Art MPA Digital vs. EMU 1616m

von Niv, 16.09.07.

  1. Niv

    Niv Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.09.07   #1
    einziges Kriterium: Klangqualität


    beide Geräte sollen extrem gute Wandler haben, beim 1616m kann ich das bestätigen - klingt um einiges besser als alle anderen USB/FW/PCMCIA-Interfaces die ich sonst gehört habe. Dennoch liebäugel ich gerade mit einem Art MPA Digital, weil ich mir vorstellen könnte, daß die Pre-Amps nen ganzen Zacken besser sind bzw. das Gerät komplett auf diese Prozesse (Signal-Verstärkung/Umwandlung) spezialisiert ist, während das Emu eben "nur" so ein Allrounder ist, wenn auch ein ziemlich fähiger. Anschließen würde ich den Art MPA per ADAT über eine PCI-Karte, also daran solls nicht scheitern.


    Ist der Unterschied also den Streß wert? Aufgenommen werden überwiegend Vocals im fortgeschrittenen Homerecording-Sektor.
     
  2. Stifflers_mom

    Stifflers_mom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.09.07   #2
    also du hast schon eine brauchbare recordingsoundkarte? Dann würd ich doch den ART nehmen. Du musst dich halt entscheiden, ob du mehr Eingänge willst, oder einen hochwertigen Röhren(!)preamp mit Digitalwandler. Die 2 teile kann man ja so nicht vergleichen.
    Ich hatte auch mal ne EMU soundkarte, die Wandler sind wirklich sehr gut. Aber selbst wenn die Wandler des ART schlechter wären (was ich kaum glaube), dann würde das der bessere Preamp 10 mal wieder wett machen.
     
  3. topo

    topo HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 18.09.07   #3
    Ich arbeite mit dem Art DPS II und einer EMU 1820M.

    Wenn ich Röhre will, nutze ich den Art DSP II und gehe dann via ADAT in den Rechner ohne jeden Qualitätsverlust. Und wenn ich keine Röhre brauche nutze ich die Preamps von dem EMU Interface.

    http://www.artproaudio.com/products.asp?id=97&cat=1&type=79

    Ich bin vollauf zufrieden. Mit dem richtigen Mic erzielt man da schon klasse Ergebnisse.


    Topo :cool:
     
  4. Niv

    Niv Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.09.07   #4
    danke für die antworten, das rundet das ganze zur entscheidung ab.

    ich hab momentan nen 1616m als pcmcia version, allerdings auch die 1010-pci karte mit der das dock an desktop-pc anschließbar ist an dem ich mtlw mehr musik mache als auf dem notebook.

    die 1010 würde ich dann evtl. auch behalten und per digi von der art aus reingehen, zur audioausgabe noch das 0202 erweiterungsboard reinmachen weil das 1616pcmcia ist ja dann verkauft. ODER: auch das 1010 verkaufen, und das art mpa-teil mit ner rme hammerfall dsp 9632 kombinieren. das wäre eigentlich die traumlösung.

    und da ihr die geräte bißchen kennt, welches mikro würdet ihr empfehlen? allzu röhrig brauch ichs nicht, das reicht vermutlich was da vom art kommt. eher klarheit, aber ne sanfte, keine harsche!
     
  5. 4feetsmaller

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    Erstellt: 19.09.07   #5
    Welche Preisklasse denn ?
     
  6. Niv

    Niv Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.07   #6
    kommt drauf an. dynamisches bis 600, sonst bis 1200 absolutes maximum.

    überlegungen treffen sich momentan bei electro voice re-20 oder neumann tlm 103.
     
  7. 4feetsmaller

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    Erstellt: 20.09.07   #7
    Nun ja, also ein Kondensator würde ich schon nehmen, da du sicherlich Gesang damit recorden willst. Also in dieser Preisklasse ist es nicht ganz einfach eine Empfehlung zu geben, da sich die Mikrofone nur noch durch kleine Details unterscheiden. Der Weg in Richtung Brauner Phantom Anniversary Edition, Neumann TLM 103, AKG C-414 und Audio Technica AT-4050 dürfte schon ganz gut gehen. In aller Regel sollte man aber bei dieser Preisklasse ein Mikrofon ausprobieren, da jede Stimme unterschiedlich ist und auch jeder Mensch andere Hörgewohnheiten hat. Von daher ab zum Fachhandel, da ja niemand die Katze im Sack kaufen will.
     
  8. Niv

    Niv Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.07   #8
    das sind so die standards, klar. aber auf brauner kann ich bspw. nicht, weil wer will schon in so ein hässliches ding singen.

    was ist mit dem shure ksm-44? von dem sind (bei harmony central bspw.) auch viele angetan, es ist noch nicht so ausgelutscht als refrenz-mic und sieht zudem schlicht aus.
     
  9. 4feetsmaller

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    Erstellt: 20.09.07   #9
    Mhm, von dieser Meinung halt ich nicht viel. Wenn jemand mal deine Aufnahme hört, wird er sie ja nicht mit dem Mikrofon assoziieren, oder ? Von daher sollte schon Qualität/ Verarbeitung vor dem Aussehen stehen. Gerade von diesem Mikrofon halt ich persönlich sehr viel, aber das musst du selber wissen. Das Shure Mikrofon kenne ich garnicht. Eventuell findest du eine Hörprobe unter Hörbeispiele Mikrofone.

    Bye :great:
     
  10. Niv

    Niv Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.07   #10
    soanz ernst gemeint war das ja nicht. aber es ist schon so, daß mich der aufnahme-prozess mehr interessiert als die rezeption. da die sachen meist spontan/freestyle am mic entstehen spielt das äußere schon eine rolle, wenn auch nicht die hauptsächlich tragende. ein mike muß einem vertraut werden können, man muß es mögen um es gut besingen zu wollen. ein von "technikern" oft unverstanden übersehender, aber für musiker eben entscheidender aspekt.

    alles in allem danke, mal sehen was am ende rauskommt.
     
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