[Review] Ashdown ABM 1200 EVO IV

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Ashdown ABM EVO IV

Allgemein
Die Firma Ashdown hat seit ihrem Bestehen und vor allem in den letzten Jahren mehrfach die Verstärkerserien gewechselt, neue Amps hinzugefügt und herausgenommen, den Herstellungsort (Land) gewechselt und auch innerhalb der einzelnen Baureihen Änderungen vorgenommen. Hierbei hat der Hersteller aber auch oft vergessen, die genauen Änderungen bzw. die Details der einzelnen Amps im Netz oder den Anleitungen zu dokumentieren. Das sorgt immer wieder für Verwirrung und falschen Infos unter den Ashdown Usern. Möglicherweise ist das auch ein Grund dafür, dass in Deutschland diese Verstärkermarke immer weniger beliebt ist.

Ich habe in den letzten Jahren einen ABM 500 EVO III RC, einen ABM 900 EVO II ("Made in PRC " = "Made in People's Republic of China“), einen ABM 500 EVO I (Made in UK), einen Klystron 500 (Made in UK) in der „long“-Version, d.H. mit dem breiterem Gehäuse des 1000er und aktuell einen JJ Burnel 500 gespielt und recht deutliche Unterschiede im Klang vernommen (und darauf kommt es ja an!).

Vor ein paar Wochen habe ich die Möglichkeit gehabt das aktuelle ABM-Modell, also die EVO IV-Baureihe zu testen und mir pers. einen Eindruck dieses Amps zu machen. Vor allem interessierte mich, warum ich für einen ABM 1200 EVO IV fast 1500 Euro ausgeben soll, wenn ich doch das Vorgängermodell ABM 900 EVO III mittlerweile für unter 600 Euro neu bekommen kann. Da ich auch eine Zeit lang einen Ampeg SVT 4 pro sowie einen Ampeg SVT 6 pro gespielt habe, werde ich auch zum Schluß, kurz darauf eingehen, warum ich mich, wenn ich die Wahl hätte, für den ABM 1200 EVO IV entscheiden würde.
Ich spiele meinen aktuellen Ashdown JJ Burnel 500 nun etwa 5 Monate mit einem Fender USA PJ Precision in eine ABM 410 Box aus der EVO I Serie (Achtung: Bei den Boxen gibt es auch große Klangunterschiede!).
Den Ashdown ABM 1200 EVO IV habe ich mit der ABM 410 EVO III Box getestet.



img_20150206054820_86756.png


ABM-1200-EVO IV Specifications



Power Output

600 + 600 Watts

Power Requirement

115-230 Volts

Speaker Outputs

4 x Jack/Speakon outputs

Frequency Response

-3dB @ 17Hz und 30KHz

High Instrument Input

Impedance 3.9m Ohms, input range 150mV -

Low Instrument Input

impedance 10k Ohms, input range 300mV - 40V p-p

Line Input

Impedance 22k Ohms, input level 0dBu nominal

DI Output

600 Ohm balanced, Level 0dBu nominal

Tuner Output

Impedance 22k Ohms, Level 0dBu nominal

Impedance

Minimum 4 Ohms Per Side

Effects Send

Impedance 22k Ohm, Level 0dBu nominal

Effects Return

Impedance 22k Ohms, Input Level 0dBu Nominal

Output Tubes

1 x 12AX7

H x W x D (mm)

158 x 610 x 355

Weight (kg)

28
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Aufbau
Der EVO IV Amp hat wie auch der EVO III eine einzige Eingangsbuchse, deren Empfindlichkeit per nebenstehendem Taster für aktive- oder passive Bässe angepasst werden kann. „Trocken“ angespielt, d.H. ohne EQ, Valve, Sub und Compressor, klingt der Amp sehr „vintage“. Knorzig und auch knurrig, aber ohne richtig tiefe Bässe und ohne richtigen Attack, eher Tiefmittig bis Mittenbetont. Der Grundsound ist aber schon hier erkennbar. Typisch Ashdown, druckvoll, britisch und mächtig, aber auch anders als beim EVO III. Doch dazu später mehr.

