Bandaufnahme Spur für Spur in Coronazeiten - welche App?

von hisdudeness, 20.10.20.

Sponsored by
QSC
  1. hisdudeness

    hisdudeness Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    04.04.08
    Zuletzt hier:
    25.11.20
    Beiträge:
    2.047
    Ort:
    Mainhatten
    Kekse:
    3.066
    Erstellt: 20.10.20   #1
    Hallo zusammen,

    normalerweise treibe ich mich eher in der Keyboard-Ecke dieses schönen Forums rum, aber jetzt geht mir eine Idee durch den Kopf, bei der ich euch gerne um Rat fragen würde.
    Vermutlich gibt es zu dem Thema schon einen Thread, dann bedanke ich mich bereits recht herzlich für einen Hinweis.

    So, jetzt die Idee:
    Corona ist da und mit Proben ist erstmal nix, so zumindest haben wir das in der Band gemeinsam für besser befunden. Allerdings möchten wir trotzdem weiter "quasi-zusammen" musizieren und zwar mit eigenen Aufnahmen, der Reihe nach, bis der Song komplett ist. In etwa so:
    - Drummer nimmt mit Original im Ohr seinen Part über Digitalmixer (Soundcraft UI24r) im Proberaum (alles mikrofoniert) auf und stellt die WAV-Dateien auf unser OneDrive-Share (weil ich dort 1TB habe, alles andere müsste ich extra kaufen, ginge zur Not auch über iCloud).
    - Der quasi-Toni macht aus den Einzelspuren einen Stereo-Mix und stellt das File für alle online.
    - Jetzt spielt der/die nächste/n zu dem Part zuhause ihren/seinen Part ein.
    - Toni macht wieder einen Stereo-Mix
    - der/die nächste spielt ein usw.
    - Song fertig

    Wir haben nicht nur Technikfreaks in der Band, daher würde ich das Prozedere so simpel wie möglich halten wollen.
    Die erste Frage, die sich mir stellt welche App sich dafür auf Mobiltelefonen eignen würde (die meisten haben iPhones, aber auch zwei Androide), sodass in die App die WAV oder MP3 Dateien geladen, abgespielt und dazu gleichzeitig über ein Audiointerface die eigene Spur aufgenommen werden kann.
    Garageband? Oder gibt es etwas simpleres für iPhones?
    Was mache ich auf Android? Kann ich an Android überhaupt USB-Audiointerfaces anschließen?
    Wenn wir alle auf iOS bekommen sollten: kann man in Garageband mit mehreren Personen in einem Projekt arbeiten? So Garageband-Teams quasi?
    Angeblich über das Sharen von Garageband-Projekten mittels iCloud. Hat da jemand Erfahrungen mit?

    Oder ist die ganze Idee Schrott?

    Das Ganze soll keine Demoaufnahmen im Studio ersetzen, sondern auch während Corona Spaß an der Musik mit den Kolleg'innen bringen und dass man nicht ganz aus der Übung kommt. Vielleicht kann man so sich sogar auf neue Songs vorbereiten. Und man hätte Backing-Spuren, wenn man im kleinen Kreis wieder live probt und der Rest nicht kann oder noch in Quarantäne ist....

    Vielen Dank für eure Ideen und Hilfe!
    HD


    Aus dem Recording-Stammtisch ausgegliedert, das sprengt doch etwas den Rahmen dort. Banjo
     
  2. Ralphgue

    Ralphgue Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    08.01.17
    Zuletzt hier:
    2.12.20
    Beiträge:
    3.943
    Kekse:
    15.223
    Erstellt: 20.10.20   #2
    Teilantworten:
    Wenn der Toni aus Einzelspuren (Drums) einen mix machen kann, hat er wohl auch eine DAW ?
    Deshalb:
    ja...
    ja...
    jain, er behält die Einzelspur für sich (in der DAW) der Stereomix ist nur die "Arbeitsspur" für den nächsten Musiker.
    Am Schluss gibt es die Einzelspuren und Toni kann vernünftig abmischen.

    Garageband IOS kann keine Einzelspuren exportieren (eigentlich) Es gibt aber einen Workarround, der aber ev. nichts für Techniknoobs ist.
    https://www.cultofmac.com/581136/export-garageband-stems-ipad/ (plus diverse Videos im Netz)
    Falls man das macht, muss die AIF Datei noch zu Wave werden (geht) in von der iCloud zu deiner Cloud wandern (Fallstricke...)

    Am einfachsten wäre m.E., die Bandmitglieder würden für das Einspielen Audacity nutzen (Win/Mac), dies kann (auch ohne ASIO Treiber) eine solch einfache Aufnahme machen (quasi ist das ja zu einer Playback Stereospur spielen). und dann die Wave Datei der eig. Aufnahme in deine Cloud stellen, du (Toni) macht wieder eine Stereospur usw.
    Ein (einfaches) Audiointerface braucht eh jeder Musiker, die Meisten Geräte sind auch IOS und somit Android kompatibel (Behringer z.B.).
    Garageband IOS ist m.W, nicht "teamfähig".

