Asgaia - recording session 2012 (making of)

  • Ersteller ThomasT
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Wie findest du denn z.B. den Sound hier? (unterlegt mit CD-Sound, geht super wenn man live mit Click spielt .... ;-))



Natürlich kein schlechter Mix, allerdings auch nicht gerade auf "fette" Gitarren getrimmt. Was ja nichts schlechtes ist. CoF - Bitter Suites to Succubi .... sau geiler Mix.

Ich habe ein ganz andere Problem: die Fettheit geht heutzutage wegen der geforderten Lautheit unter. Viele 90er Jahre Death Metal Bands klingen fetter als das heutige Zeugs. Hochprofessionelle Ausnahmen, wie Amon Amarth, In Flames usw. gibts natürlich.
Ich red von dem normalen Undergroundkram wie auch den Legacys CDs z.B.

Naja.... bei dem "Underground" Kram hat man eben auch nicht uuunbedingt die Mittel, um bei Top Produzenten aufnehmen zu können. Anscheinend ist den meisten Bands das Geld zu Schade, um mal z.B. bei Lasse Lammert vorbeizuschauen ... und sie investieren es lieber in ein mittelklassiges Studio und Bier ( Bier..jam jam..). Da brauch man sich dann am Ende nicht wundern. "Underground" heißt ja nicht, dass es schlecht sein muss ... weder musikalisch noch technisch.

MfG
 
Irgendwo geht's dann halt auch darum, dass man den Begriff "Stereobreite" recht klar definieren kann - und die Thiele-Methode hat da ziemlich deutlich eine höhere Stereobreite. (vorsichtshalber: meiner Meinung nach)

Den Begriff "Fett" beim Gitarrensound hört man dagegen zwar geschätzte tausendmal öfter, aber er ist schwer bis gar nicht zu definieren. ICH finde nämlich die Thiele-Methode "fetter klingend".
Alleine da sieht man schon, wie unklar "fett" definiert ist, wenn Vendo die "konventionelle" Methode "fetter" findet.
 
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Natürlich kein schlechter Mix, allerdings auch nicht gerade auf "fette" Gitarren getrimmt. Was ja nichts schlechtes ist. CoF - Bitter Suites to Succubi .... sau geiler Mix.

Es ist halt immer, ab einem gwissen Punkt, wenn es technisch i.O. ist eine Geschmacksfrage. Und das ist ein Grund, warum solche Rezepte nicht funktionieren. Meine Methode erreicht ein bestimmtes Ergebnis. Wie jedes Ergebnis und Maßnahme (für Effekte wie Comp gilt das analog) hat es auch Nachteile. Und deshalb muss man abwägen was jeweils besser ist. Das ist doch logisch.
Ich will doch nicht sagen und ich hoffe so kam es auch nicht rüber "Hey Leute, das ist die ultamative Methode müsste ihr alle so machen." sondern eine simple Methode vorstellen mit der sich etwas bestimmtes erreichen lässt. Oder die eine zusätzliche Idee zum Mikrofonierungsrumgespiele bringt.

Anscheinend ist den meisten Bands das Geld zu Schade, um mal z.B. bei Lasse Lammert vorbeizuschauen ... und sie investieren es lieber in ein mittelklassiges Studio und Bier ( Bier..jam jam..). Da brauch man sich dann am Ende nicht wundern. "Underground" heißt ja nicht, dass es schlecht sein muss ... weder musikalisch noch technisch.

Klares Jain.

Nein, denn hier würde ich eher vermuten, dass Topproduzenten zu teuer sind. Man kann Musik als Hobby betreiben. Dann kann man sich überlegen was einen das wert ist. Und da sind 10000 Euro für eine Hobby doch für die meisten recht viel. Man kann es aber auch betriebswirtschaftlich betrachten. Und da sieht es noch viel schlechter aus. Man mag 10000 Euro für sein Hobby ausgeben (oder für seinen "Traum" was aber ähnlich ist), aber 10000 Euro Gewinn für eine Underground-Band? Vegiss es. Diese Zeiten gabs mal.