Preshape
Shape (Push Flat) +8dB @ 50Hz & 4kHz, -8dB @ 400Hz, filter slope - 6dB/octave
Die Sonne geht für mich auf, wenn ich über den „Push Flat /Shape“ den von den Trace Elliot Amps bekannten „Preshape“ aktiviere, was im Grunde ja nichts anderes ist, als ein voreingestellter EQ im „Badewannenstil“.
Ich spielte den Amp übrigens in dieser Einstellung (+ ein wenig Valve Drive Plus) mit Plektrum und es kommt aus den Boxen ein Sound, der schon stark an den Basssound der Foo Fighters erinnert. Holzig, sehr druckvoll, viel Schub in den Tiefmitten und sehr aufgeräumt (detailreich) im Sound.

Valve Drive Plus
Der Amp ist eigentlich ein Transistoramp, dem ich in der Vorstufe, über einen Taster zuschaltbar, eine 12AX7 Dual Triode Vorstufenröhre stufenlos hinzuregeln kann. Je nachdem, mit welchem Eingangssignal (aktiver Bass, passiver Bass) man den Amp füttert kann bei gleicher Regler-Einstellung deutliche Unterschiede in der „harmonischen“ Verzerrung war genommen werden. Bei meinem passiven Preci habe ich den Regler bei ca. 11 Uhr. Damit habe ich bei leichtem bis mittlerem Anschlag einen cleanen aber warmen Sound und wenn ich dann mal richtig „reinhaue“, einen leichten Overdrive. Dreht man den Regler voll auf, hat man einen recht starken Overdrive-Verzerrer-Sound, den ich pers. nicht besonders mag. Für solche Zerrsounds gibt es m.E. bessere Alternativen in Pedalform. Der Regler ist beim EVO IV erheblich empfindlicher als beim EVO III und soll wohl an das Ashdown Drive Plus Pedal erinnern. Leider kommt der integrierte Drive nicht an den Sound des Pedals ran. Das Basssignal zerrt früher und auch stärker als beim EVO III

EQ
Der schaltbare EQ ist in drei per Drehregler einstellbare Hauptfrequenzen und sechs (beim EVO III vier) durch Schieberegler einstellbare Zwischenfrequenzen einstellbar.

EQUALISATION
Bass +/-15dB @ 45Hz
Middle +/-15dB @ 660Hz
Treble +/-15dB @ 7kHz
shelving
Slider1 +/-15dB @ 100Hz
Slider 2 +/-15dB @ 180Hz
Slider 3 +/-15dB @ 340Hz
Slider 4 +/-15dB @ 1.3kHz
Slider 5 +/-15dB @ 2.6kHz
Slider 6 +/-15dB @ 5k

Der EQ greift stark und direkt ein, sobald man einen Regler bewegt. Frequenzmäßig liegt er für meinen Bass und meine Musik genau richtig, auch wenn ich ihn nur bei Wechsel von Plektrum auf Fingerspiel aktiviere.
Bass-Mitten-Höhen werden „grob“ mit den Drehreglern angepasst. Slider 1 sorgt für mehr oder weniger Schub im Tiefmittenbereich, mit Slider 2 bekomme ich noch mehr Fundament, mit Slider 3 kann ich genau die „Wummerfrequenz“ beim spielen mit meinen Flatwoundsaiten herausfiltern, Slider 4 sorgt für stärkeren (oder schwächeren) Attack. Das Geräusch von Saiten, die auf die Bünde scheppern (Steve Harris) und Greifgeräusche regle ich mit Slider 5. Natürlich kann das je nach Bass variieren, bei meinem Preci und bei dem Fender Jazz Bass eines Freundes funktioniert das tadellos.