    Für IOS kenne ich noch ein Mehrspur Recording Programm..
    https://apps.apple.com/de/app/pocket-studio/id684574496

    Für Android gibt es (kostenpflichtig) Steinberg Cubasis, FL Studio, Recording Studio Pro Plus und und...
    https://play.google.com/store/apps/details?id=com.imageline.FLM&hl=de&gl=US
    https://play.google.com/store/apps/...ercopo.app.recordingstudioproplus&hl=de&gl=US
    https://play.google.com/store/apps/details?id=com.steinberg.cubasis3&hl=de&gl=US
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  3. adrachin

    adrachin Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.05.14
    Zuletzt hier:
    2.12.20
    Beiträge:
    8.084
    Ort:
    Blauen
    Kekse:
    19.376
    Erstellt: 20.10.20   #3
    Auf welche Frage?
     
  4. hisdudeness

    hisdudeness Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    04.04.08
    Zuletzt hier:
    25.11.20
    Beiträge:
    2.047
    Ort:
    Mainhatten
    Kekse:
    3.066
    Erstellt: 20.10.20   #4
  5. Ralphgue

    Ralphgue Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    08.01.17
    Zuletzt hier:
    2.12.20
    Beiträge:
    3.943
    Kekse:
    15.223
    Erstellt: 20.10.20   #5
  6. bassman9474

    bassman9474 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    31.10.12
    Zuletzt hier:
    2.12.20
    Beiträge:
    456
    Ort:
    Berlin
    Kekse:
    1.936
    Erstellt: 20.10.20   #6
    nee, verschoben in einen eigenen Thread ;)
     
  7. adrachin

    adrachin Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.05.14
    Zuletzt hier:
    2.12.20
    Beiträge:
    8.084
    Ort:
    Blauen
    Kekse:
    19.376
    Erstellt: 20.10.20   #7
    Wenn man schon mit sowas anfängt, kann man es ja auch gleich systematisch machen. So, dass es auch in Zukunft einen Mehrwert hat und unter Umständen auch zu einer anderen Form der Zusammenarbeit führt.

    Und dann nahtlos fortgesetzt werden kann, wenn man wieder im Proberaum ist.

    Hier der Weg von Marcus Huyskens:



    das kann theoretisch auch auf andere DAW adaptiert werden. Vorteil, hat man STEMS der einzelnen Instrumentengruppen, fällt es dem als nächstes beitragenden leicht, sich einen passenden Pre-Mix zu erstellen. Drums was leiser oder was auch immer. Ogg Vobis als Transport Container ist klein, was vor allem in dem immer noch Bandbreitenschwachen Deutschland ein Vorteil ist.

    Ist das Gerüst gut vorbereitet, mit Tempo Track und was man sonst gerne hat für schnelle Übersicht und schnelle Orientierung im Projekt. sollte das auch für nicht so technisch affine Menschen zu bewältigen sein.

    Da das Video Personus Studio One anspricht, da gibt es für eine gekaufte Version 5 Lizenzen. Also fünf Installationen können gleichzeitig betrieben werden. Nimmt man die Artist Version und teilt sich die, dann ist das ein Hunderter Inversion ungefähr. Preis gegebenenfalls nachschlagen.

    Gibt es unterdessen auch als Monatsabo mit Cloudspace dazu.
     
    gefällt mir nicht mehr 2 Person(en) gefällt das
  8. hisdudeness

    hisdudeness Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    04.04.08
    Zuletzt hier:
    25.11.20
    Beiträge:
    2.047
    Ort:
    Mainhatten
    Kekse:
    3.066
    Erstellt: 20.10.20   #8
    Vielen Dank für eure Tipps! Ich verwende bisher Cubase Elements 10 und komme damit eigentlich ganz gut zurecht (Cubaseianer since 1992).
    Allerdings wollte ich mit plain&simple Konzept den anderen Bandmitgliedern eigentlich nur deren eigenes Handy mit einer App samt USB-Audiointerface zumuten, sodass ich lediglich WAV Dateien bekomme und die dann wiederum in den Mix einbinden und weiter bearbeiten kann.

    Dass Android auch USB-Audiointerfaces unterstützt ist super, allerdings würde das Garageband rauskegeln. Nachdem was ich heute kurz gelesen habe dürfte das schon funktionieren. Natürlich nicht gleichzeitig, aber dass alles gleichzeitig zuhause am selben Song arbeiten wollen ist ausgeschlossen! Die schaffen es ja oft nicht mal alle gemeinsam zu einem Probetermin zu erscheinen ;-)
     
mapping