Ja, weil selbst bei kleinen Studios wie bei mir die Kunden stark zurückgegangen sind. Wir haben früher in Studios aufgenommen und das abgeschaut und dann langsam selbst experimentiert. Heute wollen alle alles selber machen. Gibt ja alles im Netz ... einen Rechner hat man und eine Raubkopie von Cubase, Logic und Co. lässt sich auch noch auftreiben. Hämmer den Leuten doch mal ein, dass Kompetenz (und schon lange nicht mehr die Technik) bezahlt werden muss und vorallem, dass sich diese Ausgaben lohnen.
Mal ein typisches Beispiel: warum versucht auch die No-Bodget Band mit aller Gewalt die Drums bei sich im Proberaum aufzunehmen? Gitarren ok, Bass Di und Gesang auch ok. Aber die paar 100 Euro für eine 2 Tages - Session im besseren Studio sind gut angelegt. Besser als das 300 Euro Mikrofon-Set. Ich kann es auch nur predigen.
 
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Rhythm Guitar Recording:

Impressionen von der Session:

Am Schluss die ca. 1min Beispiel Song mit Gitarren. Langsam klingts nach Metal :rock:

 
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Lead Guitar Recording:

Impressionen von der Session:

Diesmal mit Stefan und mir. Am Schluss wieder der Ausschnitt vo dem einen Song. Diesmal mit Melodie-Gitarren.

 
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Equipment:

Kurz noch zum Euqipment. Nicht so spannend, da es sich kaum von dem von Marcel unterscheidet.


 
Hab hier interessiert mitgelesen, weil ich inzwischen auch seit über 10 Jahren Gitarren aufnehme und die letzten beiden Alben (komme quasi grade frisch aus dem Studio) mit einem serhr guten professionellen Metal Producer produziert habe.

Grundsätzlich ist an der zwei Mikro Methode von Thomas nichts auszusetzen. Denn wie er ganz richtig sagt: Man muss viel probieren und experimentieren und alles was gut klingt und zum gewünschten Ergebnis führt, ist gut! Mir wären die Unterschiede in dieser Methode alleridngs nicht groß genug.

Daher erzähle ich mal, wie die Gitarren auf unserem letzten Album und dem neuen (das im August/September erscheinen wird) aufgenommen wurden:

- Erstmal wurden alle Rhythmusgitarren mindestens(!) viermal eingespielt. Nur zweimal klingt mir grundsätzlich zu dünn. D.h. es sind auf jeder Seite zwei Gitarrenspuren übereinander zu hören. Und je nach Bedarf wird das dann auch um zwei bis vier zusätzliche Spuren noch angefettet. Also es gibt einige Parts mit geachtfachten Rhythmusgitarren. Cooler Trick dabei: Z.B. zwei Spuren ne OKtave runtergestimmt spielen. Also wirklich auf Basstönen. Klingt krass aber das Ergebnis wird sehr cool, wenn man es recht leise druntermischt.

- Mikrofoniert haben wir mit einem SM57 und einem Sennheiser MD421. Diese beiden Mikros haben sehr unterschiedliche Grundcharakteristiken, was den Gesamtsound sehr voll und ausgewogen werden lässt. Diese beiden Spuren wurden dann aber nicht einzeln aufgenommen sondern durch ein gutes Analogpult zusammen auf eine Spur gemischt. Sie waren an verschiedenen Speakern und auf verschiedene Bereiche des Speakers gerichtet, um ein möglichst umfangreiches Spektrum zu erreichen.

- Und dann dann wichtigste: Zwei komplett verschiedene Amps über zwei verschiedene Boxen! In unserem Fall ein ENGL Savage 120 und ein Dual Rectifier. Wobei der Savage über eine Marshall 1960AV und der Recto über eine Mesa Box liefen

- Wichtig ist dabei natürlich, dass die Amps so eingestellt werden, dass sie sich im Frequenzspektrum ergänzen. Also einer z.B. MIttiger und fetter in den Tiefmitten und einen Höhenlastiger und fizzeliger. Auch verwende ich deutlich hörbare Gain-Unterschiede. Den Recto sind wir z.B. mit viel weniger gefahren, als den ENGL.

- D.h. ich habe auf jeder Seite eine (mindestens) ENGL und eine Recto Spur.

Nur mal, um eine andere Methode zu erkären, die auch einwandfrei funktioniert.

Was auch ein toller Vorteil davon ist:
Man kann den Gitarrensound je nach Part sehr gut variieren. Wollen wir einen raueren, roheren, brachialeren Sound, mischen wir einfach den Recto-Anteil hoch. Soll er eher smoother, runder und stärker verzerrt sein, wird der ENGL lauter gemischt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Yup. So ähnlich.

