Aufrüsten Peavey Grind 6

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Muff´n Man
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Moin.
Vorweg, ich weiß das es schon einige Threads zum Einbau von neuen PUs und/oder Elektronik für diese Art Bass gibt, jedoch habe ich doch einige Fragen die dort nicht behandelt wurden. Also nochmal :).
Ich habe mir letzten als zukünftigen Backup Bass einen Peavey Grind 6 für 240€ gekauft.
Der Bass ist von Bespielbarkeit und Look und Gewicht echt geil, jedoch habe ich ein Problem welches ich so noch nirgends gelesen habe.
Es wird ja oft gemeint, das der Bass nicht drückt. Bei mir geben die PUs einen Pegel raus den selbst mein früher besessenen Ibanez BTB 406 mit 18v Elektronik nicht rausgegeben hat. Und das Problem ist, das der Bass meine Zerren überfährt und da nichts mehr rumkommt. Was echt doof ist.
Abgesehen davon klingt der Bass schon mumpfig und ich würde schon einen ausgewogeneren Sound bevorzugen.

So, jetzt zur Frage. Ich würde gerne die PUs und/ oder die Elektronik tauschen bzw. neu einbauen. Da ich von PUs und aktiven Elektroniken keinen Dunst habe, würde ich gerne auf eure Expertise zurückgreifen.
Ich hab schonmal ein bisschen nach PUs geguckt, aber für die Maße 104x39mm gibts echt nicht viel oder gar gar nichts was ich finden konnte.
Ich spiele übrigens Death Metal und nutze dann wohl Pyramid Custom Strings weil wir auf GCGCFA# runter wollen über nen Markbass Little Mark 500 und ne SWR Goliath Senior 6x10“.
Sorry für den Roman und schonmal danke für alle potenzielle Hilfe.

Cheerio
 
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Die Elektronik der BTBs ändert nichts am Output der Pickups, sowohl bei den 9V-Modellen als auch die mit 18V. Meine erster BTB (675) hatte bis zum Austausch der Elektronik gegen die neue Version auch 18V, in der neuen Version 9V und abschaltbaren aktiven EQ. Beim Zu- oder Abschalten des neutralen EQs ändern sich weder Pegel noch Sound. Die 18V waren nur für extrem hohen internen Headroom. Fazit: Die BTBs geben genau den Pegel der passiven Pickups aus, Bartolini in meinem Fall.
 
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Wie wäre es z.B. mit
https://bartolini.net/application/cf/
Der CF5CBC oder der CF5C oder CF5S haben durchgehende Klingen, könnten also passen...
Jo. Die habe ich auch gefunden und Bartolini mal ne mail geschickt ob das passen könnte. Aber ansonsten sieht es schon schwieriger aus. Es seih denn ich fräse die Löcher etwas auf. Das will ich aber wenn möglich vermeiden.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Die Elektronik der BTBs ändert nichts am Output der Pickups, sowohl bei den 9V-Modellen als auch die mit 18V. Meine erster BTB (675) hatte bis zum Austausch der Elektronik gegen die neue Version auch 18V, in der neuen Version 9V und abschaltbaren aktiven EQ. Beim Zu- oder Abschalten des neutralen EQs ändern sich weder Pegel noch Sound. Die 18V waren nur für extrem hohen internen Headroom. Fazit: Die BTBs geben genau den Pegel der passiven Pickups aus, Bartolini in meinem Fall.
Oh, ok. Nun. Ich hatte bei dem Bass auch das Problem, das der meine Zerren überfahren hat und geguckt was ich machen kann. Im Endeffekt hatte ich dann die Elektronik ausgebaut und den Bass komplett passiv mot nur einen Regler für allgemeine Lautstärke gelassen. Danach war das Problem behoben. Daher meine Annahme.
Aber die PUs in dem Grind ballern demnach so hart, das ich den Amp um 30% leiser drehen musste als bei meinem Ibanez SR306, der aktiv ist. Ist auch klanglich nicht der Hammer. Sehr Tiefmitten betont.
 
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Hi,

wie hoch sind denn die PUs eingestellt, d.h. wie nah an den Saiten? Kannst Du sie mal um einiges runterschrauben in den Korpus?! Das sollte den Signalpegel verringern und dürfte auch den Klang verändern (mit Glück in die Richtung, dass er Dir besser gefällt).

