Peavey Grind NTB Pickups aufrüsten

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Hallo Leute,

ich hab mir vor ca. einem Jahr aus damals knappen Kassengründen einen Peavey Grind NTB 4 String um knappe 300,- gekauft.
https://www.thomann.de/at/peavey_c4nt_bass.htm

Nachdem mir die Verarbeitung, sowie die Bespielbarkeit und nicht zuletzt die Optik sehr zusagt, aber der Sound gerade in den Tiefen wenig bis seeehr wenig Druck erzeugt (merkt man über den normalen Verstärkerbetrieb dank wirklich guter Box und Top nicht, aber das reine Signal über DI ist ärmlich) denke ich schon länger über einen Pickup Tausch nach.

Ich bin mir durchaus bewusst, dass sowas immer ein kleines Glücksspiel ist, und dass es einen Schrottbass nicht zu einem Superbass macht, aber ich denke, dass gerade der Peavey Grind ein guter Kandidat für einen PU Tausch wäre.
Die eingebauten PUs sind irgendwelche schrottigen NoName Humbucker, allerdings mit sehr eigenwilligen Abmessungen. (Hab den Bass in der Arbeit gerade nicht bei der Hand, werd die Abmessungen zu Hause noch reineditieren).

Ich hab auch schon die Suchfunktion gequält, und 1,2 Diskussionen darüber gefunden, aber noch nirgends von irgendwem gelesen der tatsächlich neue hat einbauen lassen.
Selbes Problem im Talkbass Forum.
Ich wüsst auch nicht ob ich aktive oder weiterhin passive einbauen lassen soll. In Frage kämen zwecks Verfügbarkeit in Österreich wohl eher die Standard PUs wie EMG oder Barts.

Langfristig wird der Grind wohl eher nur ein 2.Bass werden, aber nachdem er eh äußerst billig war und meiner Meinunng nach vom Holz und der Verarbeitung und Bespielbarkeit wirklich gut ist, lohnt sich wahrscheinlich die Investition.

Jetzt die Frage: hat jemand hier shchonmal neue PUs da reingebaut? Welche? Aktive/Passiv? Welche passen denn nun? Von EMG passen soweit ich mich erinnere wohl nur die für 5 Saiter Bässe. Zudem noch, für Rocksound mit gutem Tiefenfundament, aber auch die Möglichkeit Slapping zu spielen, welche Modelle kämen denn da prinzipiell in Frage?

Danke schon mal für Antworten :)
 
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Uli
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Mich hat die Frage auch schonmal interessiert, weil ich den 5-Saiter sehr schön finde vom Handling.

Da ich auch nichts wirklich zielführendes dazu gefunden habe, fürchte ich, daß du vom Schicksal dazu bestimmt bist, den ersten Pickuptausch dort durchzuführen und uns anschließend hier ausführlich über die Ergebnisse zu berichten! ;)
 
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Ich habs glatt befürchtet :)
Na mal schauen vielleicht gibts ja noch wen!
Sonst wirds wahrscheinlich im Februar soweit sein!
Bei einigen reviews, ich glaube bei harmony-central, meinten einige, dass der Bass nach einem Pickup Tausch nochmals um Welten besser klingen würde. Wie weit man dem vertrauen kann sei dahingestellt.
 
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Also ich hab den Peavey Dynabass, der meines Wissens mit den gleichen PUs ausgestattet ist wie der Grind (ca. 10,5cm lang, 4cm breit?). Habe beide Bässe zum Vergleich gespielt und fand den Soundunterschied nicht sonderlich groß...

Nach nem Jahr war ich mit dem Sound des Peaveys auch nicht mehr wirklich zufrieden, mir fehlte auch der Druck aber noch mehr eigentlich ein ausgewogener Mittenanteil, also hab ich aktive EMG J's verbaut und die zu großen Pickupfräsungen mit nem Schlagbrett verkleidet, sah passabel aus und klang besser. Nur es klang nicht "180€-besser"... Der Wert der PUs lag bei ca. 2/3 des eigentlichen Basses; ich weiß das der Grind teurer ist, ich gehe davon aus das das aber nur an der Neck-Trough und Tropenholzkonstruktion liegt. PUs und Hardware sind soweit ich das gesehen habe absolut identisch.