Dual-Band-Compressor
Der zuschaltbare und regelbare Compressor ist m.E. gewöhnungsbedürftig (evtl. überflüssig). Er wird im Netz als Dualband-Compressor beschrieben, der sich unterschiedlich auf die hohen- und tiefen Frequenzen auswirken soll.
Aktiviert und dezent hinzugeregelt macht er beim Vorgängermodell EVO III erst einmal den Sound leiser und ein wenig „dumpfer“. Leiser ist ja auch OK, denn wenn man die Funktionsweise eines Kompressors verstanden hat macht er ja nichts anderes, als bei Überschreitung des Thresholds (bei soft-knee schon etwas früher) das Signal um die eingestellte Ratio zu komprimieren. Dieser Ein-Knopf-Kompressor hat leider diese Regler nicht. Auch das bei externen Kompressoren einstellbare MakeUp-Gain zum Ausgleich der geringeren Lautstärke fehlt. Es lässt sich nur die „Stärke“ der Kompression beeinflussen, was lt. Information von Ashdown eine Änderung des Thresholds, und der Ratio bedeutet. Attack wird über die Stärke des Eingangssignals automatisch geregelt.
Lt. Anleitung von Ashdown muss man den Input des Preamps so einpegeln, dass es keine Lautstärkeunterschiede zwischen eingeschaltetem und ausgeschaltetem Compressor gibt. Nur so arbeitet der Compressor optimal. Allerdings färbt der Compressor für meinen Geschmack das Signal zu sehr, so dass ich hierfür lieber auf meinen dbx 160xt Compressor zurückgreife, den ich in den Effektweg des Amps einschleife.
Dennoch verlängert der eingebaute Compressor das Sustain merklich und glättet auch das Signal bei zu dynamischem Spiel deutlich und bei richtiger Einstellung auch ohne zu „pumpen“ (was allerdings auch möglich ist, wenn man es möchte).
Der Kompressor des EVO IV wurde anscheinend überarbeitet, denn beim Aktivieren macht er den Sound erst mal nicht dumpfer. Der Sound bleibt erhalten und je mehr man ihn hineinregelt, desto mehr spürt man die Kompression beim Spielen. Er ist schon besser als sein Vorgängermodell, aber kommt immer noch lange nicht an die Transparenz und Wirkungsweise meines dbx 160 xt oder des alten (auch Ein-Knopf-Kompressors) dbx 163 heran. Auch der im Ampeg SVT 6 pro eingebaute Kompressor „klingt“ und arbeitet besser. Also ist der hier auch eigentlich überflüssig.

Oktaver
Den eingebauten, regel- und schaltbaren Oktaver nutze ich nicht, habe ihn aber trotzdem getestet. Er macht, was ein Oktaver soll und klingt auch bei Solopassagen oder Akkordspiel in den oberen Lagen sehr schön und voll. Mehr kann ich leider nicht dazu sagen, da ich für meine Musik keine Anwendung für einen Oktaver finde.

Tuner Out
Weiter rechts befindet sich ein leider nicht über Fußschalter schaltbarer Muteknopf, der das Signal vor der Endstufe und vor dem DI-Ausgang Stummschaltet. Lediglich der Tuner-Out an der Vorderseite des Amps bleibt aktiv. Das Muten wird durch das sehr helle Leuchten einer Diode belohnt, die auf dunklen Bühnen dafür sorgt, dass man schon leicht geblendet wird.

Line Out
Dort, wo bei der alten ABM-Serie ein Sub-Out Anschluss sitzt ist hier ein „normaler“ Line Out zur Verbindung mit weiteren Amps/Endstufen angebracht.

D.I.
Der D.I. Anschluss ist lobenswert auf der gut zugänglichen Vorderseite untergebracht, so dass der Bühnentechniker nicht hinter den Amp krabbeln muss. Der D.I. ist pre/post schaltbar. Dies bedeutet, dass bei „pre“ das Signal vor den Eingebauten Effekten und vor dem EQ abgegriffen wird. „Post“ hingegen greift das Signal erst nach den Effekten und EQ ab. Die Qualität ist bei der EVO III Serie schon recht hochwertig, was mir bei Konzerten und Aufnahmen oft durch die Techniker bescheinigt wurde. Seit ich Ashdown Amps einsetze habe ich bei Konzertmitschnitten oder im Studio nie einen schlechten oder mittelmäßigen Sound gehabt.

Rückseite
Neben den beiden Lautsprecherausgängen, die als Speakon ausgeführt sind und an die man Lautsprecher mit einer Gesamtimpedanz von 4 Ohm pro hängen kann (beim ABM 1200 sind es zwei Boxenkombinationen mit je min. 4 Ohm, die beiden Ausgänge sind jedoch nicht brückbar) befinden sich noch ein Effekt-Send, Effekt-Return, ein Line Input und ein Anschluss für einen 4-Wege Fußschalter.
Mit dem passenden Fußschalter kann man die Vorstufenröhre, den EQ, den Compressor und den Oktaver an- oder ausschalten. Leider nicht die Mute-Funktion.

Verarbeitung und Handling
Der EVO IV sieht aus wie der EVO III. Wenn ich den Amp hebe oder mir die Datenblätter des ABM 1200 EVO IV und des ABM 900 EVO III anschaue, so wiegen die Amps beide je 28 kg. Für mich ist das noch durchaus OK.

