Bässe optimal an Verstärker anschließen

Wie sollen die Subwoofer betrieben werden?

  • Brücke 4 Ohm

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Erstmal ein herzliches Hallo an das Forum.

Jetzt zu meinem Problem:
Ich besitze 2x15 Subwoofer (Fame), 2x15 Tops (Yamaha) und eine The.Tamp tsa 4-700 Endstufe. Derzeit wird jede Box einzeln an die Endstufe angeschlossen. Kanal (A)Top links, Kanal (B) Sub links usw. Jetzt stellt sich mir die Frage, ob es nicht Sinn machen würde zwei Kanäle zu Brücken, um für die Subs mehr Leistung rauszuholen?

Das sähe dann so aus
A- Top links
B- Top rechts
C- Brücke Sub links und sub rechts (Mono)

Die Kanäle werden natürlich aktiv zwei Wege getrennt.

Technische Daten:
Subwoofer: Fame Challanger 15P 8Ohm 600W Rms(4 ohm) 2400W Peak

Endstufe: tsa4-700
  • 4x 490 W / 8 Ohm
  • 4x 810 W / 4 Ohm
  • 4x 930 W / 2 Ohm
  • 2x 1600 W / 8 Ohm Brückenbetrieb
  • 2x 1800 W/ 4 Ohm Brückenbetrieb
 
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Und warum nicht?
 
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Erstmal herzlich willkommen im Musiker-Board!

... Jetzt stellt sich mir die Frage, ob es nicht Sinn machen würde zwei Kanäle zu Brücken, um für die Subs mehr Leistung rauszuholen? ...

Da müsste ich mit einer Gegenfrage antworten: Meinst Du denn, Du brauchst mehr Leistung im Bass? Falls nein, wozu der Aufriss?

Gruß,
Jo
 
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Weil die zwei Subs parallelgeschaltet eine Impedanz von 4 Ohm haben, macht im Brückenbetrieb 2 Ohm pro Ampkanal. Nicht wirklich das Optimum für einen Amp aus der Günstig-Liga.

Jo mei sagt der Bayer, probier es im A/B-Vergleich aus. Musst ja nicht eine halbe Stunde Vollgas fahren, bis der Amp abschaltet. Allerdings wird der Output eher marginal steigen. Aus einem Budgetbass wird kein Meyer LFC, nur indem man da 1kW drauffeuert...
 
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Weil die zwei Subs parallelgeschaltet eine Impedanz von 4 Ohm haben, macht im Brückenbetrieb 2 Ohm pro Ampkanal. Nicht wirklich das Optimum für einen Amp aus der Günstig-Liga.

Jo mei sagt der Bayer, probier es im A/B-Vergleich aus. Musst ja nicht eine halbe Stunde Vollgas fahren, bis der Amp abschaltet. Allerdings wird der Output eher marginal steigen. Aus einem Budgetbass wird kein Meyer LFC, nur indem man da 1kW drauffeuert...

Wie werden da denn zwei Ohm draus? Also 4 Ohm bei Parallelschaltung von zwei mal 8 Ohm verstehe ich noch, aber wie 2 ohm?
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Erstmal herzlich willkommen im Musiker-Board!



Da müsste ich mit einer Gegenfrage antworten: Meinst Du denn, Du brauchst mehr Leistung im Bass? Falls nein, wozu der Aufriss?

Gruß,
Jo
Bei größeren Veranstaltungen komme ich schon ins Maximum und dachte vielleicht kann ich so noch etwas rausholen...
 
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Die Parallelschaltung der beiden Bässe mit jeweils 8 Ohm ergibt 4 Ohm, korrekt. Aber für die beiden gebrückten Endstufenmodule ist es als ob jedes davon eine Last mit 2 Ohm antreiben müsste - davon kommt auch der Leistungsgewinn von ca. 50%. Das bringt Dir aber nur knapp über 1 dB mehr an Spitzenlautstärke, das ist so grade eben hörbar.

Der Betrieb der Endstufe an einer - sozusagen - Last mit 2 Ohm bringt aber auch Nachteile mit sich. Erstens überhitzt die Sufe bei Vollgas schneller, und zweitens sinkt der Dämpfungsfaktor. Was ist nun das wieder? Dazu muss man etwas weiter ausholen.

Jeder Lautsprecher entwickelt im Betrieb ein Eigenleben. Das ist so wegen der Umkehrbarkeit des elektrodynamischen Prinzips. Soll heissen, Du gibst Spannung auf den Schwingspule des Lautstprechers, und der Lautsprecher bewegt sich (und erzeugt dadurch Geräusche, Klänge). Die Umkehrung von diesem Prinzip ist diese: WEIL der Lautsprecher sich bewegt, erzeugt er eine Spannung an den Enden seiner Schwingspule (und gibt diese an die Endstufe ab). So funktioniert z.B. ein Mikrofon.

Der Lautsprecher ist also gleichzeitig Verbraucher von elektrischer Energie und Erzeuger. Das führt zu einem weniger gut kontrollierten Verhalten, der Speaker schwingt unkontrolliert. Dieses Verhalten kann man durch korrekte Auslegung der Endstufe minimieren, man braucht dazu einen möglichst niederohmigen Ausgang der Endstufe (so im Bereich 0,1 Ohm oder weniger). Dadurch wird die vom Lautsprecher erzeugte Spannung kurzgeschlossen, der Lautsprecher ist nun wesentlich besser unter Kontrolle und klingt wieder klar und sauber. Dieses "Unter-Kontrolle-bringen" funktioniert umso besser, je höher die Impedanz der angeschlossenen Lautsprecher ist. Bei 8 Ohm hat man bei den meisten Endstufen phänomenale 100 dB Dämpfung dieses Lautsprechereigenlebens. Bei 4 Ohm sind es noch 50 dB, bei 2 Ohm nur noch 25 dB - das kann man dann evtl. schon als undeutlichen Klang im Bass wahrnehmen. Daher sollte man die meisten Endstufen nur im Notfall an 2 Ohm betreiben.
 
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Okay vielen Dank für die ausführliche Antwort, dann wird es wohl so bleiben wie gehabt ö
 
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