Inzwischen hab ich die EMGs wieder draußen, damals hab ich nicht darauf gehört als Leute gesagt haben das diese Investition sich nicht lohnt. Naja, die EMGs liegen jetzt bei mir in der Resteteile-Schublade und warten mal wieder verbaut zu werden. Stattdessen hab ich jetzt Flatwounds auf den Peavey gezogen... Holt ne Menge aus dem Bass, natürlich stärkere Tiefen und bessere Mitten, dafür deutlich weniger Höhen: Sitzt gut im Mix das Teil, muss man mögen. Für mich hat sich das allemal gelohnt.

Zu den Abmessungen, ich musste mich selber damit rumschlagen. Die Abmessungen SIND Standard, nur 5-Saiter-Standard (klar, Peavey spart Geld wenn die nur eine PU-Größe für 4- und 5-Saiter verwenden können)
Passende Replacements wären die EMG40- bzw Bartolini P4-Bauformen. Soweit ich weiß ist es bei diesen Bauformen die Regel einen "durchgehenden" Magneten ohne Polepieces zu haben um bei verschiedenen Stringspacings gleichgut bzw. gleichlaut zu sein.
Wichtig ist nur das du den maximalen Abnahmebereich des Pickups nicht überschreitest (was bei 5-String PUs für einen 4-Saiter ja kein Problem darstellt ;))

MfG,
Flo
 
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Danke Flo ertsmal für den langen beitrag!
ich bin recht unentschlossen wieder inzwischen. Einerseits denk ich wärs schade
aus dem bass nicht noch mehr rauszuholen, eben aus gründen der bespielbarkeit usw...
Dass das nicht sooo viel bringen wird.. schon klar eigentlich.
Bleibt noch die hoffnung dass durch das andere holz und neck doch noch etwas mehr
Zu holen ist. Ist aber wirklich eher hoffnung als sonstwas.
Ich schiele sowieso schon mit 2 augen (und allen anderen körperteilen) richtung warwick corvette. Allerdings hab ich grad vor 1 monat schon wirklich viel ausgegeben für musikzeug, also lässt sich das mit dem gewissen kaum vereinbaren.
Die neuen PUs wären halt so eine mittellösung.
Prinzipiell könnt ich also einfach die EMG 5 saiter PUs reintun? Die scheinen von den abmessungen ja ok zu sein.
Hast du vielleicht mal ein foto von deiner pickguard konstruktion? Fänds irgendwie schade den schönen korpus zu verdecken. Andererseits, wenn die neuen PUs etwas kleiner sidn schauts sicher auch furchtbar aus.
Wegen den saiten noch: welche flats verwendest du? Ich benutz seit kurzem die DR Lo Rider, gefallen mir ansich sehr gut, geben dem bass auch mehr druck. Abert vielleicht probier ich mal flats.
Ich denke ich werd nochmal einen gitarrenbauer aufsuchen und schauen was er zu dem grind sagt und dann entscheiden (und der warwick versuchung vorerst widerstehen....).
(Übrigens entschuldige ich mich gleich für alle tippfehler, sitz im zug uns schreib vom handy :)
 
Uli
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Vllt wäre es auch eine Überlegung wert, die Pickups zu lassen und stattdessen eine gute Aktivelektronik zu verbauen. Da läßt sich oft viel rausholen, wenn die Mitten unterbetont sind. Ist auch beim Umstieg auf andere Saiten ganz praktisch.
Außerdem lässt sich das iaR auch wieder rückgängig machen, wenn man verkaufen will, ohne daß man den Bass dafür verbasteln muß.
 
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Hm macht das denn sinn mit den schrottigen PUs?
Und was käme da denn in frage? Ich kenn mich leider mit elektronik kaum aus.
Aber zumindest wäre diese lösung günstiger :)
aus meinem beschränkten horizont würd ich allerdings annehmen, dass ich mit aktiv elektronik bei den PUs nur ein bisschen den sound anpassen kann, aber mehr volumen und druck wirds wahrscheinlich nicht bringen oder?
(Verdammt, ich hät die corvette nie anspielen dürfen....)
 