Klang/Klangunterschied ABM EVO IV zur ABM EVO III Reihe

Ashdown Amps haben einen eigenen Klang. Dieser ist nicht neutral sondern auch bewusst färbend ausgelegt. Ich finde, dass man diesen leicht kehligen und warmen Sound gut mit „british sound“ beschreiben kann. Er erinnert mich oft an den Sound meines alten Trace Elliot aus den 80ern, ist jedoch noch ein wenig „moderner“ ausgelegt.

Klanglich ist er wohl am besten in der „Rock-Ecke“ aufgehoben wo er seine Tiefmitten im Bandkontext so richtig ausleben kann. Er macht sich aber auch gut bei Soul und Blues. Durch den guten Einsatzpunkt des 9-Band EQs ist der Amp auch recht flexibel.
Der Unterschied zur ABM III Reihe fällt sofort beim Einstecken und einpegeln des Inputs auf. Bisher musste ich bei meinen Precision Bässen den Gain meines Amps immer bis ca. 15 Uhr „aufreißen“, damit ich die Vorstufe vernünftig auspegeln konnte. Nun passt der Eingangspegel schon bei 11 Uhr. Auch kommt bei der Endstufe direkt mehr Leistung an.

Bei den EVO III Amps war die Ausgangsleistung der Vorstufe immer sehr schwach, so dass die Endstufe nicht richtig angefahren wurde. Dies habe ich enteder mit einem klangneutralen Booster oder einem Kompressor mit erhöhtem „Makeup-Gain“ im Effektweg ausgeglichen. Dann klang der Amp erst richtig gut! Das hat Ashdown nun viel besser im Griff! Dies hat auch Auswirkungen auf die Empfindlichkeit des EQs, dessen Regler besser und sauberer auf Änderungen reagieren als bei der EVO III Version.
Ich möchte den Sound des EVO IV als typisch Ashdown, aber ein wenig „seidiger“ und irgendwie „höherwertiger“ als des EVO III beschreiben. Er erinnert mich an den Sound meines Ashdown Klystron Amps mit leichtem Booster im Effektweg.
Ich möchte jetzt den EVO III nicht schlecht reden. Das ist schon ein richtig guter und oft unterschätzter Bassamp. Der EVO IV klingt im direkten Vergleich aber doch hörbar „wertiger“ und reagiert dynamischer als sein Vorgänger.
Auch wenn die Klangreglung bei Ashdown und Ampeg anders ist und in dem leider nicht mehr gebauten SVT 6pro mehr Vorstufenröhren werkeln als im ABM möchte ich doch mal einen Vergleich anstellen. Vom Druck und der klanglichen Vielfalt sind sich beide Amps schon recht gleich. Der Ashdown ABM 1200 EVO IV klingt insgesamt ein wenig wärmer und britischer während der Ampeg wohl eher in der Metal- und American Punk-Rock-Szene zu Hause ist. Der Vorteil des Ampeg liegt an der zusätzlichen Treiberröhre vor der Endstufe, welche schon recht gut eine Vollröhrenendstufe simuliert. Der Ashdown dagegen klingt ein wenig aufgeräumter, bassiger und man kann den Sound besser mit der Art des Bassspiels formen als beim Ampeg. Beim Ampeg habe ich immer den Eindruck: An = Power, druck, laut. Beim Ashdown habe ich je nach Anschlagstärke Sounds von Weich/Rund bis zu Rockig/leicht angezerrt und das ohne einen Regler bewegen zu müssen. Er klingt „lebendiger“ als der Ampeg.

Fazit
Ich denke, der mittlerweile nur noch mittelmäßige Ruf der Ashdown Amps ist auf die relativ schwache ABM EVO III Serie zurückzuführen, da diese nicht so richtig den typischen, warmen, britischen Ashdown Sound produzierte wie die EVO I und die ersten Amps der EVO II Serie.
Mit der EVO IV Reihe macht Ashdown klanglich wieder einen großen Sprung nach vorne. Allerdings verstehe ich immer noch nicht, warum man bei einem Amp mit wirklich hervorragendem Grundsound einen doch eher mittelmäßigen Kompressor und Oktaver einbaut. Auch der „Valve Drive Plus“ Regler suggeriert, dass man hier gute brauchbare Overdrive Sounds hervorzaubern kann. Dies ist bei meinem passiven Precision Bass definitiv nicht so. Evtl. ist dies jedoch bei aktiven Bässen anders (?).

