Koksi01
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ok, dann habe ich dich falsch verstandenAber die Absicht meiner Aussage war nicht, den klassischen Gesang als etwas elitÀres und abgehobenes darzustellen das nur einer gewissen Minderheit zugÀnglich ist. Denn dies finde ich falsch.
Das sind dann natĂŒrlich genau solch dumme Ignoranten wie klassisch singende Leute, die sich fĂŒr was besseres halten (wozu du aber eben nicht gehörst, wie mir jetzt klar ist đ)So viele Leute belĂ€cheln mich wenn sie hören ich lerne klassischen Gesang, aber das ist mir egal. Ich durfte auch schon bei Betriebsfeiern nicht mitsingen, da meine Stimme angeblich so nach Oper klingt
Das ist so: andere Zeiten - andere Musik. Solche rein klassische GL die v.a. HobbysĂ€nger unterrichten, habe es in heutiger Zeit deshalb oft sehr schwer, genĂŒgend SchĂŒler zu finden, v.a. was jĂŒngere SchĂŒler betrifft. Im Profibereich sieht es anders aus: es gibt immer noch genĂŒgend (oder ev sogar zu viele!) die klassischen Gesang zum Beruf machen wollen und bei den Instrumentalisten ist es vermutlich Ă€hnlich. Aber letztlich braucht es nicht nur Musiker, sondern auch ein Publikum das ihnen zuhört!Ich sehe klassischen Gesang deshalb als etwas Besonderes da er in unserer Gesellschaft nur noch wenig vertreten ist und auch kaum weitergegeben wird.
ja da sagst du was! ich wollte nur mal ein paar Dinge aufzĂ€hlen, die es braucht um ĂŒberhaupt Profi zu werden, also das Diplom zu kriegen. Ob daraus dann auch ein Profi im Engagement wird, das steht tatsĂ€chlich nochmal auf einem ganz anderen Blatt!das GlĂŒck zu haben, irgend jemandem, der in den Genre etwas zu sagen hat, zu gefallen.
Wenn ich von Klassik spreche meine ich nicht die Epoche der Klassik (im Ggs zu Barock oder Romantik) sondern die klassische Musik als Ganzes. Aber du hast recht, ist natĂŒrlich etwas schlampig ausgedrĂŒckt.Der Begriff Klassik ist ja nicht so eindeutig. Im Prinzip versteht man unter Klassik nur einen kleinen Zeitraum (1730-1830).
Umgangssprachlich verwenden wir ihn hier halt fĂŒr E-Musik.
E-Musik (ernste Musik) U-Musik (Unterhaltungsmusik).
Klassische Musik muss meiner Meinung nach gefördert werden und allen Menschen wieder viel zugÀnglicher gemacht werden
Auch wenn ich weiss wie @Koksi01 es gemeint hat
Alles jetzt ziemlich OT, aber wir sind hier ja im Plaudereckchen
Ich weiĂ ja nicht, ob die Diskussion lohnt, aber das ist Quatsch. Ich habe mir die MĂŒhe gemacht, mal in die Top 5 der Spotify Charts reinzuhören, kein einziges StĂŒck folgt diesem Schema (mit der möglichen Ausnahme von "Astronaut in the Ocean", das einem Bassriff folgt, das man vermutlich mit t - d7 mit Quinte im Bass ausharmonisieren wĂŒrde). Ansonsten werden immer auch Nebenfunktionen verwendet. Auffallend ist eher, dass alle StĂŒcke bis auf eines in Moll stehen!aber die meisten StĂŒcke bestehen aus I, IV und V Stufe.
Gerade das finde ich irgendwie sehr schade, weil es bei Musik nicht um höher, schneller, weiter gehen soll... Auf anderer Seite, wenn viele klassischen StĂŒcke nur ab dem Niveau ausfĂŒhrbar sind, das nach vielen, vielen Jahren harter Arbeit entsteht, und auch noch sehr frĂŒhen Einstiegsalter erfordert (analog Leistungssport), dann irgendwie versteht man besser diese ganzen Nachwuchs-Wettbewerbe.Als elitĂ€r wird glaube ich nur der stĂ€rker ausgeprĂ€gte Wettbewerbscharakter im klassischen Bereich empfunden, wo zu hochdotierten Preisen kindliche MusterschĂŒler gekĂŒrt werden, die dann weitere Förderung erhalten.
Gerade das finde ich irgendwie sehr schade, weil es bei Musik nicht um höher, schneller, weiter gehen soll...
Das manch klassische Musikanten etwas eingebildet wirken...hmm...
Ich halte die Trennung fĂŒr nicht sinnvoll.
Es wird immer spannender... und logischer đ"So konnte eine OpernouvertĂŒre bei ihrer AuffĂŒhrung in einem Biergarten in die Unterhaltungskategorie fallen, bei der AuffĂŒhrung in einem Konzertsaal hingegen in die ernste".
Es wird immer spannender...
...der Wolf. Das Lamm. Hurz!!!
...was ich aber generell sehr gerne Ă€ndern wĂŒrde, zur Förderung allgemeiner Musikkultur, sind die AusĂŒbungsmöglichkeiten und Auftrittsmöglichkeiten fĂŒr Hobby-Musiker.
Wie toll wĂ€re es, Leute stĂ€rker in die Musik mit einbeziehen zu können - ĂŒber GLs und Musiklehrer, aber eben mit gewissen kleinen Auftrittsmöglichkeiten. Vielleicht ein kleines Konzert gestalten - es gibt aber irgendwie keine Basis dafĂŒr.
Und ich kenne es auch so, dass bei manchen Profis eigener Glanz relativ wichtige Rolle spielt
Ich habe das GefĂŒhl, dass es sehr sehr schwierig ist, nach der Schule / Uni Hobbymusik irgendwo auĂerhalb eigenes Kellers auszuĂŒben.

Dann mache sie dir doch selbst!Vielleicht ein kleines Konzert gestalten - es gibt aber irgendwie keine Basis dafĂŒr.
Kann ich bestĂ€tigen. Um so mehr ein Profi draufhat, umso lockerer sind sie in der Regel.ch habe schon hĂ€ufig mit Profis auf Augenhöhe gespielt, und sie natĂŒrlich auch schon engagiert und bezahlt. Dass die sich besonders wichtig genommen haben, habe ich eigentlich nie erlebt.
Ja!wenn du stÀrker in die Musikwelt einbezogen werden willst, dann musst du einfach nur deinen Keller verlassen.
FĂŒr SĂ€nger gibt es Chöre und Vokalensembles in ganz verschiedenen Genres. Und fĂŒr Instrumentalisten Laien-Orchester, Blasmusiken etc....was ich aber generell sehr gerne Ă€ndern wĂŒrde, zur Förderung allgemeiner Musikkultur, sind die AusĂŒbungsmöglichkeiten und Auftrittsmöglichkeiten fĂŒr Hobby-Musiker. UnabhĂ€ngig vom Genre, eigentlich, aber nicht ganz unabhĂ€ngig vom Können.
Ein kleines Konzert fĂŒr Freunde, Verwandte und Bekannte ist relativ simpel organisiert.
Doch gibt es schon (resp. gab es in normalen Zeiten đĄ). Gesangsklassenkonzerte eines/einer privaten GL: je nach Niveau der SchĂŒler v.a. fĂŒr deren Freunde und Bekannte, bei hohem Niveau aber auch mal ganz öffentlich.Bei privaten Lehrern geht das verstĂ€ndlicherweise eher nicht.