Uli
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'Schrottig' ist vllt etwas hart ausgedrückt...:rolleyes:

Bass PUs verstärken ja iaR alle das erforderliche Frequenzspektum des Instruments. Unterschiede gibt es im Output und der Frequenzkurve, die aussagt, wie stark der Pickup einzelne Frequenzbereiche verstärkt. Hauptsächlich in Abhängigkeit vom verwendeten Magnetmaterial, aber auch von der Art der Spule gibt es in dieser Kurve 'Löcher', wo die Verstärkung eher (zu) gering ist oder auch Bereiche, in denen sie unverhältnismäßig stark ist. So etwas läßt sich in gewissen Grenzen mit dem Equalizer eines Preamps anpassen. Ob du dazu zB einen Hartke BassAttack oder einen in den Bass eingebauten Preamp verwendest, ist vom Prinzip her erstmal egal. Vorteil beim Effektgerät ist nur, daß kein Eingriff in das Instrument erforderlich ist.

Es muß kein Allheilmittel sein, kann aber bei so einfachen Aufgaben wie der Anhebung einzelner Frequenzbereiche durchaus eine Lösung sein.
 
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Also mit den Flats (D'addario Chromes, haben für Flats ungewöhnlich viel Hochtonanteil) klingen die Standard-PUs echt gut. Wie gesagt, mit der Lösung bin ich soundtechnisch sehr zufrieden. Klar, das ist kein Hifi-Sound und auch für Metal und Rock schon ungewöhnlich; dort nimmt man ja gerade beim Pleckspiel Hochmitten und Höhen mit um dem Sound den häufig gewünschten Crunch und "Dreck" zu verleihen. Das geht mit den Chromes nicht wirklich... Ich finde es aber fürs Homerecording sehr angenehm weil der Bass so echt im Mix sitzt, sich über die Tiefmitten und Mitten definiert und nicht durch Klackerhöhen oder ähnliches. Letztenendes: Geschmackssache! Spiele damit Metal/Rock und progressives und mir gefällts :D

Ich fand es damals einfacher die 180€ für neue Pickups aufzutreiben als 700€ für nen neuen Bass auszugeben (damals hab ich noch die Schulbank gedrückt). Mit meiner jetzigen Erfahrung würde ich die 180€ sparen und so schneller zu nem neuen Bass kommen. Bei einigen Bässen lohnt sich ein PU-Austausch auf jeden Fall, ich kann nur von meinen Erfahrungen berichten die leider nicht so gut für meinen Peavey ausfallen. Ein paar EMG40HZ oder ein Seymour Duncan SSB5-Set (übrigens echt ein guter Tip für passive Replacements) kriegst du für knapp über 100€. Diese PUs passen millimetergenau in die Fräsungen; du brauchst KEIN Pickguard oder ähnliches machen um unpassende Fräsungen zu verdecken :great: Und 100€ tun jetzt nicht so weh wie 300€ für ein Paar Bartolinis... Ob es wirklich hilft kann dir nur jemand sagen der das schon mit seinem Peavey Grind gemacht hat.

Zu dem anderen Holz des Grinds: Es wird natürlich anders klingen, aber ich denke mal das die Qualität des verwendeten Holzes dem Soundgewinn Grenzen setzt. Imbuia kenne ich nur von den Peavey-Bässen, sonst nirgendwo verwendet. Es sieht definitiv gut aus und "Tropenholz" wird ja oft in Verbindung gesetzt mit "selten" bzw. "edel" und ist m. M. damit auch ein gutes Verkaufsargument. Über die Qualität als Tonholz kann ich dir absolut nichts sagen, nur das ein direkter Soundvergleich von Peavey Dynabass5 und Grind5 an gleichem Amp keine sonderlich großen Unterschiede bermerkbar machte. Meine Erfahrung ist einfach das ein guter Bass sich aus dem richtigen Zusammenspiel aller Komponenten ergibt. Und das fängt bei gutem Tonholz an...

Allerdings ist Uli's Idee mit der aktiven Elektronik wohl noch eher an der Problemlösung dran; falls dir untenrum die Fülle fehlt kannst du das damit gut in den Griff kriegen. Einfache 2-Band Elektroniken gibts schon für sehr wenig Geld. Vielleicht kriegst du das Soundproblem damit besser (und günstiger) in den Griff. Solange du keine Glockenklang 3-Band holst tut es auch finanziell nicht so weh :rolleyes:
Falls es nichts hilft, Restekiste: Irgendwann hast du nen ganzen Bass zusammen (so mach ich das gerade, EMG J-Set, eine Gotoh-Brücke, diverse Stimmmechaniken in meiner Teilekiste... Brauche eigentlich nur noch Korpus und Hals :cool:)

Ist echt eine schwierige Situation. Ich würde an deiner Stelle höchstens das mit der Elektronik probieren, außer du hast wirklich mal eben die 100€ für neue Pickups über. Falls das nicht der Fall ist würde ich eher auf die Corvette sparen und die vielleicht nen Monat eher in den Händen halten.