Ashdown könnte durch die klangliche Aufwertung der ABM Reihe wieder einen größeren Marktanteil erhalten, wenn nicht der sehr hohe Preis wäre. Fast 1.500 Euro für den 1200er und mehr als 800 Euro für den 600er sind schon eine Ansage. OK, die vergleichbaren Amps der Marken Ampeg, Mesa Boogie,…usw. liegen auf dem gleichen oder höheren Preisniveau aber wenn man den Einstiegspreis noch ein wenig senken würde, könnte man sicherlich noch mehr begeisterte Ashdown User erhalten. Da mir das Geld leider nicht so locker in den Taschen sitzt werde ich mir wohl keinen neuen EVO IV kaufen können. Allerdings gibt es die Amps sicherlich in ein paar Jahren günstiger im Gebrauchtmarkt. Der EVO IV hat einen sehr guten Eindruck bei mir hinterlassen und wäre bei einem Ampkauf sicherlich mit Abstand meine 1. Wahl.

Also Ashdown, ihr seid auf dem richtigen Weg. Der Sound ist hörbar besser als bei der EVO III Reihe. Lasst einfach den mittelmäßigen Kompressor und den Oktaver weg und versucht nicht mit dem Drive-Regler ein Overdrive-Pedal zu simulieren, sondern um Röhrenwärme in den Sound zu regeln. Wenn diese Elemente wegfallen, dann könnt ihr die Produktionskosten senken und dies auch an die Käufer weiter geben. Oder ihr nehmt das gesparte Geld und spendiert der EVO V Reihe dann eine zusätzliche Endstufen-Treiberröhre, wie bei dem Ampeg SVT 6pro.
 
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Auch der „Valve Drive Plus“ Regler suggeriert, dass man hier gute brauchbare Overdrive Sounds hervorzaubern kann. Dies ist bei meinem passiven Precision Bass definitiv nicht so. Evtl. ist dies jedoch bei aktiven Bässen anders (?).

Ich spiel am kleinen Bruder (ABM 600 Evo IV) immer Stingray. Gain habe ich dabei ungefähr auf 12 Uhr, den Valve Drive auf 1 Uhr. Da ist noch kein richtiges Zerren vorhanden, aber ein leichtes dumpfes "knarzen" ist schon da (knarzen klingt negativ, ist aber nicht so gemeint! Sonst würde ich es ja nicht so einstellen :D). Wenn ich weiter aufdrehe fängt es aber dann doch an zu zerren, wobei lange nicht so hart wie ein richtiges Overdrivepedal.

Schönes Review auf jeden Fall. Ich wollte ja zum ABM600 auch längst schon eins schreiben aber naja....
Du kannst das sowieso viel besser als ich :D:great:
 
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Wenn ich weiter aufdrehe fängt es aber dann doch an zu zerren, wobei lange nicht so hart wie ein richtiges Overdrivepedal.

Ja, da hast Du recht, es "zerrt" schon ein wenig, ich denke mal mit nem aktiven Bass noch ein wenig mehr, aber einen schönen "Overdrive-Sound" bekomme ich mit meinem Bass damit nicht hin. Ich habe mal ne kurze Zeit das "Drive-Plus" Pedal von Ashdown gespielt. Das klang nach einigen Einstellungsversuchen doch zum Schluß sehr brauchbar für meinen passiven Preci. Der Valve-Drive-Plus Regler am Amp klingt aber leider nicht gut (Geschmackssache!!!).
 
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Ja, einen richtigen Overdrivesound zu realisieren damit schwierig ohne Pedal, ich habe bei mir nen Big Muff Deluxe davor und der hilft ungemein.
Ich persönlich mag (im Gegensatz zu dir :D) den Valve-Drive aber sehr. Wenn er nicht aktiviert ist "fehlt etwas", bzw. er gibt dem Sound in meinen Ohren noch das notwendige i-Tüpfelchen. Aber wie du schon sagtest, ist nunmal reine geschmackssache.
 
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Ich persönlich mag (im Gegensatz zu dir :D) den Valve-Drive aber sehr.

Da habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Ich habe bei meinen ABMs auch den Regler bei ca. 11 Uhr gehabt. Gibt dem Sound etwas rundes, würziges ;-) nur als "drive Regler", d.H. als Overdrive-Resatz taugt er mir nicht!
 
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Achso, ok :D

So, bevor das hier zum Diskussionthread ausartet: Schönes Review, kann ich als Besitzer des ABM600 nahezu alles so bestätigen. Eigenes Review folgt dann ... irgendwann ... vielleicht.
 
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