Aufnahme Geigen und Cellos

von Schointt, 13.07.07.

  1. Schointt

    Schointt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.07   #1
    Hi,

    wir haben vor 4 Geigen und 4 Cellos aufzunehmen.
    Hat irgendjemand Erfahrung damit? Welche Sitzordnung, welche Mikrofonierung (A/B, X/Y, etc.), Stützmikrofone, etc.?
    Als Mics hatten wir vor 2 Großkondensatoren mit Niere zu nehmen.

    Thanks...
     
  2. HADO

    HADO Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.07   #2
    welche musikrichtung denn, eher so was in richtung apocalyptica oder so oder doch etwas klassisches?
     
  3. Kfir

    Kfir HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 13.07.07   #3
    Wenn möglich würde ich jedes Instrument einzeln mikrofonieren und zusätzlich paarweise per Overhead...vorausgesetzt die Flexibilität macht Sinn beim mischen.

    Soll das ganze parallel (also mit allen Musikern) oder nacheinander aufgenommen werden?
     
  4. HADO

    HADO Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.07.07   #4
    was ist denn an equipment vorhanden? (außer den zwei großkondensator mics)?
     
  5. UranusEXP

    UranusEXP Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 16.07.07   #5
    Hi,

    als Stereo-Hauptmikrofon-System verwendet man eher Kleinmembran-Mikros. Am sinnvollsten wohl hier ein Äquivalenz-System, dass die Stereoinformation sowohl aus Laufzeit- als auch Pegeldifferenzen gewinnt. Also zwei Mikros mit Richtcharakteristik (wohl Niere) mit einem gewissen Versatzwinkel. Für Anfänger am besten geeinget wäre wohl ein EBS-System, mit einem Mirkofonbasis von 25cm und einem Achsenwinkel von +/- 45° = 90°. Dann deckt sich nämlich der Aufnahmebereich mit dem Achsenwinkel und man richtet das Mikrofonsystem einfach auf die Flanken des Klangkörpers aus. Instinktiv neigt man sowieso dazu, Letzteres zu tun, was aber sonst immer falsch ist.

    Vorsicht, das Stereobild muss schon bei der Aufnahme stimmen und kann nicht ohne Weiteres durch die Panpots manipuliert werden, die Kanäle müssen hart links/rechts gepanned werden. Ein XY-System hätte da mehr Flexibilität, aber auch da muss der Aufnahmebereich von Anfang an stimmen => www.hauptmikrofon.de da gibt's nen Image-Assistant mit dem du die Aufnahmebereiche verschiedener Anordnungen berechnen kannst.

    Äusserst interessant - gerade für "Anfänger" könnte das weniger bekannte Doppel-MS-System sein: Eine Niere nach vorne, eine Niere nach hinten und eine Acht quer. Alle möglichst "in einem Punkt". Ist zwar hauptsächlich für Surround gedacht, hat aber den Vorteil, dass man daraus sämtliche Koinzidenz-Anordnungen AUCH NACH DER AUFNAHME erzeugen kann, und das in einem Bereich von 360°. Also beliebige XY-Anordungen, mit bliebigen Richtcharakteristika (Kugel bis Acht)! Auf der Schoeps-Seite gibt's ein kostenloses Plugin dafür. Das exakte gleiche Prinzip verwendest du, wenn du eine Kugel und zwei Achten (vorne-hinten, links-rechts) "in einem Punkt" platzierst, dann nennt es sich "native B-Format" und bietet die gleichen Vorteile und gute Freeware-Tools, wie "Visual Virtual Mic", mit denen du noch andere Eigenschaften des Prinzips ausnutzen kannst, z.B. mit der "Dominance" genannten Funktion, den "gehörten" Mikrofonabstand zur Klangquelle zu verändern. Wie gesagt, all dies kann NACH der Aufnahme erfolgen und ist daher gerade für weniger erfahrene Anwender interessant.

    Stützmirkos sollten nicht notwendig sein.

    Gruss,

    Uranus
     
  6. Schointt

    Schointt Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.07   #6
    Also ich danke schonmal für die hilfreichen Tipps.
    Das mit dem Equipment bekommen wir schon hin. Das passt alles. Außer das wir am Pult vorverstärken müssen, da nur ein Einkanal Mic Preamp am Start ist.
    Wir werden die Streicher aufjedenfall gesamt abnehmen da sie es nicht gewohnt sind im Playbackverfahren aufzunehmen und ein Dirigenten brauchen. Außerdem wird das Klangbild besser sein. Die Musikrichtung ist Rock.
    Also vielen dank an alle...

    Schointt
     
  7. HADO

    HADO Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.07.07   #7
    wenn sie rock machen, wäre es natürlich super extra mikrofone für die instrumente zu haben, also instrumentenspezifische, die werden bei streichern meistens am steg befestigt, dadurch bekommst du ein sehr klares signal von dem instrument, das sich auch im nachinein durchaus danzu eignet bearbeitet zu werden (mal durch nen vst-gitarren-amp laufen lassen, z.b.), was schwierig wird bei einer raum aufnahme von allen zusammen...
     
  8. UranusEXP

    UranusEXP Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 18.07.07   #8
    um Missverständnisse vorzubeugen..."rocken" die Streicher à la Apocalyptica, oder sollen reguläre Streicher in einen Rock-Titel?
     
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