MfG,
Flo
 
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Danke für die Inputs erstmal.
So nach einer langen Probe bin ich wieder von meinem "verdammt ich brauch einen neuen Bass" Fieber runter :)
Eigentlich mag ich den Sound in Kombination mit dem doch ganz guten Verstärer (zumindest für mein Preisniveau, der GK Rb 700 mit GK RBH 410) und einigen Bodentretern.
Das Problem des fehlenden Fundaments im Tiefbassbereich lässt sich zumindest durch den Verstärker denke ich aushebeln und live wird man halt Post EQ fahren.
Aber dein Argument mit den schwachen Mitten: Stimmt schon, ich merks dann eher beim Slapping wo der Sound der A und D Saite sehr verwaschen und schwachbrüstig daherkommt, fast egal was ich beim Verstärker oder beim BodenEQ einstelle.
Also vielleicht wirklich eher Elektronik statt PUs. Ich weiss nur leider nach wie vor nicht was und welche :gruebel:
In dem einzig sinnvollen Musikgeschäft in der Nähe gäbe es nur folgendes: http://www.klangfarbe.com/shop/index.php?u=26605189&sh=G&w=510&a=642&p=27326
Aguilar OBP-1 onboard Preamp, sowie den OBP-3 und den OBP-3 SK/PP.
Aber ich glaub mich doch zu erinnern, dass ich irgendwo von spezieller Elektronik für passiv PUs gelesen habe. Prinzipiell steht ja nichts entgegen das Zeug in Deutschland bei thomann oder so zu bestellen.
Ich denke Potis und Zeugs ist da prinzipiell dabei oder? Also einfach mit dem ganzen gelieferten Zeugs zu einem befreundeten Tontechniker gehen und der kabelt dass dann an. (ich mag da wirklich nicht selbst rumlöten, hab doch überhaupt keine ahnung davon :D )
Andere Frage noch kurz: Würde ich ein Set aktive EMGs bestellen wäre da ja auch die Elektronik dabei? Also hät ich dann ja für ~50,- mehr sowohl die Elektronik wie auch die Chance auf eine Verbesserung durch die PUs abgedeckt? Oder ist die Elektronik sowieso sperat zu beziehen?
Danke schonmal ;)
 
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Problem ist das du die etwas zurückhaltenden Mitten nur mit einer 3-Band-Elektronik in den Griff kriegen wirst, das kostet deutlich mehr. In der Situation würde ich vielleicht mal im Saiten-Unterforum nachfragen, mit dem richtigen Satz Saiten kann man mehr gewinnen als man denkt!

Eine aktive Elektronik ist bei den Pickups generell nicht dabei, außer das steht ausdrücklich irgendwo (kostet natürlich entsprechend mehr). Meistens steht auch dabei ob sich die Elektronik für passive oder aktive Bässe eignet. Eine simple 3-Band-Elektronik kriegst du bei Thomann schon für unter 50€; bei Klangfarbe.com hab ich neben Aguilar nichts gefunden; für den Preis der Aguilar kriegst du aber schon fast eine 3-Band von Glockenklang. Mehr Qualität kriegst du nicht fürs Geld... Bleibt aber wieder die Frage ob sich das lohnt eine 150€ Elektronik in einen 350€-Bass zu stecken; wenn die Mitten ein Problem sind kommst du mit günstigen 2-Band-Lösungen nicht weiter und es wird zwangsweise teurer.

Ich würde vielleicht erstmal nach nem anderen Satz Saiten Ausschau halten und maximal eine günstige 3-Band Elektronik testen. Komplette Elektronik-Sets (also PUs und akt. Elektronik) kenne ich jetzt nicht so viele; die die ich kenne kosten ordentlich. Aktive Elektroniken musst du also zwangsweise extra kaufen.

