Backing Tracks flexibel abfeuern

von redtie, 02.11.19.

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  1. redtie

    redtie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.19   #1
    Hello,
    ich bin momentan dabei, ein neues, kleines Band-Projekt aufzustellen und dabei werden live auch Backing Tracks verwendet.
    Mit der Band möchte ich je nach Budget und vorhandenem Platz in unterschiedlichen Formationen auftreten können (Trio, Quartett, Quintett), weswegen bei den Backings mal mehr und mal weniger Spuren benötigt werden.
    In meiner bisherigen Band, die immer in der gleichen Besetzung spielte, wurden auch bei manchen Songs Wave-Files verwendet, die der Drummer über ein SPDX-Pad abgefeuert hat. Ich hab mich nun informiert und erfahren, dass das auch mit kleineren Geräten wie dem Akai mpx möglich wäre.

    Das Prinzip kenn ich eigentlich nur von Midi-File-Bands, wo dann halt auf dem Tyros oder ähnl. einfach eine Spur dazugeschaltet werden kann. Ich bin allerdings kein großer Fan von Midi-Files und außerdem möchte ich meine Backing Tracks selbst aufnehmen und produzieren.

    Ein Kollege hat mir verraten, dass das mit Ableton Live sehr einfach umsetzbar wäre - ich selbst kenne Ableton nicht sehr gut und frage mich, ob das auch mit Logic oder Mainstage möglich wäre. Allerdings spiele ich meine Keyboard-Sounds live auch über Mainstage, also keine Ahnung, ob es eine so gute Idee ist, den CPU noch mehr zu belasten?

    Am liebsten hätte ich eine Lösung in Hardware-Form, um im Ernstfall nicht immer auf den Laptop angewiesen zu sein, aber sowas wird es wohl kaum geben :nix:
    Natürlich könnte ich die Backing Files einfach in Unterschiedlichen Versionen abspeichern, wo die Spuren dann gemuted sind, aber die Frage ist, ob es nicht auch einfacher und übersichtlicher geht, die Spuren auch spontan zu steuern.

    Hier mein momentanes Equipment:
    - Roland RD2000
    - Yamaha MOXF6
    - Apple Macbook Pro Mid 2014 mit Logic Pro X und Mainstage
    - Demnächst auch ein TC Helicon VoiceLive 3 Extreme (dieses hätte auch die Möglichkeiten, Backings abzufeuern, was ich bei einigen Songs auch nützen werde, um Voice-Effekte einzuspeichern)
     
  2. Ralphgue

    Ralphgue Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.19   #2
    richtig, und was spricht für dich dagegen, du kannst "händisch" oder über Midi Befehle die Waves abfeuern...
    https://www.akaipro.de/mpx16
     
  3. redtie

    redtie Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.19   #3
    Naja, kann ich da auch einzelne Spuren separiert muten und ent-muten? Oder müsste ich da dann für jeden Song 3 unterschiedliche Files machen?
     
  4. Ralphgue

    Ralphgue Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.19   #4
    das ist die einfachste Möglichkeit, zumal ja die Files vermutlich eh als Einzelspuren vorliegen (in der DAW),.
    wenn du 3 Backings brauchst, feuerst du 3 Pads gleichzeitig ab (dürfte mit Midi absolut synchron gehen)
    Das Akai organisiert die Samples in Kits, so das du dir für jede Situation das passende Kit (1,2 oder 3 Samples) raussuchen kannst...
    http://b8e57dc469f9d8f4cea5-1e3c2ce...v1.5.pdf_7a0716e2df1d8981922eb21ab5b76676.pdf
     
  5. redtie

    redtie Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.19   #5
    Ok danke!
    Nur damit ich dich richtig verstehe - wenn du von Backing sprichst, ist dann "1 backing" = 1 spur?
    Für mich ist ein Backing Track ein fertiges wav mit allen fehlenden Instrumenten.


    Ich stell mir das ganze mit dem Akai jetzt so vor:
    Angenommen ich habe im Trio Schlagzeug, Klavier und Gitarre live, alle singen - fehlen mir noch Bass und evtl. Synthies.
    Im Quartett hab ich aber z.B. einen Bass dabei, also brauche ich nur die Synthies.

    D.h. ich erstelle in Logic für jeden Song ein Projekt mit Bass und Synthies, bounce aber jeweils 2 Versionen: 1x Bass + Synth und 1x nur Synth.
    Dann habe ich auf meinem Akai 2 Folder, einmal Trio und einmal Quartett. Je nachdem, welche Besetzung jetzt spielt, diesen Ordner öffne ich dann für diesen Abend.
    Ist das so denkbar? Oder hab ich das falsch verstanden bzw. geht es anders besser?

    2 Fragen kommen mir noch auf:
    1. Wie flexibel bin ich damit im Laufe des Abends, wenn ich durch das Set springe, dh mein Ablauf ist nicht fix, sondern ich möchte die Songs in anderer Reihenfolge spielen?

    2. Soweit ich das jetzt gesehen hab, hat z.B. das MPX8 nur eine Stereo Klinke als Ausgang, das MPX16 auch noch eine Mono Klinke zusätzlich. Wäre die für einen Klick gedacht?
    Oder ist es einfacher, wenn der Drummer den Klick separat hat, einzählt und einer von uns startet dann den Backing Track auf Knopfdruck?
    Generell wünsch ich mir, dass nur der Drummer mit In-Ear spielt.
     
  6. Captain Knaggs

    Captain Knaggs Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.19   #6
  7. Ralphgue

    Ralphgue Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.19   #7
    Der Drummer muss mit Klick spielen (dem Tempo des Backingtracks), ob der Klick vom Akai kommen kann, ev. mit Einzähler, musst dem Manual entnehmen und ansonsten siehts du das richtig.
    Und über die Bedeutung der Anschlüsse gibt das Manual Aufschluss
    Alternativ kannst du dir den Cymatic, oben vorgeschlagen, auch mal näher anschauen...
     
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