Das mit dem tieferstimmen von 2 Gitaren habe ich auch mal probiert und wieder verworfen.
Vorallem ist es Job des Basses genau diesen Effekt zu erzeugen.
Auch Varianten von 1 Oktave (oder ein anderes Intervall) höher(!) spielen und dann via Software Pitchshifter wieder runter pitchen.
Aber irgendwie klingt das alles zu künstlich.

Ich bin auch nicht wirklich von der 2 Mikro Abnahme überzeugt. Unzweifelhaft funktioniert das. Aber der Vorteil liegt eher darin im Regieraum den Klangcharakter zusammen mischen zu können, anstatt das Mikro am Lautsprecher zu verschieben.
Der große Nachteil ist die Reproduzierbarkeit.

Zum Ergänzen der Sounds. Hier kann man zwei grundsätzlich Philosophien fahren. Erstens wie du beschreibst ein Sound liefert das, der andere das (z.B. auch der eine Druck und Sustain für stehende Töne und der andere einen präzisen Anschlag mit weniger Zerre) oder die vier Sounds sind unterschiedlich aber ähnlich.

Wir haben auch schon einen Valvestate Combo als gedoppelte Gitarrenspur genommen. (habe dann erst Jahre später gelesen - 1999 war das Internet noch nicht so informativ - dass Carcass das auch gemacht haben).

Zu der Aufnahme gibts noch etwas bemerkenswertes zu berichten. Der entgültige Sound auf der CD war semioptimal. Der erste Mix vom Techniker im Mixstudio war Schrott - bemerkten wir aber erst daheim, dort klangs gut. Beim zweiten Mix wurde der Techniker als Techniker degradiert und ich habe gemischt. Ging so, Schadensbegrenzung. Anscheinend viel beim Aufnehmen falschgemacht.
Umgeblasen hat es mich aber als ich beim Aufräumen vor 2 Jahren - da hatte mein Autoradio noch Kassettendeck - eine Kassette (die älteren kennen das noch ...) mit dem roughmixes aus dem Aufnahmestudio gefunden hatte. Wow, der Sound war richtig gut. Was wurde der versaut im anderen Studio ...
Ich müsste mir mal den Spass machen und die alten ADAT Tapes in Cubase überspielen ...
 
Yup. So ähnlich.

Das mit dem tieferstimmen von 2 Gitaren habe ich auch mal probiert und wieder verworfen.
Vorallem ist es Job des Basses genau diesen Effekt zu erzeugen.
Auch Varianten von 1 Oktave (oder ein anderes Intervall) höher(!) spielen und dann via Software Pitchshifter wieder runter pitchen.
Aber irgendwie klingt das alles zu künstlich.

Da muss man viel rumprobieren. Das geht auch wirklich nur an ganz gewissen kurzen Stellen und nur, wenn das sehr leise reingemischt wird. Sobald man das bewusst wahrnimmt, klingts nicht mehr gut.

Ich bin auch nicht wirklich von der 2 Mikro Abnahme überzeugt. Unzweifelhaft funktioniert das. Aber der Vorteil liegt eher darin im Regieraum den Klangcharakter zusammen mischen zu können, anstatt das Mikro am Lautsprecher zu verschieben.
Der große Nachteil ist die Reproduzierbarkeit.

Meinst du jetzt "deine" zwei Mikro-Methode oder "meine"?
Meine ist halt dazu da, die Charakteristik der verschiedenen Mikros und verschiedene Regionen des Speakers zu haben. Die äußere Membran klingt nunmal ganz anders, als beispielsweise der Übergang zwischen Membran und Chalotte. Und wenn man diese beiden Frequenzspektren einfangen will, muss man mit mehreren Mikros arbeiten. Habe auch schon sehr lange keinen professionellen Engineer mehr gesehen, der mit nur einem Mikro arbeitet. Also das ist wirklich "branchenüblich".

Klar ist die 100%ige Reproduzierbarkeit nicht gegeben. Es muss halt zumindest ein Song durchgezogen werden. Zwischen den Songs hört man minimale(!) Unterschiede der Mikropositionierung nicht. Aber wir machen sowieso immer alle Gitarren in einer vieltägigen Session fertig. D.h. das bleibt alles so stehen, bis alle Gitarren fertig aufgenommen sind. Aber wenn man an der Box klar kennzeichnet wo das Mikro hinkommt, sich den Abstand merkt und den Winkel einigermaßen weiß, ist es auch zu 95% reproduzierbar und die 5% nimmt man wirklich nur bei nem direkten Schnitt wahr.