Gruß Ulrich
 
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Hi,

wie hoch sind denn die PUs eingestellt, d.h. wie nah an den Saiten? Kannst Du sie mal um einiges runterschrauben in den Korpus?! Das sollte den Signalpegel verringern und dürfte auch den Klang verändern (mit Glück in die Richtung, dass er Dir besser gefällt).

Gruß Ulrich
Das werde ich mal probieren, aktuell ist der Abstand Saite zu Neck PU ca. 3mm und Saite zu Bridge ´PU ca. 4mm.
 
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So wie ich lese hast du das Problem von zu hohem Output nicht nur beim Peavey Grind, sondern auch mit einem Ibanez Bass gehabt. Bevor du jeden Bass überwiegend zum Zwecke eines geringeren Output "frisierst", könntest du eine nachhaltigere Lösung ausprobieren. Ich geh mal davon aus, dass es nicht beim Peavey Grind bleiben wird und noch zukünftige Bässe dazukommen werden. Es wäre dann überlegenswert, ob du in deiner Kette direkt nach dem Bass ein Pedal verwendest, welches a) das Signal verträgt und b) den Pegel herunterregulieren kann. Ich hab seinerzeit ein EQ Pedal verwendet, um die Lautstärkeverhältnisse in beide Richtungen (Boost und Absenken) anzupassen. Nutze mittlerweile einen Line 6 Helix und ich habe immer einen Gain Block zu Beginn der Kette, um den Pegel anzupassen. Spiele neun verschiedene Bässe und da ist von passiven Bässen mit geringem Output (Höfner) bis hin zu einem gewaltigen Output (G&L Bass).Gegebenenfalls wäre das auch eine Option für dich.
 
Grund: Grammatikfehler
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So, ich habe mal versucht die Pickups etwas runter zu schrauben. Hat keinen nennenswerten Unterschied gemacht.
Die Idee mit einem Gain Block macht Sinn. Da muss ich mal ein wenig recherchieren (am besten was kleines, Viel Platz ist auf meinem Board nicht mehr).
Ich hab aber jetzt abermals neue Pickups von Bartolini bestellt, mal gucken wie die den Sound verbessern.
Aber schon ulkig, 280€ Pickups für nen 240€ Bass. :D

Danke auf jeden Fall für alle Ratschläge. Ich geb Bescheid wie es ausgeht.
 
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Hi,

wenn es darum geht, den Pegel bei einem aktiven Bass zu senken, dann hab ich neulich in einem anderen Thread geschrieben:
... für zu hohen Output bei aktiven Bässen gibt es recht einfach Lösungen: z.B. im Bass zwischen Elektronik und Buchse oder in ein Kabel oder in ein Kästchen auf dem Pedalboard ein Trimpoti einbauen, so wie vor Jahren dort von mir geschrieben:
https://www.musiker-board.de/threads/user-thread-music-man-baesse.191609/post-5014146 ...
Allerdings hilft das nicht gegen Soundprobleme, aber da könnten evtl an.dere Saiten was bringen.

Gruß Ulrich
 
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Hm. Aber baue ich mir damit nicht nen Filter? Das ändert doch die Frequenzwiedergabe, nicht?

Saiten hab ich schon neue. Da bab ich mir von Pyramid welche machen lassen 😎.
 
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Hm. Aber baue ich mir damit nicht nen Filter? Das ändert doch die Frequenzwiedergabe, nicht?

Saiten hab ich schon neue. Da bab ich mir von Pyramid welche machen lassen 😎.
Hi,

der Bass ist doch aktiv und die Pegelabsenkung sitzt nach der Aktivelektronik. Also haben die Widerstände keinen Einfluss auf den Schwingkreis der vermutlich passiven Tonabnehmer.

Gruß Ulrich
 
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Der Bass ist passiv. Der Ibanez damals war aktiv.
😬
 
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... dann kann eine Aktivelektronik oder ein Always-on-Bodeneffektgerät Abhilfe schaffen den Pegel zu senken, sofern es selbst den hohen Pegel vom Bass verträgt.
Gruß Ulrich
 
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Jau, da muss ich mal recherchieren. Aber ich warte erstmal ab was die neuen Pickups bringen. Vielleicht ist damit schon was gerissen.
 
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Jau. Zumal die problemlos Customsets anfertigen. Dufte Kommunikation mit denen.
 
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Hallo @Muff´n Man

Könntest Du noch beschreiben, wie die Bartolini PUs und die Pyramid Saiten sich so gemacht haben?

Grüsse,
Tobi
 

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