MfG,
Flo
 
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Ok auch auf die Gefahr dass ich mich nun endgültig als Nichtsversteher im Bereich Elektronik oute muss ich doch noch Sachen Fragen und ich hoffe ich nerv euch noch nicht :)

Damit ich das auch richtig verstehe: Ich könnt aktive PUs einbauen, auch ohne eine aktive Elektronik dazuzukaufen? Das macht sinn? Ich dachte eigentlich das funktioniert so nicht.

2. Frage: Aus meiner beschränkten Sicht denke ich mir, dass eine aktive Elektronik einfach nur eine weitere direkt am Bass gelegene EQ Möglichkeit ist und eventuell ein bisschen Boost geben kann, oder bringt das nun wirklich mehr als nur das (offensichtlich schon :gruebel: )?

Das mit den Saiten, ich bin eigentlich von dem jetzigen Sound die mir die DR LO Rider gebracht haben eh recht angetan, und Flats scheinen mir so komplett unpassend zu unserem Sound (hab grad welche aufm 2. Bass oben, für die 1-2 Schnulzen die wir spielen :) ).

Von wegen Sets: da hät ich spontan das hier gefunden:
EMGS (allerdings nur Single Coil und halt zu klein)
http://www.musik-produktiv.com/(s(04ny493c1g08lg9z6dmya7zc))/emg-j-jazz-set-black.aspx
Bartolini (doch schon ziemlich teuer)
http://www.musik-produktiv.com/(s(04ny493c1g08lg9z6dmya7zc))/bartolini-ba72m55c.aspx

Zumindest steht dort dabei inklusive Elektronik, oder versteh ich da was falsch?

An reiner Elektronik hät ich die 2 Sachen gefunden:
https://www.thomann.de/at/seymour_duncan_stc3p.htm
oder:
https://www.thomann.de/at/emg_bqc_control_3band_eq.htm
Von den kurzen Infos auf den Pages ist mir Seymour Duncan da sympathischer.


Achja übrigens, hab auch die GrundlagenFAQs usw... gelesen aber ganz so schlau bin ich immer noch nicht :)
 
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Damit ich das auch richtig verstehe: Ich könnt aktive PUs einbauen, auch ohne eine aktive Elektronik dazuzukaufen? Das macht sinn? Ich dachte eigentlich das funktioniert so nicht.
Das funktioniert. Mein EMG-J-Set war auch mit PUs und Elektronik geliefert. Die Elektronik war passiv, lediglich die Tonabnehmer an sich brauchen den 9V-Block. Theoretisch ist jede Kombi denkbar: passive PUs, aktive Elektronik. Aktive PUs und passive Elektronik etc etc. Ist eine Sache der Verkabelung. Solange bei der Beschreibung der Elektronik steht "für aktive Bässe" funktioniert das eben für aktive Bässe. Wie gesagt, mein EMG-Set hat aktive PUs und eine passive Elektronik gehabt. Die sind dementsprechend billiger. Aktive Elektroniken mit EQ kosten dann eben mehr. Ich sprach im letzten Post meinerseits von Sets mit aktiven EQ-Elektroniken ;)

2. Frage: Aus meiner beschränkten Sicht denke ich mir, dass eine aktive Elektronik einfach nur eine weitere direkt am Bass gelegene EQ Möglichkeit ist und eventuell ein bisschen Boost geben kann, oder bringt das nun wirklich mehr als nur das (offensichtlich schon :gruebel: )?
Es ist in dem Sinne nur ein EQ an Board. Wie Uli schon gesagt hat kann man damit ein etwas unausgewogenes Signal seinen Wünschen anpassen ohne am EQ des Amps zu extrem zu werden. Ich habe die Erfahrung gemacht das bei teureren Bässen sogut wie keine EQ-Arbeit am Amp notwendig ist, da der Sound aus dem Bass von Haus aus sehr ausgewogen ist. Bei meinem Peavey musste ich damals auch am Amp rumregeln... Fülle und Druck sind in dem Sinne EQ-Anhebungen im tieffrequenten Bereich. Du meintest ja dein Ampsound sei gut weil du nachregeln kannst. Mit der aktiven Elektronik mit EQ würdest du den Bass so einstellen das was gutes rauskommt. Dann brauchst du den EQ das Amps nicht unmenschlich verdrehen und hast "von Haus aus" einen guten Sound der aus dem Bass kommt. Daher glaube ich ja das eine aktive Elektronik mit EQ dafür sorgen wird das du einen Sound direkt aus deinem Bass bekommst, der genug Druck und Volumen hat ohne auf den EQ eines Amps angewiesen zu sein. Langer Text, ich weiß :D Ein Pre-EQ DI-Signal ist damit ja auch aufgewertet.