Und im größten Notfall kann man ja alles nochmal per Reamping durch den Amp jagen, solange man das rohe Outputsignal (direkt den Gitarrenoutput über nen Mikrovorverstärker) mit aufgenommen hat, was ich jedem rate, zu tun. Es erleichtert auch das schneiden auf Sicht ungemein, da auf dieser Spur jeder Plekanschlag super sichtbar ist.
 
Da muss man viel rumprobieren. Das geht auch wirklich nur an ganz gewissen kurzen Stellen und nur, wenn das sehr leise reingemischt wird. Sobald man das bewusst wahrnimmt, klingts nicht mehr gut.

Dafür benutzt ich Keyboard-Spuren. Also bei meiner Band (um die es ja hier geht ...)


Meinst du jetzt "deine" zwei Mikro-Methode oder "meine"?
Meine ist halt dazu da, die Charakteristik der verschiedenen Mikros und verschiedene Regionen des Speakers zu haben. Die äußere Membran klingt nunmal ganz anders, als beispielsweise der Übergang zwischen Membran und Chalotte. Und wenn man diese beiden Frequenzspektren einfangen will, muss man mit mehreren Mikros arbeiten. Habe auch schon sehr lange keinen professionellen Engineer mehr gesehen, der mit nur einem Mikro arbeitet. Also das ist wirklich "branchenüblich".

Andy Sneap arbeitet mit einem Mikro ...

Wenn ich ein Mikro weiter innen positioniere und eins weiter aussen und dann zusammenmische, denkst du nicht, man kann den gleichen Sound (innerhalb der Reproduktionsgenauigkeit) erzielen wenn man ein Mikro geeignet in die Mitte stellt?

Generell ist das angesprochene Spielen mit Amps, Boxen usw. viel wichtiger als die Mikrofonierung.
Gitarrenmikrofonierung und Bassdrummikrofonierung wird gerade bei Metal gerne überschätzt. Während Snare und Overhead/Becken Mikrofonierung eher unterschätzt wird.

Es erleichtert auch das schneiden auf Sicht ungemein, da auf dieser Spur jeder Plekanschlag super sichtbar ist.

Jetzt haut der in die Wunde ...
 
Wenn ich ein Mikro weiter innen positioniere und eins weiter aussen und dann zusammenmische, denkst du nicht, man kann den gleichen Sound (innerhalb der Reproduktionsgenauigkeit) erzielen wenn man ein Mikro geeignet in die Mitte stellt?

Nein das klingt ganz anders. Klingt dumpfer. Musst mal probieren. Die Membran hat in der Mitte weder die Bässe der äußeren Membran, noch die Höhen der Chalotte. Du bekommst das viel breitere Frequenzspektrum, wenn du einzelne Bereiche des Speakers extra abnimmst und dann zusammenmischst.


Jetzt haut der in die Wunde ...

Welche Wunde? Hab ich was überlesen?
 
Nein das klingt ganz anders. Klingt dumpfer. Musst mal probieren. Die Membran hat in der Mitte weder die Bässe der äußeren Membran, noch die Höhen der Chalotte. Du bekommst das viel breitere Frequenzspektrum, wenn du einzelne Bereiche des Speakers extra abnimmst und dann zusammenmischst.

Wer ich mal probieren. zwei SM57 auf die eine Seite vom Lautsprecher und ein einzelnes auf die andere Seite und das solange verschieben bis der Klang möglichst gleich ist.
Ein Mikro nimmt ja nicht nur das auf, wo es hingerichtet ist, sondern auch Schall seitlich und gleichzeitig strahlt jeder Punkt des Lautsprechers auch seitlich und nicht nur gerichtet nach vorn.
Aber Versuch macht klug.

Welche Wunde? Hab ich was überlesen?

Ich habe keine DI-Spuren aufgenommen. Aber gerade diesmal festgestellt, dass durch das bisschen mehr an Zerre, die Anschläge schlecht sichbar sind. Ich hoffe ich muss nicht allzuviel editieren. Im groben passts ja auch.
 
