Ashdown MAG/ABM Peavy TVS

von Torchy, 20.04.05.

  1. Torchy

    Torchy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.04.05   #1
    Wo liegt eigentlich (außer beim Preis und beim Gewicht) der Unterschied? Die Lautsprecher erscheinen mir gleich bis ähnlich, die MAG geht sogar 10 Herz tiefer (MAG 410/ABM 410T).

    Wie würdet Ihr den direkten Vergleich mit der Peavy TVX 410 sehen?

    Und die letzte Frage (ich weiß, schon öfter behandelt, aber habe ich keine klare Aussage hierzu): Wenn ich eine der beiden 410 mit 230 Transenwatt befeuer, wie ist dann im Verhältnis zum Roland DB700 a) der Sound und b) die Lautstärke?

    Gibt nix schlimmeres, als sich neues Equipment auszusuchen....
     
  2. elkulk

    elkulk Bass-Mod & HCA Bass/Elektronik Moderator HCA

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    Erstellt: 20.04.05   #2
    ABM vs. MAG:
    ABM qualitativ hochwertiger, belastbarer (RMS)
    unterschiedliche Abmessungen
    unterschiedlicher Sound

    Peavey:
    in 4 oder 8 Ohm verfügbar
    geringere Belastbarkeit (RMS)
    andere Abmessungen
    anderer Sound

    Entscheidend sollten Deine Soundvorstellungen sein (direkter Vergleich der Boxen mit Deinem Bass und Deinem Amp); da kann Dir keiner, der nicht mit vor Ort ist, helfen.

    Zur Frage 4x10er vs. DB700: Du müsstest schon sagen, welcher Amp mit welcher Box mit dem DB700 verglichen werden soll. Und dann müsste jemand genau diesen Vergleich schon einmal durchgeführt haben, was ich für ziemlich unwahrscheinlich halte. Auch dann kann er Dir vermutlich nur sein subjektives Urteil mitteilen.
    >> Wieder: Du solltest selbst die beiden Versionen direkt vergleichen.
     
  3. Torchy

    Torchy Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.04.05   #3
    @elkulk!
    Danke für die Antwort, hilft mir aber nicht wirklich. :)

    Qualitativ besser bei ABM zu MAG ist mir klar, aber ich wollte mal eure Meinung hören, ob der Mehrpreis die ABM rechtfertigt oder ob die Unterschiede eurer Meinung nach marginal sind. Das mit dem Sound werde ich natürlich noch antesten. Aber wenn ich meinen CUBE 100 im Anspiel"zimmer" meines Local Dealers teste, kommt er mir saulaut vor. In einer Kneipe sieht es da schon anders aus, das kannste halt nicht antesten, deswegen hoffte ich gerade in Bezug auf DB700 vs. 410/115 auf Erfahrungsberichte. Der DB 700 reizt mich einfach, will aber nicht bei der ersten größeren Sache stehen und feststellen, dass mir Dampf fehlt (ja ich weiß, PA, aber bis jetzt bin ich da nie drüber, weil ich ne SVT810 im Rücken hatte und so große Sachen nicht gespielt habe, bin halt nen alter Hobby-Mucker). Wenn jetzt jemand die Aussage trifft, dass die 410er aufgrund der größeren Membranfläche bei gleicher Amp-Leistung deutlich mehr Druck liefert, als der DB700, würde mir das helfen. Wenn dagegen die Aussage kommt: "tut sich nix", hilft mir das schon mal sehr und ich kann mich beim Antesten voll auf den Klang konzentrieren. Dann ist die Entsheidung schon fast gefallen!

    Der Riesenvorteil im Forum ist die Erfahrung der Leute! Aus Zeitgründen ist die Antesterei immer schwierig und kaum ein Händler hat alle Geräte da, die man vergleichen möchte!

    Mein Amp ist übrigens ein ACOUSTIC 370 (370 Watt an 1,6 Ohm, 230 Watt an 4 Ohm)
     
  4. Torchy

    Torchy Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.04.05   #4
    So, ich war testen,

    habe mich vorher für die Stack-Lösung entschieden, weil ich da mit meinen Spontangigs flexibler bin. Am liebsten würde ich mir den DB700 noch dazu kaufen...... aber irgendwo ist Schluss mit Geld! Zumal mir der Cube 100 mit seiner Vorstufe gut gefällt und auch noch in den Kofferraum passt!

    Also verglichen habe ich ne Ampeg Classic 410 HE + 115er, dann die Ashdown ABM 410, dann den Orange 410, dann ne Aschdown Mag 410 mal alleine mal mit 210er (115 war gerade nicht da)

    Beim ersten Durchgang habe ich jeweils meinen Acoustic-Amp davorgehängt und über nen 5-Saiter gespielt. Und dann war ich völlig verwirrt: Die Ampeg-Kombi klang schon ganz gut, aber irgendwie.... Die ABM hat mich ein wenig enttäuscht, die Orange war der Hammer und dann haben wir die Mag angeschlossen und sowohl der Bassteil-Fachverkäufer als auch ich waren baff: gefiel mir mit der Orange zusammen am Besten, deutlich besser als die ABM oder das Ampeg-Stack. Vielleicht sind meine Ohren auch noch durcheinander oder ich leide an irgendwelchen Krankheiten....

    Und dann haben wir die MAG direkt an einen Roland Cube 100 angeschlossen, und da war ich nochmal platt! Unglaublich, was der kleine AMP da rausholt. Er verteilt die Leistung wirklich optimal. Die Box scheint auch wirklich einen guten Wirkungsgrad zu haben.

    Hab mir 410/115 bestellt! Wenn die Boxen das Ergebnis vom Hörraum auch auf der Bühne bringen, müssten Sie für die Preis/Leistung nen Orden kriegen!
     
  5. Torchy

    Torchy Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.05.05   #5
    So, kurzer Erfahrungsbericht:
    Habe mir vorgestern die MAG 410/115-Kombi geholt und gestern direkt bei einem Gig auf nem Sportplatz (Bass nicht über PA) getestet. Bin begeistert! Die 115 schließt wirklich nahtlos an die 410 an, wenn man die 115 rauszieht und nur über die 410 spielt, klingt es schon gut, kommt die 115 dazu, wird unten rum wunderschön unterfüttert ohne aufzufallen. Lautstärke mehr als ausreichend. Man hat den Bass in mehreren hundert Metern noch klar gehört, sagte man.
    Die Mitten drücken gut! die anderen Mitspieler (ist ne lose Sessiontruppe) waren alle sehr angetan. Die Boxen zeichnen sich durch sehr runden, kompletten Sound aus. Also für den Preis kann man echt nur sagen: Daumen hoch, Ashdown! Jetzt vermisse ich meine SVT 810 nicht mehr so doll.......
     
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