Das mit den Saiten, ich bin eigentlich von dem jetzigen Sound die mir die DR LO Rider gebracht haben eh recht angetan, und Flats scheinen mir so komplett unpassend zu unserem Sound (hab grad welche aufm 2. Bass oben, für die 1-2 Schnulzen die wir spielen :) ).
Ist ja kein Problem, ich hab auch sehr viel gutes über die LO Rider gehört, muss ich wohl selbst mal probieren.

Von wegen Sets: da hät ich spontan das hier gefunden:
EMGS (allerdings nur Single Coil und halt zu klein)
http://www.musik-produktiv.com/(s(04ny493c1g08lg9z6dmya7zc))/emg-j-jazz-set-black.aspx
Würde ich nicht machen an deiner Stelle. Bei dem Bass, gerade wegen der Naturoptik, würde ich mir zweimal überlegen ob ich da ein Pickguard drüberbastle.

Bartolini (doch schon ziemlich teuer)
http://www.musik-produktiv.com/(s(04ny493c1g08lg9z6dmya7zc))/bartolini-ba72m55c.aspx
Zumindest steht dort dabei inklusive Elektronik, oder versteh ich da was falsch?
Du verstehst das richtig. Es ist eine Elektronik dabei, nur eben keine mit Equalizer :)

An reiner Elektronik hät ich die 2 Sachen gefunden:
https://www.thomann.de/at/seymour_duncan_stc3p.htm
oder:
https://www.thomann.de/at/emg_bqc_control_3band_eq.htm
Von den kurzen Infos auf den Pages ist mir Seymour Duncan da sympathischer.

Also ich empfehle an der Stelle noch einmal das Seymour Duncan SSB5-Set passiv inklusive dieser 3-Band Elektronik falls du beides umrüsten willst. Kommst damit etwas über 200€; du kannst auch erstmal die Elektronik alleine probieren, die ist für passive Tonabnehmer geeignet und passt also problemlos in deinen jetzigen Bass. Die Pickups finde ich für den Preis erstklassig; ich bin zwar weiterhin der Meinung das neue PUs eher zweitrangig sind bei deiner Problematik. Mehr als 200€ nur in Tonabnehmer würde ich in deiner Stelle nicht investieren da es in keiner Relation zum Kaufpreis des Basses steht. Das SSB5-Set + der STC3P-Elektronik wäre für mich das Maximum der Dinge, welches verdammt viel guten Sound für das Geld bietet :great: Die SSB5 haben die gleichen Abmessungen wie EMG40 bzw. Bartolini P4, passen also perfekt in den Bass.

MfG,
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Also ich kann dir sagen, was ich machen werde, wenn ich mit dem Klang des 5er Grind nicht zufrieden sein werde, denn ich beabsichtige, mir den mal irgendwann zuzulegen.

Zuerst werde ich sehen, ob ich über die PA bzw den Amp, über den ich den Bass hauptsächlich spiele, eine zufriedenstellende Kurve hinkriege.

Ist mir das im bestimmten Bereichen zu mager, werde ich versuchen, die unterbetonten Bereiche etwas anzuheben, das geht im einfachsten Fall mit einem Bass-Eq, etwas komfortabler mit einem Preamp, der fast immer eine mindestens dreigeteilte Klangregelung hat.

Einfache Bass-Eq's gibt es für sehr kleines Geld, ich habe hier mal einen sehr preiswerten getestet.

Bei Preamps ist meine Wahl der schonmal erwähnte Hartke BassAttack, über den ich noch kein review verfasst habe, es gibt da aber natürlich eine ganze Reihe anderer tauglicher Geräte, unsere review-Sammlung kann da evtl auch helfen.

Hartke VXL Bass Attack


Erst wenn ich danach zu dem Schluß gekommen bin, daß entweder
  • die PU's so schlecht sind, daß sie auch geboosted nicht befriedigen...oder
  • ich genau weiß, welche Frequenzen ich anheben muß, um meinen Wunschklang zu bekommen
erwäge ich, andere Tonabnehmer zu kaufen.