Keyboard Recording:

Na ja, diesmal sieht man nicht so viel. Man sitzt halt am Rechner ...
Am Schluss der Beispielsong mit Keys. Man hört langsam wie wichtig ein guter Mix ist. So als roughmix matscht's jetzt langsam ...

 
Vocals:

Nach etwas Verzögerung geht mit den Gesang ... ähm ... sagen wir Vocals ... weiter.



 
Hachja, "Gesang" aufnehmen ist immer was feines. Ich glaube für die EP werde ich da auch mal filmen. Die Versprecher sind irgendwie immer der größte Feind, aber schon zu sehen, dass es anderen nicht besser geht als mir ;) Wie lange braucht ihr so pro Song für die Vocals?
 
Verschieden. 1 Song pro Abend. Beim letzten auch mal ein Abend pro Strophe, weil rumgebastelt.
Begrenzung ist meist die Stimme. Nach 2h reiner Singzeit ist die "fertig".
Den Fehler haben wir früher gemacht in anderen Studios, wo Zeit knapp war, das letzte aus der Stimme geholt. So klangs dann auch. Das wirklich doofe beim Aufnehmen ist, dass man vorher die Instrumente aufnimmt und dann mehrere Wochen gar nicht "singt". Und dann auf einmal volle Pulle.

Generell kann ich nur raten, wenn eine Band im Studio ist (und die Zeit knapp ist) so früh wie möglich mit dem Gesang zu beginnen und in den Gesangspausen dann die ergänzenden Instrumente (Solos etc.) aufzunehmen.
 
Oha, da habt ihr aber echt ne Menge Zeit. Benötigt ihr generell viele Versuche, aufgrund von Versprechern usw.? Wie viele Spuren macht ihr so immer? Wir nutzen meist 2 verschiedene Mikros gleichzeitig und machen dann 2 oder 3 Takes, also 4 oder 6 Spuren und brauchen pro Song meist zwischen 20 und 30 Minuten. Wobei wir natürlich auch noch nicht ganz so professionell sind wie ihr.
 
Oha, da habt ihr aber echt ne Menge Zeit. .

Wir lassen uns ne Menge Zeit ... ;-/
Dewegen auch der Spass mit den Videos.

Benötigt ihr generell viele Versuche, aufgrund von Versprechern usw.?

Weniger wegen Versprechern als wegen andere Fehler.
Z.B. Stimme am letzten Wort abgekackt. Zweites Wort in dritter Zeile zu luschig.
Zu sehr im Dialekt gehangen und t als d oder k als g gesprochen. Also allgemein Betonung. Nuscheln. Nicht auf dem Punkt.
Wenn du pro Song 30 min brauchst und zwei Takes brauchst. Dann hast du für jeden Take ca. 2 Versuche. Ist dann wie live.
Das kann ganz gut gehen. Aber wenn man dann mit der "Lupe" herangeht dann steigt der Aufwand schnell exponentiell.

Wie viele Spuren macht ihr so immer?

Immer 2. Es sei denn wir brauchen mehr. Dann auch immer paarweise.
Ich nehm nie nur eine Spur auf, wenn irgendwie geht. (und der Musiker hinbekommt). Immer doppeln.
Selbst wenn man es beim Mix weglässt.
 
Beruhig mich, dass andere auch pingelig sind beim Gesang..
Ich dachte schon ein wenig, dass nur mir es wichtig ist, dass alles passt.
;)

LG Jakob
 
Ist irgendwie komisch, je professioneller man heran geht, desto mehr verlagert sich der Aufwand von Drums zum Gesang.
Bei Demos sind immer die Drums am aufwändigsten. Klar, viele Spuren, langer Check. Gitarren so in der Mitte, braucht auch etwas Aufwand. Gesang fast kein Aufwand. Mikro hin gestellt und schnell mal eingerotzt.
Bei CD Aufnahmen ist der Aufwand für Drums zwar genauso hoch, aber im Verhältnis pille-palle. Dagegen ist der Gesang viel viel aufwändiger. So sehr, dass man eben keine 3 Songs am Tag schafft. Sondern meist nichtmal einen.
Ich weiss nicht wie es bei "richtigen" Profis ist. Aber alle Sänger die ich hatte und die nicht zart singen, sind nach spätestens 4h mit der Stimme fertig. Das muss nicht bedeuten komplett heiser, aber immerhin so dass man hört, dass sie angeschlagen ist.
 

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