doch zu dumpf sind, hast du dann nicht viel fehlinvestiert.

    Die aktuellen DM2-Waza oder Ibanez AD9 kannst du natürlich auch nehmen, finde ich persönlich nur zu teuer, für das was da drin steckt.

    Ansonsten musst du, falls du dich noch weiter am Markt umschaust, bei gewissen Herstellern aufpassen, denn nicht jedes "analog Delay" ist wirklich analog (z.B. Höfner, Excalibur,...). Die nutzen einen digitalen PT2399 Chip. Das klingt auch nicht schlecht, ist aber eben genaugenommen nicht analog.
     
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