Die Vor- und Nachteile von aktiven Pickups sind hier ganz gut beschrieben, auch die Möglichkeiten zur Einflußnahme auf einen unbefriedigenden Klang. Es ist dort zwar immer von Gitarren die Rede, natürlich ist das aber gleichermaßen auf Bässe übertragbar.
 
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Danke nochmals für die Fülle an Infos.
Ich hab schon einen BodenEQ laufen (das Teil von Boss, finde den auch wirklich brauchbar), benütze den hauptsächlich für Slapping Passagen, dass heisst EQ Wanne (gelegentlich auch mit komplett runtergedrehten Tone Potis für dumpfe tiefe Hintergrundpassagen).
Ich denke ich werde wirklich erstmal die Elektronik nachrüsten, die verlinkte Seymour Duncan Elektronik bestellen, dann weiterschauen. Vielleicht reichts eh. Sonst, mal weitersehen :)

Gegen den Hartke spricht für mich, dass ich jetzt schon ein (natürlich nur aus persönlicher Sicht) recht großes Pedalboard hab, und da nicht unbedingt noch mehr Zeug rumstehen haben will.

Werd mir die beiden Links jetzt mal durchlesen zwecks aktive PUs und Klangverbesserung.

Wow grad gesehen, die Duncans kosten in Österreich fröhliche 150,-...
Werd ich dann wohl doch bei euch drüben bestellen :great:
 
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Danke nochmals für die Fülle an Infos.
Ich hab schon einen BodenEQ laufen (das Teil von Boss, finde den auch wirklich brauchbar), benütze den hauptsächlich für Slapping Passagen, dass heisst EQ Wanne (gelegentlich auch mit komplett runtergedrehten Tone Potis für dumpfe tiefe Hintergrundpassagen).

Dafür ist die Seymour Duncan-Elektronik sogar noch passender für dich. Der "Slap Contour"-Schalter der in der Beschreibung beschrieben wird macht Badewanne per Schalter am Bass :)

MfG,
Flo
 
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So und weil ich mich sowieso nicht beherrschen konnte hab ich jetzt sowohl die passiven Duncan PUs sowie die empfohlene Aktiv Elektronik bestellt.
Werd dann sobald alles eingebaut ist wieder posten was es oder ob es überhaupt etwas gebracht hat :)
Ich denke, da ich den bass auf jeden fall auch langfristig zumindest als 2.bass behalten will ist das grad noch vertretbar :)
 
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So und weil ich mich sowieso nicht beherrschen konnte hab ich jetzt sowohl die passiven Duncan PUs sowie die empfohlene Aktiv Elektronik bestellt.
Werd dann sobald alles eingebaut ist wieder posten was es oder ob es überhaupt etwas gebracht hat :)

Ok, davon bin ich schon ausgegangen, keine halben Sachen was? :D
Ich drück dir die Daumen das der Grind eine richtig gute Grundlage für neue PUs ist! Schreib dann auf jeden Fall einen kurzen Bericht dazu, es gibt ja einige die diese Problematik interessiert :great:

MfG,
Flo
 
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Ach najaaaa :D
Is aber im endeffekt schon ein guter kompromiss, nachdem ich ja ursprünglich teure EMGs einbauen wollte. So sind es für 40-60,- mehr gleich auch die Elektronik und auch offensichtlich gute PUs.
Außerdem, wäre das geld jetzt nicht dafür draufgegangen, würde ich spätetstens in einer woche wieder mit irgendeinem neuen sinnlosen effektpedal raumlaufen ;)
(Da fällt mir ein... ein neuer verzerrer wär schon... ach egal :D )
 
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So und weil ich mich sowieso nicht beherrschen konnte hab ich jetzt sowohl die passiven Duncan PUs sowie die empfohlene Aktiv Elektronik bestellt.

Gute Wahl!
Die Pickups sind wirklich gut und für den Preis gibt es kaum was Vergleichbares. Auch die Elektronik ist mehr als ok.

Ob sich das alles so auswirkt, wie du dir das vorstellst, kann ich zwar nicht sagen, aber ich prognostiziere die mit großer Zuversicht eine deutlich hörbare Soundveränderung, im besten Fall natürlich hin zum Positiven.

Lass uns wissen, wie die Geschichte ausgeht!:)
 

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